PROFIL

Keltoi

  • 4
  • Rezensionen
  • 58
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 260
  • Bewertungen
  • Passagier 23

  • Autor: Sebastian Fitzek
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 10 Std. und 11 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 10.880
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 10.089
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 10.087

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan of the Seas - niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist.

  • 4 out of 5 stars
  • Super Anfang, zum Ende hin etwas verstörend....

  • Von NicoleS Am hilfreichsten 05.11.2014

Huch, Herr Jäger, was war denn DAS?

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.11.2014

Das Buch selbst ist spannend vom ersten bis zum letzten Kapitel und ich finde, nach dem Ausrutscher Nachtwandler (Den ich als bisher schlechtesten Fitzek empfand) und der leichten Steigerung bei Noah, wo aber noch viel mehr aus der Story hätte rausgeholt werden können, war Passagier 23 für mich mal wieder ein stärkerer Fitzek.
An die früheren Werke kommt er zwar nicht ran - zu wenig mysteriös, zu wenig Rätselraten und Anouks "Geheimcode" hatte ich fast sofort raus, womit ein Großteil der Spannung leider dahin war. Trotzdem ein wirklich unterhaltsamer Roman, der, wie ich finde, für Fitzek-Fans ein absolutes Muss ist!
Die vier Sterne sind eher aufgerundete dreieinhalb, weil ich vom Autor Besseres gewohnt bin.

Wer mich wirklich enttäuscht hat, war Simon Jäger, mein bisher absolut unangefochtener Nr. 1 Lieblings-Vorleser... Man muss nicht jeden Dialekt drauf haben. Es ist absolut keine Schande, sowas dann einfach auf Hochdeutsch zu lesen. Aber diese Mischung aus Möchtegern-Wiener Schmäh, einigen Klangfragmenten, die sich eher nach Schweiz als nach Österreich anhörten und einer Satzmelodie, die zwischen Schwaben und Köln überall hätte heimisch sein können, nur nicht in Wien, hat meinen Ohren wirklich weh getan. Von Detlef Bierstedt bin ich ja peinliche Ausflüge nach Dialektistan gewohnt, aber bei Simon Jäger hat mich das wirklich entsetzt. Daher satte zwei Sterne Abzug - das war wirklich zum Fremdschämen!
Wären die übrigen Passagen nicht perfekt gelesen gewesen, hätte diese Grausamkeit höchstens für einen Mitleidsstern gereicht.

So komme ich dann insgesamt gerade noch zu vier Sternen mit viel Augen zudrücken.

41 von 52 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Dunkles Licht

  • Autor: Dave Duncan
  • Sprecher: Michael Pan
  • Spieldauer: 18 Std. und 14 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 45
  • Sprecher
    3.5 out of 5 stars 41
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 39

Die hohen Priester des Ordens vom Licht, genannt die Hierarchie, beherrschen das magische Königreich von Albi. Die Hierarchie ist gleichzeitig die vorherrschende Religion von Albi.Verstreut im ganzen Land leben jedoch auch noch Anbeter der alten "Religion der Mutter Erde", die als Ketzer verfolgt werden. Als der junge Student Rollo Woodbridge nach Albi heimkehrt, wird er wegen Ketzerei und Verrat inhaftiert. Dies setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Land in völliges Chaos stürzen.

  • 5 out of 5 stars
  • unterhaltsam und spannend

  • Von reusch Am hilfreichsten 18.02.2014

Verschwendetes Potential

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.01.2014

Schade, dieses Buch hätte das Zeug zu einer wirklich guten Geschichte gehabt: Eine Priese Fantasy, ein Quentchen Inquisition, ein Hauch von Korruption und ein gerüttelt Maß Widerstand - Am Kochrezept liegt es also nicht, dass ich die Geschichte alles andere als gelungen finde.
Ich hatte den Eindruck, einen mehrere Stunden andauernden Prolog gehört zu haben, der für die letzte Viertelstunde dann übergangslos in den Epilog mündete. Gestern Abend, als ich das Gefühl hatte, jetzt könnte endlich mal was passieren, habe ich auf die Zeitanzeige geschaut und festgestellt, dass das Buch tatsächlich in 15 Minuten vorbei ist... Kurzzeitig hatte ich die Hoffnung, dass ich versehentlich wieder auf gesplitteten Download umgestellt hatte, aber das Buch war dann wahrhaftig vorbei. Von einem Handlungshöhepunkt ist absolut nichts zu erkennen gewesen. Die Geschichte würde so viele Ansatzpunkte für Intrigen, für Aufs und Abs, für Rückschläge und Fortschritte bieten, aber die wenigen Intrigen, die sich abzeichnen, werden einfach nur totgeredet und verlaufen im Sande. Wenn ich mir vorstelle, was eine Frau Gablé mit diesem Stoff hätte anstellen können. Oder ein Herr Follett...
Insbesondere weil ich vor etlichen Jahren die achtbändige Pandemia-Saga von Herrn Duncan in Rekordzeit verschlungen habe, bin ich jetzt ausgesprochen enttäuscht. Schon nach einem Tag ist mir jetzt weniger von der Handlung dieses Buchs im Kopf geblieben als von Pandemia.
Zwar langweilte das Buch mich nicht direkt, sonst hätte ich ja nicht bis zum Ende zugehört, auch von fehlender Spannung kann kaum die Rede sein. Jedoch verlaufen sich die Spannungsbögen, ohne sich zu einer echten Explosion zu steigern. So richtig kommt die Geschichte einfach nicht in die Gänge! Die wirklich interessanten Geschehnisse werden dann mit einem Nebensatz abgehandelt anstatt sie auszubauen; stattdessen werden Situationen ausgeschmückt, die für den weiteren Handlungsverlauf absolut keine Relevanz besitzen. Am Ende bleibt jedenfalls ein Schaler Nachgeschmack.

Drei Sterne gebe ich für das Potential, für den schönen sprachlichen Stil und für den technisch einwandfreien Vortrag, wobei ich persönlich mit der Stimme von Herrn Pan nicht so gut klar komme. Ich habe immer das Gefühl, er schreit mich an beim Lesen, obwohl er, wie gesagt, eigentlich alles richtig macht.

Mein Fazit: Ein durch und durch mittelmäßiges Buch. Kann man hören, muss man aber nicht.

7 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Inferno

  • Robert Langdon 4
  • Autor: Dan Brown
  • Sprecher: Wolfgang Pampel
  • Spieldauer: 16 Std. und 51 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 8.399
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 6.375
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 6.360

Dan Brown ist zurück - und mit ihm sein Held Robert Langdon, der schon mit "Illuminati", "Sakrileg" und "Das verlorene Symbol" Millionen begeisterte und mit kontroversen Themen global für Schlagzeilen gesorgt hat. Das weltweite Erscheinen des neuen Thrillers "Inferno" markiert Robert Langdons Rückkehr nach Europa. Der Symbolforscher aus Harvard wird in Italien mit Geheimnissen, Rätseln und einer Verschwörung konfrontiert, die ihre Wurzeln in einem der berühmtesten und dunkelsten Meisterwerke der Literatur haben: Dantes "Göttlicher Komödie". Und je intensiver Robert Langdon die immer gefährlicher werdende Spur verfolgt, umso deutlicher zeichnet sich die bedrohliche Erkenntnis ab, was Dantes Werk für die Gegenwart und Zukunft bereithält

  • 3 out of 5 stars
  • übliche Schnitzeljagd mit permanenten Monologen

  • Von Taufik Am hilfreichsten 22.05.2013

Elithabess?

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.06.2013

"Inferno" hat mir von der Story her sehr gut gefallen - auf jeden Fall besser als sein Vorgänger, "Das verlorene Symbol", dessen Showdown ich als sehr schwach empfunden hatte. In Puncto "passendes Ende für ein Buch" hat Dan Brown diesmal jedenfalls alles richtig gemacht.
"Inferno" ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. An ein-zwei Stellen wirkt die Handlung etwas arg konstruiert, aber von einem Abenteuerroman erwarte ich nicht, dass er unbedingt ohne Freund Zufall auskommen muss. Diesmal ist es Dan Brown gelungen, ein sehr wichtiges Thema anzuschneiden, über das es sich unbedingt nachzudenken lohnt: Überbevölkerung. Ohne dabei schulmeisterlich daher zu kommen und ohne selbst eine Wertung vorzunehmen, stellt er die Frage in den Raum, ob es nötig ist, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten und was man dagegen tun kann/soll/darf... Mich beschäftigt diese Thematik jedenfalls weit über die Lektüre des Romans hinaus!
Die "Reiseführer"-Passagen haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ich finde, genau das macht doch einen Dan Brown aus... Ich für meinen Teil bekomme immer Lust, die Orte des Geschehens einmal selbst zu besuchen!

Zu guterletzt muss ich (leider) auch noch das eine oder andere Wort zum Sprecher verlieren:
Im Grunde genommen war es eine solide Lesung. Was mich aber ganz massiv gestört hat, war, dass er offenbar große Mühe mit dem Wort "Elizabeth" hatte. Das hatte schon fast eine unfreiwillige Komik: Von "Elithabeth" über "Elissabess" und - ganz schlimm - "Elithabess" war alles dabei. Mit großer Mühe kam er dann doch irgendwann bei "Elizabeth" an, nur um dann beim nächsten mal wieder über die eigene Zunge zu stolpern. Hier hätte ich mir gewünscht, dass entweder die verpatzten Sätze neu eingelesen werden oder der Name in seiner deutschen Variante - Elisabeth - gelesen wird. Ich gebe zu, ich bin allergisch gegen "Elithabess" - ein Problem, das leider so einige Synchronsprecher zu haben scheinen. Und weil der Rest des Vortrags wirklich gut war (Das von einem meiner Vorrezensenten bemängelte Luftholen hat mich bei Herrn Pampel weit weniger gestört als z.B. bei einem Herrn Bierstedt, dessen nach Luft Gejapse mich schon an den Rand eines Tobsuchtsanfalls getrieben hat), habe ich mich entschlossen, deswegen keinen Punkt zusätzlich abzuziehen, denn drei Sterne würden dem Gesamtpaket nicht gerecht. Andererseits würde auch mit perfekter Sprecherbesetzung (warum eigentlich nicht Arne Elsholtz, die Synchronstimme von Tom Hanks? Das wär doch mal schick...) das Buch keine fünf Sterne verdient haben.
Also vergebe ich hier insgesamt mehr oder weniger wackelige vier Sterne für einen unterhaltsamen Roman in schönster Dan-Brown-Manier.

3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der dunkle Thron (Waringham-Saga 4)

  • Autor: Rebecca Gablé
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • Spieldauer: 34 Std. und 49 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.023
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.753
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.748

Phantasiereise ins England des 16. Jahrhunderts: Rebecca Gablé zählt zu den bekanntesten Autorinnen für historische Geschichten. Mit "Der dunkle Thron" knüpft sie an ihre erfolgreiche Waringham-Trilogie an. Detlef Bierstedt erzählt die Geschichte der Familie Waringham in diesem Hörbuch spannend weiter.

  • 5 out of 5 stars
  • Tolles Hörbuch

  • Von nightwalker007 Am hilfreichsten 30.09.2011

Wenn nur die Musik nicht wäre...

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.10.2011

Es wurde ja schon mehrfach erwähnt, und ich kann mich dem allgemeinen Tenor nur anschließen: Die Musik ist grauenhaft! Sie stört den Erzählfluss m.E. massiv, vor allen Dingen, wenn ein Stück gerade überstanden ist und man sich erst durch ein zweites hindurchquälen muss, bevor es mit der Geschichte weitergeht - teilweise kommt die Musik alle zehn Minuten (!) und die Soundqualität der Stücke ist überwiegend schlecht.
Aber nun zum Buch: Es spielt zur Zeit Heinrichs VIII. - Sehr anschaulich werden die Ereignisse, die zur Gründung der anglikanischen Kirche führten, dargestellt und in eine gut lesbare Geschichte verpackt. Dass der Protagonist mal wieder ein Waringham ist, hat mich überhaupt nicht gestört, und die Ereignisse der Rahmenhandlung waren nun mal, wie sie waren. Frau Gablé hat Ahnung von der Materie, das merkt man, und wäre der Geschichtsunterricht in der Schule nur halb so interessant gewesen, wie die Romane von Frau Gablé hätte ich damals sicher besser aufgepasst ;) Ich finde es jedenfalls eine großartige Leistung, die englische Geschichte mit all ihren Irrungen und Wirrungen, Facetten und Wendungen in ein Stück spannender Literatur zu verpacken, ohne dabei wesentliche Fakten verdrehen zu müssen, nur damit sie besser zur Geschichte passen oder "publikumsgerecht" aufbereitet sind. Ich finde, dieses Buch ist eine weitere Meisterleistung einer begnadeten Schriftstellerin und hätte ohne die oben erwähnten Musikeinlagen von mir locker fünf Sterne erhalten!
Ein großes Lob möchte ich an dieser Stelle auch Herrn Bierstedt aussprechen, der mich schon so manchen Roman hindurch durch übertrieben lautes Atmen und fast schon desinteressiert klingende Vorträge an den Rand der Verzweiflung getrieben hat: Diesen Roman liest er sehr gut, seine Betonung ist nicht übertrieben und atmen hört man ihn nur so selten, dass es nicht weiter auffällt. Vielen Dank für diese Ein großes Lob möchte ich an dieser Stelle auch Herrn Bierstedt aussprechen, der mich schon so manchen Roman hindurch durch übertrieben lautes Atmen und fast schon desinteressiert klingende Vorträge an den Rand der Verzweiflung getrieben hat: Diesen Roman liest er sehr gut, seine Betonung ist nicht übertrieben und atmen hört man ihn nur so selten, dass es nicht weiter auffällt. Vielen Dank für diese souveräne Leistung!
Fazit ein absolut hörenswertes Buch, das ich nur empfehlen kann!

7 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich