PROFIL

Starbuck

  • 85
  • Rezensionen
  • 211
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 101
  • Bewertungen

Längst auf Westeros Niveau

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.07.2020

Mit "Der Schwalbenturm" biegt die Witcher Saga auf die Zielgerade ein. Der Band verlangt grade im Hörbuch Format große Konzentration, da permanent zwischen verschiedenen Orten und Zeitenebenen hin und her gesprungen wird, und zwar ohne dass dies akustisch in irgendeiner Art und Weise angekündigt wird. Wie schon die Vorbände muss man sich die Handlung also selbst erarbeiten, aber es lohnt sich. The Witcher hat für mich genau das richtige Maß an Komplexität: Eine reichhaltige Welt voller Geschichten, prachtvoll ausgedacht und in den richtigen Dosen serviert. In dieser Welt ein Reigen echter Charaktere, mal mächtig mal hilflos, mal gut mal böse meistens irgendwo dazwischen. Die Story geschickt verschachtelt, aber nicht sinnlos kompliziert. Eine prima Mischung die nur manchmal überfordern kann wenn der oben genannte Reigen an Charakteren spontan nochmal um fünf weitere Leute erweitert wird (hier fehlt die handliche PDF mit der Übersicht über "Dramatis personae")... Alles in allem ganz tolle Unterhaltung mit Niveau, der letzte Band kann kommen...

Starke Dystopie

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.05.2020

Ein Gratis Goodie von Audible das mich sehr überzeugt hat. Finster beleuchtet die Autorin wo es hinführt wenn der Mensch sich gläsern macht. Eine Warnung für alle, die in diesen Tagen in Kadavergehorsam ihre Daten spenden wollen... Können wir uns soweit optimieren dass wir dadurch glücklich werden? Dieses Buch wirft zahlreiche Fragen auf und tut dies auf höchst unterhaltsame Weise, ein echter Überraschungshit!

Actiongedöns erwürgt das Szenario

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.10.2019

Leider hat sich Manhattan 2058 für mich als eine dieser Science Fiction Geschichten entpuppt, in der der Autor sein interessantes Szenario nicht nutzen kann, weil er darin keine Story zu erzählen versteht außer wilder Verfolgungsjadgen und ganz viel Krachbumm. Das ist - wie immer in diesen Fällen - sehr schade, denn eine gut erzählte Dystopie ist Gold wert. Und die Ansätze sind hier vorhanden, das Rahmenszenario wirkt auf Anhieb interessant. Der Autor scheint aber Masse mit Klasse zu verwechseln. Völlig grundlos ist jede Folge ewig lange, obwohl sie zum Großteil aus Schießerei und Flucht durch Luftschächte besteht. Einfach mal ein bißchen kürzer und schon nervt das Geballer viel weniger! Am Ende ist diese Serie eine von denen, bei denen man nach einigen Wochen feststellt, dass man ja gar nicht mehr weitergehört hat...

6 Leute fanden das hilfreich

Auftakt zum großen Worldbuilding...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.08.2019

2011, als ich gerade den letzten Band des "Lieds von Eis und Feuer" fertig gehört hatte, suchte ich nach einer Alternative zum Überbrücken der langen Wartezeit auf den bis heute nicht erschienenen neuen Band. "Der Weg der Könige" lief mir damals über den Weg, relativ frisch auf dem Markt, ich erwarb die ersten beiden Bände der Sturmlicht-Chroniken aber hielt dann inne - ein Epos auf ZEHN Bände ausgelegt, gerade mal der erste Band fertig (auf Deutsch in zwei Hälften)? Acht Jahre lang blieb das Hörbuch liegen. Mittlerweile existieren immerhin die ersten drei Bände (sechs Hörbücher) und die Neugier ließ mich dann doch einmal reinhören... Schwer zugänglich wirkt "Der Weg der Könige" zu Beginn. Die eigentlichen Hauptfiguren tauchen erst nach ein paar Kapiteln auf, der Auftakt berichtet von quasi göttlichen Überwesen, die ihren Dienst quittieren, es gibt gleich mal große Schlachten und eine Ermordung ohne dass man weiß wer da überhaupt kämpft. Aber es wird besser: Brandon Sanderson bemüht sich sichtlich, im Geiste Tolkiens oder George R.R. Martins ganz viel Zeit auf das Worldbuilding zu verwenden, und er hat einige sehr frische Ideen, diese Welt speziell und wiedererkennbar zu machen. Das Sturmlicht, die Sprengsel, die leuchtenden Kugeln die als Geld benutzt werden - an Innovation mangelt es Sanderson nicht. Die Hauptfiguren werden langsam aufgebaut, das permanente Einführen neuer Namen und Orte ist natürlich gerade in der Hörbuchversion nicht ganz einfach zu verfolgen, hier muss man auf das Internet zurückgreifen und z.B. die eigene (englischsprachige) Wikipedia zu den Sturmlicht-Chroniken bemühen. Denn leider gibt es keine PDF zum Hörbuch dazu - wäre angesichts der Komplexität und Größe des Werks durchaus angemessen! Der entscheidende Faktor, der mich dazu gebracht hat, in die Sturmlicht-Chroniken einzutauchen: Die Geschichte ist speziell, oft ungewöhnlich und man will immer wissen wie es weitergeht. Dies ist keine 08/15 Fantasy Story wo der verlorene Königssohn als Bauernjunge die Welt rettet: Nach dem ersten Buch ist der große Handlungsbogen erst angerissen, die Geschichte lebt von ihren Figuren und ihrer Interaktion, von der langsam plastischer werdenden Welt, von der Aneinanderreihung spannender Geschehnisse. Der Fortgang der Handlung ist kaum vorherzusehen, Klischees werden nicht bedient, wobei der Großprinz Sadeas mir im ersten Teil doch noch zu sehr als banaler Schurke rüberkommt - ich hoffe, da steckt noch mehr dahinter. Auch nur im Ansatz deutlich wird die Mythologie dieser Welt namens Roshar und was sie für die Gegenwart bedeutet. Die Erzählstruktur wechselt zwischen den Kapiteln, nur der gebrochene Held Kaladin kommt durchgängig vor, neben ihm spielen ein Großprinz, sein Sohn und eine abgebrannte Adelige wichtige Rollen. Immer wieder taucht auch der Assasine Szeth auf, dazu gibt es Perspektivcharaktere, die nur ein einziges Kapitel erscheinen, die scheinbar vorerst nur dazu dienen, den Blick auf die Welt zu verbreitern. Durch diesen permanenten Wechsel erfährt man einiges über die Kultur, die Kriege, die Religion und die Natur von Roshar. Für mich fast schon schmerzhaft war dabei der ausführliche Blick in die traurige Vergangenheit Kaladins, die ich so zum Auftakt noch gar nicht gebraucht hätte. Dieser erste Band hat kein wirkliches Ende, ist es doch nur eine Hälfte des ersten Originalbuchs. Es macht also keinen Sinn, nur Band 1 zu hören - zumindest der zweite Band muss es dann schon sein. Das Erzähltempo ist für manche Vertreter der Stargate-Generation sicherlich eher (zu) langsam. Ich schätze das sehr, weil durch das ausführliche Aufbauen des Szenarios dann jedes Geschehnis eine viel größere Bedeutung bekommt. Aber man benötigt Geduld, um in der Geschichte erst anzukommen und sie dann in aller Ruhe zu verfolgen. Für mich bleibt am Ende nur die Frage, ob ich Band 3 dann auch gleich höre oder damit noch warte, da ja das Epos eh noch längst nicht in seiner Gesamtheit vorliegt. Aber Lust zum Weirterhören habe ich auf jeden Fall - die Sturmlicht-Chroniken haben großes Potential...

1 Person fand das hilfreich

Genresprengend...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.08.2019

Bela B. schreibt ein Estlingswerk und liest es dann selbst. Ein absoluter Selbstläufer, der zum einen modern gestrickt ist mit zahllosen Handlungsebenen und Figuren, zum anderen kein Genre auslässt um immer wieder neue verrückte Wendungen zu präsentieren. Bela B. macht hier wirklich vieles richtig, vom gewählten Schauplatz in der Einöde bis hin zu den gelungenen aber fast durchweg schrägen Charakteren. Es gibt Agenten, Saufköpfe, Terroristen, Polizisten, Kassiererinnen, Superhelden, Aliens, Geister, Mangamädchen und liebe Omas. Und so vieles mehr. Ich hatte wirklich Spaß mit diesem Hörbuch und kann es nur jedem in der Audioversion empfehlen. Seit Sven Regener hat sich wohl kein Autor seinem eigenen Werk mit soviel Selbstironie gewidmet. Fast schon ungerecht, wenn ein einziger Mensch soviele Talente in sich vereint ... :-)

Eschbach schreibt Rhodan mit vielen Fleißsternchen

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.08.2019

Natürlich ist dieses Buch nicht Andreas Eschbachs Meisterwerk. Es ist unterhaltsam, werkgetreu und gut zu hören, kommt aber zu keinem Zeitpunkt an Eschbachs große Werke wie Ausgebrannt, Der Jesus Deal oder zuletzt NSA heran. Dennoch merkt man die Handschrift des Autors, der flüssig und logisch durchdacht die Lebensgeschichte des größten Weltraumhelden zusammenfasst. Eschbachs herausragende Leistung dieses Mal: Die Fetzen aus den Romanheftchen zu sammeln, alles in einen Zeitstrahl zu bringen und sinnvoll mit unserer realen Welt zu verknüpfen. Er spinnt das Rhodanversum zu einer Parallelwelt, in der es das Apollo-Projekt auch gibt und am Ende ein einziges wichtiges Ereignis zum Wendepunkt wird, so dass am Ende Perry Rhodan statt Neil Armstrong zum Mond reist. Natürlich wäre es kein Eschbach Roman, wenn der Autor dafür nicht wieder haarklein recherchiert hätte: Man lernt in diesem Buch nicht nur viele Fakten über die (reale) amerikanische Raumfahrt und ihre Astronauten, sondern auch über die frühen Forschungsansätze z.B. der Sowjetunion. Der Wettlauf zum Mond wird harmonisch mit der Lebensgeschichte Rhodans verknüpft, das ist wirklich meisterhaft gelungen. Wie ein Jugendbuch liest sich dagegen eher die frühe Geschichte Rhodans, seine Kindheit mit einem tragischen Erlebnis, das seine Familie lange überschattet, seine Jugend im Amerika der 50er Jahre. Manches wirkt dabei etwas weit hergeholt wie etwa die Mafia Geschichte oder später die Verwicklung in die Studentenunruhen in Paris. Aber auch hier ist die historische Komponente natürlich sehr interessant, wenngleich Eschbach ein wenig das Risiko einging, hier einen kosmischen Forrest Gump zu beschreiben, der zufällig immer da ist, wo sich Großes ereignet. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, im letzten Drittel war ich überrascht, dass mit der Stardust Mission nicht Schluß war - sondern Eschbach sich die Zeit nahm, auch die ersten sieben Hefte der Originalserie noch einmal kurz zusammenzufassen. Für Neulinge ein spannender Crashkurs, für alte Rhodan Hasen natürlich eher nichts Neues - wobei ich als langjähriger Leser Spaß hatte am Wiedersehen mit z.B. Ernst Ellert und den IVs. Mitten im Buch kann sich Eschbach einen süffisanten Seitenhieb nicht verkneifen, als Rhodan in einer Traumsequenz die Konsequenzen erfährt, falls NICHT er als erster Mensch zum Mond fliegt. Die Folgen sind massiv - nämlich eine Welt wie unsere heutige, in der jeder nur auf sein Smartphone glotzt (aber in wessen Auftrag eigentlich???)... Alles in allem 4 Sterne weil einfach nicht so gut wie andere Eschbachs. Dennoch durchaus hörenswert für Rhodan Fans wie Novizen. Man darf nur nicht danach die Heftserie hernehmen und davon ausgehen, dass diese auch nur annähernd so gut geschrieben ist... das wäre unfair.

Bräuchte es diese Fortsetzung?

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.04.2019

Okay, wir sind zurück in der Welt von Red Rising, und die erste Trilogie kam ich wirklich nur aus vollem Herzen empfehlen. Ein Meisterwerk der modernen Science Fiction, irrsinnig spannend mit hochgradig komplexen Charakteren - und mit einem wunderbaren Ende bei dem alles gestimmt hat. Brauche ich also eine Fortsetzung? Asche zu Asche ist in vielerlei Hinsicht desillusionierend: Das neue Utopia des Schnitters, mit viel Blut und Schweiß erkauft, funktioniert nicht so richtig und stattdessen herrscht immer noch Krieg. Pierce Brown schnürt sozusagen sein perfekt verpacktes Bündel wieder auf, und das ist nicht zum Vorteil des neuen Buchs. Es fiel mir sehr schwer, wieder Zugang zu finden in diese irrsinnig brutale Welt in der niemand sicher ist. Es hilft dabei nicht, dass nun statt einem satte vier Perspektivcharaktere erzählen, zwei davon völlig neue Figuren deren Stories erst sehr langsam an Bedeutung gewinnen. Auch fehlt eine Zusammenfassung des ersten Trilogie, bei so manch neuer Figur war mir nicht klar wie sie wo dazu gehört und ob sie in der ersten Trilogie schon dabei war oder nicht. Auf gut Deutsch: Der Funke tut sich schwer, überzuspringen! Alles in allem ist das Buch gegen Ende dann doch wieder sehr spannend, die bekannt überraschenden Wendungen sind wieder gut dosiert und natürlich fiebert man wieder mit mit dem Schnitter und seinen Getreuen. Aber will man diese ganze Tortur wirklich noch einmal durchleben, wo die erste Trilogie doch so rund war? Die Frage bleibt unbeantwortet. Ich werde am Ende doch weiterhören - aber vielleicht werde ich langsam einfach zu alt für diesen Stress mit so mitreißend geschriebenen Figuren... 😁

Ein Meisterwerk mit besonderer Note

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.03.2019

Andreas Eschbach gelingt mit NSA ein Roman, der auf wirklich allen Ebenen überzeugt. Wie immer gelingt es ihm, Charaktere zu entwickeln und in eine gut recherchierte Fantasiewelt zu versetzen. Das ist man von Eschbach ja gewohnt. Nur hat er in diesem Fall mit dem gewählten Szenario wirklich einen Volltreffer gelandet. Und das, obwohl die Grundidee zunächst vollkommen absurd wirkt. Was wäre, wenn die Nazis schon Computer und Internet gehabt hätten? Hat man sich mit diesem Gedanken erst einmal arrangiert, erhält man in der Folge ein flammendes Plädoyer gleichzeitig gegen die Greuel der Nazizeit und die Gefahren von Big Data. Schon nach der ersten Stunde wird durch den Einbau einer sehr prominenten Persönlichkeit deutlich, wie anders diese Naziwelt im Vergleich zu der "Bekannten" ist. Eschbach skizziert eine Welt, in der unsere "mir doch egal, ich hab nix zu verbergen" Logik, mit der wir uns im modernen Internet bewegen, lebensgefährliche Folgen haben kann - denn wichtig ist nicht, was man für Daten hinterlässt, sondern in wessen Hände sie fallen und was dieses Regime - Eschbach wollte kein fiktives Regime aus dem Hut zaubern sondern nahm einfach etwas Altbekanntes - mit diesen Daten anfangen kann, wenn man ein paar Algorhythmen drüberstülpt. Das ist erschreckend und zugleich brilliant gemacht. Eschbachs Phantasie kann sich in diesem Szenario prächtig austoben, und am Ende bleibt mehr als nur ein beklemmendes Gefühl. NSA zählt für mich zu den besten Büchern von Andreas Eschbach, und er hat schon viele "beste" geschrieben. In seiner Thematik bietet es sich sogar als Schullektüre für die Oberstufe an - denn es vereint zwei immens wichtige Themen auf höchst elegante und ebenso eindringliche Art und Weise.

Ivar Leon Menger geht auf Nummer sicher

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.03.2019

"Folge nicht der Spieluhr"... nach dem hochambitionierten Darkside Park und dem verhinderten Meisterwerk Porterville entführte uns Menger ja zuletzt erfolgreich in die 80er, indem er mit "Monster 1984" irgendwo zwischen "Stranger Things" und Steven King ein am Ende etwas arg blutiges Gruselepos produzierte, das etwas geradliniger war als die Vorgänger - aber dadurch auch etwas weniger faszinierend. Nun also werden Szenario und Zeit ins Hier und Jetzt gelegt und das neue Stück spielt im Deutschland von heute - das ist mal ein eher schichter Ansatz, der aber natürlich auch so einiges für sich hat. Ins Heidelberger Unileben schleicht sich das Grauen ein, denn ein Serienkiller treibt sein Unwesen. Die naive Lena aus Berlin, die zwar keinen Pfennig Geld mehr hat aber dauernd mit dem Taxi rumfährt, gerät in einen ziemlichen Schlammassel, als sie den Tod ihres Bruders zunächst mitgeteilt bekommt und dann aufklären will. Natürlich ist nichts so, wie es scheint... Ghostbox ist absolut unterhaltsam, Menger macht keine Fehler. Die Sprecher machen einen tollen Job, die Produktion ist gewohnt hochklassig, Die Story wirkt zunächst recht simpel, hat aber sehr viele schöne Drehs und Wendungen und erinnert in ihrer Herangehensweise zwischendurch an klassiche Star Trek Next Generation Episoden wie "Frame of Mind" oder "Ship in a bottle" oder natürlich einfach an Philipp K. Dick. Zwar sind wie schon bei Monster 1984 einige Figuren nach längerem Genuss schlichtweg nervig - Hautfigur Lena geht mir bisweilen genauso auf den Geist wie zuletzt Sheriff Cody als Alkoholiker - aber im Großen und Ganzen hat die Geschichte einen guten "Flow" und wird auch bereits in dieser Staffel logisch aufgelöst. Das Ende legt sogar nahe, dass sich das Setting für die nächste Staffel massiv ändern dürfte - das finde ich auch mal gut, denn bei allem Reiz des ewig Fortgesetzten ist so eine in sich abgeschlossene Geschichte auch mal etwas Schönes, gerade wenn man Monate bis zur Fortsetzung warten muss - und dann nix mehr von ersten Teil weiß, wenn sie endlich rauskommt. Alles in allem also "Daumen hoch" für Ghost Box - nicht so hochambitioniert wie "Porterville", dafür weiß man am Ende aber, was eigentlich geschehen ist ...

Nette Unterhaltung für die ganze Familie

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.12.2018

Eine überraschend gelungene kleine Zeitreise-Geschichte ideal für das Warten aufs Christkind. Wir haben sie auf der Fahrt zu den Großeltern an heiligen Abend gehört und die zweistündige Fahrt wurde so erfolgreich überbrückt, vom sechsjährigen Sohn über die neunjährige Tochter bis hin zu den Eltern waren alle gut unterhalten. Insider Gags und Cameos für die Erwachsenen, ein bisschen Klamauk für die Kleinen da hat wirklich fast alles gepasst. Auf der Rückfahrt wollten es die Kinder gleich nochmal hören...

2 Leute fanden das hilfreich