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ilonka

Deutschland
  • 12
  • Rezensionen
  • 72
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 19
  • Bewertungen
  • Erwin, Enten & Entsetzen

  • Erwin Düsedieker 3
  • Autor: Thomas Krüger
  • Sprecher: Dietmar Bär
  • Spieldauer: 9 Std. und 24 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 231
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 220
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 219

Erwin Düsediekers Freundin Lina Fiekens ist verschwunden. Sie wollte ihre Schwester auf der Insel Oddinsee besuchen. In den Zeitungen wird von einer unbekannten Toten berichtet. Erwin sorgt sich um Lina. Er muss in den Norden, ans Meer, um sie zu finden. Selbstverständlich reist Erwin nicht ohne seine Laufenten Lothar und Lisbeth und deren Nachwuchs Alfred. Und auch Arno Wimmelböcker und Hilde Gerkensmeier reisen mit.

  • 5 out of 5 stars
  • Eine tolle Fortsetzung

  • Von Sabine Am hilfreichsten 15.10.2015

Wieder ein Mordsvergnügen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.11.2015

Diesmal ein richtiges Abenteuer: Erwin Düsedieker, seine Freunde und seine mittlerweile
drei Enten ermitteln außerhalb ihres vertrauten Dorfes. Die Kriminalgeschichte an sich ist fast schon Nebensache, auch wenn sie wieder mit einem ziemlich wüsten Showdown endet. Die eigentliche Spannung liegt darin, wie die schrullig-naiven, aber dennoch gewitzen Typen mit der bösen Welt da draußen zurecht kommen. Und es gibt einen neuen starken Charakter im Erwin-Universum: Alfred, die schwarze Ente. Wer Freude an schöner deutscher Sprache hat, kann diese Buchreihe genießen. Das hat man bei Krimis auch nicht alle Tage.
Mit Dietmar Bär als Sprecher wird das Ganze noch besser - dem würde ich zehn Sterne geben. Ausdrückliche Empfehlung: Um alle Feinheiten der Personen-Entwicklung von Menschen und Enten auszukosten, sollte man mit Band 1 und 2 beginnen.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der Tod greift nicht daneben

  • Hubertus Jennerwein 7
  • Autor: Jörg Maurer
  • Sprecher: Jörg Maurer
  • Spieldauer: 8 Std. und 9 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 771
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 714
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 713

Ein Häcksler im Garten ist die letzte Station des Ex-Nobelpreisjuroren Bertil Carlsson. Dabei hatte er sich doch so wohl gefühlt im idyllisch gelegenen Kurort, eine Stütze von Trachten- und Heimatverein. War es ein grausiger Unfall? Oder Mord? Kommissar Jennerwein verhört hartleibige Brauchtumswächter und enttäuschte Nobelpreiskandidaten. Als die Gerichtsmedizin feststellt, dass im Puzzle der Leichenknochen ein Körperteil fehlt, sucht Jennerwein nach ähnlichen Fällen und stößt auf ein schier unfassbares Forschungsprojekt.

  • 5 out of 5 stars
  • Ein Jennerwein eben...

  • Von Funny frisch Am hilfreichsten 04.06.2017

Herrlich makabrer Spaß - doppelbödig?

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.03.2015

Ich liebe alle Jennerwein-Krimis, aber dieser hat mir noch deutlich mehr Spaß gemacht als die vorigen. Schon unglaublich, was Jörg Maurer alles einfällt. Als Grundzutaten für sein Häckslerwerk hat er natürlich das bekannte Personal genommen, allerhand neue skurrile Figuren und gekonnte Krimi-Spannung.

Mit ordentlich Grusel und köstlich-makabren Beschreibungen. Schwarzer Humor, wie er besser nicht geht. Sprachlich ein Genuß, vom Autor vorgelesen eine doppelte Freude.
Ich musste oft laut lachen. Mancher Gag kommt so unerwartet daher.

Eigentlich kann ich blutrünstiges Zeug nicht leiden. Brutale Krimis und gewaltgeile Hollywoodfilme finde ich primitiv und widerlich unmoralisch.

Bei Jörg Maurer erscheint mir der Grusel samt Ekel eher wie ein raffiniertes Spiel mit dem Genre.

Nicht vergessen: der Mann ist Kabarettist und kann in seine Story satirisch eine zweite Ebene einziehen. Aus dem Gehäcksel sozusagen einen Doppel-Whopper braten, der literarisch auf der Zunge zergeht.

Denn bei der Geschichte über die so perfekte Integration des Nobel-Schweden in die urbayerische Gesellschaft und den so gespenstischen Verrückten aus Osteuropa könnte man schon auf die Idee kommen, als habe das irgendwas mit aktuellen Aussagen bayerischer Politiker zu tun...

Wie hell und licht klingt uns doch Schweden und wie dunkel Rumänien. Schon das Wort hat eine Angstkomponente. Aus dieser Richtung kam immer das böse Fremde: der Dschingis Khan, dessen Horden unser Dorf verbrennen und der Vampir, der unser Blut saugen will.
Diese Bilder sitzen im kollektiven Gedächtnis. Deren Aktivierung kann an den Biertisch-Häckslern in den Hirnen ganz böse Gärsuppen hinterlassen. Ganz real gruselig bis auf den heutigen Tag.

Nicht vergessen: Auch die Birke sieht die böse Tat und bei Maurer kommt sie zu Wort!
Ein ganz feines Hörbuch. Wird beim zweiten Hören noch besser.

0 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Rote Grütze mit Schuss

  • Thies Detlefsen 1
  • Autor: Krischan Koch
  • Sprecher: Bjarne Mädel
  • Spieldauer: 6 Std. und 14 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.880
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 3.586
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 3.562

Fredenbüll, in Nordfriesland: Polizeiobermeister Thies Detlefsen ist verzweifelt. Wenn in seinem Kaff nicht endlich mal ein Verbrechen geschieht...

  • 5 out of 5 stars
  • Überraschend unterhaltsam

  • Von claudia Am hilfreichsten 24.08.2014

Lecker: Götterspeise für die Ohren!!!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.02.2015

Die "Rote Grütze" kannte ich schon "auf Papier". Aber durch den Vorleser ist es nun ein Genuss aus der drei-Sterne-Küche der Unterhaltung geworden. Obendrein sehr gesund, weil Gesichtsmuskulatur und Zwerchfell bewegend - von breitem Grienen bis zu lautem Lachen. Ein herrlich skurriler Spaß.

  • Sommer 1927

  • Autor: Bill Bryson
  • Sprecher: Charles Rettinghaus
  • Spieldauer: 20 Std. und 55 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 332
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 309
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 309

Es ist die Geschichte eines Sommers, und doch ist es so viel mehr. Das Jahr 1927 ist für Amerika entscheidend auf dem Weg zur Weltmacht. Es sind die goldenen Zwanziger: Der Aktienmarkt boomt, das Fernsehen wird erfunden, die Filme sind nicht mehr stumm, und verrückte Pläne entstehen, wie der, vier Köpfe in den völlig unzugänglichen Mount Rushmore zu meißeln. Es ist die Zeit, in der ein junger Flieger namens Charles Lindbergh Ruhm und Ehre erlangt, aber auch die des Al Capone und des größten Schulmassakers aller Zeiten.

  • 5 out of 5 stars
  • Was ein interessanter Sommer!

  • Von Saarpirat Am hilfreichsten 31.10.2014

Viel Wissenswertes - aber teils ziemlich zäh

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.10.2014

Ich liebe Bill Bryson und habe seine Hauptwerke schon mehrfach gehört. - Mit diesem
Hörbuch geht das nicht so leicht. Vor allem wegen der schier endlosen Baseball-Passagen, denen vermutlich kaum ein Europäer irgendeine Bedeutung abgewinnen kann. Normalerweise sind Kürzungen in Büchern verstümmelnd. Hier hätte man diese ewigen Home-Runs und sonstige Spiel-Statistiken einfach streichen sollen.

Unbegreiflich ist mir der "Klappentext" des Buches, also die Beschreibung der Ware.
Darin heißt es: "wie Amerika erwachsen wurde". So richtig viel Erwachsenes konnte ich da im Inhalt des Buches nicht finden.

Bryson erzählt Ereignisse aus den Anfängen der Fliegerei und die wahrlich unglaubliche Massen-Hysterie um Charles Lindbergh, der als erster den Atlantik überquerte. Dagegen war Beatle-Mania ein Fast-Nichts.

Er erzählt von einer Mississippi-Flutkatastrophe mit unfassbaren Ausmaßen, die dem damaligen Präsidenten Coolidge völlig schnurz war. (Sowas Erwachsenes durften wir in
New Orleans vor nicht allzu langer Zeit ja auch noch mal besichtigen).Er erzählt von Präsident Hoover - was das für einer war, möge man selber hören.

Er erzählt von Henry Ford und den Umgang mit seiner Autofabrik, der nicht nur heutigen Ford-Beschäftigten bekannt vorkommen könnte.

Er erzählt über Al Capone und die Box-Szene, die Prohibition, den Ku-Klux-Clan etc. Nicht sonderlich neu, weil x-mal verfilmt.

Neu war für mich was ganz anderes: Bryson erzählt auch von krassem Hass gegen Katholiken und Juden. Und von den vielen Befürwortern der Eugenik. Menschen mit körperlichen und geistigen Mängeln belasten die Wirtschaft und den Fortschritt und seien demzufolge irgendwie weg zu machen. Diese Ansichten kamen nicht von irgendwelchen abseitigen Wirrköpfen, sondern u.a. von Wissenschaftlern an den bekannten Elite-Unis. 1927.

Darüber hat nichts in unseren Schulbüchern gestanden. In unser Schul-Bewußtsein gelangte wohl meist nur die Botschaft von den befreienden Sauber-Engeln aus USA mit der feinen Demokratie.

Wie immer bei Bryson erfahren wir Sachen, die wir vielleicht bisher so nicht wußten.
Leider fehlt "1927" die muntere Frische seiner anderen Bücher. Dieses ist manchmal ziemlich zäh. Besonders die Baseball-Geschichten mit ihren Statistiken nerven.
Da hilft nur die Schnelltaste.
Wer tapfer durchhält, wird aber belohnt mit eindrucksvollen Zeitbildern und allerhand
Aha-Erkenntnissen über amerikanisches Denken und Handeln.
.













10 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Killmousky

  • Autor: Sibylle Lewitscharoff
  • Sprecher: Christian Brückner
  • Spieldauer: 5 Std. und 59 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 34
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 34
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 34

Ein Mann, ein Kater, ein Mord... Was jetzt? Frauen? Zigaretten? Whiskey? Den lieben langen Tag? Richard Ellwanger ist es ein Rätsel, wie er von nun an seine Zeit verbringen soll. Den Dienst als Kriminalhauptkommissar hat er quittiert, nachdem er, der "Verhör-Ellwanger", die raffinierteste Verhörbegabung Münchens, einem Verdächtigen gegenüber die Beherrschung verloren hat. Da winkt ein Auftrag im fernen New York: Eine begüterte Frau ist zu Tode gekommen, und ihre Schwester und ihr Vater beschuldigen den trauernden Ehemann, ein anderer zu sein, als er vorgibt. Sie beauftragen Ellwanger mit privaten Ermittlungen. Und das heißt für den Mann aus dem Hohenlohischen nicht nur, seinen schwarzfelligen Hausgenossen Killmousky den Nachbarn anzuvertrauen. Es heißt auch, sich in einer Metropole zurechtzufinden, in der ihm die Sprache nicht behagt, die Gepflogenheiten der oberen Zehntausend fremd sind und ein möglicher Mörder lebt, der vielleicht aus Ellwangers Heimat stammt und dessen Persönlichkeit den Ex-Kommissar zunehmend fasziniert. Die Sprachvirtuosin Sibylle Lewitscharoff nimmt sich eines Genres an, das mit ihr Millionen lieben: Killmousky ist ein grandioser Kriminalroman, in dem New York und die hohenlohische Provinz gleichermaßen unter Schneebergen begraben liegen, und zugleich ein Hörgenuss höchster Güte.

  • 5 out of 5 stars
  • Brillant

  • Von Katharina von Alexandrien Am hilfreichsten 06.09.2016

Seeehr enttäuschend!!!

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.04.2014

Ein neues Buch der wundervollen und mit den edelsten Literaturpreisen bedachten Autorin Sibylle Lewitscharoff. Dazu noch gelesen von Christian Brückner, das kann nur gut sein - dachte ich und bestellte es sofort. Voller Vorfreude begann ich das Hören.

Die Freude ließ schnell nach. Ich wurde zunehmend ratlos .Nichts von Lewitscharoffs sprühendem Geist zu spüren. Statt Raffinesse ein lauer, kunstloser Krimi. Bis zum Schluß hoffte ich, es würde sich doch noch ein Sinn zeigen. Nix. Hohle Nuss gekauft. Wär ja egal, wenn es nicht die große Autorin wäre. Was sie sich wohl bei diesem Werk gedacht haben mag?

Das sprachlich Witzigste am ganzen Buch ist noch der Titel "Killmousky" für eine Katze. Die wird denn auch schön auf dem Titel abgebildet. Das erweckt die Vorstellung, der zugelaufene Kater spiele eine große Rolle in der Geschichte.Tut er aber nicht. Ist bloß eine Deko-Figur, die am Ende nur mit Mühe in ein paar Schlußsätzen wieder in die Story zurückgequält wird: der Detektiv will vom seinem Lohn prima Katzenfutter kaufen.

Alles sehr irritierend. Ein Buch kommt nicht ohne Verlag in Druck. Hatten die Suhrkamp-Lektoren nicht den Mut, einer Star-Autorin zu sagen, dass dieses nicht grade ihr bestes ist?. Hat sich die Geldabteilung zwecks Verkaufe optisch und im Titel-Namen an erfolgreiche Katzenstories angehängt?

Sowas ist dem Leser gegenüber nicht redlich.und auch nicht gegenüber der Autorin.

(Eben stelle ich fest, dass ich es auch noch andere Ratlose gibt: Im Internet nachzulesen: Buchrezension von Judith von Sternberg: Aber hier liegen die Dinge anders.14.4.2014.)

Damit es nun nicht ganz so mies endet: Ganz großes Lob für Christian Brückner. Ohne sein wundervolles Vorlesen hätte ich dieses Ichweißnichtwasesist überhaupt gar nicht fertig gehört..
Bleibt die Hoffnung, dass Frau Lewitscharoff mal von der Muse wieder richtig doll geküßt wird...

6 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Jahrmarkt der Eitelkeit

  • Ein Roman ohne Helden
  • Autor: William M. Thackeray
  • Sprecher: Hans Jochim Schmidt
  • Spieldauer: 40 Std. und 45 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 103
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 79
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 80

Thackeray veröffentlichte diesen Gesellschaftsroman 1847/1848 in der Satirezeitschrift Punch. Der Autor durchleuchtet sarkastisch...

  • 5 out of 5 stars
  • Großes Vergnügen durch ganz großen Vorleser!!!

  • Von ilonka Am hilfreichsten 05.07.2013

Großes Vergnügen durch ganz großen Vorleser!!!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.07.2013

Allein der Name des Autors ist schon schön: William Makepeace Thackeray. Sein feines Werk "Vanity Fair" erschien 1848. Alte Sache? Keineswegs. Zwar spielt das Ganze im Viktorianischen Zeitalter und man bekommt sogar ein nützliches Historiengemälde für den Bildungsbürger. Man lernt was Neues über Waterloo und britisches Kolonialgewese in Indien. Über albernen Adel und Emporkommenwollen in die Upper Class. Für Frauen, die Kutschenkitsch mit romantischen oder intriganten Verhältnissen lieben: alles da. Und spannend obendrein. Man muss unbedingt wissen, wie es ausgeht, obwohl man es eigentlich ahnen kann. Ich hatte beim Hören das Gefühl, moderne Herz-Schmerz-Schmalz-Schreiber/innen hätten dieses Werk als geistigen Steinbruch benutzen können. Ich unterstelle hier keine Plagiate.
Ein guter Klassiker hat eben alle Zutaten guten Erzählens. Das Besondere an diesem "Trivialroman" : es ist keiner. Der Autor hat sein Werk in der altehrwürdigen Satirezeitschrift Punch (1841-1992) veröffentlicht. Die Charaktere mit sehr spitzer Feder in Worte gezeichnet. Beim Hören - auch wenn einem der Text manchmal betulich lang vorkommt - bleibt immer dieses heimliche Glucksen im Bauch, bis manchmal sogar Lachen durchbricht. Bei allem Schrecken über die Doofheit männlicher und weiblicher Naivchen und die armselige Gerissenheit ihrer Gegenstücke bleibt immer ein Grundton, der liebevoll die Mundwinkel hebt.

Und das ist bei diesem Hörbuch wohl auch das Verdienst des Vorlesers Hans Jochim Schmidt. Der Mann ist wundervoll im Vorlesen. Weil er den Text, den er da vorträgt, durch und durch verstanden hat. Und so gerät ihm in 40 Stunden kein einziger Ton daneben. Nichts sinnentstellend Störendes. Im Gegenteil:er fügt dem Buch noch eine Dimension hinzu: Die Stimme. So kongenial können das leider nur ganz wenige. Nach zwei Jahren audible-Zeit bin ich wohl einigermaßen hör-erfahren.
Inzwischen wähle ich nicht mehr nur nach Themen und Titeln aus, sondern auch nach Sprechern. Wer den Text nicht richtig rüberbringt, kann jedes Meisterwerk kaputtlesen. Hans Jochim Schmidt hat das schöne Talent, scheinbar langweilige klassische Texte zu neuem Leben zu erwecken. Ich empfehle also mit Begeisterung
- im besten Sinne des Wortes - hören Sie Hans Jochim Schmidt.

32 von 32 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Nachkommenschaften

  • Autor: Adalbert Stifter
  • Sprecher: Hans Jochim Schmidt
  • Spieldauer: 2 Std. und 42 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1
  • Sprecher
    0 out of 5 stars 0
  • Geschichte
    0 out of 5 stars 0

Die Nachkommenschaften stehen in Stifters Werk allein, sie sind seine einzige wirklich gelungene komische Erzählung...

  • 4 out of 5 stars
  • Hübsch. Toll gelesen von Hans Jochim Schmidt

  • Von ilonka Am hilfreichsten 01.04.2013

Hübsch. Toll gelesen von Hans Jochim Schmidt

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.04.2013

Wie immer bei Stifter erlebt man Landschaft, elegant beschrieben.
Spannung bringt eine Familiengeschichte um einen Maler zwischen Kunst
und Bürgertum. Ein Hörbuch für einen geruhsamen beschaulichen Feierabend.

Wundervoll vorgelesen von Hans Jochim Schmidt.
Den möchte ich an dieser Stelle mal ausdrücklich erwähnen. Er hat jede Menge Klassiker eingelesen. Goethe, Schiller, Keller, Raabe, Storm, Novalis, Homer, Schopenhauer, Nietzsche usw usw. Bei audible fast 150 Titel. Immer angenehm zu hören. Das Beste: Durch seine Art zu sprechen werden die alten Texte einfach
verständlicher. Äußerst empfehlenswert!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch Titelbild
  • Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch

  • Autor: Marina Lewycka
  • Sprecher: Iris Berben
  • Spieldauer: 5 Std. und 13 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 68
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 38
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 37

Als Nadias verwitweter Vater ihr mitteilt, dass er wieder heiraten will, löst er eine gewaltige Familienkrise aus...

  • 2 out of 5 stars
  • Schaurig

  • Von Dr. Wolf Lustig Am hilfreichsten 08.12.2013

Doppeltes Vergnügen

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.02.2013

Das Buch allein schon ist überaus witzig und zugleich spannend. Obendrein sogar
noch historisch und gesellschaftlich lehrreich. Aber was Iris Berben mit ihrer Stimme daraus macht, das verdient zehn Sterne. Das ist ganz hohe Vortragskunst. Oscar für
treffliche Textbelebung!

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Die sozialen Gründe des Untergangs der antiken Kultur Titelbild
  • Die sozialen Gründe des Untergangs der antiken Kultur

  • Autor: Max Weber
  • Sprecher: Jan Krauß
  • Spieldauer: 1 Std. und 12 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3 out of 5 stars 9
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 2
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 2

Das Römische Reich wurde nicht von außen her zerstört, etwa infolge zahlenmäßiger Überlegenheit seiner Gegner oder der Unfähigkeit seiner politischen Leiter. Im letzten Jahrhundert seines Bestehens hatte Rom seine eisernen Kanzler: Heldengestalten wie Stilicho, germanische Kühnheit mit raffinierter diplomatischer Kunst vereinigend, standen an seiner Spitze.

  • 1 out of 5 stars
  • Sehr enttäuschend

  • Von birbert Am hilfreichsten 17.05.2007

Jammer!!! Text kaputtgelesen...

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.02.2013

Ein Negativ-Lehrstück für Sprecher: Wie man einen klugen Text komplett zugrunde lesen kann, bis er jeden Sinnes entleert ist. Ich hab nach der Hälfte aufgegeben.
Völlig entnervt. Der Sprecher begreift offenbar überhaupt nicht im mindesten, was er da vorträgt. Die gekünstelt theatralische Stimmlage paßt eh nicht - schlimmer ist, dass dauernd falsche Betonungen gesetzt werden. Wissenschaftliche Texte machen mir normalerweise keine Probleme, aber hier konnte ich die Aussage von Max Weber wirklich nicht mehr wiederfinden.

  • Nerd Attack!

  • Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook
  • Autor: Christian Stöcker
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 10 Std. und 42 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.158
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 762
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 768

Die Revolution begann in Kinderzimmern: Mit dem C64, dem ersten millionenfach verbreiteten Heimcomputer...

  • 5 out of 5 stars
  • "The coolest thing in store, a commodore 64 !"

  • Von doktorFaustus Am hilfreichsten 05.07.2012

aufschlußreich auch für die ältere Generation

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.12.2012

Ich hatte beim Hören ziemlich viele Aha-Erlebnisse. Datenverarbeitung hat mich schon als 68er Studentin fasziniert. Hab noch Lochkarten geschrieben für saalgroße Uni- Rechenzentren mit dicken blauen IBM-Computern, die größer waren als eichene Familienschrankwände. Big Blue eben. - Aber dann hatte ich eine Weile Jobs ohne DV und auch keine Familie mit Commodore-Kindern. Und so verpasste ich wohl eine ganze Menge der Entwicklung zu "digital Natives". Als DV dann fast ruckartig zu den beruflichen Notwendigkeiten gehörte, lernten wir alle den täglichen Kampf mit Windows.
In Nerd Attack werden die Denkstrukturen begreiflich. Und es ist wahrlich erschreckend. Wohl nicht umsonst hieß das erste Kleingerät für die meist männlichen Kids "Commodore". Die Spiele waren auf Krieg und Sieg gerichtet.
Und Kinder, die früher "Lausbuben" waren, hatten ein neues Feld für Kreativität:
die technischen Autoritäten austricksen.
Das ist in "Nerd Attack" wunderbar nachzuhören.
Mir hat das aber auch klargemacht, warum leider soviel an den neuen Softwares und Hardwares so unglaublich umständlich wurden. Bloß nicht deutlich werden. Große Kompetenz zeigen in unbegreiflichen Vokabeln. Versteckspielchen.
Ein ganz simpler Videorecorder mit 86 klein bedruckten Seiten Bedienungsanleitung
kann nicht wirklich bedient werden, wenn man die Sprache nicht versteht. Eigentlich soll der Apparat mir dienen und ich nicht ihm...
Inzwischen ist man ja nun auf die "intuitive" Bedienung gekommen, schon besser.
Weiblicher sozusagen. Aber die zugrunde liegenden Denkstrukturen sind immer noch die gleichen.

"Nerd Attack" zeigt ein Stück Geistesgeschichte. Prima geschrieben und prima gelesen.

Vielleicht ist noch dieser Hinweis erlaubt auf ein ganz außergewöhnliches Werk:
Egon Friedell: Kulturgeschichte der Neuzeit. "Nerd Attack" ist dazu eine schöne Ergänzung. Diesen Friedell gibt es auch als Hörbuch, leider noch nicht bei audible, aber das kann sich ja ändern...

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4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich