PROFIL

Maftiosi

  • 11
  • Rezensionen
  • 26
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 54
  • Bewertungen

Undifferenziert und unüberlegt

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.04.2018

Es gibt mehrere Dinge, die mich an dem Podcast stören. Zum einen passiert mir hier viel zu viel Familie. Also die Familie der Autorin. Das gipfelt in Szenen wie folgenden: Tochter (Autorin) und Vater regen sich über die Mutter auf, die während der Aufnahme staubsaugt. Oder die nervigen Unterbrechungen der Autorin, ob sie denn Pizza bestellen wollen, während der Vater etwas gehaltvolles und zum Thema passendes zum Besten gibt. Ich habe das Gefühl, hier steht eher die Familie der Autorin im Vordergrund und die ganze RAF-Geschichte steht hinten an.

Darüber hinaus lässt sich Frau Schlosser zu wirklich besorgniserregenden Aussagen und Einschätzungen hinreißen. Sie geht nicht mit dem nötigen Ernst an die Geschichte heran. Man gewinnt oft den Eindruck, sie sei pro RAF eingestellt. Eine Szene ist mir dabei ganz besonders im Kopf geblieben: Während der Vater als Ex-Polizist seine professionelle Meinung über einen Täter und dessen Verhalten beisteuert, wird es lachend von der Autorin abgetan - denn der Täter habe etwas ganz anderes behauptet.

In den wichtigen Stellen fehlt mir hier die Ernsthaftigkeit und durchweg der Respekt von den Opfern sowie die Abgrenzung zu solchen Taten. Man gewinnt den Eindruck, dass ein Staat, der sich eben so darstellte wie damals die BRD nahezu provozieren würde, dass man mit Gewalt gegen ihn vorgeht und dass das so auch seine Berechtigung habe.

Alles in allem hinterlässt der Podcast schon einen sehr faden Beigeschmack. Oder wie im Podcast gesagt worden wäre: Geschmäckle. Denn wer kein Bayrisch versteht, kommt hier auch nicht weit.

4 Leute fanden das hilfreich

Was war das denn?!

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.10.2017

Der erste Teil thematisierte die Zeit zwischen den Alienfilmen 1 und 2. Die 2. Staffel nun thematisiert den Zeitraum zwischen "dem Intro von Aliens" und dem Eintreffen der Marines und Ripley auf Hadley's Hope. Soweit, so gut.

Nur blöd, dass es so ziemlich alles wissenswerte in dieser Geschichte schon im Extended Cut von Aliens, also dem 2. Film, zu sehen gab. Man weiß, wie die Aliens/Embryos/Eier vom Wrack in die Station kommen, wer sie findet, etc. Es ist also so gut wie keine Überraschung.

Die Sprecher an sich sind wieder hochkarätig besetzt. Daran kann man - wie schon in Teil 1 - wirklich nichts negatives finden.

Dennoch ist auch in der 2. Staffel wieder mein Eindruck, dass die Art und Weise der Erzählung nicht sehr... durchdacht ist. Zumindest nicht im Vergleich mit Genrekonkurrenten. Zwar sind die Aliens hier nun endlich mehr als nur ein leises Fauchen im Hintergrund wie in Staffel 1, aber dennoch ist das Sounddesign eher mau: Man erfährt meist erst, was gerade passiert, wenn es einer der Sprecher tatsächlich anspricht. Wenn in einem Kampf jemand stirbt, dann versteht man den Ausgang im Detail erst, wenn ein anderer Sprecher den obligatorischen Satz "Es hat XY erwischt!" ausspricht.

Gerade im Vergleich mit aufwändiger produzierten Serien wie z.B. Dorian Hunter, die ebenfalls ohne Erzähler auskommen, hinkt die Produktion hinterher. Im angeführten Beispiel werden meist mehrere Minuten kaum kommentiert, dennoch versteht man allein anhand der Geräusche, was vor sich geht. Diese Klarheit fehlt sowohl Staffel 1 und Staffel 2 komplett.

2 Leute fanden das hilfreich

Tolle Sprecher, aber leider keine Atmosphäre

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.10.2016

Ich bin ein Fan des "Alien-Universums" und auch durchaus ein Fan von Hörspielen. Leider aber sprang hier der Funke nicht über!

Wie in so vielen Hörspielen konnte ich beim Hören dieses "2D-Gefühl" nicht ablegen: Es fühlt sich durchweg an, als wären die Sprecher im Vordergrund beschäftigt und alles andere, ob Soundeffekte oder Aliens, spielt sich irgendwo "weiter hinten" ab. Sicherlich sind alle Sprecher wirklich gut und auch bekannt, hier wurde nicht gespart.

Wer jedoch wissen möchte, wie Horror in Hörspielform ohne Erzähler wirklich sein kann, dem lege ich Dorian Hunter ans Herz. Hier stimmt einfach alles. Der aufmerksame Zuhörer bekommt allein durch das Sounddesign Veränderungen des Ortes oder der Geschichte mit, ohne dass dies angesprochen werden muss. So wird der Zuhörer quasi in das Hörspiel "hineingezogen".

In "Alien - in den Schatten" passiert das leider nicht wirklich. Oft hatte ich das Gefühl, nicht recht mitzubekommen, was gerade passierte. Man hört ein Alien leise fauchen, dann hört man jemanden schreien. Aber es wird nicht klar, was passiert. Kurz danach folgt dann der erklärende Funkspruch: "X und Y sind tot, Z verletzt". Aha, danke. Ohne den Funkspruch bekommt man recht wenig davon mit und auch die Aliens an sich bestehen eigentlich nur aus ein bisschen Fauchen und eben... Funksprüchen über sie.

Leider sprang der Funke bei mir nicht über. Daher kann ich keine Kaufempfehlung aussprechen.

4 Leute fanden das hilfreich

Tolle Action, toller Horror, tolles Buch!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.08.2016

Kurzfassung: Wer Dorian Hunter mag, der wird auch Monster Hunter lieben!

Langfassung: Ein wirklich tolles Werk! Die Story ist spannend und düster, der Held ist lustig ohne albern zu werden, die Action ist toll beschrieben - und manchmal überaus blutig. Aber es ist eben Horror :)

Ich hätte nicht gedacht, dass mich der Plott - den ich hier natürlich nicht verrate - dermaßen von den Socken haut, obwohl ich schon die ganze Zeit über nach Hinweisen gesucht habe, wie der Untergang der Welt - so viel darf man wohl verraten - zu verhindern versucht wird.

Der Sprecher macht wirklich einen guten Job und es macht Spaß ihm zuzuhören. Er hat eine angenehme Stimme und von "Eddy Murphy" bis "Dolph Lundgren" alle Stimmen drauf - selbst Frauenstimmen vermag er ernsthaft wiederzugeben. Einzig einen Stern Abzug musste ich geben, weil seine Stimme (für mich!) nicht ganz zu der beschriebenen Hauptfigur passte. Die Stimme des Lesers ist eher hoch, soll aber zu der Figur eines muskelbepackten Zweimetermannes passen. Vielleicht sehen das andere Leute anders - ich fand es auch nicht wirklich schlimm - doch war es so nicht immer ganz einfach den "Film" vor seinem geistigen Auge abspielen zu lassen.

Dennoch, wer halbwegs etwas mit Horror anfangen kann, auf H.P. Lovecraft, Hellboy oder auch etwas Doom steht, der ist hier gut bedient!

1 Person fand das hilfreich

Namenhaften Sprecher retten kein offenes Enge

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.11.2015

Die Geschichte ist toll und fesselt von Beginn an bis zur letzten Minute. Die durchweg prominenten Sprecher, für deren Aufzählung die Größe dieses Textfeldes nicht reichen würde, machen einen wirklich guten Job!

Allerdings gehen am Ende nur 0,5 der 3 großen Geheimnisse auf. Und das hat weniger etwas mit interpretierbarem Ende zu tun als mit bloßem Erzählstopp. Ich hoffte, im 30minüten "Epilog" etwas Auflösung zu finden, aber dabei handelt es sich nur um Interviews der Sprecher. Auch sehr unterhaltend, aber mich stören die offenen Handlungsstränge doch sehr...

Ein halber Fitzek

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.11.2015

Der Sprecher: Wie immer hervorragend. 1 mit Sternchen!

Die Geschichte: Sie kam mir die ganze Zeit über etwas "dünn" für einen Fitzek vor. Normaler Weise überschlagen sich alle Bücher von Fitzek immer und immer wieder, bis man wirklich verwirrt und bis zur letzten Seite gefesselt ist. Bei diesem Exemplar aber kam es mir so vor, als käme die große Auflösung schon nach ca. 50% der Hörzeit. Ich lag damit nicht ganz richtig, denn bis zum Ende bleibt ein großes Mysterium erhalten, jedoch ist es nicht in dem Maße umwerfend wie bei den anderen Romanen von Fitzek. Allerdings ist auch dieses Buch wieder hervorragend geschrieben und spannend - es ist also jammern auf sehr, sehr hohem Niveau!

Als ich jedoch gerade diese Rezension schreiben wollte fand ich heraus, dass es wirklich "Die Blutschule" als Buch gibt, welches die Grundlage für dieses Hörspiel ist. Vielleicht wäre es spannender gewesen dieses Buch zuvor zu hören. Leider viel mir die Verwandtschaft der beiden Werke erst jetzt auf. Schade! Unter diesem Gesichtspunkt sei dann jedoch angemerkt, dass das Buch für sich vielleicht deshalb so "dünn" wirkt, weil es nur 50% der Geschichte sind und man besser beide Werke als Gesamtwerk beurteilen sollte. Ich werde mir nun auch die Blutschule holen und danach nochmal bewerten.

Hörbuch leider ohne Wirkung...

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.11.2015

Eine schöne Geschichte, die mir als Buch - also selbst gelesen - wahrscheinlich sehr gut gefallen hätte. Nun ist dies aber die Hörbuchversion und die gilt es zu bewerten.

Was mir im Vergleich zu anderen Werken dieser Machart am meisten missfällt, ist leider der Sprecher. Zwar hat er eine deutliche Aussprache und eine angenehme Stimme, jedoch ist seine Betonung dermaßen tödlich für jegliche Atmosphäre, dass das Buch seine Wirkung verfehlt.

Ich hatte wärend des Hörens oft das Gefühl, dass es keinen Unterschied machen würde, würde man dem Leser heimlich ein paar Seiten eines Kinderbuches unterschmuggeln. Neben dieser "verniedlichenden" Betonung störte mich vor allem, dass jeder Satz, also wirklich JEDER Satz, in der selben Sprechmelodie gesprochen wird. Egal ob jemand ein Eis kauft, ein Footballspiel gewinnt oder jemand erschossen wird.

Alles ist von vorn bis hinten gleich betont und gesprochen. Meiner Meinung nach sehr schade, da die Geschichte wirklich erzählenswert ist.

3 Leute fanden das hilfreich

Eine Rundreise durch meine Gamer-Geschichte

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.08.2015

Wer keinen Bezug zu Games hat oder noch nicht lang dabei ist, wird mit diesem Buch nicht viel Freude haben. Es richtet sich meiner Meinung nach am besten an die Zielgruppe in den 30ern, die mit Computerspielen groß geworden ist.

Das Sprecher-Duo Nathan/Jäger gehört wie so oft auch hier wieder zum Besten, was die deutsche Sprecherkartei aufzubieten hat. Ein bißchen mehr Hörspiel - also echten Dialog - hätte ich mir allerdings schon gewünscht. Der Großteil ist von David Nathan gelesen und nur kurze Dialoge oder Aussagen kommen von den Sprechern dann in Form ihrer Rolle selbst. Simon Jäger hat also (leider) einen recht kleinen Sprechanteil.

Ich hatte auch das Gefühl, dass sich die Geschichte sehr sehr viel Zeit lässt, bis sie anläuft und dann ist sie recht schnell erzählt. Allerdings ist sie auch sehr interessant.

Alles in allem kann ich sagen, dass ich sehr viel Spaß mit dem Buch hatte, auch wenn die eigentliche Geschichte sehr viel Zeit zum Anlauf braucht. Es gibt in fast jeder Zeile Anspielungen auf Arcade-Spiele oder Filme der 80er, gespickt mit schönen Vergleichen.

Gerade das letzte Kapitel hat mir aber dann doch am besten gefallen. Es lohnt sich also dabei zu bleiben!

Hardcore-Scifi? Ja, aber extrem unterhaltend!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.08.2015

Nach diesem Buch bin ich total auf den Film gespannt! Ich hatte ein trockenes Scifi-Geschichtchen erwartet, aber bekommen habe ich eine sehr unterhaltsam geschriebene Geschichte rund um einen selbstironischen Protagonist vollgepackt mit extrem detailliertem und spannend präsentiertem Hintergrundwissen über Physik, Chemie, Biologie und dem Mars im allgemeinen.

Wirklich zu empfehlen!!!

Wirklich unterhaltend und informierend

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.08.2015

Bisher treffen die Äußerungen fast durchweg meine Meinung. Die erste Folge bringt interessante Themen wieder auf den Tisch und wird von beiden Sprechern/Rednern sehr gut diskutiert.

2 Leute fanden das hilfreich