PROFIL

Grobi-Wan

  • 19
  • Rezensionen
  • 161
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 98
  • Bewertungen
  • Vanitas - Schwarz wie Erde

  • Autor: Ursula Poznanski
  • Sprecher: Luise Helm
  • Spieldauer: 11 Std. und 35 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 147
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 138
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 137

Auf dem Wiener Zentralfriedhof ist die Blumenhändlerin Carolin ein so gewohnter Anblick, dass sie beinahe unsichtbar ist. Ebenso wie die Botschaften, die sie mit ihren Auftraggebern austauscht, verschlüsselt in der Sprache der Blumen - denn ihre größte Angst ist es, gefunden zu werden. Noch vor einem Jahr war Carolins Name ein anderer; damals war sie als Polizeispitzel einer der brutalsten Banden des organisierten Verbrechens auf der Spur. Kaum jemand weiß, dass sie ihren letzten Einsatz überlebt hat.

  • 4 out of 5 stars
  • Toll gelesen, unterhaltsam mit ein paar Mankos

  • Von Grobi-Wan Am hilfreichsten 08.02.2019

Toll gelesen, unterhaltsam mit ein paar Mankos

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.02.2019

Carolin, ehemals Polizeispitzel, ist (auf der Flucht vor der Russenmafia) eigentlich untergetaucht, hat ein neues Leben als Blumenhändlerin, übernimmt auf Druck von oben aber noch einmal einen Auftragt und recherchiert in der Münchner Baubranche zum Mord an einer Journalistin. Sie zieht in die Nachbarwohnung von Tamara Lambert ein, Tochter des hiesigen Baulöwen, freundet sich mit ihr an, knüpft Kontakt zu deren Freunden und Familie. Soweit zur Handlung.

Ich habe schon ein paar Verrisse gelesen, muss aber sagen, dass ich nicht alles so Ernst genommen habe. Nach X Poznanski-Büchern, weiß ich ungefähr, was mich erwartet. Ich habe also mit ein paar konstruierten Wendungen gerechnet. Und so unterlaufen der cleveren, um Anonymität bemühten, Carolin auch schnell ein paar herbe Schnitzer, damit die Spannung ja nicht abreißt. Es ist schon putzig, wieviel Aufsehen Carolin ständig erregt. Eine handvoll Szenen fand ich tatsächlich unfreiwillig komisch, was den Unterhaltungswert allerdings nicht geschmälert hat. Im Gegenteil!

Carolin ist ansonsten die typische Poznanski-Figur. Keine Tiefe, aber perfekt darin, den Leser über ihre Gedanken in den Plot zu ziehen und ihn dort zu halten. Luise Helms Anteil am Hörvergnügen war dabei nicht unerheblich. Ich hätte ihr noch ewig zuhören können. Sie hat eine schöne Stimmfarbe und fängt Nuancen wunderbar ein.

Ein Großteil der Geschichte spielt sich in der Münchner Schickerei ab. Wir lernen die gesamte Familie Lambert kennen. Die blinde Oma, den Bruder, den depressiven Vater, die eiskalte Mutter, Onkel und Cousin sowie die Firmenkontrahenten der Lamberts. Carolins Vorgeschichte als Polizeispitzel wird nur in Flashbacks eingebaut. Was mir sehr lieb war. Weil mir die böse Russenmafia ziemlich klischeehaft vorkam. Alles finstere Gestalten, mit finsterem Schurkenlachen. Ich fürchte aber, wir werden noch mehr von Pascha, Andrei und dem Rest des Clans in den nächsten Bänden erfahren.

Die Auflösung ist – wie bei sovielen Krimis – etwas wackelig. Obwohl sich die Hintergründe alle nachvollziehbar aufdröseln, weht ein starker Hauch von „Weil ich es kann“ um das Tatmotiv. Und der bis dahin so schlaue Täter macht einen kleinen (oder größeren?) Denkfehler. Was soll’s! Insgesamt ein amüsanter, nahezu unblutiger Oldschool-Krimi, samt Observierungen und Verkleidungen. Manche Szenen lassen (unbeabsichtigt) schmunzeln.

Ich hatte 11,5 kurzweilige Stunden und freue mich auf die Fortsetzung. Hoffentlich wieder mit Luise Helm!

8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Känguru-Apokryphen

  • Live und ungekürzt
  • Autor: Marc-Uwe Kling
  • Sprecher: Marc-Uwe Kling
  • Spieldauer: 4 Std. und 21 Min.
  • Originalaufnahme
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 14.176
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 13.179
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 13.116

Sensation, Sensation: Archäologen haben in einem Geheimfach in Marc-Uwes Schreibtisch neue Geschichten vom Känguru und seinem Kleinkünstler gefunden! Dies ist nicht die Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung der "Känguru-Chroniken". Trilogie bleibt Trilogie. Aber ein anständiger Kleinkünstler hat natürlich eine Zugabe vorbereitet. "Die Känguru-Apokryphen" versammeln zum ersten Mal alle weniger bekannten Eskapaden des dynamischen Duos: Episoden, die zwar nicht im allgemein gültigen Hochkanon der "Känguru"-Trilogie vertreten, aber ebenso witzig sind. Geschichten aus Anthologien, Live-Programmen ... und aus besagtem Geheimfach.

  • 5 out of 5 stars
  • Schwedische Forscher bestätigen: Sehr gelungen!

  • Von Grobi-Wan Am hilfreichsten 29.10.2018

Schwedische Forscher bestätigen: Sehr gelungen!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.10.2018

Nach dem teilweise etwas überspannten dritten Band und Klings Randnotiz, kein weiteres Känguru-Buch mehr schreiben zu wollen (es sei denn, er brauche dringend Geld!), jetzt also die "Apokryphen": Unveröffentlichte, neu veröffentlichte und überarbeitete Episoden mit dem Kleinkünstler und seinem Beuteltier.

Fortsetzungen von Fortsetzungen von Fortsetzungen sind ja leider nicht immer nötig, in diesem Fall habe ich mich allerdings sehr gefreut, dass MUK "jetzt nur noch macht, wozu er Lust hat" und Lust hatte er auf dieses Buch.

Wenn man Kritik sucht: Ja, der rote Faden ist nicht so genial gespannt, wie in den Chroniken und dem Manifest. Es ist keine schnurgerade Geschichte, die von A nach B führt, sondern wirklich nur eine kleine Sammlung neuer und älterer Episoden.

Humoristisch sind nicht alle Kapitel auf dem Punkt, hier und da geht die Pointe ein bisschen ins Leere. Aber wie Kling ja selbst immer sagt: Es ist viel Schönes dabei.

Erfreulicherweise findet das Känguru auch zu seiner schmeichelnden Hinterhältigkeit zurück. Der zuletzt recht aggressiv-herumblaffenden Ton des kommunistischen WG-Bewohners pegelt sich wieder auf einem guten Level ein. Überhaupt: Die Szenen wirken weniger erzwungen und die Herangehensweise ist spürbar leichter, womöglich weil der Druck, ein perfektes Ende für eine als Trilogie angekündigte Reihe, finden zu müssen jetzt wegfällt.

Für mich der drittbeste Teil, der bei uns aktuell in Dauerschleife läuft und auf charmant-clevere Art wieder Gesellschaft, Politik und menschliche Marotten durch den Kakao zieht. Schwedische Forscher können das bestätigen! ;-) Mir würde etwas fehlen, wenn Marc Uwe Kling von jetzt an keine Lust mehr auf's Känguru haben würde.

104 von 114 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Nur drei Worte

  • Das Hörbuch zum Film "Love Simon"
  • Autor: Becky Albertalli
  • Sprecher: Julian Greis, Paul Grote, Cedric von Borries
  • Spieldauer: 3 Std. und 56 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 277
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 258
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 260

Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände - und plötzlich steht Simons Leben Kopf.

  • 5 out of 5 stars
  • Bestes Hörbuch ever!

  • Von Anonymer Hörer Am hilfreichsten 29.03.2016

Feinfühlige Teenagerromanze mit Humor

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.09.2018

Wer eine humorvolle und trotzdem warmherzige Teenager-Lovestory sucht, liegt hier goldrichtig. Ich habe viel gelacht und mit Simon mitgefiebert, ein netter Junge, der sich (unbekannterweise) in seinen Chat-Freund verliebt und mit seinem Coming-Out ringt. Die Geschichte zeigt feinfühlig die Unsicherheiten der Protagonisten und ist sehr unterhaltsam, teils in Chatform verfasst. Natürlich gibt es auch die üblichen Verstrickungen und Missverständnisse und am Ende - wie bei jeder Teenagerkomödie - vielleicht ein bisschen viel Zuckerguss, aber... ach, das geht bei diesem sympathischen Hörbuch schon in Ordnung. Ich habe es wirklich gerne gehört und finde auch die Sprecherleistung überdurchschnittlich gut.

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Thalamus

  • Autor: Ursula Poznanski
  • Sprecher: Jens Wawrczeck
  • Spieldauer: 12 Std. und 6 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 485
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 461
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 461

Nach einem Motorradunfall soll sich der 17-jährige Timo im Rehabilitationszentrum Markwaldhof von seinem schweren Schädel-Hirn-Trauma erholen. Schnell stellt er fest, dass sich merkwürdige Dinge im Haus abspielen: Der Wachkomapatient, mit dem er sich das Zimmer teilt, läuft nachts herum, spricht - und droht damit, Timo zu töten, falls er anderen davon erzählt. Und allmählich entdeckt Timo an sich selbst Fähigkeiten, die neu sind: Er kann Dinge, die er nicht können dürfte. Weiß Dinge, die er nicht wissen sollte.

  • 4 out of 5 stars
  • Ganz ok...

  • Von W. Ridder Am hilfreichsten 25.08.2018

Drei plus ein Extrastern für Jens Wawrczeck!

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.09.2018

Bis zur Hälfte ohne Einschränkung top ... danach nimmt die Geschichte arg fantastisch-konstruierte Züge an. Das passt nicht zu dem realistischen Ansatz der Story, der zwar gegenwärtig noch Zukunftsmusik sein mag, der in der Forschung aber bereits verfolgt wird. Zudem gab es - wie zuletzt des Öfteren bei Poznanski - einige logische Unstimmigkeiten. Beispielsweise bekommt Timo nach seinem Stimmverlust keinerlei Kommunikationsmittel seitens der Klinik zur Verfügung gestellt. Schön für die Spannung, extrem schlecht für die Glaubwürdigkeit. Des weiteren schleichen sich mit der Zeit Längen und Wiederholungen ein - Timos Möglichkeiten innerhalb der abgeschiedenen Klinik sind nunmal begrenzt. Entsprechend wird viel nächtens auf Fluren umhergewandelt.

Schwierige Bewertung: Modernes, unverbrauchtes Thema, gut geschrieben und vor allem wieder mal grandios mitgehend von Jens Wawrczeck gelesen. Ab der Hälfte aber mit zu vielen Längen und das Ende... naja, sehr fantasievoll, um es mal so zu sagen. Drei Sterne plus einen mehr als verdienten Zusatzstern für Jens Wawrczeck!

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Das Fenster zum Hof
    Verfilmt von Alfred Hitchcock 6
    
        Autor:
        












    





    





    
        
            
            
                
            
        
        Cornell Woolrich
    
    


    
    
        Sprecher:
        












    





    





    
        
            
            
                
            
        
        Jens Wawrczeck
    
    


    
    Spieldauer: 1 Std. und 40 Min.
    7 Bewertungen
    Gesamt 4,7
  • Das Fenster zum Hof

  • Verfilmt von Alfred Hitchcock 6
  • Autor: Cornell Woolrich
  • Sprecher: Jens Wawrczeck
  • Spieldauer: 1 Std. und 40 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 7
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 7
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 7

An Mord glaubt auch Hal Jeffries, der wegen eines eingegipsten Beines zu Bewegungsunfähigkeit und Langeweile verdammt in seinem brütend heißen Hinterhof-Apartment festsitzt. In Ermangelung anderer Unterhaltung (Bücher sind nicht seine Sache) verlegt er sich aufs Beobachten. Der Blick in die Wohnungen gegenüber ist wie Kino: Auf dem Programm stehen Slapstick, Drama - und Mord. Gesehen hat "Jeff" das Verbrechen allerdings nicht. Beweise liegen schon gar nicht vor.

  • 5 out of 5 stars
  • Zeitlos leise-spannend!

  • Von Grobi-Wan Am hilfreichsten 18.05.2018

Zeitlos leise-spannend!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.05.2018

Jens Wawrczeck Stimme kann man mögen oder auch nicht (#teamwawrczeck :-)), aber eines muss man ihm zugute halten: er liest jedes Hörbuch mit absoluter Hingabe. "Das Fenster zum Hof" ist schon in der Hitchcock-Verfilmung klasse, funktioniert aber auch als Buchvorlage grandios. In Kombination mit der Sprechleistung waren es für mich gute 1,5 Stunden fesselnde Unterhaltung. Wie so oft, ist weniger mehr im Thrillergenre. Und so ist es diese leise, ziehende Spannung, die den Hörer von der ersten bis zur letzten Minute packt. Ein an den Rollstuhl gefesselter Mieter ist davon überzeugt, dass sein Nachbar einen Mord begangen hat und beobachtet diesen kontinuierlich durch das Fenster... nach und nach zieht sich die Schlinge um den vermeintlichen Täter und den Zeugen enger. Zeitlos!

  • Der Mieter

  • Autor: Marie Belloc Lowndes, Regine Ahrem
  • Sprecher: Gerd Wameling, Regina Lemnitz, Max von Pufendorf, und andere
  • Spieldauer: 1 Std. und 4 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 14
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 14
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 14

Ein geheimnisvoller Frauenmörder treibt im Londoner Eastend sein Unwesen. Man nennt den Unbekannten, der seine Opfer - alle jung und blond und hübsch - auf schreckliche Weise verstümmelt "Jack the Ripper". Eines Abends stellt sich bei Ellen ein neuer Untermieter vor - von Kopf bis Fuß ein Gentleman. Ellen ist begeistert, auch wenn der neue Mieter exzentrische Vorlieben hat - zum Beispiel immer nur nachts das Haus verlässt. Dann kehrt unerwartet Daisy, Ellens 20-jährige Tochter, von einem Landaufenthalt nach Hause zurück.

  • 5 out of 5 stars
  • Wieder ein grandioses Hörspiel

  • Von MissWatson76 Am hilfreichsten 07.04.2018

Spannend, nur am Ende fehlt ein Clou

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.05.2018

Ich war schon vom Hörspiel "Die Wendeltreppe" begeistert (ebenfalls in Kunstkopfstereophonie aufgenommen, die ein besonders lebendiges Hörerleben garantiert) und auch "Der Mieter" hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist von der ersten Minute an spannend, lediglich am Ende fehlte mit ein überraschender Clou. Die Sprecher machen einen tollen Job!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Legenden der besonderen Kinder

  • Autor: Ransom Riggs
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 4 Std. und 35 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 302
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 292
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 290

Die Geschichten der besonderen Kinder wurden nicht nur mündlich überliefert, sie wurden aufgeschrieben und für die Nachwelt erhalten. Reiche Kannibalen, die sich von den Gliedmaßen der Besonderen ernähren, eine Prinzessin mit einer gespaltenen Zunge, die Geschichte der ersten Ymbryne, ein Mädchen, das Geister sehen kann und deren tote Schwester ihre beste Freundin ist, ein Junge mit einer ganz besonderen Beziehung zum Meer und ein Wald voller besonderer Tiere.

  • 4 out of 5 stars
  • Toll für Fans, aber auch für Einsteiger geeignet

  • Von Grobi-Wan Am hilfreichsten 09.05.2018

Toll für Fans, aber auch für Einsteiger geeignet

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.05.2018

Wie bei jeder Geschichtensammlung, gibt es Erzählungen, die einem mehr und solche, die einem etwas weniger gefallen - insgesamt kann ich aber nicht behaupten, mich gelangweilt zu haben. Eine schöne Zugabe für Fans der Besonderen-Trilogie! Man muss diese aber nicht zwangsläufig kennen, um Gefallen an diesem (Hör-)Buch zu finden. Für jüngere Kinder ist es eher nicht geeignet, sonder vielmehr etwas für Freunde des Skurril-Fantastischen. Mein eigener Sohn ist 13 Jahre, das hat inhaltlich (Kannibalen, Mörder, Albträume) gepasst. Wobei die Geschichten selten richtig böse werden - es ist viel (schwarzer) Humor dabei. Highlight für mich waren: "Die erste Ymbryne", "Die Geisterfreundin" und "Das Mädchen, das Albträume zähmen konnte". Von Simon Jäger übrigens wieder toll gelesen!

8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Grauenvolle Grab

  • Lockwood & Co. 5
  • Autor: Jonathan Stroud
  • Sprecher: Anna Thalbach
  • Spieldauer: 11 Std. und 48 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 465
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 438
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 437

Lockwood & Co. lösen ihren schwierigsten und letzten Fall! In ihrem letzten Abenteuer begeben sich die Agenten von Lockwood & Co. auf eine lebensgefährliche Mission: Sie brechen in das mit Sprengfallen gesicherte Mausoleum ein, in dem die legendäre Agentin Marissa Fittes ruht. Doch tut sie das wirklich? Und das ist nur eine der alles entscheidenden Fragen, deren Antwort die blutjungen Agenten ergründen müssen.

  • 5 out of 5 stars
  • Sehr schöne Geistergeschichte

  • Von wlmost Am hilfreichsten 04.11.2018

Das endgültige Ende?

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.04.2018

Eine der besten Jugend-Reihen der letzten Jahre. Ich bin mir nicht sicher, ob ich traurig sein soll, dass es nun vorbei ist. Stroud hat ein gutes Ende hinbekommen und sich eine kleine, okay, vielleicht auch etwas größere, Hintertür offen gehalten. Man darf auf weitere Bände hoffen, kann den Schluss aber trotzdem so stehen lassen.
Ansonsten: Wie immer hochunterhaltsam, tolle atmosphärische Spukszenen, Dynamik zwischen den Figuren. Im Aufeinandertreffen mit der Gegenseite in den letzten Kapiteln ein bisschen hopplahopp und uninspiriert. Das hätte ich mir packender gewünscht. Alles in allem großartig!

P.S.: Ein Wunsch... wäre klasse, wenn Anna Thalbach auch noch für den ersten Teil der Reihe engagiert würde. Den gibt es ja bisher (wenig gelungen) mit einer anderen Sprecherin.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Lied der Krähen

  • Glory or Grave 1
  • Autor: Leigh Bardugo
  • Sprecher: Frank Stieren
  • Spieldauer: 16 Std. und 41 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 321
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 293
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 292

Ein Dieb mit der Begabung, aus jeder Falle zu entkommen. Eine Spionin, die nur "das Phantom" genannt wird. Ein Verurteilter mit einem unstillbaren Verlangen nach Rache. Eine Magierin, die ihre Kräfte nutzt, um in den Slums zu überleben. Ein Scharfschütze, der keiner Wette widerstehen kann. Ein Ausreißer aus gutem Hause mit einem Händchen für Sprengstoff. Höchst unterschiedliche Motive treiben die sechs Außenseiter an, die einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt befreien sollen.

  • 5 out of 5 stars
  • Oceans Eleven lässt grüßen... sehr gut gelesen

  • Von Grobi-Wan Am hilfreichsten 15.01.2018

Oceans Eleven lässt grüßen... sehr gut gelesen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.01.2018

Ich bin ehrlich: Ein All-Age-Roman, der aufgrund des Alters der Protagonisten (16/17 Jahre) dem Jugendgenre nahesteht, sechs unterschiedliche Haupt-Charaktere, davon zwei weibliche – ständige Perspektivwechsel. Ich hatte meine Zweifel, ob ein einziger, männlicher, offenbar nicht mehr ganz so junger Sprecher dieses Buch zum Leben erwecken kann. Tja, was soll ich sagen: ER KANN! Wenn Stimmen bei Frank Stieren auch nicht in jedem Falle so klar unterscheidbar sind wie beispielsweise bei einem Rufus Beck, ist er in jedem Fall doch ein sehr angenehmer, fraglos guter Geschichtenerzähler mit einer tadellosen Betonung. Für die Lesung sechs junge Sprecher zu engagieren, wie es in Amerika gemacht wurde, wäre aber vermutlich noch besser gewesen...

Die Story selbst ist für mich seit langem mal wieder richtig gute Fantasy, mit lebensechten Figuren und nicht zuviel Liebesgeschmalze - Oceans Eleven in einer magische Welt, coole Idee. Wenn auch anfangs eventuell etwas verwirrend für Leute, die nicht die Grischa-Trilogie der Autorin kennen – denn das Setting ist dasselbe. Es genügt meiner Meinung nach jedoch zu wissen, dass es sich bei den Grischa um unterschiedlich magiebegabte Menschen handelt und alles in einem recht kargen, verfeindeten Fantasymilieu spielt. Über weite Strecken der Handlung lernt man die Personen nach und nach kennen, Perspektivwechsel, Rückblicke, dann wieder eine Etappe in der Gegenwart. Die Spannung steigert sich, als die Truppe im letzten Drittel am Eistribunal ankommt, um einen unmöglichen Coup zu landen. Es ist übrigens der erste Teil einer Dilogie – Teil 2 kommt nach dem Sommer. Ich freue mich schon jetzt!

8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gwendys Wunschkasten

  • Autor: Stephen King, Richard Chizmar
  • Sprecher: Anna Thalbach
  • Spieldauer: 2 Std. und 28 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 662
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 634
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 632

Wiedersehen mit Castle Rock. Die kleine Stadt Castle Rock in Maine hat die seltsamsten Vorkommnisse und ungewöhnlichsten Besucher erlebt. Warum sollte es der 12-jährigen Gwendy anders ergehen? Eines Tages tritt ein schwarz gekleideter Unbekannter an sie heran und macht ihr ein Geschenk: einen Kasten mit lauter Schaltern und Hebeln. Wozu er dient? Gwendy probiert es aus, und ihr Leben verändert sich von Grund auf.

  • 5 out of 5 stars
  • Unterhaltung mit Spannung

  • Von Gisela Am hilfreichsten 28.11.2017

Dank Anna Thalbach trotz Schwächen unterhaltsam

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.10.2017

Wem nach einer deftigen Horrorgeschichte ist, der darf Gwendys Wunschkasten getrost aussparen. Man merkt der Novelle an, dass King damit nicht weiterkam und schließlich an Kollege Chizmer übergeben hat, der offenbar großzügig überarbeitet hat. Ich fühlte mich allerdings größtenteils gut unterhalten, was vor allem an der tollen Sprecherleistung und der spannenden Ausgangslage lag. Länger hätte die Geschichte aber nicht sein dürfen - ihr fehlt ein Quäntchen Substanz und eine gute Schlusspointe. Vieles bleibt der Fantasie überlassen, die Charaktere sind zu dürftig ausgearbeitet.
Größtenteils jugendfreier leiser Grusel und etwas Futter für die grauen Zellen. Nett!

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich