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Nix für mich

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.01.2020

Ungefähr 90% Gelabere plus ein bisschen Umfeld, nein danke. Noch nie war ich so nah dran, einen Titel zurückzugeben.
Werner Wölbern liest allerdings herausragend.

Das war ein Genuss

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.01.2020

Zwar hört man hier von vorn bis hinten Klatschgeschichten, mehr oder weniger à la Yellow Press, aber immerhin handelt es sich um auch heute noch, mehr als 100 Jahre nach dieser Zusammenschau, spannende Persönlichkeiten und anerkannte Künstler*innen. Die Musikbranche kommt ein wenig zu kurz. Mir hat's Spaß gemacht.

Spannung auf fragwürdigem literarischen Niveau

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.01.2020

"Die Figuren leiden unter der Blässe des Klischees. Die Ermittler sind wortkarge Macher mit weichem Kern. Die Politiker haben Dreck am Stecken. Das Töchterchen des reichen Fernsehmoguls ist in die Drogen abgerutscht. Die eingebildeten Intellektuellen des Kunstbetriebs sind fremdgelenkte Dummköpfe. Sie werden von Sekretärinnen finanziell ausgebeutet, die es auf Luxushandtaschen abgesehen haben.
Auch sprachlich ist «Das Verschwinden der Stephanie Mailer» eher aus grobem Holz geschnitzt."
NZZ, 17.4.2019
Dem kann ich mich voll und ganz anschließen.

Hat mich nicht überzeugt

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.12.2019

Fängt gut an im Sinne von Aufzeigen der Ursprünge und anfänglichen weiteren Entwicklungen eines komplizierten Lebensweges. Aber es wird im Lauf der Geschichte immer abstruser, mir zu abstrus. Zunächst sehr lebendige Romanfiguren werden immer mehr zu, ich weiß nicht recht, Sinnbildern, Metaphern vielleicht. Man rückt ab von ihnen und vom Geschehen. Die Figur Kasimir hat sich mir überhaupt nicht erschlossen. Unnötig, den noch draufzusetzen.
Gustav Peter Wöhler liest gut, sehr angenehm.

Perfekter Spannungsaufbau

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.12.2019

Das muss man Pierre Lemaitre lassen, er kann Spannung über hunderte von Seiten allmählich, allmählich aufbauen, er kann seine Charaktere lebendig und glaubhaft entstehen lassen, er schreibt gut. Also - fast - perfekt.
Ein wenig bekam ich hier beim Hören meines zweiten Lemaitre das Gefühl, er schreibt nach einem Schema. Nun gut, kann er ja, weil er es sehr, sehr gut macht. Hat mir immerhin zweimal ein genussvolles, höchst spannendes Hörerlebnis verschafft. Aber, ich glaube, ein drittes Mal muss ich es nicht haben.
Markus Hoffmann fällt überhaupt nicht auf wie er liest. Das heißt, er macht es super.

Äußerst lehrreich

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.12.2019

Und das Deprimierendste, was ich hier gelernt habe: Homo Sapiens im allgemeinen und später im besonderen der mitteleuropäische weisse hat von Anfang an alles platt gemacht. So teile ich auch nicht die eher optimistischen Zukunftsvisionen des Autors. Eher steht doch zu fürchten, dass wir uns konsequenterweise selbst ausrotten.
Zu Jürgen Holdorfs Lesart: Zwar handelt es sich über weite Strecken um eine Sapiens-Schelte und um die Vermittlung eines ungeheuer weiten Wissensspektrums, dennoch ging mir die strenge, wenig nuancierende, schulmeisterhafte Leseweise Herrn Holdorfs zunehmend auf die Nerven.

Man erfährt in diesem Lebensbericht unendlich viel

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.11.2019

... über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts, über Politik, Krieg, Kultur, Emigration, VIPs, nicht zuletzt natürlich die Familie Mann ...
Mir hat es sehr gut gefallen, es ist höchst spannend und sehr, sehr gut geschrieben. Auch der Sohn des großen "Zauberers" beherrschte die Schreibkunst.
Ein bisschen Abzug für einige wenige Passagen, in denen Klaus Mann meines Erachtens dann doch ein wenig ins Labern kommt. Aber das ist lertztlich Geschmackssache..
Ulrich Noethen macht seinen Job natürlich gut, nur, es gibt Mitreissendere als ihn.

Bestseller sind selten literarische Highlights

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.11.2019

Das ist hier anders. Timur Vernes baut mit seiner gekonnt strukturierten und sprachlich auf sehr, sehr gutem Niveau erzählten Geschichte einen Wahnsinnsspannungsbogen auf. Noch nie ist es mir so schwer gefallen, das Hören zu unterbrechen. Von Anfang bis zum, naja ... ein wenig frappierenden Ende atemberaubend, dramatisch, fesselnd. Das Lachen bleibt allerdings alsbald im Halse stecken.
Christoph Maria Herbst liest fantastisch. Besser geht's nicht.

Absolut spannend auf gutem Niveau

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.11.2019

Selten habe ich mich so aufs Weiterhören gefreut wie bei dieser Geschichte. Kein Krimi, aber höchste Spannung bis zum Schluss. Gut, dass auch das Nichts angedeutet wird, in das die Protagonistin nach Vollendung ihres Rachefeldzuges vorübergehend fällt.
Tolle, gekonnte Zeichnung sämtlicher Charaktere.
Torben Kessler liest ganz hervorragend.

Ein äußerst fantasievolles Werk

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.10.2019

Lewinsky ist wirklich ein ganz großer Geschichtenerzähler unserer Zeit. Mit welcher Leichtigkeit er viele weitere kleine, aber feine, ganz eigenständige Geschichten in die fesselnde, erstaunliche, selbst wiederum äußerst facettenreiche Hauptgeschichte einflicht, Chapeau! Und er kann schreiben,
Robert Stadlobers Ton ist mir an vielen Stellen eine Idee zu wild für diesen Protagonisten.