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erphschwester

4711
  • 60
  • Rezensionen
  • 488
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 62
  • Bewertungen
  • Dornröschen hatte es leichter

  • Autor: Vanessa Mansini
  • Sprecher: Yesim Meisheit
  • Spieldauer: 8 Std. und 5 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 534
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 488
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 486

Stell Dir vor, Du wachst auf und die Welt hat sich zwanzig Jahre weitergedreht! Eben noch stand Hermine kurz vor dem Abi, war unsterblich verliebt und träumte von Reisen, Beruf und Familie. Jetzt ist sie siebenunddreißig, Single und arbeitslos. Ihre biologische Uhr tickt gewaltig. Doch Hermine hat im Koma das komplette Internet verschlafen, weswegen die Online-Suche nach Mr. Right sich schwierig gestaltet. Ein gefühlter Teenager in einer fremden, erwachsenen Welt voller Smartphones, Hipster und mit der komischen Umweltministerin als Kanzlerin.

  • 5 out of 5 stars
  • ich liebe Sprecherin und Autor!!!!

  • Von marie Am hilfreichsten 26.08.2018

nette kitschgeschichte

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.12.2018

und das meine ich - im positiven sinne - ernst.
ehepaar meisheit ist offenbar ein gutes gespann, leichte geschichten mit sogar gelegentlichem tiefgang gut in szene zu setzen.


dass das 20(!)-jaehrige koma gesundheitlich ohne folgen bleibt, dass zufaellig auch genug geld da ist, um sorglos in die zukunft blicken zu koennen usf. kennzeichnet den kitsch. natuerlich ist das wahre leben praktisch nie so. und auch der boese protagonist fehlt nicht, der fuer kraeftig verwirrung, herzschmerz und co. sorgt.

am rande jedoch tauchen immer wieder die passagen auf, die fuer mich das buch interessant machen: was doch alles allein in den letzten 20 jahren so passiert ist an technischen, politischen und auch gesellschaftlichen entwicklungen. wer dabei war, ist sich dessen selten bewusst.
hervorzuheben: eine der besten sexszenen, die ich je gelesen/ gehoert habe. nur wenige kriegen das hin, ohne in die kitsch- oder pornofalle zu tappen.
alles in allem gute unterhaltung, die gelegentlich mit dem muster des kitschs bricht und immerhin spannend genug war, in einem guss durchgehoert zu werden.
(kleiner hinweis fuer audible: es waere schoen, wenn die umlaute wieder als solche dargestellt werden koennten.)

  • 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

  • Autor: Yuval Noah Harari
  • Sprecher: Jürgen Holdorf
  • Spieldauer: 14 Std. und 1 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.531
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.437
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.425

Was sind die großen Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht? Wer sind wir und was sollen wir mit unserem Leben anfangen? Seit Jahrtausenden fragt die Menschheit nach dem Sinn des Lebens. Doch jetzt setzen uns die ökologische Krise, die wachsende Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen und der Aufstieg neuer disruptiver Technologien unter Zeitdruck. Irgendjemand wird darüber entscheiden müssen, wie wir die Macht nutzen, die künstliche Intelligenz und Biotechnologie bereit halten. Yuval Noah Harari will Menschen dazu anregen, sich an den großen Debatten unserer Zeit zu beteiligen.

  • 5 out of 5 stars
  • Notwendiger Autor

  • Von HelleBrezel Am hilfreichsten 18.09.2018

Destruktion?

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.10.2018

Ja, zweifellos, da muss ich einem der Vorschreiber zustimmen.
Aber die Destruktion liegt nicht im Autor, sondern in den beschriebenen Phänomenen. Es liegt in unserer Hand, was angesichts der umwälzenden technischen und wissenschaftlichen Entwicklungen aus unserer Welt und der Menschheit wird. Wollen wir die Macht, die Digitalisierung, künstliche Intelligenz und biotechnischer Fortschritt mit sich bringen, in einige wenige Hände legen, deren hervorstechendstes Merkmal es ist, sich ihn leisten zu können? Oder wollen wir staatliche Monopole, die vielleicht(!) sorgsamer damit umgehen? Wie aber lässt sich vermeiden, dass so ein staatliches Monopol am Ende nichts anderes als eine der schlimmste Diktaturen wird, die man sich vorstellen kann?
Natürlich können wir Google, Facebook und Co. ganz toll und prima finden und den Beteuerungen einer besseren Welt, die uns deren Eigner offerieren, fröhlich lachend in die Arme laufen. Natürlich können wir auch die Chance darin erkennen, Kontakte zu knüpfen und Wissen zu generieren, die wir ohne die großen Plattformen nicht hätten. Aber es schadet nichts, sich mit den Möglichkeiten auch kritisch auseinander zu setzen, deren Kehrseiten zu erkennen und ein Mindestmaß an Sorgfalt walten zu lassen. Es schadet auch nichts, die Interessenlage dieser nicht zufällig reichsten Konzerne in den Blick zu nehmen, denn "Die dümmsten Kälber wählen sich ihre Schlachter selber.".


Es ist, was mich beruhigt, kein Zufall, dass dieser Tage etliche Bücher auf den Markt kommen, deren Themen einander auf erstaunliche Weise tangieren. Gerade eben las ich "NSA" von Andreas Eschbach, der uns das schlimmste Szenario der Datenvormacht vor Augen führt, und vor einiger Zeit "Qualityland" von Marc-Uwe Kling, der versöhnlicher, nichtsdestotrotz ebenso kritisch mit dem Thema "Wem gehören meine Daten?" umgeht.

Es ist der Verstand, der den Menschen auszeichnet. Möge er ihn nutzen.


(PS: Ich erwarte von einem so maßgeblichen Denker wie Harari nicht, dass er alleweil sein Weltbild, das einer bestimmten, bei ihm: sehr umfangreichen, Kenntnislage entspringt, ändert. Und also halte ich es für natürlich, dass einmal erkannte Dinge sich wiederholen. Wer das langweilig findet, mag sich der Unterhaltungsliteratur zuwenden und niemals wieder über Problematisches nachdenken.)

46 von 50 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • NSA - Nationales Sicherheits-Amt

  • Autor: Andreas Eschbach
  • Sprecher: Laura Maire
  • Spieldauer: 22 Std. und 14 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.970
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.831
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.824

 Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet.

  • 5 out of 5 stars
  • Sehr interessant

  • Von Stephanie Am hilfreichsten 10.11.2018

zerrissen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.10.2018

Ja, mit Sprecherinnen tue ich mich auch oft schwer (besonders mit deren häufiger Bemühtheit, in der sie Männerdialoge "darstellen"), aber aus der Geschichte, in der vieles aus der Innenansicht der Protagonistin beschrieben wird, erschließt sich diese Notwendigkeit eigentlich sehr schnell.

Die Geschichte selbst habe ich in unterschiedlichen Phasen wahrgenommen. Anfangs fragte ich mich, ob es dieser umfänglichen Erläuterungen zur Situation wirklich bedurfte, konnte mich auch hier und da des Lächelns nicht erwehren, wenn allzu sehr ins Detail gegangene Darstellungen zwar wieder einmal von der sehr guten Recherche Eschbachs zeugen, aber für die Geschichte nichts anderes taten, als ihre Entwicklung in die Länge zu ziehen. Schnell belächelte ich die der heutigen vergleichbare Naivität, mit der Menschen an die vorgezogene technische Entwicklung herangingen und scheinbar nicht deren Möglichkeiten abzusehen in der Lage waren. Aber solche Naivlinge laufen heute ja noch zuhauf durch die Welt, die meinen "Ich habe nichts zu verbergen." Ja, ne, is klar.

In einer weiteren Phase wunderte ich mich, dass selbst in den Tiefen des Systems steckende Menschen die Tragweite ihres Tuns nicht zu überschauen in der Lage waren. Doch sofort fielen mir Wissenschaftler die Menge ein, die mit einer gewissen Betriebsblindheit an Dingen zum vermeintlich Guten geforscht hatten, um dann festzustellen, dass ihre Resultate auch und mehrheitlich so viel Schlechtes hervorgebracht hatten.


Und in der quasi letzten Phase staunte ich, dass in einer bekannt bösartigen Zeit mit all ihren ebenfalls bekannten Gräueltaten für die Beteiligten vieles und über lange Zeit eigentlich ja immer wieder ziemlich gut ausgeht. Wollte uns Eschbach da vor grausamen Dingen beschützen?


Insgesamt verstehe ich Eschbachs Buch als eine Warnung vor zu viel technischer Überwachung (und das, obwohl ich ihn bislang für technikaffin hielt), die sich als Lebenserleichterung darstellt und doch nicht ohne kritischen Blick betrachtet werden sollte. Wer bislang nicht verstanden hat, was die "Segnungen" der modernen Technik auch bewirken, dass sie Freiheit und gleichzeitig Unfreiheit bewirken können, je nachdem, in wessen Hand sie liegt, der wird es spätestens beim Lesen dieses Buches begreifen, das aus gutem Grund in einer anderen als unserer heutigen Zeit angesiedelt ist.
Nicht, dass wir nicht schon im Hier und Heute gute Gründe hätten, unser öffentliches Verhalten einer kritischen Betrachtung zu unterziehen.



51 von 67 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Schlossgespinst: Anwalt Fickel ermittelt (Anwalt Fickel 3)

  • Autor: Hans-Henner Hess
  • Sprecher: Martin Baltscheit
  • Spieldauer: 8 Std. und 45 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 322
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 314
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 315

Sommer in Meiningen. Jahrhunderthoch "Gunther" bringt alles Leben zum Erliegen, nur der Fickel frohlockt. Endlich passt die Welt sich mal seinem Tempo an und er kann sich mit angenehmeren Dingen beschäftigen als mit Mord und Totschlag. Doch die Gespenster der Hochkultur stören ihn in seiner Ruhe.

  • 5 out of 5 stars
  • Anwalt Fickel mein neuer Liebling

  • Von PeLi Am hilfreichsten 26.03.2018

gelungen!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.08.2018

ich kann mich den vorschreibern nur anschließen: fickel und seine Geschichten steigern sich von buch zu buch mehr.
egal, ob man sich nun in südthüringen auskennt oder nicht, einen osthintergrund hat oder nicht (der bei leichten seitenhieben wie der plattenhülle von holger biege natürlich hilfreich ist) … fickel und sein kleines universum ist sowohl liebenswert, als auch hintergründig und am ende stets für eine überraschung gut.
und - was soll ich sagen? - den bratwurstschnaps gibt es tatsächlich. ;)

  • Der doppelte Monet

  • Tee? Kaffee? Mord! 1
  • Autor: Ellen Barksdale
  • Sprecher: Vera Teltz
  • Spieldauer: 4 Std. und 22 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.587
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.455
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.453

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist die reizende alte Miss Beresford aus Earlsraven dement oder bei ihr zu Hause geht etwas nicht mit rechten Dingen zu! Doch was hat Nathalie damit zu tun? Die junge Frau ist gerade eben erst von Liverpool ins beschauliche Earlsraven gezogen, um das Erbe ihrer Tante anzutreten: den Pub "The Black Feather". Als Miss Beresford jedoch in ihrem Garten eine Leiche entdeckt, beginnt Nathalie gemeinsam mit ihrer Köchin Louise zu ermitteln...

  • 5 out of 5 stars
  • Macht Lust auf mehr

  • Von Saarpirat Am hilfreichsten 16.06.2018

Ziel verfehlt

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.08.2018

es gibt gute, lust auf mehr machende, serieneinführungen und eben solche, die eine serie schon zu beginn sterben lassen.
sei es die beziehung der protagonistin, die mit viel schmunzeln(!) etc. eingeführt wird, aber eben absehbar vor ihrem ende steht. oder sei es der "krimi" , der über weite strecken nicht einmal am Horizont aufscheint. oder sei es auch der nahezu spielerische eintritt in eine branche, die alles andere als spielerisch, sondern ein ziemlich hartes brot ist (gastronomie und hotelerie).

kurzum: die Autorin hat sich in so ziemlich allem verkalkuliert. das prinzip geht so nicht auf und lässt auch für die zukunft kaum besseres erwarten. schade. eine alternative zu den cherringham-krimis wäre nett gewesen.

  • Graviton

  • Autor: Erich Schanda
  • Sprecher: Markus Raab
  • Spieldauer: 12 Std. und 20 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 166
  • Sprecher
    3 out of 5 stars 160
  • Geschichte
    3 out of 5 stars 158

Der Kryptologe Wolfgang Deisslinger erhält den bestbezahlten Auftrag seines Lebens: Die Entschlüsselung einer CD mit geheimen Daten eines verschollenen Wissenschaftlers. Dieser Auftrag führt ihn an eine der entlegensten Stellen der Erde. Hier arbeiten hoch spezialisierte Wissenschaftler daran, einen alten Menschheitstraum zu verwirklichen: die Aufhebung der Schwerkraft. Als die Arbeiten sabotiert werden, gerät das Experiment außer Kontrolle. Der letzte Versuch endet in einer Katastrophe, welche die Überlebenden durch Raum und Zeit schleudert, ohne Aussicht auf eine Rückkehr.

  • 2 out of 5 stars
  • der Sprecher geht nicht

  • Von Michael Zellin Am hilfreichsten 08.06.2018

Immerhin ...

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.05.2018

... war die story spannend genug, sie bis zum ende hin anzuhören.
und obwohl durch einen anfänglichen spoiler des autors selbst bereits sehr bald eine idee vom ende entstand, war dieses letztlich doch überraschend. das hörvergnügen konnte auch nicht der einigermaßen naive hauptdarsteller trüben, von dem ich als kryptologe einiges an intelligenz mehr erwartet hätte (manche dialoge wirken geradezu ermüdend). jedoch schuf der sprecher (den mein vorschreiber einigermaßen freundlich "überambitiniert" nannte) durch seinen durchgängig anstrengenden vortrag allerhand beeinträchtigung. war er sich nicht darüber im klaren, dass er die bühne gegen ein studio getauscht hatte? bei diesem vortrag wurde jedes tasse-anheben zum dramatischen ereignis, so dass mit über weite strecken die leisen töne schlichtweg fehlten.

2 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Macht der Geographie

  • Wie sich Weltpolitik anhand von 10 Karten erklären lässt
  • Autor: Tim Marshall
  • Sprecher: Julian Mehne
  • Spieldauer: 9 Std. und 9 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 611
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 557
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 557

Weltpolitik ist auch Geopolitik. Alle Regierungen, alle Staatschefs unterliegen den Zwängen der Geographie. Berge und Ebenen, Flüsse, Meere, Wüsten setzen ihrem Entscheidungsspielraum Grenzen. Um Geschichte und Politik zu verstehen, muss man selbstverständlich die Menschen, die Ideen, die Einstellungen kennen. Aber wenn man die Geographie nicht mit einbezieht, bekommt man kein vollständiges Bild.

  • 5 out of 5 stars
  • super genial und aufschlussreich

  • Von Alexandra Ballweg Am hilfreichsten 13.12.2017

Zum wiederholten Male ...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.04.2018

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

... habe ich nun dieses Buch gehört, weil die Anhäufung von Fakten schlechterdings nicht auf einen Schlag zu bewältigen ist.Und diese Fakten sind zu wichtig, als dass wir sie heute, in Zeiten einer immer kleiner werdenden Welt, ignorieren können. So leicht es sich sagt, dass Menschen in anderen Teilen der Welt sich eben mehr anstrengen müssen, so begreiflich ist, dass es sich hierbei um eine Schutzbehauptung handelt. Geschichte ist nichts, das gestern war und vergessen werden darf. Sondern Geschichte ist das, was aus uns machte, was wir heute sind. Aus uns genauso wie aus den Menschen in anderen Teilen dieser Welt.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Electrophorus

  • Das Experiment
  • Autor: Thomas Glantz
  • Sprecher: Aleksander Roman Warzecha
  • Spieldauer: 14 Std. und 43 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    2 out of 5 stars 5
  • Sprecher
    3 out of 5 stars 5
  • Geschichte
    2 out of 5 stars 5

Während einer Forschungsreise durch den tropischen Regenwald Amazoniens entwickeln die beiden Wissenschaftler Manfred Säuerling und Georg Rosenrunge eine Vision. Ihre ebenso kühne wie bahnbrechende Idee sieht vor, mit biologischen Energieressourcen, bei denen Tiere als Kraftwerke dienen, im großen Stil Alternativen zur konventionellen Stromerzeugung zu schaffen. Doch die Erfindung bringt dem Forscherteam nicht nur Ruhm ein. Ein übermächtiger Gegner, der sein Monopol auf die Stromerzeugung nicht so schnell aus der Hand geben will, meldet sich zu Wort.

  • 4 out of 5 stars
  • Überraschend

  • Von kh8260 Am hilfreichsten 21.04.2018

Gern würde ich ...

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.04.2018

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

... der niederschmetternden Rezension meines Vorschreibers etwas Tröstliches entgegen setzen. Aber mir fällt nichts ein.
G. kämpft während des ganzes Buches spürbar mit seinen Protagonisten, seiner Geschichte, die sich mühsam dahinschleppt, und auch mit der Sprache. Viel zu spät kommt er zum Kern dessen, was bereis nach einer kurzen Einführung hätte eine rasante Entwicklung nehmen sollen. Und praktisch zu keinem Zeitpunkt werden wirtschaftliche und politische Interessen, die in diesem speziellen Fall den Erfolg hätten vereiteln müssen, ein Thema.
Alles bewegt sich am kleinen Horizont der persönlichen Geschichte (auch des Autors) und wäre doch geeignet gewesen, Riesenkreise zu ziehen.
Schade.

  • Der steinerne Kreis

  • Autor: Jean-Christophe Grangé
  • Sprecher: Tanja Geke
  • Spieldauer: 7 Std. und 36 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 163
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 90
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 92

Ein Kind, das vom Ende der Welt kommt und ein geheimes Wissen in sich trägt...

  • 5 out of 5 stars
  • Super

  • Von Katharina Am hilfreichsten 05.07.2017

Es gab Zeiten,

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.03.2018

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

... da habe ich jedes nur greifbare buch von grangé verschlungen. er scheint das rezept für hochspannung in seinem tresor zu haben.
irgendwann jedoch begann ich mich zu fragen, ob diese vielfalt an geschichten nicht letztlich doch auf dem gleichen strickmuster beruht. und, ja, auch dieses hier ist fein säuberlich in einem zopfmuster verschlungen, das letztlich auf der gleichen zählung beruht.
mir persönlich gefällt es, dass die protagonisten gerne auf reisen geschickt werden in ihnen unbekannte teile der welt. natürlich gehören bösewichte dazu, deren motivation sich erst ganz am ende erschließt. und natürlich kostet diese erkenntnis opfer, wie sie auch eine vielzahl mitwirkender braucht, die den hauptdarsteller auf teilen seines weges begleiten und unterstützen.

so weit, so gut. aber ich beobachtete schon früher, wie eben jetzt auch, an mir, dass die art der gewaltausübung als teil des musters mich abstößt. wie auch das sich wiederholende thema von verrat und (pseudo)wissenschaft, die ihre grenzen überschreitet.
dass diese vorbehalte mich zwar lange zeit gehindert haben, ein weiteres buch von grangé in die hand zu nehmen, mich aber letztlich nicht davon abhalten, es bis zum ende zu lesen/hören, spricht für seine fähigkeit, ein vermutetes dauerthema immer wieder neu anzugehen.

vollkommen überzeugt hat mich tanja geke, die ich auch als synchronsprecherin sehr schätze ( u.v.a.:"jj" in criminal minds) und als eine der wenigen unaufgeregten vorleserinnen gelten lasse.

  • Die Tage des Gärtners

  • Vom Glück, im Freien zu sein
  • Autor: Jakob Augstein
  • Sprecher: Jakob Augstein
  • Spieldauer: 3 Std. und 33 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 25
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 14
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 14

Der Garten ist ein Ort der Langsamkeit. Draußen rast das Leben, aber im Garten ist die Welt noch in Ordnung. Das ist natürlich Unsinn...

  • 4 out of 5 stars
  • entwickelt sich!

  • Von elisabeth Am hilfreichsten 04.01.2013

"Wenn einer sagt, er macht das, so heißt das ...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.02.2018

Hat Ihnen Jakob Augstein an der Geschichte etwas vermittelt, was Sie vielleicht beim Selberlesen gar nicht bemerkt hätten?

Auch wenn die Jahreszeit noch Winter heißt, Minusgrade mit sich bringt und in allerhand unwegsamem Gelände noch Schneereste vor sich hin schwitzen, lässt sich nicht leugnen: Mir ist so komisch zumute.
Meine Tochter fasste es dieser Tage in ein Wort: Frühlingsgefühle. Und beteuerte nach meiner Rückfrage (es gibt so Dinge, die frau lieber nicht von ihren Kindern wissen möchte), dass sie, neinnein, nicht "diese Sache" meine, sondern Lust auf ihren Garten bekäme.
Tatsächlich war auch ich dieser Tage auf meinem Balkon (einen Garten habe ich leider nicht) und stellte erstaunt fest, dass trotz der letzthin wieder klirrenden Fröste einige der Pflanzen so vor sich her trieben, als gäbe es so etwas wie Winter nicht. Was sicherlich mit der großartigen Südlage und den sich aufheizenden Wänden dahinter zu tun hat. Sogar die einstmals als angeblich einjährige Erdbeeren gekauften Pflanzen schoben schon frisches Blattwerk heraus, das ich in dem Kreis zwischen Mittelfinger und Daumen nicht mehr fassen kann.
Kann schon sein, dass es noch einmal einen Rückschlag gibt. Aber das alljährliche Interesse ist geweckt zusammen mit der Zuversicht und besseren Laune, die so viel Sonnenstunden eben mit sich bringen. Wird schon werden.
Zeit für Gartenbücher, die einen Vorgeschmack auf das bieten, was zu tun noch zu früh ist.
Und da die alten bis zum Zerfransen des Papiers durchgewälzt sind und, man erinnert sich, dunnemals den Eindruck zurückließen: So etwas schaffst du nie!, habe ich mir ein neues geleistet, welches ich inzwischen zum vierten Male höre.
Jenen, die sich interessieren, rate ich auch unbedingt, es mir nachzutun. Selbst gelesen ist es wahrscheinlich nur der halbe Genuß. So aber: Gelesen, vom Autor selbst, mit allem Herzblut, das jener ins Schreiben legte, nachdem er all das Leid, den Schmerz und letztlich, nach Gewinn von Kenntnissen, Selbsterkenntnissen auch den Erfolg erlebte,
... macht es einfach nur einen wahnsinnigen Spaß. Und lehrt uns, genauso wie den Schreiber, Demut vor der Natur, die zu beherrschen wir alleweil uns mühen, ohne über auch nur den Hauch der erforderlichen Erkenntnisse zu verfügen.


Augstein, ja, klar, ist umstritten und mit Urteilen und Vorurteilen behaftet, über die ich mir bislang, ich gestehe das ganz freimütig, keinerlei Meinung gebildet habe. Hier aber, das bitte ich zu beachten, schreibt er nur und ausschließlich über seinen Garten, Kontakte mit Pflanzenhändlern, Teichbauern (siehe Titel) und all jenen Leuten. Und Augstein schreibt über Pflanzen jeglicher Art, die wann, wie, warum am besten wo im Garten unterzubringen sind. Und auch über die Fälle, in denen nichts mehr einen Sinn hat und man sich besser einen anderen Garten sucht.
Augstein selbst hat das nicht getan, sondern sehr viel gelernt.
Die Vielzahl der lateinischen Pflanzennamen, die er sich reingeschafft hat, wird sich wohl keiner merken können oder wollen. Auch nicht, dass die einzige genetisch(!) (das heißt: nicht eingefärbte) schwarze Rose von einem aus Thüringen nach Amerika ausgewanderten Pfarrer kam (das einzige, nicht wiederholbare Exemplar wurde ihm aus dem Garten gestohlen).
Beim Geranium, das die einzige dem Giersch zwar verwandte, aber viel standortstabilere Pflanze ist, wird es schon wieder sehr interessant. Und bitte Geranium nicht mit der Geranie verwechseln, was jetzt lächerlich klingt, aber in einem von Agatha Christies Krimis in der Übersetzung wohl passiert ist. Und anscheinend immer wieder, in allerlei Sprachkreisen passiert.
Und zwischendurch ein wenig Rilke, wenn die Fische im Teich, obschon sie das nicht sollten, in einem harten Winter erstickt sind.

Ein kluger Mann schreibt kurzweilig und mit Herzblut über einen Garten, seinen Garten, der plötzlich so viel mehr an Gedanken, Gefühlen, Erinnerungen und Vorstellungen offenbart, als man es so einem Garten zutraut.
Hörenswert und lehrreich bis es wieder so richtig losgeht.