PROFIL

Kathrin J.

  • 3
  • Rezensionen
  • 5
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 14
  • Bewertungen

Ungwöhnlich

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.07.2012

Ja, die Grundidee ist gut.Ja, Sandra Schwittau liest gut, auch wenn es mir anfangs schwer fiel, die Stimme mit der beschriebenen Hauptfigur in Einklang zu bringen. Rachel Knight ist ein Workaholic. Sie ist eine Staatsanwältin, die außergewöhnliche Fälle bearbeitet, die aber trotzdem eine Frau ist. Sie trinkt gerne, hat Figurprobleme, Männerprobleme, beste Freundinnen, mit denen sie sich über vieles austauscht und natürlich gibt es auch ein "geheimnisvolles" Familienschicksal, mit dem sich Rachel Knight herumschlägt. Ich gebe zu, dass auch ich Schwierigkeiten hatte, das Buch auf Anhieb zu mögen, gerade weil es sich offensichtlich nicht entscheiden kann, ob es ein Unterhaltungsroman oder ein Thriller sein möchte. Es ist manchmal auch ärgerlich, dass so unglaublich intelligente Menschen die offnsichtliche Grundproblematik des Kriminalfalls nicht erkennen, da sie doch für den Hörer relativ offensichtlich ist. Aber ich gestehe Marcia Clark, die selbst Staatsanwältin ist (!), durchaus zu, dass sie sich in einer neuen Stilrichtung versucht und anders sein möchte als die CSI-Drehbuchautoren oder großartigen Autoren von großartigen Politthrillern. Mein Fazit: Ungewöhnlich, aber nicht ungewöhnlich schlecht. Es ist keine ungeheuer schwere Kost, und/aber ich freue mich schon darauf, den sympathischen, wenn auch teilweise recht klischeehaften Protagonisten im nächsten Buch wieder zu begegnen; wenn möglich wieder gelesen von Sandra Schwittau.

Das Leben-sehr schön erzählt

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.04.2011

Wie bedauerlich, dass irische Romane so oft irgendwo anfangen und irgendwo aufhören.
Aber das ist unser Leben: Wir stecken immer irgendwo drin und kommen immer irgendwie wieder heraus. Und wer weiß schon, wie und wo wir enden werden. Insofern ist es doch immer spannend, diesen Geschichten aus dem Leben zu lauschen und bis zum Schluss zu hoffen, dass es ein Ende geben wird - für die Romanheldin oder für uns!?
Ganz enttäuscht wird man hier nicht!

schlecht gelesen

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.04.2011

Abgesehen davon, dass mir bislang Katherine Borowitz am besten gefallen hat und sie vielleicht auch schwer zu übertreffen ist, muss ich sagen, dass ich trotz intensivster Bemühungen, dieser Stimme nicht folgen kann. Die Stimmlage variiert höchst selten und Emotionen, Personenwechsel, etc. sind recht schwer nachzuvollziehen. Oft kommt es mir so vor, als wollte mich Frau Berryman in Hypnose versetzen, was dazu führt, dass ich wenigstens immer gut einschlafen kann. Insofern kann ich inhaltlich recht wenig zu dem Buch sagen!
Schade, da ich sonst ein echter Kathy Reichs-Fan bin!