PROFIL

sabisteb

  • 52
  • Rezensionen
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  • 52
  • Bewertungen

Nett zu miträtseln

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.04.2011

X Visionen führen ihn in die Katakomben von Danbar. Unter der Führung des zwielichtigen Draco, der dafür bekannt ist, dass kaum einer, den er in die Katakomben führt diese wieder lebend verlässt, machen sich X und Amon auf, diese zu erforschen.

Ein klassisches AD&D Labyrinthabenteuer, mehr kann man zu dieser Folge kaum sagen. Die Helden begeben sich ins Labyrinth, lösen Rätsel, geraten in Gefahr und das Ende ist absehbar (zumindest war es für mich als alten AD&D 2nd edition Spieler klar).

Nett zu miträtseln, unterhaltsam, mehr nicht. Eine Lückenfüllerepisode würde man das wohl in einer Fernsehserie nennen. Es ist ja schön, dass jede Folge der Serie 2 CDs umfasst, hier hätte eine Straffung der Geschichte eher geholfen. Topp Sprecher, obwohl ist Dietmar Wunders Darstellung von X teilweise ein wenig schnarchnasig und depressiv finde.

Sehr gute solide Fantasy Unterhaltung mit Top Sprechern

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.04.2011

Die erste Folge ist wohl am ehesten als Fantasykrimi zu bezeichnen. X und Amon sind auf einem Luftschiff und man versucht sie zu vergiften. In dieser kontrollierten Umgebung müssen die beiden also den Mörder finden, bevor es zu spät ist.
Mir war leider bereits gleich zu Anfang klar, wer der Täter ist, da man sich den üblichen, leider ziemlich ausgelutschten Tricks bedient, einen wenig beachteten und unwahrscheinlich erscheinenden Täter zu wählen, der mit daher bereits gleich zu Anfang verdächtig war und ich lag leider auch richtig.
Zudem ist mit bei dieser Folge noch ein anderes Problem unangenehm aufgefallen: Die Einführung Amons. Erst erfährt man wie X aus der Uni geworfen wird, dann führt er sein Ritual durch und plötzlich ist er mit Amon auf der Reise und man erfährt in einem Nebensatz wie es dazu kam. Da wäre es definitiv besser gewesen diese Szenen auch wirklich auszuspielen. X Name ist auch gewöhnungsbedürftig, denn sein „Name ist eine Variable, die das Schicksal beeinflusst."
Diese Folge ist besonders durch den Folianten witzig, der immer darauf besteht, dass er KEIN BUCH ist, sondern ein Foliant!

Insgesamt nicht wirklich so innovativ wie angepriesen. Mir kam sehr viel aus AD&D bekannt vor, besonders was den Familiar angeht und auch Amon ist ein klassischer AD&D Paladin. Keine innovative Neuerfindung des Genres aber sehr gute solide Fantasy Unterhaltung mit Top Sprechern, auch wenn einige Nebenrollen etwas schwächer besetzt sind.

Durch die Erzählweise ein wenig wirr und unstrukturiert

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.04.2011

Während man bereits in Folge 5 versuchte die ersten 4 Episoden in einen Bezug zueinander zu setzten, wird dies nun in dieser sechsten Episode der reihe vollendet. Die Puzzelteile ergeben erstmals ein Gesamtbild, wenn auch ein noch recht wirres. Die Geschichte über die Bohrung und der Fund eines unbekannten Wesens in diesem Bohrloch erinnert sehr an eine neue Nutzung eines bekannten Stoffes des Verlages: Danger Part 2 - Das Ding aus der Tiefe. Dennoch nimmt die Geschichte in dieser Folge endlich wieder an Fahrt auf, was man auch an der Lauflänge von über 75 min erkennt.
Es werden mehrere Geschichten parallel erzählt. Zum einen der Fund und die Erforschung des Riftia Wurmes und Jade und Ashtons Entdeckung. Der Wechsel zwischen den beiden Erzählebenen macht es manchmal ein wenig schwierig der Geschichte zu folgen, weil es zumindest für mich keine wirklich auffälligen Stimmen gab, an denen ich mich orientieren konnte in welcher Erzählung ich mich gerade befinde, aber meist kann man recht schnell umschalten.
Der Höhepunkt der Geschichte sind die Erkenntnisse, die Jade und Ashton über sich gewinnen. Noch ist mir nicht ganz klar, wie diese Zusammenhängen, aber das wird sicherlich in den nächsten Teilen noch geklärt werden.
Auch diesmal liefern sich die beiden Agenten Wortgefechte und es gibt einige, detailreiche sexuelle Anspielungen, die im Lichte der Entdeckungen der beiden noch eine ganz andere Brisanz gewinnen.

Genervt haben mich jedoch folgende Aussagen: „genetisch manipuliertes Protein". Wenn es auch mittlerweile unterschiedliche andere Regulationsmechanismen gibt, so gilt vereinfacht jedoch immer noch das zentrale Dogma DNA ->RNA-> Protein. Ein Protein kann nicht gentisch verändert werden, nur die dazugehörige DNA, die es codiert.
Die Aussage der Riftiawurm sei böse, nur weil er Wissenschaftler getötet hat, die seine Biologie nicht verstehen, finde ich auch vermessen. Kein Lebewesen ist einfach nur grundlos böse (außer dem Menschen).

Sehr dünne kost

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.04.2011

Commander Ashton Rawleigh und Special Agent Jade Morgrave erhalten von Trinity, einer geheimen, global agierenden Organisation einen neuen Auftrag. Sie sollen in St. Petersburg eine des Mordes angeklagte Frau namens Jelena aus dem Gefängnis der Staatspolizei befreien.

Dieser Teil der Reihe hatte für mich die Atmosphäre eines Neuanfangs. Nachdem Teil 4 „Schwarzes Blut" mit ziemlich peinlichen Sexszenen auffiel und man das Gefühl hatte, dass die Geschichte im Sande verläuft wie letztendlich Akte X, scheint man mit dieser Episode das Ruder noch einmal herumwerfen zu wollen. Die beiden Agenten Rawleigh und Jade führen zwar weiterhin Wortgefechte und werfen mit ein paar Anzüglichkeiten um sich, aber man bleibt bei der Aufgabe und beim Fall. Verstärkt wird dieser Eindruck dadurch, dass ein über sieben Minuten langer Track darauf verwendet wird die Ereignisse von Teil 1 - 4 zusammenzufassen und von den Agenten versucht wird, diese in einen Zusammenhang zu bringen. Das fand ich einerseits sehr gut, weil schon einige Zeit vergangen ist, seit ich die ersten 4 Episoden gehört habe allerdings sind siebeneinhalb Minuten bei einer Gesamtlaufzeit von nur 46 Minuten 16% des Gesamthörspiels, so dass es nicht wundert, dass der Fall zu knapp kommt. Die beiden Agenten fliegen nach St. Petersburg, auf dem Flug gibt es einen Zwischenfall, der von Rawleigh natürlich souverän gehandhabt wird, man trifft sich mit einer russischen Trinity Agentin, die fährt die beiden Agenten da hin wo Jelena verfrachtet, wird, sie wird befreit und... Schluss. Kein Fall, keine Ermittlung, keine Action, nichts. Das war mir dann doch etwas zu dünne Kost.
Das Highlight für mich ist und bleibt in dieser Serie K. Dieter Klebsch (Dt. Stimme von Dr. House) als Erzähler. Die anderen Sprecher sind gut, bis auf die Nebenrolle der Stewardess, die unecht klang sind die Rollen solide besetzt. Genervt hat mich jedoch der falsche russische Akzent der russischen Trinity Agentin.

Schwarzes Blut ist der vierte Teil der Akte Reihe aus dem Hause Maritim

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.04.2011

Schwarzes Blut ist der vierte Teil der Akte Reihe aus dem Hause Maritim. Die beiden Agenten Jade Morgrave und W. Ashton Rawleigh ermitteln wieder einen mysteriösen Vorfall.
Diesmal geht es um eine tödliche Spinnenart.
In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, als der kalte Krieg noch tobte, erschufen tief im südamerikanischen Dschungel amerikanische Wissenschaftler eine neue, absolut tötliche Spinnenart, gegen die die Australische Trichternetzspinne ein kuschliges Haustier ist. Ein Biss dieser neuen Spinnenart und ein Mensch stirbt binnen Minuten.
Natürlich sabotiert ein russischer Verräter das Experiment und Jahre später tauchen Exemplare dieser Art auf der Spinennfarm von Prof. Blade Stuart auf. Durch einen Unfall tötet die Spinne Prof. Stuarts Tochter und deren Freund und Trinity wird auf diesem Fall aufmerksam. Sie schicken ihre beiden Superagenten Morgrave und Rawleigh nach Südamerika, um aufzuräumen.

In diesem Teil deuten sich ähnlich wie bei der nicht wegzudiskutierenden Vorlage zu diesem Hörspiel (Akte X) Folgenübergreifende große Verschwörungen an, von denen die Agenten ja nichts erfahren sollen.
Die Umsetzung dieser Geschichte bezieht ihren Gänsehautfaktor aus der weitverbreiteten Arachnophobie, unter welcher wohl ein Großteil der Bevölkerung leiden dürfte. Wenn man jedoch ehrlich ist, passiert in diesem Fall nicht viel. Ein Verrat im kalten Krieg, Spinne taucht wieder auf, Spinne wird getötet, Schluss. Keine Ermittlung, nur wenige überraschende Wendungen (z. Bsp. wer der Vater des Freunde von Prof. Stuarts Tochter ist), und noch weniger wirkliche Handlung, dafür jedoch sehr ansprechend produziert und kurzweilig, aber mit nicht allzu anspruchsvollen Dialogen. Hier gilt noch immer das Motto Sex sells und so darf man sich über eine Sexszene zwischen den beiden Agenten auf Groschenheft oder Nackenbeißerniveau freuen. Völlig zusammenhangslos, sinnfrei aber wohl für das männliche Publikum, die schon immer sehen wie Mulder und Scully ein Kind zeugen,

Mal sehen wie sich die Serie weiter entwickelt.

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.04.2011

Ein Rennfahrer stirbt und schwafelt was von Sansibar, das nicht untergehen darf. Eine Frau ertrinkt vor den beiden Agenten am trockenen Land und wiederholt die selben mysteriösen Worte wie der Rennfahrer.
Trinity gibt zu, dass es vor vielen Jahren ein Experiment "Kaltes Herz" gab, welches damit in zusammenhang stehen könnte und dass die "Tage des Zorns" außer Kontrolle geraten sind.
Alles Sehr mysteriös und teils schwer zu verfolgen. Noch weiß man nicht, was wirklich los ist, aber es häufen sich die Anzeichen für einen durchgehenden Storybogen. Mal sehen wie sich die Serie weiter entwickelt.

Nicht so temporeich wie Teil 1

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.04.2011

Diesmal laufen zwei Fälle Parallel. Zum einem die Geschichte mit dem mystischen Diadem, zum anderen der Fall, den Morgrave und Rawleigh untersuchen sollen. Zufällig überschneiden sich diese beiden Angelegenheiten. Und nachdem beide Agenten beinahe den Heien zum Fraß vorgeworfen wurden (wortwörtlich) erzählt Trinity ihnen auch endlich um was es ihrer Meinung nach geht.
Wie auch in Teil 2 versickert sie Auflösung im Mysteriösen ohne das schlußendlich wirklich etwas geklärt wird, ausser vieleicht der ursprüngliche mafiosi Fall, so klar wurde mir das nicht.
Auf jeden Fall tolle Sprecher und ansprechend gemacht. Nicht so temporeich wie Teil 1 aber immer noch wirklich gut.

Dialogbasiert ohne unnötige Actionszenen

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.04.2011

Schon bei der Titelmelodie merkt man, an welche bekannte Fernsehserie sich diese Produktion anlehnt: AkteX
Jedoch sind die Charaktäre deutlich härter drauf. Jade Morgrave liebt Kampfsport und besteht darauf, dass sie Miss und nicht Mrs. Morgrave ist. W. Ashton Rawleigh ist wie die Abkürzung seines Namens: WAR.
Beide Agenten waren zunächst zu ihrem eigenen Schutz unter anderer Identität und mit deaktivierter Erinnerung in Ruhestand, bis eine Situation es erfordert, dass Trinity sie wieder reativiert.
Auf einer einsamen Insel ist ein seltsames Wesen gesichtet worden und die beiden sollen herausfinden, was es damit auf sich hat.
Ähnlich wie bei der Vorlage Akte X gibt es jedoch auch in diesem Hörspiel keine eindeutige, zufriedenstellende Erklärung der Vorgänge.
Super Sprecher, besonders der Erzähler: Die Synchronstimme von Dr. House.
Dialogbasiert ohne unnötige Actionszenen und sehr gute Geräuschkulisse.

Mit das beste Hörspiel auf dem Markt

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.04.2011

Immer mehr Aspekte der vorherigen Folgen greifen ineinander und werden nach und nach miteinander verknüpft. Es gibt am Anfang der Episode keine Zusammenfassung, aber in Track 5 werden die wichtigen Ereignisse noch einmal in einem Gespräch zwischen Takimo und Dame de Sawa zusammengefasst.
Dieses Hörspiel ist sehr aufwändig produziert und die Geschichte hat eine durchgehende Storyline. Es ist unmöglich einen Quereinstieg zu machen oder auch nur eine einzige Episode auszulassen, denn nach und nach wird jede einzelne wichtig, auch wenn es teilweise zunächst nicht den Eindruck machte.
Die Sprecher sind wie immer durchgehend topp besetzt, keine Ausfälle in den Nebenrollen und auch die akustische Untermalung ist wie immer sehr gut.
Nur in Track 10 ist mir das Denglisch "macht Sinn" ein wenig unangenehm aufgefallen.

Mit das beste Hörspiel auf dem Markt und eines der wenigen, dass nur sehr selten mal eine schwächere Episode aufweist.

Takimo führt seine Suche nach Paal Sandock fort

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.04.2011

Langsam beginnt Takimo mehr über die Vergangenheit seines Ziehvaters Paal Sandock zu erfahren. Er studierte anscheinend auf Ixana und Cox war seine Abschlussarbeit. Daher taucht er in früheren Teilen der Serie wohl auch auf Fotos auf, die ihn mit Takimo unbekannten Wissenschaftlern zeigen. Paal Sandock scheint nicht sein wahrer Name zu sein, oder zumindest nicht sein Geburtsname. Er war oder ist einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Robotik.

Nachdem es schon in früheren Teilen immer wieder Hinweise gab, in Welchen Cox, Takimos Robothund auf Fotos zu sehen war, mit Wissenschaftlern die Takimo nicht kennt, häufen sich die Hinweise massiv dass nun ein großer Storybogen beginnt, der wohl viel mit Cox und Takimos Ziehvater zu tun haben wird. Ab dieser CD ist für eine Weile ein Quereinstieg nicht mehr zu empfehlen.

Nachdem ich jetzt mehrere Teile der Serie gehört habe und so viele positives über diese Serie gehört habe, bin ich doch erstaunt, wie wenig Werbung es gibt. Ein Vertrieb gibt es eigentlich auch nicht und dennoch hat diese Reihe mehrere Preise gewonnen. Es scheint, dass sie Qualität wohl doch irgendwie durchsetzt.