PROFIL

Emily

  • 58
  • Rezensionen
  • 873
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 554
  • Bewertungen

Nette Unterhaltung

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.02.2019

Wenn man keine größeren Ansprüche hat, als einfach mal abzuschalten, in eine andere (heile) Welt mit Happy End zu entfliehen, dann gibt es an diesem Hörbuch nichts auszusetzen! Das betone ich hier, weil ich absolut Geschichten mit Happy End mag. Auch fehlte in dieser Erzählung nicht der spannende Aspekt.

Aber im Endeffekt ist diese Geschichte nicht mehr als "Schwarz und Weiß" gezeichnet - ein liebevoll gestalteter Roman, ohne tiefgreifende Ansprüche, welcher Art auch immer. Ohne abwertend klingen zu wollen, glaube ich einfach, dass es einen Unterschied zwischen "begnadeten" Autoren (Geschichtenerzählern) gibt, zu den "vorgefertigten Konzepten" eines Romans.

Mein Fazit: Nett zu hören, ohne größere Ansprüche.
Frau Alexandra Zöbeli mag durchsaus ihre Anhänger haben, mir persönlich sind ihre Bücher zu einfach gestrickt.

Hallo audible

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.11.2014

Könnten Sie vielleicht all den über die Wahl der neuen Sprecherin unglücklichen und enttäuschten Hörern/Innen (zu denen ich mich leider auch zähle) Antworten zur Wahl des Sprecherwechsels geben? Ist wenigstens für spätere Bände geplant, wieder Vera Teltz zu engagieren oder ist dieses Thema ein für alle Male bei audible vom Tisch. Etwas Information wäre wirklich sehr nett. Sollte Frau Teltz später wieder zur Verfügung stehen, würde ich begrüßen, wenn Sie diesen Band noch einmal neu einsprechen lassen würden!

Liebe Frau Ulrike Kapfer, es tut mir sehr leid, dass Sie fast nur negative Kritiken bekommen, aber nach 11 äußerst gut interpretierten Büchern mit wiederkehrenden Protagonisten, die man alleine an der Klangfarbe oder dem Dialekt der Stimme erkennen konnte, haben Sie einen aussichtslosen Stand in diesen Hörbüchern. Dass Sie sich viel Mühe gegeben haben, hört man zwar, aber wahrscheinlich sind Sie dabei auch über das Ziel hinaus geschossen.
Es ist nicht zielführend, jedem eine andere Stimme zu geben, wenn sich diese Person dann nur noch gekünstelt und unsympatisch anhört.

Ich möchte dieses Buch so nicht weiter hören und würde lieber so lange darauf warten, bis Vera Teltz die Reihe weiter einliest.

Im Bann des Elfenkönigs Titelbild

Sehr schade

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.05.2014

Die Geschichte gefällt mir richtig gut und ich würde folgende Hörbuchteile mit Spannung erwarten, wenn nicht der Hörgenuss durch die Darstellung der Dialoge völlig abhanden kommt. Dabei hat Frau Koschny durchaus eine angenehme Stimme, die sie in den Dialogen leider sehr zum Nachteil der Geschichte verstellt. Es macht keinen Spaß kurzatmige, gehetzt klingende und/oder gepiepste bzw. dahin geleierte Sätze zu hören, die z. B. von jemandem gesagt werden, dessen Stimme tief und fest, dessen Gesicht stolz und unnahbar sein soll. Das ärgert mich und behindert den Fluss der Vorstellungskraft für die Geschichte. Zum Ende hin wird es besser, allerdings weiß ich nicht, ob ich mich nun doch noch an die Kurzatmigkeit gewöhnt habe, darüber hinweg höre, oder ob sich Frau Koschny doch noch eingelesen hat. Daher schwanke ich noch, ob ich dem zweiten Buch als Hörbuch eine Chance gebe. Fest steht aber für mich, dass ich gespannt auf die Fortsetzung bin.

Nachtlilien Titelbild

Märchen

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.01.2013

Ich hatte mir Fantasy-Romance erhofft und bin auf ein Märchen gestoßen. Zugegebenermaßen ist der Erzählstil des Buches handwerklich gut gemacht, auch der Inhalt ist soweit okay und die Stimme von Elena Wilms steht für mich außer Zweifel. Aber: Sehr bemüht greift die Autorin auf eine altertümlich anmutende Rhetorik zurück und ihre ausschweifende Fantasie im Ausdenken von äußerst ungewohnt klingenden Namen, sowohl von Personen, Tieren, Orten als auch von Gegenständen lässt einen irgendwann abschalten. Damit nicht genug, bringt sie wie selbstverständlich immer mehr eigenartige Gewächse, Tiere, Wesen und Gegenstände ins Spiel, die man kaum noch nachverfolgen kann – natürlich haben diese Wesen oder Dinge auch wieder ungewohnte Namen.
Im Laufe der Handlung konnte ich nur noch an „Prinzessin Fantaghiro“ denken (wer Märchen liebt, wird diesen Film sicher kennen).
Nachtlilien wird seine Anhänger finden; für mich wurde das Märchen statt spannender, immer langatmiger und ich langweilte mit zunehmend, trotz der guten Sprecherin.

PS: Normalerweise mag ich den Kontrast, nach einer äußerst anspruchsvollen und Aufmerksamkeit verlangenden Geschichte (ich hatte zuvor das gut durchdachte, spannende und brutale Werk von Joe Abercrombie "Racheklingen" gehört) eine Leichtere und ans Herz gehende zu genießen. Das war wohl nix. Aber: Wer bei dem Buch nicht mehr als ein Märchen erwartet, kann es sicher gut hören.

Eine andere Form der Realität

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.12.2012

Es ist schon etwas her, als mich die Wächter-Reihe in ihren Bann zog, so dass ich anfangs skeptisch war, ob ich diesen „Nachzögling“ wirklich hören wollte. Aber – was soll ich sagen – es ging dermaßen schnell sich wieder einzufinden, dass das Hören dieses Buches (wieder) ein Genuss war. Oliver Brod passt klasse zu Anton und den Wächtern, eine bessere Interpretation kann ich mir kaum vorstellen.
Wieder erklärt uns Lukianenko die Welt auf seine ganz eigene Weise. Meine beste Empfehlung für die Freunde der Wächter-Reihe - ...oder können SIE das Zwielicht töten?

Das Kind: Das ungekürzte Hörspiel (Kostenlose Hörprobe) Titelbild

über 1.500 Bewertungen...

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.10.2012

...mit einem Durchschnittswert von 4,3 – ich hatte schon öfter mit dem Hörbuch geliebäugelt und weiß eigentlich nicht, weshalb ich es dann doch nicht hörte. Doch was ihr euch, liebes audible-Team hier mit einer Elite an Sprecher(n)/-innen leistet und das bei der Aussicht auf "ungekürzt" – finde ich nicht fair.

Obwohl ich Hörspiele nicht so gerne höre wie Hörbücher (in der Regel zu kurz), warte ich hier gespannt auf die Fortsetzung der Hörprobe. Ein weiterer Garant für das Gelingen dieses Hörspiels dürfte die anfangs erwähnte überdurchschnittlich positive Bewertung der Geschichte sein. Im Endeffekt ist es das Zusammenspiel von Autoren und Erzählern. Dieser Punkt geht wohl eindeutig an euch; tja an mich auch, weil ich in den Genuss dieser Produktion kommen werde! Ich freue mich schon auf das Ergebnis!!!

Wer hat angst vor’m bösen Wolf?

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.09.2012

In der Welt, die Nalini Singh um ihre „Gestaltwandler-Reihe“ erschaffen hat, gibt es trotz der lauernden Gefahren solch grundsolide, naturverbundene und ehrliche Gestalten, dass man ob dieses Zusammenhaltes gerne ein Teil davon sein würde. Dominante Männer schmelzen in den Armen ihrer Partnerin (der einzigen übrigens), sind kinderlieb und bleiben sich immer selbst treu – was wünscht Frau sich mehr? g: Ein hungriger Wolf ist und bleibt ein hungriger Wolf; doch wenn er zufrieden ist, sich seine Mundwinkel kaum merklich nach oben ziehen; wenn er Kraft gibt, Stolz verspürt, wenn Mann und Tier um die Vorherrschaft kämpfen – dann möchte man diesen großen, bösen Wolf in die Arme ziehen und knuddeln. Nalini Singh gibt ihren Büchern so eine starke Ausdruckskraft, dass man die Klischees, die auch sie verwendet, gerne vergisst; egal, ob es die Katzen, die Wölfe oder die abtrünnigen Medialen sind. Die fast heile Märchenwelt webt einen ein, lässt einen den Alltag vergessen und Elena Wilms gelingt es, diese Zeilen im Kopf zum Leben zu erwecken.

Nicht jeder Band der mittlerweile 10-Teile umfassenden Serie war gleichbleibend prickelnd. Im 10. Band wurde die Handlung gestrafft und außerdem ging es um Hawke, den Leitwolf. Das war ein ganz besonderes Highlight der Serie; deshalb volle Punktzahl.

…das hat Spaß gemacht…

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.09.2012

…und, mit dieser Rezension oute ich mich als unverbesserliche Romantikerin g:. Denn während ich bei Teil 1 noch hin und her gerissen war und dachte, dieses Hörbuch punktet nur, weil es zum Spannen in weniger bekannte Gefilde verleitet, ist dieser Teil einfach Zucker. Tja, nichts „hoch trabendes“ keine anspruchsvolle Literatur – sondern einfach zum dahin schmelzen… und Blümchen-Sex ist ja bekanntlich besser als gar kein Sex – ups, habe ich das gerade geschrieben g:? Es muss nicht immer anspruchsvolle, philosophisch hochtrabende Literatur sein, um gut unterhalten zu werden. Vom Alltag abschalten tut’s auch schon mal.
Also, einfach Relaxen und Wohlfühlen. Zwar weiß ich nicht wie's der innere Gott sieht, doch die innere Göttin ist einfach begeistert! g:

Kaleidoskop der Farben

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.06.2012

Zuerst ist es nicht wichtig, dass man nicht weiß, worum es überhaupt geht oder wo man ist. Die Geschichte beginnt und schon steckt man mitten darin. Und erst später erfährt man allmählich mehr über die Welt der Farben. Es ist nicht so leicht, alles zu entschlüsseln. Immer wieder überlegt man, worum es wirklich geht und ist begierig weitere Details zu erfahren. Und als man endlich meint, alles zu durchschauen, ist keine Farbe mehr so, wie sie sein sollte. Schwarz wird plötzlich zu weiß und weiß zu schwarz. Die Charaktere sind äußerst vielschichtig, sympathisch (und/oder unsympathisch) und menschlich. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung für geübte Fantasy-Hörer, die Freude an umfassender, gut durchdachter und anspruchsvoller Unterhaltung dieses Genres haben.
Diesmal musste ich mich an Bodo Primus als Sprecher erst gewöhnen, obwohl er mir aus den anderen Büchern von Brent Weeks bereits positiv in Erinnerung war. Aber dann hat er mich wieder überzeugt.
Da es sich bei dem Buch um eine Trilogie handelt, warte ich voller Spannung auf die nächsten Teile, die leider noch nicht erschienen sind.

Die Zeit der Sieben Titelbild

Kinderbuch?

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.05.2012

Ja, die Geschichte ist… nett. Inhaltlich ist das Buch ok. Aber der Schreibstil ist so wie man ihn aus Schulaufsätzen kennt – also handwerklich hätte man den Inhalt um einiges besser (lebendiger) gestalten können. Ich weiß nicht, ob ich immer kritischer werde, je mehr fantastisch gearbeitete und umgesetzte HB ich in die Ohren bekomme, aber meine Freude hielt sich hier in Grenzen.

Der Sprecher, Jacob Weigert, hat eine angenehme Erzählstimme. Allerdings spricht er die Dialoge krächzend, langgezogen oder weichlich. So kommt es, dass Niemand in diesem Roman eine angenehme Stimme hat. Das macht mir die interessanten Figuren nicht sympathischer.

Fazit: Nette Unterhaltung für zwischendurch aber auch nicht mehr.