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ZIPPO 23

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Gute Idee, aber....

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.09.2020

Ich gebe ja zu, als älteres Semester habe ich natürlich eine andere Sprachentwicklung genommen als Menschen die erst 20 oder 30 Jahre alt sind, wenn jedoch wie in diesem Roman die Sprache auf Comicniveau verunstaltet wird, werden meine Haare noch grauer als sie es schon sind. Natürlich ist mir klar, dass auch ein aufgerüstetes Hundehirn nicht in der Lage sein kann menschlichen Duktus zu erzeugen, es ist mir auch klar, dass der Autor durch Gestammel den inneren Konflikt des "Hundes" auszudrücken, jedoch erwarte ich, dass das Gestammel den Sinn nicht zerstört. Möglicherweise ist es das Unvermögen des Sprechers der speziellen "Sprache" einen hörbaren Fluss zu geben, was mir dieses Hörbuch verleidet. Die Geschichte hätte gut werden können, die zugrunde liegende Idee ist interessant und in gewisser Weise aktuell, jedoch haben die Möglichkeiten des Autors und des Sprechers nicht ausgereicht das Potenzial zu nutzen. Ich gebe das Buch zurück. P. S. Liebe Mithörer*innen, wenn ihr ein Buch mit einem oder zwei Sternen bewertet, solltet ihr eine Rezension schreiben und eure Gründe darlegen, wie sonst sollen sich Autoren und Sprecher weiter entwickeln?

1 Person fand das hilfreich

Ohne Fleiß kein Preis oder wie ich dazu kam diesem

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.08.2020

BUCH FÜNF STERNE ZU GEBEN Vergleichsweise viele Besprechungen dieses Romanes enden mit dem Fazit: "langweilig". Heute kann ich mich dieser Bewertung nicht anschließen. Als der Roman 1982 auf deutsch erschien, habe ich ihn das erste Mal gelesen. Das war 5 Jahre nach meinem Schulabschluss, mein Schulwissen also noch recht frisch. Es hat nichts geholfen, das Lesen war zäh, langatmig und setzt Wissen voraus, welches mir nicht mitgegeben wurde. Heute fast vierzig Jahre später packt mich dieses Buch als hinge meine Seligkeit davon ab. Woher der Wandel? Ich denke es bedurfte mehrerer Entwicklungen in meinem Leben, einen wirklichen Zugang zu diesem großartigen Werk zu finden. Mit nun über 60 Jahren bedarf ich nicht mehr der Kürze, Geschwindigkeit oder ständigen Aktion in einer Geschichte um ihr folgen zu wollen. Diese Veränderung hat mir auch andere, zu Klassikern erklärte Werke erschlossen. Darüber hinaus habe ich begonnen mich mit Philosophie zu beschäftigen, was dazu führt, dass ich nicht nur die Protagonisten Ecos erkenne, sondern, ich habe den Einstieg in die Philosophie mittels einer Philosophiegeschichte vollzogen, diese auch in ihre Zeit und ihren Hintergrund einordnen kann. Nun ich nicht mehr ständig nachdenken muss welche Bedeutung einzelnen Handlungen und Beziehungen zukommt, hört sich das Buch spannend, äußerst spannend! Warum soviel Vortext? Ich möchte jenen das Wort reden, die dieses großartige Buch mit nur einem Stern bewerteten, vor 38 Jahren hätte ich möglicherweise zu ihnen gehört. Diesem Roman gebe ich heute fünf Sterne und gäbe es mehr zu vergeben, täte ich es auch. Die Schwäche des Buches ist seine Einbindung in klassische Bildung und Ausbildung, hätte ich mich statt mit Pädagogik im Studium mit Philosophie oder mittlerer Geschichte beschäftigt, dann hätte ich auch vor 38 Jahren fünf Sterne vergeben. Ich fühle mich großartig unterhalten, aber nur weil ich die Zeit hatte mir die Voraussetzungen anzueignen, dieses Buch und seine Vielschichtigkeit ohne ständige Hilfe von Enzyklopädien, zu erfassen. Fazit, ein Roman groß geschrieben und großartiger vorgetragen und doch glaube ich, dass es immer weniger Menschen gibt und geben wird, denen dieser Genuss zuteil wird, denn Bildung und Umfeld beschäftigen sich zu sehr mit den Philosophien des 19. Und 20. Jahrhunderts, als dass ein nach heutigen Standards ausgebildeter Mensch diesem Werk ohne zusätzliche Bemühungen näher kommen kann.

Die Boten des Unheils Titelbild

Detailliert

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.06.2020

Eben Hamilton. Eine weitere Fortsetzung die der Qualität des ersten Buches folgt. Warum nicht 5*? Die Story ist spannend, nicht immer leicht zu verfolgen, da es Nebenstränge gibt, die zunächst nicht einzuordnen sind. Doch die eigentliche Schwäche besteht in der immer wieder zu detaillierten Beschreibung von Gegenständen, Umgebungen, Techniken und Methoden. Der Schwung und die Spannung leiden sehr darunter. Aber dies ist eine Schwäche die sich durch alle Werke Hamilton zieht.

Ermüdend

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.06.2020

Simpel kommt in die Stadt, weil es soviel zu sehen gibt, läuft er gegen jeden Laternenpfahl der nicht bei zwei auf dem Baum ist. Das wars

Adam, wo bist du?

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.06.2020

Eine gute Fortsetzung. Abzüge in der "B-note". Zu viel Adam, besonders die Gesänge. Ich habe das Original nicht gelesen, vermute aber große Schwächen in der Übersetzung, denn sie sind z. T. schaurig schlecht. Ein gutes Namensgedächtnis ist von Vorteil, die Zusammenhänge erschließen sich schneller. Der dritte Teil ist bereits heruntergeladen und wartet! Hören!

Düster

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.06.2020

Dunkel, möglich, unglaublich, glaublich, fesselnd. Dieses Buch zu hören kostet Anstrengung und Konzentration, besonders an den Stellen, die der Realität so nahe kommen, dass ich mir jede Wende vorstellen konnte. Eine der besten Dystopien die mir bisher untergekommen ist! Hören!

1 Person fand das hilfreich

Letzte Hilfe Titelbild

Jo!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.05.2020

Kurz, hart und erschauernd. Hr Lontzek ist in der Lage binnen 20 Minuten einen Roman vorzutragen der zwei Fragen offen lässt. 1. Wer steht vor der Tür und 2. Wie geht es weiter. Beides wüsste ich gern - ich muss wohl die Geschichte in meiner Fantasie erschaffen. Sehr gut!

Warum nur 3 *?

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.05.2020

Eine fantasievolle Geschichte, manchmal etwas verworren und viele Personen. Was mich an diesem Buch wirklich stört und dazu führt dass ich nur drei Sterne vergebe, ist die immer wieder auftretende Langatmigkeit. Sie nimmt die Dynamik, stört den Fluss und nimmt mir den Spaß. Ich höre zuende und benutze den Vorlauf wann immer es geht.

Ich will auch!

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.05.2020

Sagt jemand der sich für einen Schriftsteller hält. Hr Atamanov hat R. Schwartz und V. Mahanenko gelesen und wie ein Fünftklässler abgeschrieben. Dabei fehlt ihm jedoch die Fähigkeit Sprache zu gestalten, es sei denn, die Übersetzer haben das verursacht. Zu diesem schlecht geschriebenen Text kommt ein noch schlechterer Sprecher! Ich habe Schwierigkeiten mit dem einen oder anderen Sprecher weil ich ein furchtbarer "Hochdeutscher" bin, das ist also Geschmackssache, aber ein Sprecher der in der Aussprache "Charakter" und "Charaktere" nicht auseinander halten kann, der "s" und "ß" nicht versteht und darüber hinaus den Sinn von Satz- und Sprachmelodie nicht erfasst, sollte doch einmal einen Sprachlerer aufsuchen. Der bringt ihm auch das Atmen bei. Insgesamt schlecht! Nach einigen Stunden "Hörqual" zurück an Absender

2 Leute fanden das hilfreich

Bedenke die Zeit!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.03.2020

Immer noch eine spannende Geschichte, für mich ist die Sprache leider etwas zu angepasst worden. Ich las in meiner Jugend eine Übersetzung aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, deren Sprache blumiger und weitschweifender war, es war ein großer Genuss! Aber auch so lohnt es sich diesen Roman zu hören. Bedenkt man wann er geschrieben wurde, so kann man über die rassistischen Passagen hinweg die beginnende Aufklärung heraushören. Was mich auch diesmal wieder gepackt hat, ist der Erkenntnisweg vom Anspruch zur Genügsamkeit.