PROFIL

Leseleidenschaft

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Es kann und wird definiv spannender in “Der Sturm”

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.10.2012

Der Winter ist in den kanadischen Bergen am Rememberance Day, den 11. November eingekehrt. Logisch, dass die Studenten dem College-Gelände an dem langen Wochenende den Rücken so schnell als möglich kehren. Chris und Julia wollen das Wochenende endlich allein verbringen, doch zuvor müssen sie sich das Leihauto mit ihren Freunden Benjamin, Rose und Debbie teilen. Debbie trödelt mal wieder und somit verlässt die Clique als letztes das Grace-College. Auf dem Weg ins Tal fängt das Wetter an sehr ungemütlich zu werden. Ein heftiger Schneesturm bringt das Auto ins Schleudern und die Freunde entgehen knapp einem riesigen Unglück: Debbie steht unter Schock und hat vielleicht eine Gehirnerschütterung. Das Auto ist Schrott und fängt Feuer. Den Fünf bleibt also nur der Weg zurück zum College.

Dort angekommen finden sie das Gelände völlig verwaist und abgeriegelt vor. Es gibt keinen Weg nach Drinnen: Die Security hört das Läuten nicht, alle Türen sind verschlossen, die Fenster bestehen aus Sicherheitsglas und lassen sich nicht einschlagen. Der Sturm wird immer stärker und es ist bitter kalt. Das veranlasst Chris zu der waghalsigen Idee, aufs Glasdach der Schwimmhalle zu klettern, um ins Innere der “Grace-Festung” zu gelangen.

Endlich am Ziel – im Warmen angekommen – glauben sie sich in Sicherheit. Doch es weiß keiner außer Debbie, dass Sicherheit in dem Augenblick eher relativ zu sehen ist: Denn das verwaiste Grace-College liefert die Clique wie auf dem Präsentierteller an jemanden aus, der es auf sie abgesehen hat.

Mein Fazit

Dieses mal erfährt man mehr aus der Sicht von Chris und Debbie. Das Debbie etwas “gaga” ist, konnte ich ja schon aus den ersten beiden Teilen leicht erahnen. Aber wer hätte gedacht, dass Chris einen Hang zur Gewalttätigkeit hat? Das Grace-College entpuppt sich immer mehr zu einen unheimlichen, gar gruseligen Ort, das ein bitteres Geheimnis verbirgt. Jeder Teil der Tal-Serie zieht den Zuhörer tiefer in den Strudel der Geschehnisse und man möchte nur noch eins: Wissen, wie es weiter geht!

Historische Fakten treffen auf eine spannend erzählte alt-äqyptische Geschichte zu Zeiten Echnatons

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.10.2012

Sinuhe ist ein hervorragender Arzt im alten Ägypten, der fast sein ganzes Leben lang durch die fernen Länder des Orients gereist ist. Er wurde schließlich für immer aus Theben verbannt. Vor lauter Einsamkeit und Heimweh beginnt er als alter Mann seine Lebensgeschichte auf Papyri niederzuschreiben:
Die Odyssee des kleinen Sinuhe beginnt mit seiner Aussetzung im Schilf kurz nach seiner Geburt – das Leben als möglicher zukünftiger Pharao wird ihm somit verbaut…
Trotzdem hat Sinuhe ein bewegtes Leben: Er wird Priester und Arzt. Sein wahrer oder gar sein einziger wahrer Freund – sein Sklave Kaptah – ist stets an seiner Seite auf den Reisen nach Babylon, Kreta und zu vielen anderen Ländern. Die Könige, Städtenamen und zeitlichen Geschehnisse usw. entsprechen der Realität. Alles ist gut recherchiert – Waltari schildert Sinuhe’s Reiseziele sehr lebendig und detailliert. Es fühlt sich so an, als wäre der Zuhörer mitten im 14. Jahrhundert vor Christus mit dabei.
Mehr möchte ich inhaltlich nicht verraten, außer dass viele Dialoge zwischen Kaptah und Sinuhe sehr amüsant sind und dass man eine Menge Wissenswertes über das altertümliche Ägypten und die anderen Länder im Orient erfährt.

6 Leute fanden das hilfreich

... gar nicht so leicht zu verdauen

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.10.2012

“Der Cop” ist mein erstes Hörbuch von dem Autor Ryan David Jahn. Und ich war sehr gespannt, was mich erwartet.

Zum Inhalt

Im fiktiven Örtchen namens Bulls Mouth, Texas geschieht der Alptraum jeder Eltern: Ian Hunt und seine Frau gönnen sich einen Abend zu zweit, während der große Sohn auf seine kleine kleine Schwester Maggie aufpassen soll. Maggie wird klammheimlich aus ihrem Kinderbett entführt. Keiner hat etwas bemerkt, nur das zerschnittene Fliegengitter zeugt vom Eindringling. Maggie ist spurlos verschwunden.

Sieben Jahre später ist Ian Hunts Leben so gut wie zerstört. Trotz dass Maggie’s Leichnam nie gefunden wurde, hat seine inzwischen geschiedene Frau auf eine Beisetzung bestanden. Der Kontakt zu seinem Sohn ist in die Brüche gegangen, da die Schuldfrage von Maggie’s Verschwinden unausgesprochen wie ein Damoklesschwert zwischen Ihnen beiden hing. Ian wurde zum Dispatcher (“Dispatcher” – so heißt übrigens der Originaltitel) des Polizeinotrufes degradiert und auch persönlich lässt er sich sehr gehen. Nur die Hoffnung, dass Maggie irgendwo da draußen ist, hält ihn am Leben.

An einem stinknormalen Arbeitstag in der Notrufzentrale – zwischen Solitär-Spielen und Langerweile – wird ein einziger Anruf Ian völlig wachrütteln: Am anderen Ende der Leitung ruft ein Mädchen um Hilfe. Sie heiße Maggie, Maggie Hunt und sie versucht vor ihrem Entführer zu fliehen. SEINE Maggie lebt und Ian wird plötzlich bewusst, dass er zu allem fähig ist, um seine geliebte Tochter kein zweites Mal zu verlieren.

Mein Fazit

Für ein exklusives Hörbuch von Audible ist die Spielzeit von 9 Stunden und 49 Minuten verhältnismäßig kurz, jedoch nicht weniger spannend. “Der Cop” ist gar nicht so leicht zu verdauen – geht es neben Kindesentführung auch um Jahre lange Folter der kleinen Maggie. Schnell wird dem Zuhörer bewusst, wie geisteskrank und brutal ihre Entführer sind: Maggie ist nicht das erste Opfer, aber das einzige das bisher überlebt hat!

4 Leute fanden das hilfreich

Einblicke in die “Maschinerie Todesstrafe"

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.10.2012

Zum Inhalt

Reverend Keith Schroeder hat in seiner Gemeinde wenig Sorgenkinder, bis eines Tages Travis Boyette bei ihm auftaucht und beichten möchte. Der rechtskräftig verurteilte Sexualstraftäter ist sterbenskrank und er berichtet dem Reverend, dass er einen Mord begangen hat, für den ein junger Mann in vier Tagen hingerichtet werden soll. Reverend Schroeder sieht sich berufen, den unschuldigen Donté Drumm aus der Todeszelle zu retten.

Er macht sich gemeinsam mit dem Schwerverbrecher an seiner Seite auf die lange Reise nach Huntsville, Texas.

Mein Fazit

Grisham zeigt, dass Rassenhass Justizia nicht nicht immer unparteiisch lässt, dass die Unschuldsvermutung nicht für jeden gilt und dass die “Maschinerie Todesstrafe” kaum einen Rückwärtsgang hat. John Grisham ist bekannt für seine Justizthriller. Aber dieses mal hat er mich echt gepackt – Das Geständnis ist ein Hörbuch a la “Achterbahn der Gefühle”. Ich hätte mir nur gern ein Happy End gewünscht.

Meine Bewertung – 4 von 5 Sternen

2 Leute fanden das hilfreich