PROFIL

drspenner

Kritzmow, Deutschland
  • 22
  • Rezensionen
  • 47
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 76
  • Bewertungen
  • Die Spiegelstadt

  • Passage-Trilogie 3
  • Autor: Justin Cronin
  • Sprecher: David Nathan, Dietmar Wunder
  • Spieldauer: 28 Std. und 57 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 659
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 629
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 628

Die Zwölf - Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen - sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit. Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste.

  • 5 out of 5 stars
  • Wunderbare Fortsetzung

  • Von bvm2012 Am hilfreichsten 08.05.2017

Großartige, epische Dystopie

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.10.2017

Eines dieser wenigen Hörbücher, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Herausragend: Eine ganz neue Gattung von "Monstern" wird geschaffen, die Story wird teilweise aus deren einzigartiger Sicht erzählt, der eine völlig andere Wahrnehmung der Wirklichkeit zugrunde liegt als die der Menschen, eine dystopische Welt wird erschaffen, die verschiedene Phasen der gesellschaftlichen Adaption an und schließlich Verdrängung der Bedrohung durchläuft. Das alles wird über einen doch sehr langen Zeitraum erzählt, ohne je langweilig zu werden.
Die Trilogie wird sicher polarisieren, denn gerade die Wechsel zwischen menschlicher und Monster-Wahrnehmung sind bisweilen irritierend und verlangen die Bereitschaft, sich in deren Wahrnehmung hinein zu versetzen. Dadurch entstehen für den einen gefühlte "Längen", während der nächste vielleicht genau daran Gefallen findet.
Mir hat sie jedenfalls sehr viele Stunden allerbesten Kopfkinos bereitet.

  • Helix: Sie werden uns ersetzen

  • Autor: Marc Elsberg
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 15 Std. und 21 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 5.271
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 4.962
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 4.962

Wer den perfekten Menschen will, verliert irgendwann die Kontrolle über Gut und Böse... Der US-Außenminister stirbt bei einem Staatsbesuch in München, bei der Obduktion erscheint auf seinem Herzen ein seltsames Zeichen. In Brasilien, Tansania und Indien entdecken Mitarbeiter eines Chemiekonzerns Pflanzen und Tiere, die es eigentlich nicht geben kann. Zur gleichen Zeit wenden sich Helen und Greg an eine Kinderwunschklinik in Kalifornien.

  • 5 out of 5 stars
  • Wunderwaffe CRISPR-CAS9

  • Von Annette Am hilfreichsten 23.11.2016

Cleverer Genomics-Thriller

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.10.2017

Gut recherchierter Genomics Thriller mit gesellschaftskritischer Note und Anspielungen auf moderne Agrarkonzerne, wie z. Bsp. Monsanto. Hochaktuell, gute spannungsgeladene Story und interessante Charaktere. Gut gefallen hat mir vor allem, dass die Science-Hintergründe gut in die Story integriert wurden und ausreichend erklärt wurden, ohne zu langweilen. Außerdem haben mir die Charaktere mit Ihren Fehlern und Unzulänglichkeiten gefallen, das wirkt authentisch.
Insgesamt ein wirklich gutes Hörbuch mit ebenso gefälliger Erzählstimme. Rundum gute Unterhaltung ohne echte Schwächen.

Feed - Viruszone
    The Newsflesh Trilogy 1
    
        Autor:
        












    





    





    
        
            
            
                
            
        
        Mira Grant
    
    


    
    
        Sprecher:
        












    





    





    
        
            
            
                
            
        
        Tanja Geke
    
    


    
    Spieldauer: 17 Std. und 3 Min.
    754 Bewertungen
    Gesamt 4,3
  • Feed - Viruszone

  • The Newsflesh Trilogy 1
  • Autor: Mira Grant
  • Sprecher: Tanja Geke
  • Spieldauer: 17 Std. und 3 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 754
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 632
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 628

Künstlich hergestellte Viren entweichen aus einem Labor und verbinden sich zu einem neuen Krankheitserreger, der die Toten zum Leben erweckt...

  • 5 out of 5 stars
  • Ca. 26 Jahre in der Zukunft:

  • Von Niniji Am hilfreichsten 21.02.2013

Horror mit Köpfchen

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.12.2015

Diese Rezension bezieht sich auf alle drei Teile der Trilogie!
Die Zombieapokalypse, das Erwachen, liegt bereits länger zurück. Die Kinder der Überlebenden sind bereits erwachsen. Die Menschheit hat in einer konzertierten globalen Aktion ihre Rolle als "Top-Predator" auch in dieser neuen Welt behauptet. Gleichwohl ist die Welt nicht mehr dieselbe wie vor dem Erwachen. Die Menschen ziehen sich zurück, akzeptieren eine strenge Überwachung und drakonische Sicherheitsmaßnahmen. Während manche Elemente des täglichen Lebens an Bedeutung verloren haben, hat die elektronische Vernetzung der Menschen ein nie gekanntes Ausmaß angenommen. Oberste Instanz in dieser Welt ist die Seuchenschutzbehörde als - vermeintlicher - Garant der Inneren Sicherheit. Informationen sind in der Neuen Welt überlebenswichtig geworden. Neben den herkömmlichen Medien sind es vor allem die Blogger der Welt, die sich zu Gruppen zusammen schließen und die öffentliche Meinung entscheidend prägen. Ihre Glaubwürdigkeit wird als viel höher eingeschätzt als die der herkömmlichen Medien, die die Menschen während des Erwachens im Unklaren über die Gefahr ließen. Zu dieser Gruppe gehören auch die Hauptcharaktere, die durch ihre Berichterstattung über den Wahlkampf des US-Präsidentschaftskandidaten unfreiwillig in den Fokus einer monströsen Verschwörung hinein gezogen werden, die bis ins Innerste der amerikanischen Nation reicht.
Mira Grant hat eine umfassende und hochintelligente Gesellschaftsanalyse in eine packende Thrillerhandlung verpackt und das Ganze in eine postapokalyptisch-dystope Welt hineingeschrieben, die verstörend real sich vor dem Leser ausbreitet. Das ist ganz großes Kopfkino ohne wesentliche Längen. Die Handlung ist derart detailliert und schlüssig dargelegt, dass man gewillt wäre, exzellente Recherche zu unterstellen - wenn es denn Zombies gäbe.
Dass die Sprecherin mir nicht ganz so gut gefallen hat, liegt vor allem daran, dass sie in einigen Rollen zu dick aufträgt, wohl um den Figuren mehr Unverwechselbarkeit zu verleihen. Das ist aber sicher Geschmackssache.
Ansonsten: klare Kaufempfehlung für alle drei Teile der Trilogie.

  • Die Suche

  • Autor: Nick Louth
  • Sprecher: Jürgen Holdorf, Elena Wilms
  • Spieldauer: 13 Std. und 21 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 103
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 92
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 92

Eine Wissenschaftlerin verschwindet spurlos. Ihr Freund sucht sie fieberhaft. Die Katastrophe steht kurz bevor. In Amsterdam sterben Menschen. Jeden Tag werden es mehr. Malaria breitet sich in der Stadt aus, übertragen von gezielt ausgesetzten Mücken. Eine könnte helfen: Die Wissenschaftlerin Erica Stroud-Jones steht kurz vor dem Durchbruch in der Malaria-Forschung. Doch sie ist spurlos verschwunden - alles deutet auf eine Entführung hin. Ihr Freund Max Carver sucht in der Amsterdamer Unterwelt nach ihr. Max muss wissen, woran Erica zuletzt gearbeitet hat, nur so lässt sich die Katastrophe aufhalten.

  • 4 out of 5 stars
  • Spannender kurzweiliger Thriller

  • Von Lausi Am hilfreichsten 14.06.2015

Fieberhafte Dystopie

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.09.2015

Ein wirklich toller Science-Thriller! Die oft ignorierte und unterschätzte Malaria kommt als Bio-Terrorwaffe zu uns nach Hause.
In zwei Erzählsträngen bewegen sich Lebensgeschichte der Hauptfigur und Thrillerhandlung zunächst nebeneinander her, dann immer weiter aufeinander zu. Beide Geschichten sind sehr spannend und wirken glaubhaft. Starke Charaktere und ein bedrohliches prä-apokalyptisches Klima sind die Würze der Handlung. Absolut hörenswert und auch noch informativ: was will man mehr?
Einziges Manko: die Sprecherin der Hauptperson im Afrika ist nervtötend. Sie klingt, als leide Sie selbst an einer tödlichen Malaria. Außerdem artikuliert sie den Text wie eine Theaterschauspielerin mit übertriebener Genauigkeit. Insgesamt aber eine verzeihliche Schwäche des Hörbuchs.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Extinction

  • Autor: Kazuaki Takano
  • Sprecher: Sascha Rotermund
  • Spieldauer: 19 Std. und 32 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 9.751
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 9.124
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 9.122

Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht?

  • 5 out of 5 stars
  • Sehr cleverer scifi-Action-Thriller

  • Von Blutende Ohren Am hilfreichsten 07.01.2015

Evolution 2.0

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.03.2015

Das Buch wirft die Frage auf: Was würde passieren, wenn eines Tages der moderne Mensch mit seinem evolutionären Nachfolger zusammentrifft? Der Titel "Extinction" (=Auslöschung) verheißt nichts Gutes.
Die Story:
Es gibt zwei handlungsrelevante Erzählstränge. Im ersten geht es um die halsbrecherische Flucht eines Söldnertrupps vor den Häschern der amerikanischen Geheimdienste durch den kongolesichen Dschungel. In ihrer Begleitung befinden sich ein Anthropologe und ein kleiner Pygmäenjunge, der als das erste Exemplar einer evolutionären Weiterentwicklung der modernen Menschen über enorme mentale Fähigkeiten verfügt und so in den Fokus einer paranoiden, machtlüsternen US-Regierungsadministration geraten ist, die aus Angst vor Machtverlust die Ermordung des Jungen in Auftrag gegeben hatte. Er hatte versprochen, im Fall seiner Rettung den todkranken Sohn eines Söldners durch ein neuartiges Medikament zu heilen.
Im zweiten geht es um einen japanischen Pharmaziestudenten, der von seinem verstorbenen Vater posthum beauftragt wird ein Medikament gegen eine seltene, tödliche Lungenkrankheit zu entwickeln, die Kinder befällt, so auch den Sohn des Söldners im Kongo. Dafür hat sein Vater ihm ein geheimnisvolles Programm hinterlassen, das scheinbar unmögliche Fähigkeiten besitzt und ihn in die Lage versetzt, das unmögliche zu schaffen und Hunderten Kindern das Leben zu retten. Dabei kämpft er ebenfalls gegen einen übermächtigen Feind, denn die Entwicklung des Medikaments und die Rettung des hochentwickelten Kindes sind untrennbar miteinander verbunden.
Der Plot ist sehr gut durchdacht und gekonnt konstruiert. Dabei erlebt man ganz nebenher die gesamte Palette menschlichen Verhaltens und vor allem die Angst vor dem Fremden und Neuen. Vor diesem Hintergrund ist es enorm spannend, sich selbst zu fragen, wie wir selbst wohl wirken auf eine höherentwickelte Spezies. Ob diese uns wohl letztlich als unvollkommen, aber im Grunde gut oder als böse und schädlich beurteilen würde. Was wäre die Konsequenz? Das ist anregend und wirkt nach, auch noch während man schon den nächsten Titel hört.
Der Sprecher macht (wie meistens) einen sehr guten Job, hier gibt es nichts auszusetzen.
Fazit: klare Höempfehlung (vier "Ohren")!

  • Game of Thrones - Das Lied von Eis und Feuer 1

  • Autor: George R. R. Martin
  • Sprecher: Reinhard Kuhnert
  • Spieldauer: 9 Std. und 47 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 11.285
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 8.995
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 8.978

Die letzten Tage des Sommers sind gekommen. Eddard Stark, Herrscher im Norden des Reiches, weiß, dass der nächste Winter Jahrzehnte dauern wird. Als der engste Vertraute des Königs stirbt, folgt Eddard dem Ruf an den Königshof und wird dessen Nachfolger. Doch um den Schattenthron des schwachen Königs scharen sich Intriganten und feige Meuchler.

  • 3 out of 5 stars
  • Großartiges Hörbuch - aber doch gekürzt :-(

  • Von Andreas Gryphius Am hilfreichsten 17.10.2012

Fantasy at its best! Macht süchtig!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.03.2015

Diese Rezension gilt in gleichem Maße für alle Teile dieser Buchreihe.

Plot:
Eine Geschichte über den Kampf zwischen Gut und Böse, Licht und Dunkel, wie ich sie noch nicht kannte. Auf der anderen Seite eine Geschichte um den Kampf um die Macht in einer Welt mächtiger Familiendynastien. Es wird geliebt, gelogen, gemeuchelt, gestorben und wieder auferstanden, was das Zeug hält. Eine fantastische Welt voller Magie, die dennoch merkwürdig vertraut daher kommt mit all ihren Fehlern und Unzulänglichkeiten. George R. R. Martin hat eine Welt geschaffen, die mühelos über viele Bände ihre Spannung hält und nichts von ihrer Faszination verliert, so viele Bücher man auch liest / hört. Auch die Charaktere sind wunderbar vielschichtig und werden einem, ob man will oder nicht, mit der Zeit vertraut wie echte Personen.

Sprecher:
Tolle Stimme mit einem etwas feierlichen Timbre, das gut zur Welt der Adeligen passt. Sehr gute Intonation und Modulation der einzelnen Charakterstimmen. Angenehmes Lesetempo. Man kann es eigentlich kaum besser machen, denke ich.

Fazit:
Eine Welt auf Augenhöhe mit Tolkien und doch ganz anders. Auch, wenn Analogien vorhanden sind, finden sich in Game Of Thrones deutlich mehr Bezüge zur realen Welt, insbesondere in Schlachtenbeschreibungen und Kampfszenen geht es wesentlich robuster zur Sache und die Charaktere sind erheblich vielschichtiger als z. B. im Herrn der Ringe. Kaum ein Schurke, der nicht auch seine guten Seiten hat und kaum ein Held ohne Fehl und Tadel.
Wer einmal angefangen hat, kommt nicht wieder davon los.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der Marsianer

  • Autor: Andy Weir
  • Sprecher: Richard Barenberg
  • Spieldauer: 12 Std. und 36 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 9.231
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 8.794
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 8.786

Gestrandet auf dem Mars - Das Science Fiction Ereignis des Jahres! Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus seiner Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Crew. Die spektakulärste Rettungsmission um das Überleben eines einzelnen Menschen beginnt.

  • 5 out of 5 stars
  • Überleben auf dem Mars

  • Von Sunsy Am hilfreichsten 20.10.2014

Überlebensguide der Dritten Art

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.03.2015

Plot:
Astronaut bleibt allein auf dem Mars zurück, nachdem er durch einen Unfall scheinbar tödlich verletzt wurde. Auf sich gestellt ersinnt er in bester Mc Gyver-Manier die raffiniertesten Methoden, um zu überleben bis zur erhofften Ankunft einer Rettungsmission. Das alles ist toll recherchiert und wirkt glaubhaft. Leider überspannt der Autor aber gewaltig den Bogen, wenn er seinen Helden sich mit haarsträubenden Methoden aus scheinbar ausweglosen Situationen befreien lässt. Hier wäre etwas weniger Dramatik wirklich mehr gewesen. Insbesondere das Ende kommt nach vielfachen Rückschlägen und Wendungen dann allzu glatt daher.

Sprecher:
Gut adaptierte Stimme, die in den fiktiven Audio-Logfiles den passenden Tonfall findet und nicht der Versuchung erliegt, durch emotionsgeladene Sprechweise den monologischen Sequenzen mehr Pepp verleihen zu wollen. Das ist wohltuend, denn es harmoniert gut mit der Atmosphäre von Einsamkeit und der ständigen Bedrohung durch die lebensfeindliche Umwelt.

Fazit:
Sehr kurzweilige Story mit Lerneffekt. Wer gut zuhört, erfährt vieles über die moderne Raumfahrt und viel praktisches Wissen, wenn man mal wieder allein auf einem fremden Planeten strandet. Am Ende und zwischendurch runzelt man zwei, drei Mal die Augenbrauen. Insgesamt aber eine nette Urlaubslektüre.

  • Error

  • Autor: Neal Stephenson
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • Spieldauer: 45 Std. und 53 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.845
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.199
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.194

Es ist nur ein Spiel. Aber es geht um sehr viel Geld. Und für manche bald um ihr Leben...

  • 5 out of 5 stars
  • Auch wenn man kein Spiele-Fan ist,...

  • Von Kerstin G. Am hilfreichsten 23.12.2012

Computer-Freaks auf Abwegen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.06.2014

Was für ein Hörbuch! Nachdem ich "Cryptonomicon" von diesem Autor gehört hatte, waren meine Erwartungen zwar hoch, aber damit hatte ich nicht gerechnet: während in "Cryptonomicon" ausufernde krypto-theoretische Passagen einen wesentlichen Teil des Buchs ausmachten, ist Error ein echter Suspense-Thriller mit viel Action und Tempo. Dabei ist die Geschichte genauso inhaltsschwer; nur sind diese Passagen meist in Form freier Rede unmittelbar in die Handlung integriert und in leichter verdauliche Häppchen aufgeteilt. Die Story ist einfach genial und - typisch für den Autoren - in verschiedene, unabhängige Handlungsstränge aufgeteilt, die jedoch früher Schnittpunkte erahnen lassen und daher nicht so viel Geduld abverlangen, wie dies bei "Cryptonomicon" der Fall ist.
Die Story in Kürze:
Bei der Übergabe gestohlener Kreditkarten-Daten gelangt unbeabsichtigt und durch einen dummen Zufall ein Computervirus auf die Festplatte eines mächtigen, russischen Mafioso. Der Virus verschlüsselt sämtliche Dateien und macht sie dadurch unbrauchbar. In der fälschlichen Annahme, der Virus stamme von dem amerikanischen Hacker, der die Kreditkartendaten beschafft hat, nimmt der Russe ihn und seine Freundin als Geisel. Die Spur des Virus führt die ungleiche Gruppe in eine chinesische Hafenstadt. Nachdem sie die Hacker mithilfe eines ausgeklügelten Tricks in einem leerstehenden Bürohaus lokalisiert haben, fürchten die beiden Amerikaner um ihr Leben, weil sie nun wertlos für die Mafiosi geworden sind. Daher schicken sie das russische Todeskommando absichtlich in die falsche Wohnung. Sie ahnen nicht, dass die damit ein Inferno entfesseln, das mit der völligen Zerstörung des Bürohauses endet. Denn in der falschen Wohnung haust eine bis an die Zähne bewaffnete Terrorzelle von Dschihaddisten. In dem folgenden Chaos werden der Amerikaner und seine Freundin getrennt. Während er den Tod durch die Hand des Russen findet, wird sie von dem weltweit gesuchten Terroristenführer als Geisel genommen und entführt, der zuvor den russischen Mafioso erschossen hat, um an die dringend benötigte Geisel zu gelangen. Die Amerikanerin ist selbst ebenfalls Computerexpertin und arbeitet für ihren Onkel, der der Gründer eines weltweit verbreiteten Massive-Multiplayer-Online-Roleplay ist, das durch die Aktivitäten derselben Hackergruppe, die auch das fragliche Virus programmiert hat, in Schieflage geraten ist. Diese nutzen das Spiel, um virtuelles Lösegeld einzustreichen und dieses anschließend in Real-Währung gewaschen aus dem Spiel zu ziehen. Schließlich vereinen sich die Handlungsstränge zu einem furiosen Spektakel von Finale, wie es nicht einmal Hollywood sich ausdenken könnte. Die Dschihadisten Terror-touren durch Nordamerika und werden dabei von einem der russischen Mafia-Söldner verfolgt, der aus Stolz und Zuneigung die Amerikanerin zu schützen versucht. Dabei erfährt er unerwartete Hilfe von einer britischen Agentin des MI-6, die in China mit der Beschattung der terroristischen Zelle beauftragt war und nun ihrerseits in Ungnade gefallen ist. Der Onkel der Amerikanerin versucht, in der virtuellen Welt den Hackern den Schneid abzukaufen und in der realen Welt, seine Nichte aus den Klauen der Terroristen zu befreien.
Klingt irrwitzig? Das ist es auch! Aber während man es hört, ist alles ganz logisch ... und wahnsinnig spannend.

Solarstation
    
    
        Autor:
        












    





    





    
        
            
            
                
            
        
        Andreas Eschbach
    
    


    
    
        Sprecher:
        












    





    





    
        
            
            
                
            
        
        Sascha Rotermund
    
    


    
    Spieldauer: 9 Std. und 4 Min.
    749 Bewertungen
    Gesamt 4,1
  • Solarstation

  • Autor: Andreas Eschbach
  • Sprecher: Sascha Rotermund
  • Spieldauer: 9 Std. und 4 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 749
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 336
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 340

Als die Energieübertragung versagt, denkt die Mannschaft der Solarstation NIPPON zuerst an eine technische Panne. Doch dann geschieht ein Mord...

  • 2 out of 5 stars
  • Nun ja,...

  • Von kahuna68 Am hilfreichsten 10.01.2012

Ökothriller mit Zero-"Gravity"

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.06.2014

In einer nahen Zukunft ist es gelungen, mittels großer, im geostationären Orbit befindlicher Solarkollektoren, gigantische Energiemengen in einem Koppelstrahl zur Erde zu senden, um den dortigen Energiebedarf zu decken.
An Bord der Solarstation kommt es immer wieder zu unerklärlichen technischen Defekten. Schnell ist klar: jemand sabotiert die Softwaresysteme der Station. Die Ermittlungen sorgen für ein Klima des Misstrauens, führen aber ins Leere. Dann wird ein Besatzungsmitglied ermordet aufgefunden. Die Tat gibt allen Rätsel auf: wer hatte ein Motiv, wie konnte der Täter den Mann erschießen, ohne Schäden an der Hülle anzurichten und ohne entdeckt zu werden.
Als schließlich das lang ersehnte Versorger-Shuttle in Sichtweite kommt, keimt zunächst Hoffung im Rest der Crew. Doch schnell wird klar: die Gefahr ist größer als angenommen! Die Crew verliert Stück für Stück die Kontrolle über ihre Station und entgeht nur knapp einer Katastrophe, wird aber von einer Gruppe terroristischer Psychopathen gekapert, deren Motive zunächst noch im Dunkeln liegen.
Als klar wird, dass ein Mitglied der Crew mit den Terroristen kollaboriert hat, fällt das Team vollends auseinander. Die Tücken der Schwerelosigkeit, extreme Temperaturen und das gegenseitige Misstrauen machen eine Verteidigung gegen die gut organisierten Eindringlinge nahezu unmöglich. Als die Crew nach einem missglückten Befreiungsversuch in das ungeschützte Frachtmodul gesperrt und abgekoppelt wird, scheint jede Hoffnung dahin zu sein. Es gibt nur eine verzweifelte Chance, den perfiden Plan der Terroristen zu durchkreuzen. Denn zu spät realisieren sie, dass ihre Station, entwickelt als Hoffnung für die Menschheit, sich nun gegen ebendiese wenden soll.

Ein Hörbuch der Oberklasse! Hier stimmt einfach alles: extrem spannende Handlung, vielschichtige Charaktere, tolle, weil denkbare, Science-Fiction und der perfekte Sprecher für den Job. Alles richtig gemacht!

  • Das Blut des Teufels

  • Autor: James Rollins
  • Sprecher: Gordon Piedesack
  • Spieldauer: 15 Std. und 51 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 703
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 661
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 665

Fast fünfhundert Jahre alt ist die Mumie, die der Archäologe Henry Conklin in einer Höhle hoch oben in den peruanischen Anden gefunden hat. Rasch stellt sich heraus, dass es sich bei seinem sensationellen Fund nicht um einen Inka, sondern um die Überreste eines spanischen Priesters handelt. Und die Mumie ist seltsam präpariert: Ihr Schädel wurde mit einer Substanz gefüllt, die aussieht wie reines, flüssiges Gold und verheerende Eigenschaften besitzt.

  • 5 out of 5 stars
  • Jules Verne hätte applaudiert!

  • Von Flyboy01 Am hilfreichsten 10.06.2014

Anden-Adventure

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.06.2014

Ein tolles Hörbuch, dass vor allem in seiner Kombination verschiedener Genres hervor sticht. Ist im Grunde alles schon dagewesen, aber eben geschickt kombiniert. Ich würde sagen: Viel Indiana-Jones, etwas Jump-and-Run-Spiel (a la Donkey-Kong), Höhlen-Horror wie bei "The Descent", aber auch Freunde des Historischen Romans finden durchaus interessante Passagen. Ach ja: die besonderen Eigenschaften "des Bluts des Teufels" zeigen durchaus Ähnlichkeiten mit "Der Herr aller Dinge", womit wir schon in Richtung "Science-Fiction" abgleiten.
Das alles ist gut miteinander vermengt und mit einer spannenden Geschichte gewürzt. Die Charaktere erfüllen ihre früh absehbaren Rollen gut, ohne allzu flach zu wirken.
Allein, das Ende ist ein wenig "eilig" geschrieben und will irgendwie nicht recht zu der restlichen Geschichte passen. Hier läuft plötzlich alles viel zu glatt und der Spannungsbogen fällt jäh ab. Das wirkt konstruiert und ist nicht sehr glaubwürdig.
Der Sprecher gefällt mir trotz chronischer Heiserkeit und dem ständigen Wunsch, er möge sich räuspern, recht gut. Einziger Kritikpunkt: Die Stimme des eindeutig älteren Sprechers passt nur mäßig zu den Figuren der Archäologiestudenten.
Insgesamt durchaus hörenswert, zum Beispiel im Urlaub. Kurzweilig, spannend und interessant.

7 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich