PROFIL

Marcel

  • 5
  • Rezensionen
  • 12
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 151
  • Bewertungen

Einfach nur genial

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.11.2017

Der Einstieg in die Geschichte war etwas schleppend aber dann...
... wurde die Geschichte immer fesselnder. Die Chraktere sind fein ausgearbeitet, die Story ohne Tiefpunkte und die menschlichen Abgründe vollkommen realistisch (wie ich sie mir in einem solchen Szenerio vorstellen könnten). Und der Abschluß der Geschichte absolut nicht das was man erwartet.
Mit Deon Meyer hab ich einen Autor gefunden, von dem ich mir in seinem anderen Romanen großes erwarte. Auch Martin Bross macht als Leser einen grandiosen Job.

Ein chronologisches Durcheinander im Zombie-Krimi

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.01.2017

Als erstes Mal, der Roman beginnt mehr oder weniger am Schluss und arbeitet sich dann in einem chronologischen Durcheinander zur Auflösung der Frage "wer ließ die Zombies rein?". An sich eine nette Idee, aber durch die fehlenden Pausen zwischen den Kapiteln (was bei Audibleproduktionen leider sehr oft der Fall ist), wird es Großteils schwierig der Handlung angemessen zu folgen. Die plötzlichen Sprünge zu einem anderen Zeitpunkt und Ort des Handlungsstranges waren extrem verwirrend und erst durch einen Blick auf den Player wurde dann klar, ahh, da gab es wieder einen Kapitelwechsel.

Audible sollte hier endlich mal anfangen, die Kapiteltrennung durch klare Pausen hörbar zu machen oder alternativ eine Funktion für Pausen zwischen Kapiteln in ihrer Software ein zu fügen. Das würde auch die Verkaufszahlen anheben wenn ich nicht jedes ihrer Hörbücher mind. 1 1/2 mal hören müsste um den Handlungswechseln folgen zu können.

Zum Roman selber. Das teilwiese abfeiern als einen der besten Zombie-Romane kann ich nicht nachvollziehen. Von all dem was ich bisher aus diesem Genre gehört hab, war dies der schlechteste. Letztendlich ist dies ein Krimi welcher in eine Zombiegeschichte mit eine oberflächlichen Handlung und flachen Charakteren gepackt wurde. Nicht spannend, nicht fesselnd, keine philosophische Tiefgründigkeit, keine Charaktere welche man lieben lernt, sondern eine vor sich hin plätschernde Geschichte die kurz vor langweilig ist.

Wer einen guten Zombie-Roman sucht sollte es besser mit Büchern wie der Newsflesh Trilogie, Tagebuch der Apokalypse, World War Z oder natürlich Walking Dead versuchen. Das sind Zombie-Romane die wirklich fesseln und Traurigkeit erzeugen wenn (weil) sie zu Ende sind.

Anfangs ermüdend am Ende mitreisend

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.11.2016

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Da Metro 2033, 2034 und 2035 eine zusammenhängende Story sind schreib ich jetzt mal für alle drei Bücher.

2033: Der erste Teil wirkt auf mich wie ein 08/15 Fantasy Roman, welche in die falsche Kulisse geworfen wurde. Der unbedeutende Junge wird durch bestimmte Umstände zu einer Reise getrieben und stellt hierbei fest, dass er eine besondere Gabe besitzt. Nur findet das Ganze in der falschen Umgebung statt (in der Moskauer Metro statt in einer Fantasy-Welt). Das ist zwar etwas kurz gefasst, aber wirklich viel gab der erste Band auch nicht her. Er schleppte sich so dahin, war nicht wirklich aufregend und der Erzählstil (oder auch die schlechte Übersetzung?) war alles andere als fesselnd. Was mir zusätzlich Probleme bereitet hat waren die nicht übersetzten russischen Ortsbezeichnungen, was dem folgen der Handlung nicht unbedingt zuträglich war. Ich schwankte ständig zwischen abbrechen und war mich sicher, dass nach dem ersten Band für mich Schluss ist. Aber man möchte ja trotzdem wissen wie’s weiter geht. Also hab ich mich doch noch zum zweiten Teil durchgerungen.

2034: Der Hauptprotagonist des ersten Teils spielt hier kaum eine Rolle. Und durch neue Charaktere erhält das Buch einen neuen Stil, fast schon philosophisch. Band zwei gefiel mir schon etwas besser, war aber trotzdem zeitweise ansträngend den langatmigen Gedankenspielen zu folgen. Aber es wurde zum Schluss doch spannend wie die Geschichte sich in Band 3 zusammenfügen könnte und wohin das Ganze überhaupt führen soll.

2035: Hier beginnen die ersten beiden Bände zusammen zu laufen. Die Geschichte hat angefangen zu fesseln und wird nun auch wirklich gut. Der Handlungen beginnen an Tempo zu gewinnen. Wer es bis hierher geschafft hat wird belohnt. Es werden viele gesellschaftskritische Fragen, Fragen zum Wesen der Menschheit, der globalen Supermächte und im speziellen natürlich zur russischen Gesellschaft, Politik und Geschichte aufgeworfen.

Schlussendlich hab ich diese Tribologie nicht bereut. Man muss der Geschichte jedoch die Zeit geben zu reifen, um dann im dritten Band belohnt zu werden.

Anfangs ermüdend am Ende mitreisend

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.11.2016

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Da Metro 2033, 2034 und 2035 eine zusammenhängende Story sind schreib ich jetzt mal für alle drei Bücher.

2033: Der erste Teil wirkt auf mich wie ein 08/15 Fantasy Roman, welche in die falsche Kulisse geworfen wurde. Der unbedeutende Junge wird durch bestimmte Umstände zu einer Reise getrieben und stellt hierbei fest, dass er eine besondere Gabe besitzt. Nur findet das Ganze in der falschen Umgebung statt (in der Moskauer Metro statt in einer Fantasy-Welt). Das ist zwar etwas kurz gefasst, aber wirklich viel gab der erste Band auch nicht her. Er schleppte sich so dahin, war nicht wirklich aufregend und der Erzählstil (oder auch die schlechte Übersetzung?) war alles andere als fesselnd. Was mir zusätzlich Probleme bereitet hat waren die nicht übersetzten russischen Ortsbezeichnungen, was dem folgen der Handlung nicht unbedingt zuträglich war. Ich schwankte ständig zwischen abbrechen und war mich sicher, dass nach dem ersten Band für mich Schluss ist. Aber man möchte ja trotzdem wissen wie’s weiter geht. Also hab ich mich doch noch zum zweiten Teil durchgerungen.

2034: Der Hauptprotagonist des ersten Teils spielt hier kaum eine Rolle. Und durch neue Charaktere erhält das Buch einen neuen Stil, fast schon philosophisch. Band zwei gefiel mir schon etwas besser, war aber trotzdem zeitweise ansträngend den langatmigen Gedankenspielen zu folgen. Aber es wurde zum Schluss doch spannend wie die Geschichte sich in Band 3 zusammenfügen könnte und wohin das Ganze überhaupt führen soll.

2035: Hier beginnen die ersten beiden Bände zusammen zu laufen. Die Geschichte hat angefangen zu fesseln und wird nun auch wirklich gut. Der Handlungen beginnen an Tempo zu gewinnen. Wer es bis hierher geschafft hat wird belohnt. Es werden viele gesellschaftskritische Fragen, Fragen zum Wesen der Menschheit, der globalen Supermächte und im speziellen natürlich zur russischen Gesellschaft, Politik und Geschichte aufgeworfen.

Schlussendlich hab ich diese Tribologie nicht bereut. Man muss der Geschichte jedoch die Zeit geben zu reifen, um dann im dritten Band belohnt zu werden.

Leider ist der dritte Teil etwas zur kurz geraten

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.11.2014

Würden Sie dieses Hörbuch einem Freund empfehlen? Wenn ja, was würden Sie ihm dazu sagen?

Klar, man will ja wissen wie es weiter geht...

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Im Vergleich zu den ersten beiden Büchern behandelt Teil 3 einen größeren Zeitabschnitt. Hierbei bleibt vieles auf der Strecke und wichtige Einzelereignisse eines Themas werden gar nicht (z.B. Genscher Auftritt in der Prager Botschaft) oder nur am Rande erwähnt (Reagans Rede: "Mr. Gorbatschow, tear down this wall!").
Teil 3 erweckt etwas den Eindruck als hätte Follett die Lust verloren. Behandelten Teil 1+2 jeweils ca. ein viertel Jahrhundert, so sind im letzten Buch ganze 50 Jahre gequetscht - und das von einer Epoche in der unendlich viele wichtige Ereignisse geschehen sind. Ein viertes Buch wäre hier wünschenswert gewesen.Aber trotzdem eine schöne Trilogie...