PROFIL

BS

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  • Rezensionen
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  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
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  • Bewertungen

Sympathische Ermittler, netter Geschichte -

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.04.2016

Welchen drei Worte würden für Sie Rosskur (Allgäu-Krimi 1) treffend charakterisieren?

Sympathische Ermittler, ein "Nordlicht", das sich als recht einfühlsam erweist und die ihm entgegenschlagende Antipathie klug zu überwinden sucht. Die Geschichte ist unterhaltsam und leidlich spannend, und sie führt in das Milieu der Pferdehöfe, die im Allgäu, wie auch im Dunstkreis der großen Städte, oft zur wichtigen Einkommensquelle für die Bauern geworden sind.

Wie hätte das Hörbuch besser vorgetragen werden können?

Mein großes Aber: Das Buch wird als "Allgäu-Krimi" bezeichnet, dann erwarte ich aber, dass die lokal beheimateten Personen auch Dialekt sprechen oder zumindest in jenem Idiom, in das Dialektsprecher verfallen, wenn sie versuchen hochdeutsch zu sprechen. Die meisten Personen sprechen in einem total verunglückten Pseudo-Allgäuerisch, und die einzige Person, die annähernd korrekten Dialekt der beschriebenen Gegend spricht, ist eine Randperson. Man muss nicht Rita Falk kopieren, aber durch die Wahl eines Sprechers, dem man seine Herkunft anhört, kommt eine Geschichte einfach glaubwürdiger rüber. Das ist hier nicht gelungen.Abgesehen davon, die Geschichte selbst liest der Sprecher gut.

Hat dieses Hörbuch Sie emotional stark bewegt? Mussten Sie laut z.B. lachen, weinen, zweifeln, etc.?

Nein, ein Spaß-Krimi wie die "Kluftis" und "Franz-Eberhofers" ist das nicht. Dennoch gibt es auch Szenen zum Schmunzeln, denn das "Duell" mit Kater Ignaz ist wirklich amüsant - wer Katzen kennt und liebt, der wird auch vielleicht laut lachen.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Ich werde mir den zweiten Band wegen des Ermittlerteams auf alle Fälle anhören.

5 Leute fanden das hilfreich

Die Nürburg-Papiere (Eifel-Krimi: Ein Fall für Siggi Baumeister 19) Titelbild

Thema verfehlt, setzen, drei!

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.02.2015

Warum dieses Buch "Die Nürburgring-Papiere" heißt, das bleibt wohl das Geheimnis des von mir sehr geschätzten Autors. Mir hat sich das jedenfalls nicht erschlossen. Ansonsten hat mir die Geschichte schon gefallen, mit, oder auch trotz, all jenen Unwahrscheinlichkeiten, die sich um den "Hilfspolizisten" Siggi Baumeister so eingespielt haben. Denn wie sehr der Journalist unwidersprochen bzw. sogar aufgefordert die Polizeiarbeit übernimmt, ist eigentlich schon ziemlich hanebüchen.
Aber ich nehme es hin, geht es im Kern doch um das Wiedersehen Baumeisters mit seinem Freund Werner. Das ist die Geschichte, und die ist gut.
Wie immer passt die Stimme Berndorfs zu seinem Text, ich mag mir keinen anderen Leser vorstellen, auch wenn es oft schwierig ist in den Dialogen die jeweils sprechende Person zuzuordnen. Das können professionelle Leser, Schauspieler, wirklich viel besser. Aber die Stimme passt halt zur "ich"-Erzählung.
Spannung kommt nicht wirklich auf, aber das Buch gibt einen weiteren Einblick in den Kosmos des Siggi Baumeister, und das ist gut so. Aber für eine hohe Sternezahl reicht das leider nicht.

Cleopatra Titelbild

Ein "normaler" Detektiv

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.11.2013

Endlich einmal wieder ein "ganz normaler Detektiv". Kein mit Depressionen belasteter Polizist, kein Alkoholiker, kein tief gefallener, sondern ein ganz normaler Mensch. Erfreulichweise wird auch hier das Private nicht außen vor gelassen, es spielt sogar eine wichtige Rolle. Aber wenn schon Mordopfer leiden, warum müssen dann immer auch die Aufklärer leiden? Ich habe die Depri-Krimis von Mankell bis Rankin und Brue satt.

Nicht umsonst wurde Cleopatra 1999 mit dem »Gouden Strop« als bester niederländischer Kriminalroman ausgezeichnet. Spannend führt Thijssen den Leser zur Lösung - und das geht übrigends auch ohne übertriebene Brutalität - einfach Klasse.

Ich wünsche mir noch mehr Hörbücher aus der Reihe!

Buch: Einfach Klasse - gelesen: Na ja...

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.01.2012

Den Inhalt des Buches ist hinreichend bekannt - natürlich auch durch die Verfilmung mit Angelina Jolie und Denzel Washington. Es ist spannend und nervenaufreibend.
Gelesen wird es von Dietmar Wunder, klar, deutlich und spannend . Aber... er liest die Story derart hektisch und gehetzt, dass ich einfach genervt an meinem Player die Lesegeschwindigkeit herunter gesetzt habe. Für das Buch gebe ich 5 Punkte, fürs Vorlesen max. 3 Punkte.

1 Person fand das hilfreich

Nicht wirklich ein spannender Krimi, aber ...

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.04.2011

um bei der bayerischen Ausdrucksweise des Buches zu bleiben: "Ich hätt' mir beim Zuhörn fast in die Hosn gepiselt......"
Einfach genial unterhaltend, und dazu perfekt vorgelesen. Bitte mehr davon!

4 Leute fanden das hilfreich

Einfach ein Vergnügen!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.07.2010

Während die Kluftinger-Romane humorvoll die eine oder andere Seite unseres Allgäuer Wesens auf die Schippe nehmen, aber abgesehen von einer manchmal geradezu peinlichen Begriffsstutzigkeit und späteren Hellsicht des Kommissars immer noch Krimi bleiben, tendieren Jörg Maurers Romane deutlich in Richtung Satire. Köstlich amüsiert sich der Autor hier über die kleinstädtischen Bewohner des zu groß gewordenen Bergdorfes, zieht Klüngel, dorf- und überörtliche Prominenz, sowie deren Eigenheiten und Egoismen durch den Kakao. Dass dabei die Krimihandlung total unglaubwürdig ist, spielt schon keine Rolle mehr, wichtig ist der Spaß an der Geschichte um eine Bewerbung für die olympischen Winterspiele.

Das hat positiv zur Folge, dass "Hochsaison", auch wenn der Untertitel "Alpenkrimi" lautet, nicht in die Reihe der mittlerweile so gängigen Regionalkrimis einzuordnen ist, die oft mehr durch genaue Ortbeschreibungen jeder zweiten Wegbiegung oder Restaurants als mit einem durchgedachten und interessanten Krimiplot glänzen.
Beim Hören musste ich zwischen meinen Lachanfällen immer wieder an Carlo Manzoni und seine "Superthriller" denken.

Lange habe ich mich nicht mehr so amüsiert, wie beim Hören von "Hochsaison". Denn zum perfekten Stück wird "Hochsaison" erst durch die Stimme des Autoren, dem man das eigenene Vergnügen beim Lesen deutlich anmerkt.

Ein herrlicher Spaß für einige vergnügliche Stunden - empfehlenswert.

17 Leute fanden das hilfreich

Der Beste

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.05.2010

Ich habe diese Geschichte vor über 40Jahren erstmals gelesen, und sie fasziniert mich bis heute. Sie hat bis heute kein Quentchen an Aktualität - und Spannung verloren. Wenn es "den großen" Amerikanischer Spannungsroman gibt, der auch den sog. literarischen Ansprüchen genügt, dann ist es "Der lange Abschied ".
Und jetzt kommt noch die perfekte Lesung von Gert Heidenreich hinzu. Die beste Lesung, die ich seit langem gehört habe. Im Lotto würde man sagen: 5 Richtige plus Zusatzzahl!'
Das Beste Hörbuch, das ich seit langem gehört habe!

Nur ein Abziehbild

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.12.2009

Ich kann mich der Meinung von "derhauff" nur anschließen.Das Ganze ist an den Haaren herbeigezogen, dabei frühzeitig absehbar und schlichtweg langweilig.
Während bei Illuminati die Jagd zumindest noch spannend, Sakrileg schon nicht mehr ernst zu nehmen war, ist dieser Schmöker nur noch ein Abklatsch und Abziehbild der beiden Vorgänger.
Es stimmt - schade um die vertane Zeit!

Ein neuer Mikrokosmos im Krimi

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.07.2009

Martin Walker entwirft einen ganzen Mikrokosmos mit Gestalten in einem - beinahe - abgeschlossenen Gebiet im französichen Perigord. Dabei beschreibt er diese Figuren so liebevoll und füllt sie so mit sympathischem Leben, daß man sich über weite Teile des Romans nicht mehr in einem Krimi wähnt (Clochemerle lässt grüßen). Und doch haben auch in diesen Personen die leidvollen Erlebnisse der Kriegs- und Nachkriegszeit tiefe Spuren hinterlassen, verdrängte Erfahrungen explodieren in einem Mord.
Die Lösung des Falles ist zwar früh abzusehen, sie hinterlässt jedoch, im Gegensatz zu vielen Fällen des den politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten fast ohnmächtig entgegenstehenden Brunetti, keinen depressiven Eindruck.
Der Roman macht Lust, mehr von Bruno, dem Chef de Police und seiner kleinen Welt zu hören.

19 Leute fanden das hilfreich

Laienspiel Titelbild

Wie kann man nur so zusammenkürzen?

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.02.2009

Ich frage mich immer wieder, warum man die Bücher so zusammenkürzt. Gerade bei den Romanen und Kommissar Kluftinger geht zu viel vom Flair und vom eigentlichen Kriminalfall verloren. Schade.

6 Leute fanden das hilfreich