PROFIL

Quaoar

  • 10
  • Rezensionen
  • 2
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 25
  • Bewertungen

am Ende ohne Worte... oder eines nur: wunderbar

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.11.2019

Könnte die Geschichte wahr sein? Ein Traum nur?
Von der Gemeinschaft der Einsiedler, die sich dem, was man zum Leben und einer Gesellschaft gehörig glaubt, entzogen haben.
Beide Sprecher erzählen so vorsichtig, einfühlsam, ja ungläubig die Geschichte, in die man sich zurückziehen kann, wie in eine Schneekugel, um schließlich besänftigt und mit einem weichen Blick wieder daraus hervorzukommen.

Leander möge in Fuseta bleiben!

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.05.2019

Endlich der nächste Lost als Hörbuch.
Die Beschreibung der Personen und deren Gedanken plus der Orte weckt den Wunsch , selbst dort zu sein. Das Verbrechen rückt eher in den Hintergrund, die Entwicklungen der Menschen machen die Geschichte unwiderstehlich.

Der Sprecher verschmilz mit der Geschichte und "fällt nur heraus", wenn er ab und zu etwas zu schnell wird.

Hab schon den nächsten Lost begonnen, das sagt eh alles.

zwei Männer, die umeinander ringen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.03.2019

Wer hätte gedacht, dass ein Briefwechsel zwischen einem Verleger und einem Autor so mitreissend sein kann? Den beiden "Vorlesern" mag man immer weiter zuhören, bis leider das Ende kommt.
Nicht nur für Menschen interessant, die sich für das Metier Verlagswesen interessieren, da die Briefe nebenbei vieles zur Zeitgeschichte beleuchten. Die beiden Schreiber werden so lebendig, dass sie einem ans Herz wachsen. Ich vermisse deren Stimmen jetzt schon.

die Sprecherin macht die Geschichte!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.02.2019

Drei schräge Figuren, eine Witwe, ein Geist und ein Feuerwehrmann, auf einer gemeinsamen Reise.
Die Sprecherin Sandra Hüller interpretiert genial.
Besser, als man es beim Selbstlesen könnte, da bin ich sicher.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Ermutigung zum noch unzeitgemäßen Genußgärtnern

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.05.2018

.... und nun will ich sofort wieder raus, aber es ist Nacht mit Gewitter.
Morgen. Noch einmal schlafen.....

wunderbar!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.02.2018

Geschichte läßt sich nicht vermeiden, sie kommt an den ins Hotel Metropol in Moskau verbannten Rostow und der Hörer wird in diese Hotel versetzt und will nicht mehr raus.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

geschichte einer heilung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.09.2017

warum ist diese frau so schräg, streckenweise autistisch, aber ihre ausdrucksweise so gewählt, gnadenlos, und dann wieder ihre abstandsvolle verwunderung angesichts alltäglicher, zeitgemäßer erscheinungen?
in kleinen und kleinsten hinweisen entwickelt sich beim hörer eine ahnung, und spannung bleibt erhalten bis zur langsam schon erahnten auflösung am ende.

die sprecherin schafft durch ihre vorstellungskraft und interpretation der personen heiße und eiskalte schauer, und wärmende auch, die das ganze elend und den weg zur entdeckung der vorgeschichte in einer weise "herausspricht", das mir selbst beim lesen sicher nicht gelungen wäre.

ohne das buch gelesen zu haben:

die ohnehin schon spannende geschichte über die entwicklung einer - ich will nix verraten - " unglücklichen" jungen frau, wird durch die sprecherin so intensiv, dass ich kaum aufhören konnte zuzuhören.





ganz nett...

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.08.2017

.... als gänzlich unanstrengende , brave Unterhaltung, die wie bei Omas Vorlesestunde ein Bilderbuch von den Highlands entstehen läßt.... und vom Angeln.

nee!

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.08.2017

Würden Sie dieses Buch einem Freund empfehlen? Warum oder warum nicht?

Nach 15 Stunden unerfüllter Liebe musste ich aufgeben. Solange durchgehalten habe ich nur wegen des Stimmungsbildes und der Schilderungen über das Leben und den Alltag in Instanbul in dieser Zeit. Nur dem zu empfehlen, der die zähen Beschreibungen der Anbetung Füsuns aushält, die werden nämlich im Lauf der Zeit (Jahre!) nicht weniger.Irgendwie krank, bedenkt man die Sammlung tausender gesammelter von ihren Lippen berührten Zigarettenstummeln inklusive einzelner Ausdrückrituale.

Falls Sie schon andere Titel von Orhan Pamuk angehört haben: Wie würden Sie diese dazu vergleichen?

Bisher nur gelesen - Istanbul - aber auch nicht bis zur letzten Seite.

Wie hat Ihnen Ulrich Noethen als Sprecher gefallen? Warum?

Ohne diesen Sprecher hätte ich noch eher abgebrochen.

Würden Sie sich eine Fortsetzung von Das Museum der Unschuld wünschen? Warum oder warum gerade nicht?

Da ich nicht weiß, wie die Geschichte ausgeht, kann ich nicht sagen, ob mir eine Fortsetzung gefallen würde. Zitat: manchmal gab es gebratene Sardellen, manchmal saßen wir sehr lange schweigend da. Zitat Ende..... schreit nicht grade nach weiteren Gängen.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Nur für gutgelaunte Hörer, die sich von der überwiegend doch trüben Atmosphäre nicht beeindrucken lassen und die der ganzen Geschichte zuliebe auf Dauer die überdosierte Liebestragödie ausblenden können. Das ist wie mit dem Salz in der Suppe: zuviel macht alle anderen, auch die besten Zutaten ungenießbar.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Vermenschlichte Bäume

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.04.2017

Schade, dass der Sprecher durch Kapitel oder Absätze hetzt, als gäbe es einen Auftrag, schnell fertig zu werden.
Und, dass die Vermenschlichung von Bäumen zunehmend nervt, und einem die interessanten Erkenntnisse dadurch etwas verleidet werden.