PROFIL

Schäfer

  • 12
  • Rezensionen
  • 95
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 99
  • Bewertungen

Verzeihung, nervig!

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.07.2020

Nach der Serie um Frederika Bergmann, ging ich von einer ähnlich interessanten Geschichte aus. Trifft in meinem Empfinden überhaupt nicht zu. Zugegebenermaßen hatte ich bei der besagten ersten Serie auch eine kurze Pause einlegen müssen, da streckenweise zu schwermütige Charaktere. Schlussendlich aber in Gänze doch sehr gelungen.

Das kann ich von Schwesterherz nicht behaupten. Gutes Fundament mit der Grundidee, aber zu lang, verworren, keine für mich ansprechenden Charaktere. Ich habe den Eindruck, die Geschichte versucht beharrlich ins Ziel zu kommen, aber erfolglos. Macht mich ungeduldig, aber sicher nicht vor Spannung.

Ich habe die Rezensionen des zweiten Teils gelesen und war ziemlich gelangweilt, dass es dort auch noch mit den Themen aus dem ersten Teil weitergehen sollte. Einige schrieben sogar, dass sie bereits vor dem Schluss das HB beendet haben. Mache ich schon an dieser Stelle. Nee, nichts für mich.

Sprecher gut, wie immer.

Ganz weit oben!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.11.2019

Unglaublich gut geschrieben. Die Geschichte und die Charaktere sind intelligent gestrickt, Uve Teschner rundet - wie so oft - das Gelesene zu einem vollendeten Gesamtpaket ab. Die Wanderung durch die Zeit, die historischen Zusammenhänge, die hervorragend gezeichneten Persönlichkeiten... herrlich. Spannend, mitreißend und ergreifend. Eine absolute Kaufempfehlung.

1 Person fand das hilfreich

Super!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.05.2015

Sehr gute Unterhaltung! Ich würde am liebsten gleich den nächsten Teil hören.
Man sieht die Szenerien förmlich vor Augen und wenn man den Beschreibungen der Familie mit der Oma und ihrer guten Küche hört, so glaubt man alte Bekannte wieder zutreffen.

Gut recherchiert aber doch kein guter Roman

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.02.2015

Leider wurde mir das Hören des Romans durch den Sprecher verleidet. Diese Art der Interpretation kann das beste Buch unerträglich machen. Die ständige Betonung und diese spannungsgeladene Vortragsweise gab mir das unangenehme Gefühle von Blödheit, als könnte ich dem Thema und Verlauf der Handlung bei einer angemessenen Lesung, nicht folgen. Als müsste der Sprecher dem Zuhörer den Roman aufbereiten und damit zugänglicher machen.
Die Geschichte birgt Interessantes, ist aber auch sehr trocken erzählt und etwas rührselig.

1 Person fand das hilfreich

Enorm gut!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.02.2015

Sehr empfehlenswert! Tolle Figuren, für mich eine völlig neue Art von Protagonisten in einer gut geschriebenen Story. Die Geschichte hat eine Vielschichtigkeit, der sich gut folgen lässt. Grundsätzlich gefallen mir skandinavische Krimis, aber dass mich dieser so begeistert, hätte ich nicht geahnt, zumal ich von den Autoren noch nichts gehört hatte - im doppelten Sinne.

Auch ist es ein wirkliches Vergnügen Achim Buch und dessen Interpretation zu lauschen. Nachdem ich nach einer stattlichen Anzahl an Hörbüchern etwas satt an gewissen (zugegebener Maßen guten) Sprechern bin, die für meinen Geschmack viel zu häufig für dasselbe Genre ausgewählt werden, ist dieses Hörbuch für mich rundum eine Wohltat.

Volle Punktzahl in allen Kategorien!

30 Leute fanden das hilfreich

Na ja, teils / teils!

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.05.2014

Hätte man die Bewertungssterne genau mittig verteilen können, hätte ich es getan. 3 Sterne komplett sind fast zu viel und 2 zu wenig.

Detailliert realitisch, gut recherchiert bzw. aus ihrem Fachgebiet nimmt man der Autorin die Beschreibungen der Bluttaten und Geschehnisse ab. Spannungsbögen bauen sich gut auf, lösen sich teils plötzlich in Nichts auf, sind sie doch mehrmals kurz vor ihren Höhepunkten recht vorhersehbar. Der Wunsch, dass etwas anderes als das Vermutete passiert, wird mir nicht recht erfüllt. Schade, hätte ich wirklich gern anders gehabt, gerade am Ende. Die Idee war so viel versprechend, da hätte man mehr heraus holen können.

Die ausführliche Beschreibung der Brutalität ist ein Stilmittel, um dem Leser/Hörer die Haare zu Berge stehen zu lassen. Mir persönlich einen Tick zu detailliert, knapp drüber. Das ist natürlich Geschmackssache. Genauso wie der Charakter der Jane Rizzoli. Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt, leider nervt mich ihre spröde, missverstandene und selbstmitleidige Art.

Der Leser spaltet mich ebenfalls genau in der Mitte. Die meiste Zeit gut und gleichmäßig gelesen, freunde ich mich gerade mit ihm an, damit immer mal wieder etwas schrecklich lahm und knatterig ausgesprochen der Handlung die Fahrt nimmt. Außerdem schließe ich mich einigen der vorigen Rezensenten an, Pausen und Atemlosigkeit erzeugen beim Zuhören Atemnot oder den Wunsch einmal richtig die Lungen mit Luft zu füllen. Als würde Herr Hansonis gleichzeitig lesen und die Luft anhalten. In einigen Phasen hat mich das ganz kirre gemacht.

Trotzdem kann ich von diesem Hörbuch nicht ganz abraten. Die Rezensionen des nachfolgenden Hörbuches "Der Meister" halten mich davon ab, es zu kaufen. Ich könnte mir allerdings vorstellen, einmal ein Buch dieser Autorin selbst zu lesen. Auch dem Vorleser Michael Hansonis würde ich in einem anderen Kontext noch einmal ausprobieren.

Gähn, nicht mein Geschmack!

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.04.2014

Was ist denn da los Mr. Preston? Fehlt Lincoln Child oder liegt es an einer schlechten Übersetzung? Grundsätzlich eine ganz gute Story, das Gerüst steht, nur die Füllung ist nichts geworden. Zuckerwatte, fad und übermäßig süß zugleich.

Habe schon viel vom Autor gehört (allerdings nur im Duett mit L. Child) und bin stets mit den typisch nicht ganz ernst zu nehmenden Charakteren kurzweilig und gut unterhalten worden. Aber hier? Habe noch fast 4 Stunden vor mir und kann nicht mehr.

Öde Sprache, langatmige Monologe und Gedankenspiele, pathetisch und profan zugleich. "Mein Gott", "Gott", "großer Gott", "gütiger Gott"... puhh, soll das wirklich in jedem Kapitel das Mittel zur Wahl sein, um Erstaunen auszudrücken? Als dann auch noch der Indianer Bruder auf den Plan tritt und mit Sätzen wie "Es schönstes Ding, ich je sehen, Bruder. Wenn ich sehen, ich sehen etwas in weiße Mann, was ich sehen niieee zuvor." auftrumpft, hat es mir vollends den Nerv getötet. Da weiß ich nicht was schlimmer ist, das Gestammel zu hören oder die Vorstellung, es selber zu lesen müssen? Denke ich erst an das Schreiben... "Gütiger Gott!!"

Und was sollte die Handlung mit der Wildkatze? Da hätte man doch etwas schön Mystisches draus stricken können! Vielleicht bin ich ungerecht und es kommt gegen Ende, ich vermute allerdings, dass dieser Pfad, ebenfalls lang gezogen wie Kaugummi, im Nirvana verschwindet.

Detlef Bierstedt, ein grundsätzlich toller Leser mit sehr angenehmer Stimme, schafft es leider auch nicht, das Ruder herum zu reißen und mein Herz für eine der Herrschaften zu erobern. Was ihm beispielhaft gut gelungen ist bei der Pendergast-Serie. Nein, auch hier eher Krächzerei.

Tja, ich wollte, aber passte nicht. Nichts zu machen!





1 Person fand das hilfreich

Bitte mehr!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.06.2013

Als ich den deutschen Titel "Verachtung" las, war ich anfangs gelangweilt. Muss man nun jeden Skandinavischen Krimi in der Manier der Benennung der Stieg Larsson Triologie betiteln? Trauen die Verleger den deutschen Lesern (Hörern) so wenig Entdeckertum zu, dass sie zu solchen Holzhammer-Werbestrategien greifen müssen? Der Krimi kann nicht gut sein!

Ist er aber doch! Und wie, meiner Meinung nach! Nun ist es mein erster Roman von Adler-Olsen und ich entdecke einen Autor, der einen eigenen guten, humorvollen Stil hat und sich nicht mit einem lahmen Titel hinter irgendwelche Kollegen einreihen muss, sondern ganz für sich stehen kann.

Resenzoren vor mir empfinden die Geschichte als zu lang, das geht mir nicht so. Die Erzählweise unterstreicht den etwas umständlichen und verschrobenen Charakter des Protagoisten Carl Mørck, es wäre um jede gekürzte Silbe schade. Wolfram Koch schafft es als Sprecher, diesen Eindruck noch zu verstärken. Ich habe ein neues Lieblingsgespann.

Die Geschichte selbst schafft es, mich in die Charaktere einzufühlen. Ich konnte dabei sein, wenn den Charakteren Unfassbarkeit, Ungerechtigkeit, Angst, Spannung etc. den Atem verschlug. Politisch interessant uns kritisch. Und am Schluß ein unerwartetes Ende. Toll!

Schade, dass die anderen Carl Mørck Folgen alle gekürzte Fassungen sind, die bestelle ich ungern. Mal sehen.

Diese Folge kann ich jedenfalls wärmstens empfehlen!

37 Leute fanden das hilfreich

Herzlich enttäuscht...

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.06.2013

... bin ich ob der Vielzahl von überdurchschnittlichen Bewertungen und meinem eigenen Empfinden diesem Roman gegenüber.

Auf Coben bin ich durch einen Rezensoren von Jussi Adler-Olsen gestoßen, welcher Coben im Gegensatz zu Adler-Olsen über alle Maßen lobte. Auf diese Empfehlung habe ich mich eingelassen und war von den Bestnoten, die Harlan Coben meist von seinen Rezensoren bekommt, sehr beeindruckt und im Vorfeld (zu sehr) erfreut, evtl. einen neuen Lieblingsautor entdeckt zu haben.

Dem ist leider nicht so. Ich finde die Handlung vorhersehbar. Wer nun in der Geschichte die Berichte geschickt hat, wer die weitere vergrabene Leiche ist, wer nun gleich die Waffe herausholt und noch Dreck am Stecken hat...puhh! In allen Fällen lag ich mit meinen Vermutungen richtig, was bestimmt nicht an meinem überentwickeltem kriminalistischem Geist liegt.

Dann die etlichen Phrasen... "Hey Mister Nadel, ich bin's Mister Heuhaufen." Ach, du grüne Neune. Diese obercoole Art die Chef-Ermittlerin beim Nachnamen zu nennen hat mich an die Comic-Serie "Danger Mouse" erinnert, in der die Macho-Agenten Maus, ständig den unterwürfigen Assistenten lediglich beim Nachnamen "Lübke" bei Fuß ruft. Coolness und Witz aus den 80ern. Genau wie die "Hotties", die Detektivinnen, die sich am Ende in der eigenen Detektei "Drei Engel für Charlie" wieder finden wollen. Oh bitte, nicht mein Fall. Und auch sonst fühlte ich mich all zu häufig an amerikansche Krimiserien erinnert. Ist nicht grundsätzlich etwas gegen auszusetzen, hatte aber einfach mehr Qualität erwartet.

Kurzweilig fand ich diesen Krimi trotzdem und vielleicht bin auch einfach nur zu sehr Skandinavien Fan, allein wegen der in der Handlung vorkommenden Namen. Eine Lone Rasmussen klingt mir in einer Handlung authentischer, als eine Single Shaker.

Über Geschmack lässt sich nicht streiten, also wünsche ich allen anderen trotzdem viel Hör-Vergnügen!

3 Leute fanden das hilfreich

Fürchterliches Frauenbild...

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.12.2012

...hätte ich mir bei dem Titel eigentlich denken können. Ich fand diese Geschichte einfach schlecht, überhaubt nicht mein Geschmack. Deshalb ist diese Rezension vielleicht auch nicht ganz fair gegenüber denjenigen, denen dieses Genre gefällt.

Das erotische Nachsteigen bzw. das Machtgehabe sämtlicher männlicher Figuren, dem die Protagonistin dauerhaft ausgesetzt ist, wirkt auf mich eher als sexuelle Belästigung, als amuröses Abenteuer oder wie war das jetzt gemeint?

Letztendlich ergibt sich die Dame ja dann doch ganz gern und unterwirft sich dieser im Roman beschriebenen geballten Leidenschaft der guten alten Machowelt, na Bravo. Nicht zeitgemäß, auch nicht in einem historischen Roman.

Dann der Punkt der Blindheit. Mal ist es ein Problem, dann wieder nicht, urplötzlich tritt dann Heilung ein, meine Güte. Der Punkt hatte Potential, wurde aber ebenfalls trivial behandelt.

Alles, was ich anfange, höre ich zuende, so auch "Die Geliebte des Meisterspions". Hätte ich aber auch sein lassen können.

Habe mich "vergriffen" - sozusagen.

1 Person fand das hilfreich