PROFIL

Selicor

  • 13
  • Rezensionen
  • 25
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 14
  • Bewertungen

Excellent! Wright is a magician

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.05.2020

It gave me the creeps to hear the story of the corona virus unfold with lots of details, which I considered specific to our 2020 crisis. I stopped listening and read up on the book and the author. As it turned out he had begun his text in 2017 and submitted the finished book in summer 2019. He researched extensively, then wrote a page-turner with a complex, interesting plot, credible characters and heaps of information in between that would be entertaining and thrilling if we did not live right now in real time, what he describes. You won’t believe it but he makes the president go for a treatment that isn’t yet approved by the WHO and it does not end well. That, by the way, was when I stopped the audiobook and researched the author. How could Wright have known that Trump would claim he was taking Hydroxichloroquine? Well, he didn’t. He guessed and guessed right.
This is a book about a pandemic, our pandemic, in fact, that is worth reading. But be warned! It does not end with a vaccine as we all hope our corona crisis will.
The minute I was through with this book, I downloaded The Looming Tower, for which Wright received the Pulitzer Prize. Whatever he writes, I am going to read or, as in these cases, listen to it.

Spannend aber leider unglaubwürdig

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.03.2020

Die Idee ist gut und insgesamt ist es sehr spannend. Aber immer wieder wird man aus der Geschichte herausgerissen, weil eine Szene einfach total unglaubwürdig ist. Nur ein Beispiel: Wir erfahren, dass die gesamte Nation weiß, dass diese, mit Namen genannte Frau angeblich ihr Kind verloren oder 'verlegt' hat und sich an nichts erinnert. Auf diesem Weg erfährt auch ihre Schwester davon, mit der sie keinerlei Kontakt hat. Aber dann gibt es eine Szene mit der Polizei. Ihre Personalien werden kontrolliert und sie behauptet, dass die Leute vor deren Haus sie randaliert, ihr Kind gestohlen haben. Und die Polizei kapiert's nicht. Ausgerechnet diese Leute haben nichts von dem Fall gehört, der die Nation beschäftigt. Und die Frau kommt auch nicht auf die Idee in dieser Situation darauf hinzuweisen, dass sie diese berühmte Mutter ist, deren Kind gesucht wird. Zwar hat sie eine Waffe in der Handtasche, aber als später der mutmaßliche Entführer ihrer Tochter sie bedroht, versucht sie nicht die Waffe wenigstens als Drohung zu nutzen. Die Möglichkeit dazu hätte sie eine ganze Zeitlang. Stattdessen tut sie einfach nichts und wird überwältigt.
Und so geht es wieder und wieder. Spannung ist eine gute Sache. Aber man kann sie nicht einfach steigern, indem man seine Protagonisten alle Fehler der Welt machen lässt und sie sich charakteruntypisch oder einfach absurd verhalten, dann leidet die Glaubwürdigkeit und damit das Lese-/Hörvergnügen.
Wen das nicht stört, der wird das Buch sicher mögen. Die Story ist originel und sprachlich gut erzählt. Und der Sprecher tut sein bestes und trifft fast immer den richtigen Ton.

Brauchen wir dieses Buch? JA

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.11.2019

Eigentlich dachte ich, ich hätte schon bis zum Überdruss alles gelesen und gehört, was es zum Thema Trump zu sagen gibt. Vorsichtshalber habe ich mir dann doch dieses Buch heruntergeladen und war sehr positiv überrascht. Hier schreibt mal nicht jemand, der sich öffentlich rechtfertigen will oder seinen guten Ruf wieder herstellen, auch wenn ich das ganz gerechtfertigt finde. Anfangs sagt der anonyme Autor, dass es nicht um ihn geht, sondern um Trump und das kommt sehr überzeugend rüber. Wer immer das geschrieben hat ist gebildet, intelligent, ehrlich, nüchtern und legt ein Mass an Objektivität an den Tag, das mich völlig überrascht hat.
Wir haben so viele Schoten und Skandale über Trump gehört, dass man schon ziemlich abgestumpft ist oder jedenfalls glaubt es zu sein. Aber was Trump so in seinen Twitterposts schreibt und in der Öffentlichkeit äußert ist immer noch weit von dem entfernt, was er im Weißen Haus so von sich gibt, wenn er denkt, er hat die Kontrolle über den Informationsfluss. Egal, was Sie bisher über Trump gehört haben, dieses Buch liefert weitere, wichtige Einblicke über einen Mann, der an der Grenze dessen operiert, was man noch für geistig gesund halten kann. Einiges spricht dafür, dass er diese Grenze schon überschritten hat. Zum Beispiel hat Trump einmal ernsthaft verlangt, dass die Anzahl der Richter in USA auf die Hälfte reduziert werden soll und konnte nicht fassen, dass das nicht in seiner Macht liegt. Er hat sich voll Bewunderung darüber geäußert, dass Leute wie Erdogan und der Nordkoreanische Staatschef einfach Leute liquidieren lassen können. Er hat sich gegen einen Vorschlag einer Sanktion gegen den Nordkoreaner gestellt, weil 'Das ist mein Freund. Das kommt nicht in Frage.' Bei einer Information durch den Geheimdienst hat er mit der Aussage widersprochen: Das stimmt nicht, Putin hat mir das gesagt und ich glaube ihm.
Ich verstehe nicht, warum einige Rezensionen in Zeitungen sich so kritisch darüber äußern, dass der Autor das Weiße Haus nicht verlassen hat. Als ob man ihm Feigheit vorwerfen würde. Dabei riskiert er Gefängnis für das, was er da tut. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er früher oder später auffliegen wird. Dann wird es sehr, sehr brenzlig für ihn werden. In der aufgeheizten Situation in USA muss er wahrscheinlich um sein Leben fürchten.
Seien wir froh, dass er nicht gekündigt hat und uns deswegen einen Bericht aus erster Hand liefern kann aus einem Weißen Haus, in dem Lügen und Vertuschen an der Tagesordnung sind.
Mit Recht schreibt er auch, dass eine zweite Amtszeit noch viel gefährlicher sein wird, weil er dann keine Rücksicht mehr auf seine Wähler nehmen muss. Dieser Mann war schon größenwahnsinnig ehe er Präsident wurde. Jetzt ist er ein gefährlicher, gestörter Dummkopf mit unglaublicher Machtfülle.
Das Buch ist beklemmend und erschreckend. Aber lesen sollte man es, sogar, wenn man sich nicht für amerikanische Politik interessiert. Denn USA ist nicht das einzige Land, in dem die Demokratie Schaden nimmt, auch, wenn es dort zugegebenermaßen gerade den Supergau gibt.

Sprecher ist eine Schlaftablette

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.11.2019

Eigentlich kann ich die Geschichte noch nicht wirklich beurteilen, aber der Sprecher ist eine solche Katastrophe, dass ich mir das Hörbuch nicht weiter anhören kann. Ein halbes Dutzend Sätze hintereinander in exakt derselben monotonen, farblosen Stimme, dann ein schwacher Versuch die wörtliche Rede zum Leben zu erwecken, ehe sogar diese Teile in die typische Leier verfallen. Wer hat denn diesen Sprecher ausgewählt? Ich habe das erste Buch der Solomon Thriller mit großem Vergnügen gehört, diese Folge jedenfalls ist ruiniert durch Howard J. Davey. Ein Name, den man sich merken sollte, um ihm aus dem Weg zu gehen.
Schade um Keith Nixon. Er hat Besseres verdient.

Es gibt Bücher, die machen dümmer. So wie dieses

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.10.2019

Die Präsentation der Ideen in diesem Buch in Form eines Dialogs zwischen einem Philosophen und einem Zweifler ist angenehm. Das ist dann aber auch schon alles, was gut daran ist.
Es geht erst mal um ganz andere Dinge, als das im Titel angesprochene Problem. Jeder Mensch kann glücklich sein, das hängt ganz von ihm ab. Jeder Mensch kann alles an sich ändern. Die Argumentation ist ein Sumpf aus Behauptungen, Halbwahrheiten aus der Psychologie und eine Reduktion auf die relativen Wehwehchen hochindustrialisierter Länder. Es mag eine Frage der persönlichen Einstellung sein, ob man in Deutschland glücklich ist. In den Teilen der Welt, in denen es jeden Tag ums Überleben geht, ums eigene und das seiner Kinder, klingt so eine Behauptung zynisch.
Wenn Erlebnisse in der Kindheit ein Grund für die Entstehung von Phobien sind, dann müsste jeder, der so etwas erlebt hat eine Phobie haben, sagt der Philosoph. Dass das nicht der Fall ist, sieht er als Beweis für den freien Willen eine Phobie zu überwinden. Spätestens an dieser Stelle dürfte es vielen Lesern zu bunt werden. Die Gründe für eine Phobie sind komplex, sie treffen Menschen mit unterschiedlichen Erbanlagen und unterschiedlichen Vergangenheiten. Der Mensch ist nicht Herr über seine Psyche. Er kann um seine geistige Gesundheit kämpfen, aber sogar die Fähigkeit auf sein Problem offensiv zu reagieren ist, hängt von angeborenen Faktoren ab.
Warum wohl gibt es Resilienzforschung, die versucht herauszufinden, worin die Fähigkeit besteht, in belastenden Situationen die eigene psychische Unversehrtheit zu bewahren. Manche Kinder sind resilient, andere sind es kaum.
Es gibt Bücher, die machen dümmer. Dieses ist eines davon.

ungenießbarer Eintopf aus Sex, FBI, Sekte, Psycho

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.03.2019

War als Crime Fiction aufgelistet. Wo kommen bloß die guten Kritiken her? So eine seichte Suppe voll unglaubwürdiger Charaktere. Karen Rose, wobei der Nachname ein Omen ist, scheint zu glauben, dass ein besonders gutes Buch entsteht, wenn alle Bösewichte viel böser sind als in anderen Büchern, viel mehr gelitten wird, die Sekte noch schlimmere Kinderschänder und Sadisten enthält, als alles bisher Dagewesene, Der Sprecher liest mit emotional überwältigter Stimme. Nicht auszuhalten! Lieber Audible Kunde! Wenn Glaubwürdigkeit für Dich ein Kriterium ist, dann ist dieses Buch nichts für Dich. Sorry.

Literarischer Fast Food

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.12.2018

Ich habe das Buch ausgewählt, weil ich etwas gesucht habe, mit einem ähnlichen Thema wie Educated von Tara Westover. Dieses Buch erschien in den Empfehlungen und ist die totale Enttäuschung. Direkt nach Educated fällt besonders drastisch auf, wie langweilig und banal die Sprache in The Great Alone ist. Die Personen haben keine Tiefe und entwickeln sich nicht, sie werden als Klischees lieblos hingekleistert. Eigentlich sind die Väter in beiden Büchern ganz ähnliche Typen. Beide haben psychische Probleme, beide tendieren zu Gewalt, leiden an Paranoia, richten sich auf ein Endzeitszenario ein und zwingen ihren Familien ihre irrationalen Entscheidungen auf. Aber hier kommt bei mir Ärger auf, wenn der Sprecher in melodramatischem Ton flachen, unglaubwürdigen Kitsch vorliest. Streckenweise ist das Buch durchaus spannend, aber ich werde immer wieder aus dem Leseerlebnis herauskatapultiert, wenn wieder eine an den Haaren herbeigezogene Szene kommt. ‚So ein Schmarrn,‘ ist der Gedanke, der sich mir dauernd aufdrängt. Schade um die Zeit und das Geld! Schade auch um eine eigentlich vielversprechende Geschichte, die lausig umgesetzt ist. Hohe Verkaufszahlen sind einfach keine Garantie für ein gutes Buch.

Unglaubwürdig, voller Klischee, Zeitverschwendung

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.09.2018

Ich habe mir das Hörbuch gekauft, weil ich gelesen hatte, dass James Scott Bell Kurse in Kreativem Schreiben erteilt. Bin dann aus allen Wolken gefallen. Auch mittelmäßige Thriller können gute Unterhaltungsliteratur sein. Aber diese Story hat einfach zu viele Schwächen. Am Schlimmsten finde ich die Unglaubwürdigkeit der handelnden Personen. Da weiß diese angehende Rechtsanwältin, die an einem Prozess gegen einen Mafiosi beteiligt ist, dass der einen Berufskiller auf sie angesetzt und verweigert die Kooperation um dann drei Sekunden später zu Tode zu erschrecken, weil der Typ droht ihrer Großmutter etwas an zu tun. Später fragt sie sich voller Verwunderung, wie der Mann wohl in ihren Wagen gekommen sein könnte. Sollen wir Krimileser dir das jetzt noch erklären? Die Charakterisierungen sind entweder stereotyp oder absurd oder beides abwechselnd. Statt Spannung kommt Ärger auf. Dazwischen gibt es aufgesetzte evangelikale Passagen, deren einziger Zweck darin bestehen könnte, die dazugehörige Leserschaft anzuziehen. Sprachlich ist das Buch auch kein Genuss, es dümpelt so dahin. Wozu sicher auch die Sprecherin beiträgt, die eine bestimmte Satzmelodie wieder und wieder einsetzt mit einem Akzent, wie man sich die Karikatur des Südstaatlers vorstellt. Ich kann nur hoffen, dass Bell als Lehrer besser ist, als seine mangelnden Fähigkeiten als Autor es befürchten lassen.

Romantisch, spannend, glaubwürdig, sexy

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.07.2018

Wurde mir empfohlen und hat mich sehr positiv überrascht. Normalerweise habe ich es nicht so mit Liebesgeschichten. Meist finde ich sie unglaubwürdig, unrealistisch und überzuckert. Die hier ist anders, wie der Name der Autorin. Es wirkt alles als hätte es genau so passieren können, oder vielmehr, als wäre es wirklich so geschehen.
Man bekommt alles, was man von einem Cinderella Ableger erwartet und noch ein bisschen, womit man nicht gerechnet hätte. Wer sich gern mit der "Heldin" identifiziert, der kann sich hier gut hineinversetzen.Und der entsprechende Mann ist wirklich ein Prachtexemplar mit viel Charakter, aber auch Ecken und Kanten.
Wer Romanzen liebt, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Und selbst wer sich sonst nicht dafür erwärmen kann, der wird auch nicht enttäuscht sein.

North Korea as Reality TV

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.05.2018

On the lookout for new audiobook pastures I thought I could choose a Pulitzer Price winner and spare me the research. Big mistake! I should have known better than to naively suppose that any price would guarantee a good book.
I really tried! I kept listening and went back again and again when I realized that my mind kept drifting. At one point I decided to give up and admit defeat.
Perhaps if I had not read those other two books before, written by people who had actually grown up in North Korea and knew what they were talking about, perhaps then I may not have been so critical. But the bleak, hungry reality of those personal accounts and the deeply damaged people that resulted from decades of mortal threat and an impossibility to trust anyone had made a lasting impression upon me.
In my ears Adam Johnson’s book has an artificial, false ring to it. It is a piece of literature that draws its characters and scenery from a reality he either does not really know or does not care very much about. Everyone knows that North Korea is where the bad guys rule and life is a mess. So why not use it as a background for good fiction, well-spun sentences, entertaining characters.
I am of the opinion that Adam Johnson’s The Orphan Master’s Son is to life in North Korean what reality TV is to our lives in the West. It is meant to entertain and attract viewers but it couldn’t care less about real life and the people used in its episodes.
Last time I gave back a book on Audible, I realized too late that I could not write a review about it any more. By now I have learnt. I want to give other listeners a chance to think twice before choosing this book. Time is precious and The Orphan Master’s Son is a cheap shot.