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tspreter

Wedel, Deutschland
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  • Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen
  • Autor: Frank Schirrmacher
  • Sprecher: Frank Schirrmacher
  • Spieldauer: 2 Std. und 4 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 54
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 12
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 13

Wir haben mehr Wissen als je zuvor, aber dies stimmt nicht mehr mit unseren Erfahrungen überein. Deshalb rufen wir im Zeitalter der wachsenden Überforderung unsere Leistungen, unsere Gefühle, unsere ganze Lebensbahn immer stärker wie Informationen ab und zerstören so unsere Fähigkeit, mit Unerwartetem umzugehen. Die Frage lautet, ob wir damit begonnen haben, uns selbst wie Computer zu behandeln, und ob der Preis für intelligente Maschinen dümmere Menschen sind.

  • 3 out of 5 stars
  • Zu viel versprochen

  • Von hansjschubert Am hilfreichsten 30.01.2010

Lesenswert

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.04.2011

Informative, gut recherchierte, sachlich gehaltene Lektüre für mehrere Generationen und Berufsfelder: Eltern, Großeltern, Erzieher, Politiker sollten es nicht versäumen ihn zu lesen. Ohne der veralteten Doktrine vom "Teufelswerk Medien" zu verfallen, schafft Schirrmacher, Herausgeber der F.A.Z. es dennoch, mit der Heranziehung zukünftiger Generationen im Medienzeitalter kritisch umzugehen. Keine Verteufelung, sondern Aufklärung über die Veränderung unseres Gehirns, seiner Verarbeitungsstrategien hinsichtlich der sich veränderten Anforderungen beim permanenten online Verkehr im Vergleich zum traditionellen Lesen und Arbeiten ohne mediale und elektronische Hilfsmittel (von den "social media" wie blackberry, i-touch, facebook über communication tools wie e-mail hin zu elektronischen Hilfsmitteln wie den Taschenrechner). Erfrischend ehrlich legt er seinem Sachbuch die Beobachtung dieser Veränderungen am eigenen Leib zugrunde und schließt sich somit in die Gruppe derjenigen ein, die mittlerweile Schwierigkeiten haben einem Klassiker der Literaturgeschichte zu folgen. Neugierig machen ihn diese Veränderungen im Hinblick auf das Leseverhalten zukünftiger Generationen und im Vergleich auf die bereits in der Vergangenheit stattgefunden Veränderungen, z.B. von der Tradition des mündlichen Erzählens hin zum Schreiben. Eine wertvolle historische und zugleich am Puls der Zeit orientierte Lektüre.