PROFIL

MacBaylie

NRW
  • 10
  • Rezensionen
  • 55
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 11
  • Bewertungen
  • Mein Wille geschehe

  • Autor: Jennifer Benkau
  • Sprecher: Ulrike Kapfer
  • Spieldauer: 11 Std. und 48 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 157
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 149
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 148

Derya steckt nach der Scheidung von ihrem grausamen Mann in einer Krise. Immer mehr zieht sie sich in ihre eigene Welt zurück und lässt kaum jemanden an sich heran - bis eines Tages ihre Jugendliebe Jakob wieder vor ihr steht. Auch nach all den Jahren hat er nichts von seinem damaligen Charme eingebüßt, und zum ersten Mal seit langer Zeit ist Derya endlich wieder glücklich. Aber zeitgleich mit Jakobs Auftauchen beschleicht sie immer öfter eine unbestimmte Angst.

  • 3 out of 5 stars
  • Kommt leider erst am Schluss in Fahrt

  • Von Julie Am hilfreichsten 10.04.2017

Spannend

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.03.2017

Ich liebe ja diese ungekürzten Hörbücher - bei den gekürzten habe ich immer das Gefühl etwas Wichtiges verpasst zu haben - darum bin ich sehr froh, dass diese Geschichte in der ungekürzten Version angeboten wird.

Bisher habe ich alles von Jennifer Benkau gelesen/gehört und ich erfreue mich immer wieder an ihrem flotten, frischen Schreibstil.

Als die Geschichte mit „römisch Sieben“ anfing, dachte ich zuerst, dass da wohl beim Runterladen etwas schief gegangen sei, aber schnell wurde klar, dass es genau so gewollt war.
Die Geschichte um Derya gestaltet sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit sehr spannend und als Zuhörer wird man mehr und mehr in ihren Bann gezogen. Vermutungen über die Hintergründe werden anhand perfekt gesetzter Einschübe immer wieder zerschlagen und in andere Richtungen gelenkt, bis man irgendwann nicht mehr weiß, wie man überhaupt auf die ein oder andere Vermutung kommen konnte. Selbst ab dem Zeitpunkt, wo man sich sicher ist zu wissen, was hinter allem steckt, erlebt man noch eine Überraschung. Wunderbar.

Ulrike Kapfer als Sprecherin hat mir auch sehr gut gefallen. Besonders im letzten Teil war ich von ihrer flüssig gesprochenen Stimmvielfalt begeistert.

Ein gut ausbalancierter Psychothriller, flüssig geschrieben, flüssig gelesen, spannend und überraschend.

15 von 18 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Insel der besonderen Kinder

  • Miss Peregrine 1
  • Autor: Ransom Riggs
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 11 Std. und 8 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 6.882
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 5.187
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 5.189

Fantasie oder Wirklichkeit? Die Wahrheit über einen Mord und seltsame Kinder: Gruselige Gutenachtgeschichten oder schauerliche Realität? "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs wirft uns mitten hinein in die unglaublichen Erlebnisse des 15-jährigen Jacob und seines Großvaters Abraham. Was steckt wirklich hinter dieser mysteriösen Insel und den schrecklichen Monstern? Die dichte, undurchschaubare Handlung zieht den Hörer sofort in ihren Bann und hält ihn bis zum letzten Satz gefangen. Verantwortlich dafür ist neben Riggs lebendigem Erzählstil die herausragende Leistung von Sprecher Simon Jäger. Mit verschiedenen Stimmfärbungen unterstreicht er die Wesenszüge der einzelnen Charaktere perfekt und lässt so ein höchst lebendiges Bild in den Köpfen seiner Zuhörer entstehen.

  • 5 out of 5 stars
  • Märchen oder Wahrheit?

  • Von Moni Am hilfreichsten 03.02.2012

fantastisch skurril

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.09.2014

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Meine Meinung:
Nachdem das gedruckte Buch nun schon seit über einem Jahr in meinem Regal steht und ich einfach nicht dazu komme es selber zu lesen, habe ich mir halt vorlesen lassen (glücklicherweise gibt es bei Audible die ungekürzte Fassung). Und wer könnte das besser als Simon Jäger?

Angefangen hatte natürlich alles mit dem auffälligen Cover und mit den Fotografien, die auf den ersten Blick wie "normale" alte Fotos aussehen, auf den zweiten Blick jedoch einiges an Überraschungen bereit halten. Dieses Buch musste ich mir einfach kaufen.
Die Geschichte, die Ransom Riggs sich ausgedacht hat, beginnt eigentlich relativ ruhig und real. Ein Großvater erzählt seinem Enkel Geschichten, Märchen oder vielleicht sogar die Wahrheit. Die Geschichten sind jedoch so skurril, dass niemand sie wirklich glauben kann. Und weil der Großvater immer wieder beteuert, dass er sich das nicht ausgedacht hat, sondern seine Erzählungen der Wahrheit entsprechen, zweifelt man an seinem Verstand. Als der 15-jährige Jacob seinen Opa jedoch später tot am Waldrand findet, gehen ihm die Geschichten nicht mehr aus dem Kopf und er versucht mehr darüber zu erfahren. Gemeinsam mit seinem Vater macht er sich auf, die Insel der besonderen Kinder zu finden.

Simon Jäger hat wiedermal wunderbar gelesen. Er versteht es einfach, die Figuren mit seiner Stimme lebendig werden zu lassen und den Zuhörer zu fesseln.
Jacobs Gefühle, Gedanken und seine Stimmungen wurden authentisch interpretiert und es machte Spaß ihn zu begleiten.
Ransom Riggs Schreibstil ist sehr angenehm und gut verständlich. Bildhaft erzählt er die Geschehnisse, baut Stück für Stück die Spannung auf, bis man zum Ende hin den Eindruck hat, man befinde sich mitten in einem Hexenkessel.
Bis dahin wusste ich leider nicht, dass dieses Ende noch gar nicht das absolute Ende ist. Die Geschichte wird in einem weiteren Buch fortgesetzt. Ich bin gespannt, denn viele Fragen warten noch auf Antworten.
Die besonderen Kinder sind mir gefühlsmäßig jedoch etwas zu kurz gekommen. Sie waren zwar sehr präsent, aber so wirklich viel hat man nicht über sie erfahren. Das kam mir teilweise recht schwammig vor. Ihre Gefühlsregungen oder tiefere Gedanken kamen nicht so klar bei mir an, wie ich es mir gewünscht hätte. Vielleicht passiert da ja noch etwas im zweiten Teil.

Fazit:
Ein schönes und spannendes Hörbuch. Die Geschichte brilliert mit fantastischen und skurrilen Ideen und wird von Simon Jäger sehr überzeugend gelesen.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Deathbook

  • Autor: Andreas Winkelmann
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 12 Std. und 42 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 936
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 866
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 870

Andreas kann nicht glauben, dass seine 15-jährige Nichte Kathi sich das Leben genommen hat - und schon gar nicht auf diese Weise. Auch ihre Klassenlehrerin hat ihre Zweifel. Aber sie weiß, dass Kathi sich in ihren letzten Wochen für den Tod interessierte. Sehr sogar. Kathis Freundinnen zeigen Andreas morbide Filmchen, die sie mit ihrem Handy gefilmt hat, und bald findet er heraus, dass Kathi Mitglied in einem Forum war, das sich Deathbook nennt...

  • 5 out of 5 stars
  • Tödlich, spannend, super gut!

  • Von Pingu1000 Am hilfreichsten 31.12.2013

Gänsehaut pur

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.01.2014

Meine Meinung:
Bisher habe ich noch kein Buch gelesen oder gehört, in dem sich der Autor selber zur Hauptfigur gemacht hat. Diese Idee hat mir total gut gefallen, obwohl ich zugeben muss, dass ich zu Anfang ein bisschen verwirrt war, weil ich das im Vorfeld nicht wusste.

Andreas Winkelmann hat hier einen wirklich spannenden Roman zu Papier gebracht, den Simon Jäger bravurös gelesen hat. In kürzester Zeit war ich am Ende angelangt weil ich beinahe rund um die Uhr mit Kopfhörer unterwegs war und gar nicht mehr aufhören konnte zuzuhören. Die ein oder andere Hausarbeit hat sicher darunter gelitten, aber das war es wert.

Mehr, als das, was im Klappentext erwähnt wird, möchte ich zum Inhalt gar nicht preisgeben. Außer vielleicht noch, dass es unter anderem um den sorglosen Umgang mit dem Internet geht. Da kann man als Leser schon mal arg ins Grübeln kommen und überlegt sich beim nächsten QR-Code, der einem unverhofft über den Weg läuft zweimal, ob man ihn scannt, oder es vielleicht doch besser sein lässt.

Dass es diese schrecklichen Filmchen, in denen zu sehen ist, wie Menschen gequält werden oder sogar sterben, wirklich gibt, ist ja im Prinzip schon schlimm genug. Keine Ahnung was jemanden dazu treibt so etwas zu machen oder sich so etwas anzuschauen, aber was Andreas Winkelmann sich ausgedacht hat (ich hoffe, er hat sich das nur ausgedacht), wozu das Ganze führen kann, ist wirklich richtig heftig und traurigerweise garnicht ganz so abwegig.

Fazit:
Super spannend von Anfang bis Ende. Hervorragend gelesen von Simon Jäger.
Dieses Hörbuch (ungekürzt) ist absolut empfehlenswert.

5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Martha im Gepäck

  • Autor: Ulrike Herwig
  • Sprecher: Anneke Kim Sarnau
  • Spieldauer: 4 Std. und 32 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 59
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 44
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 46

Tante Martha liebt geknüpfte Deckchen, kitschige Malerei - und sie ist ein Despot. Das bekommt auch ihr Neffe zu spüren...

  • 2 out of 5 stars
  • Buch gut aber Sprecherin nicht zu empfelen

  • Von Arien Am hilfreichsten 26.04.2013

Humorvolle Sommerlektüre

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.09.2013

Meine Meinung:
Mit „Tante Martha im Gepäck“ hat Ulrike Herwig eine locker, flockige Sommerlektüre zu Papier gebracht. Einiges scheint zwischenzeitlich zwar etwas überspitzt oder übertrieben dargestellt, aber im Grunde hätte die Geschichte auch genau so gewesen sein können.

Karen Thieme muss einem, mit ihrer ziemlich kleinkarierten, geldgierigen und voreingenommenen Art, wirklich nicht super sympathisch sein. Sie scheint über die Jahre in ihrem Alltagstrott etwas festgefahren, ist latent unzufrieden und ihre Ehe setzt schon Rostflecken an.
Glücklicherweise gibt es als Kontrast ja Martha, die das Bild der senilen Rentnerin gründlich auf den Kopf stellt und Karen, Bernd und die Kinder mit ihren Aktionen zu überraschen weiß.

Martha ist für mich in diesem Roman die Top-Figur. Sie gibt sich geheimnisvoll, witzig, und ist alles andere, als die tüddelige alte Frau, die alle in ihr sehen.

»Ich bin nicht blöd«, unterbrach Martha sie. »Natürlich weiß ich, dass ein Schottenrock für Männer gedacht ist. Aber ich bin zufälligerweise der Meinung, dass ich anziehen kann, was ich will. Bin ja schließlich alt genug.« (Zitat S. 10)

Der Schreibstil von Ulrike Herwig hat mir sehr gut gefallen. Knackig, witzig, charmant. Beschreibungen haben die richtigen Ausmaße, sodass man sich alles bestens und bildlich vorstellen kann und eigentlich gleich mal wieder eine Reise nach Schottland in Angriff nehmen möchte. Es gibt keine Längen, viel zu lachen und auch einiges zum Nachdenken.

Auch das Hörbuch konnte mich überzeugen.
Die Stimme von Anneke Kim Sarnau passte meiner Meinung nach sehr gut zu der Geschichte. Sie hat dem ganzen die nötige Fahrt, Witz und Emotionen verliehen.
Die Intonation von Theresas wörtlicher Rede scheidet da wohl am meisten die Geister. Ich habe gelesen, dass einige Hörer diese Stimme ganz schrecklich fanden, aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit war ich der Meinung, die Stimme passte wirklich sehr gut zu ihr.

Fazit:
Mit „Tante Martha im Gepäck“ bekommt man genau das, was man sich unter einer kurzweiligen Sommerlektüre vorstellt.
Sommer, Sonne, Sonnenschein und eine humorvoll ausgekleidete Familienreise in die hügelige Welt von Schottland.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Insel

  • Méto 2
  • Autor: Yves Grevet
  • Sprecher: Rainer Strecker
  • Spieldauer: 3 Std. und 55 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 9
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 5
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 4

Méto und seine Kameraden haben sich einem schrecklichen Kampf um ihre Freiheit stellen müssen und die Mauern des Hauses verlassen...

  • 4 out of 5 stars
  • Etwas schwächer als Teil 1

  • Von MacBaylie Am hilfreichsten 19.09.2013

Etwas schwächer als Teil 1

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.09.2013

Meine Meinung:
Méto „Das Haus“ hatte mich letztes Jahr wirklich positiv überrascht. Eine außergewöhnliche Geschichte, ein außergewöhnlicher Schreibstil.
Méto „Die Insel“ schließt lückenlos an Teil 1 an und auch am Schreibstil hat sich nichts geändert, jedoch konnte mich dieser zweite Teil nicht so überzeugen.
Vielleicht lag es daran, dass es nun nicht mehr ganz so überraschend auf mich einprasselte. Die Dramatik und die Grundstimmung glich doch sehr der, die schon im Haus geherrscht hatte und wirklich Neues suchte ich vergeblich. Man könnte sagen, Méto kam vom Regen in die Traufe. Einige Dinge wurden zwar beleuchtet und teilweise aufgedeckt, konnten aber immer noch nicht geklärt werden und im Nachhinein hatte ich sogar mehr Fragen als vorher.
Nun hoffe ich auf ein spannendes Finale im letzten Teil.

An die Stimme von Rainer Strecker musste ich mich erst gewöhnen (Teil 1 hatte ich gelesen) Da Méto als Ich-Erzähler auftritt hatte ich eher mir einer kindlicheren Stimme gerechnet. Der düsteren Stimmung der Geschichte und diesem unterkühlt wirkenden Schreibstil wird die Stimme aber mehr als gerecht und ich kann mir vorstellen, dass gerade eine solche Geschichte mit einer kindlichen Stimme nicht so gut funktioniert würde.

Fazit:
Dieser zweite Teil gleicht dem ersten sehr. Schreibstil, Grundstimmung und auch die Düsternis haben sich nicht verändert. Einzig der Überraschungseffekt des Neuen und Ungewöhnlichen war nicht mehr da. Ein etwas schwächerer aber annehmbarer Mittelteil, der neugierig auf das Finale macht.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Painting Marlene Titelbild
  • Painting Marlene

  • Autor: Sabine Ludwig
  • Sprecher: Tanja Geke, Jona Mues
  • Spieldauer: 5 Std. und 3 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 7
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 5
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 5

Die 18-jährige Marlene ist mit der Schule fertig, bei ihrer Mutter ausgezogen und wohnt jetzt allein in der Wohnung ihres kürzlich verstorbenen Vaters...

  • 4 out of 5 stars
  • Schöne Geschichte

  • Von MacBaylie Am hilfreichsten 19.09.2013

Schöne Geschichte

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.09.2013

Kurzbeschreibung:
Die 18-jährige Marlene ist mit der Schule fertig, bei ihrer Mutter ausgezogen und wohnt jetzt allein in der Wohnung ihres kürzlich verstorbenen Vaters. Ihre Freizeit verbringt sie hauptsächlich auf Partys und mit ihren Freunden Rike und Georgie. In der Wohnung ist ein Erinnerungsstück an ihren Vater, einen Maler, verblieben: ein Porträt von Marlene. Eines Tages kommt ihr das Bild verändert vor. Gleichzeitig fühlt sie sich verfolgt. Von wem? Georgie, Jasper, Hausmeister Wedau? Wem kann sie noch trauen?

Meine Meinung:
Dies war wieder eins der Bücher, die ich parallel gelesen und gehört habe.
Hier muss ich sagen, dass die gekürzte Hörversion sich nicht viel vom gelesenen Exemplar unterscheidet. Einige Szenen fehlen zwar, aber das tut der Spannung, die die Geschichte ohne Zweifel von Anfang bis Ende durchzieht, keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Die ein oder andere winzige Länge wird so umschifft.
Die Stimme von Tanja Geke passte hervorragend zu der Geschichte. Bei der Stimme von Jona Mues war ich mir da nicht ganz so sicher, aber das hat Gründe, die ich hier nicht näher erläutern kann ohne etwas Wichtiges zu verraten.
Die Autorin hat einen sehr schönen und angenehmen Schreibstil und auch das Timing passt. Zu keiner Zeit wird es öde oder langweilig, selbst wenn man dem Übeltäter schon längst auf der Spur zu sein glaubt.
Mir hat es sehr gut gefallen, Marlene auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten. Ihre Freude, ihre Ängste und Sorgen kamen authentisch und überzeugend rüber. Sämtliche Höhen und Tiefen fand ich gelungen beschrieben. Es ist halt doch alles etwas anders, als man sich das im jugendlichen Leichtsinn so zusammenspinnt. Aber dafür, dass ihr der Auszug von Zuhause nicht gerade leicht gemacht wurde (gerade auch von ihrer Gluckenmutter) hat sie sich recht tapfer geschlagen.
Ich hatte einige schöne Lese/Hörstunden mit diesem Buch.

Fazit:
Eine schöne Geschichte. Spannend, lebensnah und nicht übertrieben reißerisch. Von diesem Buch kann ich guten Gewissens beide Versionen empfehlen; geducktes Buch und Hörbuch. Geeignet für Jugendliche als auch für Erwachsene.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Silver Linings Titelbild
  • Silver Linings

  • Autor: Matthew Quick
  • Sprecher: Tobias Kluckert
  • Spieldauer: 8 Std. und 25 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 221
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 199
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 201

Eigentlich hat Pat nach seinem Psychiatrie-Aufenthalt nur eins im Sinn: seine Frau Nikki zurückzuerobern. Aber so sehr sie ihn auch beschäftigt, zu Gesicht bekommt er sie nicht. Und dafür gibt es gute Gründe. Stattdessen ist da Tiffany, die Schwägerin seines besten Freundes. Sie ist verwitwet, depressiv, nymphoman und läuft ihm beim Joggen hinterher. So beginnt die skurrile Freundschaft zwischen zwei Außenseitern, die beide fest an ein Happy End im Leben glauben.

  • 5 out of 5 stars
  • Doch ganz anders als der Film...

  • Von Astrid Am hilfreichsten 15.10.2013

Silver Linings

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.09.2013

Meine Meinung:
Pat Peoples‘ sehnlichster Wunsch ist es, endlich wieder bei seiner Frau Nikki sein zu dürfen.
Um so zu sein, wie sie ihn haben möchte tut er eine ganze Menge. Er treibt Sport, wie ein Besessener, liest Bücher und übt sich darin ein netter Mensch zu sein. Wenn nur endlich die Auszeit vorüber wäre.

Wir lernen den „30-jährigen“ Pat kennen, als seine Mutter ihn überraschend aus einem Psychiatrischen Krankenhaus, das er immer nur den „schlimmen Ort“ nennt, abholt.
Bei seinen Eltern versucht er schnellstmöglich in sein altes Leben zurückzufinden, weil er sich erhofft, Nikki würde die „Auszeit“ beenden, wenn sie nur sehen könnte, wie er sich für sie geändert hat. Er geht mit seinem Bruder zum Football, trainiert weiterhin im Keller, den seine Mutter mit reichlich Fitnessgeräten ausgestattet hat, geht täglich Laufen , liest u.s.w.

Leicht wird es ihm jedoch nicht gemacht. Sein Vater spricht kaum mit ihm, behandelt ihn wie einen Fremden, es wird generell vieles verschwiegen, und seit kurzem, wird er beim Joggen ständig von Tiffany, der Schwägerin seines besten Freundes Ronnie verfolgt. Tiffany ist ganz schön schräg, denn auch sie redet kaum mit ihm und wenn, dann ist es nicht unbedingt etwas Nettes.

Es ist anrührend mitzuverfolgen, wie Pat langsam immer ein Stückchen mehr über sich und die Umstände seines Aufenthalts in der Psychiatrie herausfindet. Er kann sich einfach nicht erinnern, was damals geschehen ist, und ebenfalls weiß er nicht, wie lange er überhaupt weg war.

Ich fand das sehr gut und auch glaubwürdig beschrieben. Natürlich hätte er mehr darauf pochen können, dass man ihm endlich sagt was damals geschehen ist, aber gerade die Art, wie Pat die Sache angegangen ist, wie er sich vielleicht noch ein Weilchen vor der Wahrheit zurückgezogen hat, hat mir sehr gut gefallen.

Tobias Kluckert hat mit seiner Stimme Pats Persönlichkeit wirklich hervorragend zur Geltung gebracht. Ich hätte ihm noch stundenlang zuhören können. Er hat das so überzeugend vorgelesen, dass man Pat beinahe schon neben sich spüren konnte.

Nun geht es in der Geschichte auch sehr viel um Football, was mich jetzt leider nicht so wirklich interessiert, aber es gehörte halt dazu und war größtenteils die einzige Möglichkeit für Pat mit seinem Bruder, seinen Freunden und manchmal sogar mit seinem Vater in Verbindung zu bleiben. Ab einem gewissen Punkt hat es mich dann auch nicht mehr gestört wenn wiedermal brüllend und Schlachtruf skandierend durch die Gegend gezogen wurde.

Fazit:
Eine bewegende und einfühlsame Geschichte, glaubwürdig erzählt und grandios gelesen.

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Hannes

  • Autor: Rita Falk
  • Sprecher: Johannes Raspe
  • Spieldauer: 4 Std. und 30 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 158
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 100
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 101

Nach einem schweren Unfall liegt Hannes im Koma. Niemand glaubt an sein Erwachen. Nur sein bester Freund Uli versucht mit allen Kräften...

  • 5 out of 5 stars
  • Ein zu Herzen gehendes Hörbuch

  • Von Andrea - Buechereule.de Am hilfreichsten 18.04.2012

Sehr berührend!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.03.2013

Kurzbeschreibung:
Ein Motorradunfall ändert alles.
Der 20 jährige Hannes ist schwer verletzt und liegt im Koma und niemand weiß, ob er je wieder erwachen wird. Sein bester Freund Uli besucht ihn jeden Tag, denn er gibt die Hoffnung nicht auf, dass irgendwann doch noch alles gut werden wird. Er beginnt Briefe - eine Art Tagebuch - für Hannes zu schreiben, um ihn somit weiterhin am Leben teilhaben zu lassen. Und wenn Hannes wieder aufwacht, könnte er alles selber nachlesen.
Diese ganze Zeit ist für Uli nicht einfach, denn schnell merkt er, dass jeder (Familie, Ärzte, Freunde) anders mit dieser schrecklichen Situation umgeht, und, dass er deren Positionen nicht immer nachvollziehen kann. Eine Herausforderung, die ihm viel abverlangt.

Meine Meinung:
Mit „Hannes“ hat Rita Falk wirklich ein sehr emotionales Werk zutage gebracht. Eine Geschichte, die im Grunde genommen jedem jederzeit selber passieren könnte. Eine Geschichte, bei der man sich fragt: wie würde ich in solch einer Situation reagieren? Die Frage ist sicher erlaubt und bleibt auch gar nicht aus, aber eine Antwort darauf wird man erst finden, wenn man es selber erleben muss.

Anfangs war ich mir nicht ganz sicher, ob eine Geschichte die überwiegend in Briefform geschrieben ist, wirklich funktionieren kann. Sie kann! Und das sogar ganz hervorragend.
Die offene und ehrliche Art, mit der Uli seine Erlebnisse zu Papier gebracht hat, war unvergleichlich. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, schreibt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist - okay, einige Dinge schreibt er zwar auf, erzählt sie seinem Freund, der ja alles hören könnte, aus Rücksicht erstmal nicht.
Mich hat das (Hör)Buch sehr berührt und ich habe mit Hannes, Uli, der Familie und allen anderen mitgelitten und mitgehofft.
Johannes Raspe hat aber auch wundervoll gelesen. Er konnte mir mit seiner offenen Art öfters ein Schmunzeln entlocken, aber er konnte mich auch zum Weinen bringen. Er hat Uli sehr authentisch rüberbringen können. Das hat mir super gut gefallen.

Fazit:
Eine tief berührende Geschichte, die trotz aller Traurigkeit Hoffnung ausstrahlt.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Trigger

  • Autor: Wulf Dorn
  • Sprecher: Wulf Dorn
  • Spieldauer: 7 Std. und 13 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 255
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 148
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 149

Die Psychiaterin Ellen Roth übernimmt die Betreuung der Fälle ihres Lebensgefährten. Kurz darauf verschwindet eine namenlose Patientin unter mysteriösen Umständen...

  • 5 out of 5 stars
  • Genialer Psychothriller

  • Von Andrea - Buechereule.de Am hilfreichsten 14.11.2009

Super!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.03.2013

Dieses Hörbuch hat mir sehr gut gefallen.
Normalerweise ist es ja nicht so prickelnd, wenn ein Autor sein eigenes Buch einliest, aber in diesem Falle hat es mich wirklich nicht gestört und ich bin sogar der Meinung, dass Wulf Dorn das sehr gut hinbekommen hat. Er hat eine sehr angenehme Stimme.

Wulf Dorn ist ein Meister der Verwirrungen. Bei seinen Büchern geht es mir fast jedes Mal so, dass ich mich in die Irre führen lasse. Immer, wenn man denkt, man hat das Spiel durchschaut, kommt alles ganz anders. Das passiert mir bei anderen Büchern leider viel zu selten.

Die Story ist von Anfang bis Ende hoch spannend und das Hörbuch demnach leider viel zu schnell zu Ende, weil man sich einfach die Stöpsel nicht mehr aus den Ohren ziehen kann.
Da es sich um eine gekürzte Lesung handelt (leider - ich bevorzuge eigentlich die ungekürzten Fassungen) kann ich natürlich nicht beurteilen, ob sich eventuell im Buch Längen befinden. Hier sucht man sowas vergeblich. Ich kann es mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, denn einige seiner Bücher kenne ich komplett in der Printversion. Ich könnte aber auch nicht sagen, dass mir bei der gekürzten Fassung etwas gefehlt hat. Die Geschichte war gut verständlich, schlüssig und nachvollziehbar. Alle losen Fäden wurden im Showdown verknotet.

Fazit:
Ein super spannendes Hörbuch. Gelesen von Wulf Dorn selbst, was in diesem Fall wirklich nicht von Nachteil war. Für alle, die auf spannende Geschichten stehen und in wirre psychische Abgründe eintauchen wollen, meine unbedingte Lese/Hörempfehlung.

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Versuchung

  • Crossfire 1
  • Autor: Sylvia Day
  • Sprecher: Svantje Wascher
  • Spieldauer: 10 Std. und 35 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.934
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 1.511
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.505

Düsteres Verlangen: Teil 1 der Crossfire-Serie von Sylvia Day als ungekürztes Hörbuch: Das sind mehr als 10 Stunden knisterndes Drama. Sprecherin Svantje Wascher macht dieses Hörbuch durch ihre charaktervolle Stimme zu einem Erlebnis. Wir begleiten die Absolventin Eva Tramell zu ihrem ersten Job in einer renommierten Werbeagentur in New York. Gleich am ersten Tag aber hat sie eine Begegnung, die ihre Welt auf den Kopf stellen wird: Denn der reiche und gut aussehende Gideon Cross wird sie in erotische Unterwelten entführen.

  • 5 out of 5 stars
  • Besser als die Grey-Romane

  • Von Sunsy Am hilfreichsten 18.01.2013

Ohne Worte :-)

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.03.2013

Meine Meinung:
Oh Mann, ich hätte es wissen müssen.
Nachdem ich Shades of Grey abgebrochen habe, wollte ich eigentlich mal etwas Besseres in diesem Genre hören/lesen und die vielen positiven Rezensionen zu Crossfire, die mir suggerierten, dass dies doch ganz anders wäre als Shades of Grey, haben mich verleitet, es anzuhören. *Heul* das nächste mal höre ich wieder mehr auf meine innere Göttin ;-)

Die ersten paar Kapitel fand ich sogar noch recht interessant aber ein leichtes Grummeln im Hinterkopf hat sich dennoch schon angedeutet. So viel anders als bei Ana und Mr Grey ging es nämlich nicht zu. Außer vielleicht, das Eva keine Jungfrau war.
Tja und dann war es auch schon soweit. Der reiche arme Gideon und die ebenfalls reiche arme Eva buhlten um den Titel „Kaputtester Charakter der Buchgeschichte“. Hier waren es gleich alle beide Protagonisten, die furchtbare Erlebnisse zu bewältigen hatten. Aber damit noch nicht genug, alle anderen Menschen um die beiden herum waren nicht minder fertig. Evas bisexueller Mitbewohner war mit ihr zusammen in einer Therapiegruppe, die Eltern hatten reichlich Probleme ... mehr über diese „abgefuckte“ Gesellschaft will ich eigentlich gar nicht verraten, aber „normal“ war da niemand.
Hach, und obwohl alle so kaputt waren, waren sie doch wenigstens so schön, das es weh tat. Und das mehrfach ... mehrfach ... mehrfach. Da freuen wir uns doch alle. Grrr...

Nach der ersten sexuellen Begegnung gingen mir Eva und Gideon auch schon sehr schnell auf den Zeiger. Diesen knallharten Gideon, der weiß was er will und angeblich alles nur zu seinen Bedingungen macht, habe ich vergeblich gesucht. Er war sogar ein ziemliches Weichei. Tat alles um seine Eva rumzukriegen und glücklich zu machen, wenn man das überhaupt so nennen kann. Ein ewiges Hin und Her - mal ja mal nein. Gähn...

Also wirklich - wo bitteschön war dieser gravierende Unterschied zu Shades of Grey???
Die Story ist im Großen und Ganzen die Gleiche, der Schreibstil bei Crossfire erscheint ein wenig erwachsener mit weniger Wiederholungen, obwohl das auch nicht so ganz stimmt, denn hier sind es die Sexszenen, die nach kurzer Zeit die Wiederholungen darstellen.

Fazit:
Mir reicht‘s jedenfalls fürs Erste mit solch „heißen“ Hörergüssen.
Teil 2 und 3 werde ich auch von Crossfire weder lesen noch hören.
Bei meinem nächsten Ausflug in dieses Genre werde ich wohl besser penibelst darauf achten, dass die Geschichte nicht in New York spielt, der Hauptdarsteller kein wunderschöner Superchef ist und seine Auserwählte nicht gerade frisch von der Uni kommt. Und vielleicht sollte es auch keine amerikanische Autorin geschrieben haben.

Für Shades of Grey Fans aber sicher empfehlenswert.

23 von 28 Hörern fanden diese Rezension hilfreich