PROFIL

G. Wilhelmi

Far East
  • 1
  • Rezension
  • 9
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 1
  • Bewertung
  • Das Unsterblichkeitsprogramm 1

  • Kovacs 1
  • Autor: Richard Morgan
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 6 Std. und 34 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.251
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 402
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 404

Das Unsterblichkeitsprogramm I: Ankunft (Download) und Reaktion (Konflikt): Die Unsterblichkeit kommt Takeshi Kovacs, Privatdetektiv und Ex-Elitesoldat des berüchtigten Envoy-Corps, sehr gelegen. Denn er stirbt bereits in der ersten Szene. Kovacs wird in Bay City auf der Erde "resleevt". Er merkt schnell, dass sich die Kultur der Urzivilisation der Menschheit deutlich von seinem Heimatplaneten unterscheidet. Doch er hat wenig Zeit für eine Adaption an seinen neuen Körper und seine neue Umgebung, denn er erhält einen Auftrag, der ihm seine Freiheit zurückgeben oder seinen Untergang bedeuten kann.

  • 1 out of 5 stars
  • Neue Geschäftspolitik enttäuschend

  • Von Geddscho Am hilfreichsten 28.01.2013

Blade Runner meets Hard Boiled

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.04.2008

So,Band 1 ist geschafft und die Schlussbilanz ist ausgewogen. Richard Morgens Cyperpunk-Krimi ist recht gut gelungen und macht durchaus Lust auf mehr. Die Fortsetzungen sind für mich daher Pflicht. Allerdings muss man schon relativieren und klar feststellen, wirklich Neues wird nicht geboten.

Die Story ist stark ans Art Noire angelehnt und könnte auch von Raymond Chandler stammen. Das Universum ist eindeutig von Ridleys Scotts 'Blade Runner' inspiriert, welcher wohl bis heute DIE Meßlatte für das Genre zu sein scheint. Was schließlich die Gewaltexzesse angeht, so stand hier eindeutig das Heroic-Bloodsheed-Gerne Pate; ein Mann, zwei Knarren und kein Pardon. Gerade der finale Rachepart in der Klinik beschwört geradezu Parallelen zu Hard Boiled herauf; schönen Gruß an Inspektor Tequila.

Wenn denn auch nicht viel Neues zu finden ist, so ist die Story jedoch ausreichend spannend und interessant genug, um zu interessieren. Der Kniff, die Handlung aus der Ich-Perspektive zu erzählen (ist zwar auch nicht neu), erleichtert außerdem den Einstieg in das Morgan-Universum, ohne langatmige Erklärungen geben zu müssen. Ferner ist man dem Protagonisten in Nichts voraus. Man weiß so viel oder so wenig wie er. Damit wird die Spannung bis zum Schluss gehalten.

Einige negative Kritiken gerade zu den Sex-and-crime-Passagen kann ich hier nicht so ganz nachvollziehen. Sie Sexszenen sind völlig hausbacken und hätten durchaus in jedem Arztroman Einzug halten können, gähn! Hier hätte ich nichts gegen eine Kürzung gehabt. Von sinnlosen Gewaltexzessen kann ebenfalls keine Rede sein. Die Handlungen des Protagonisten, Takeshi Kovacs, sind durchaus nachvollziehbar. Vielleicht macht er sich damit nicht beliebt und ist nicht der strahlende Held, aber hallooo, willkommen im Cyperpunk. Einige sollten sich zuerst mal den Klappentext durchlesen. Hauptmerkmal dieses Genres ist die Weiterentwicklung des Art Noir, in dessen Zentrum oft eher ein Antiheld steht.

9 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich