PROFIL

Dirk

Flensburg, Deutschland
  • 9
  • Rezensionen
  • 47
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 51
  • Bewertungen

Genial

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.06.2018

Was für ein wunderbares Buch. Wer einen Sinn für eine gewisse Skurrilität hat, der wird sich von Herzen freuen. Die Geschichte ist gleichermaßen liebevoll wie absurd, man rutscht in das Buch hinein und lebt mit den Protagonisten – die jeder für sich vor dem geistigen Auge entstehen und gleichermaßen liebenswert wie abwegig sind. Die Vergleiche und Metaphern und Erklärungen, die im Laufe der Geschichte zum Besten gegeben werden, sind manchmal sehr weit hergeholt und lassen einen dann gleichzeitig stutzen, wenn sie viele eigene Gedanken auch auf den Punkt bringen.
Die Sprecherin Sandra Hüller meistert ihre Aufgaben in einer so unaufgeregten und speziellen Weise, dass man gar nicht mehr aufhören mag, ihr zuzuhören. Für mich eines der besten Hörbücher, dass ich jemals gekauft habe.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

So is dat bi uns anne Küst

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.03.2015

Jo, dor ist wat Wohres an, an de dore Geschicht. Ik weet dat, den ik kum von dor, wo disse Krimi speelt. Bi uns geev dat sogor mal en Imbiss, de "De hitte Kist" heeten hett - dat stimmt alles, wat dor vertellt ward.
Am besten fin ik die Vörleser, Bjarne Mädel, he mokt dar wirklich gut und wenn een dat Norddütsche gern hört, den licht he mit düsse Book völlich richtig!
Koop di dat man und hör di dat an, den hast du veel Spaaß!!

Verflixt gut dies Verflixte Blau

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.10.2012

Wer ein echter Moore-Fan ist, hat sich dieses Hörbuch selbstverständlich sofort heruntergeladen. Die wohlbekannte Stimme Simon Jägers beim Einschalten des ipods zu hören, ist schon die erste Freude. Das Buch selbst kommt ein wenig schwer in Gang,so dass ich am Anfang ein bischen enttäuscht war - was sich jedoch bald in Moore-Simon typische Hörsucht verwandelte. Die verrückte, teils makabre, deftige und selbstverständlich skurrile Geschichte rund um die berühmten Maler des Montmatre, deren Namen wir alle kennen, vermag wieder einmal zu fesseln - wenn man den Humor Christopher Moore's mag. Ein wenig verwirrend die Namen der Maler, die immer wieder beim Vornamen genannt werden, dass erfordert jedesmal konzentriertes und ablenkendes Nachdenken, ein wenig störend. Der Kracher ist wie immer die Vorlesekunst von Simon Jäger. Meine Favoriten, denen er seine Stimme gibt, sind in diesem Buch: Tolouse Lautrec, kleinwüchsiger Maler und "Der Farbenmann" - beide genial gelesen.
Ich empfehle dieses Buch allen Moore-Fans auf das Wärmste, Moore-Neueinsteiger sollten eher mit "Ein todsicherer Job" starten. Als treuer Moore-Fan würde ich 4,5 Sterne vergeben und runde großzügig auf 5 auf!

7 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Grandios, auch wenn Otto nuschelt...

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.04.2012

Mir hat dieses (Hör-)buch sehr gut gefallen. Den 100jährigen Alan als überraschenden Mitgestalter der Geschichte des 20. Jahrhunderts erleben zu können, ist eine irre Idee des Autors - vielleicht ein wenig bei Forrest Gump angelehnt. Aber der trockene Humor von Alan und seinen ungleichen Freunden macht wirklich Freude. Der Autor ist ideenreich und läßt seiner skurilen Phantasie freien Lauf. Es gibt definitiv keine Längen in dieser Erzählung, sie ist kurzweilig, spannend und voller schwarzem Humor, so wie ich es mag.
Ja, der Vorleser. Anfangs dachte ich, es wäre sinnvoll gewesen, wenn Otto Sander seine Schneidezahnbrücke beim Lesen eingesetzt und zwischen den einzelnen Kapiteln auch sein Asthma-Spray benutzt hätte - aber ich habe mich daran gewöhnt, dass er nuschelt und sein Atem gelegentlich pfeift und fand es mit der Zeit sogar passend - immerhin geht es hier um einen Hundertjährigen, und den spricht er ganz famos. Und er verströmt die stoische Ruhe, mit der auch Alan sein Leben gemeistert hat. Meine Lieblingsszene: Wladiwostok wird abgefackelt... Hört's Euch an!

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Der Eberhofer Franz, ja mei, der is super!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.03.2012

Der dritte Lokalkrimi hält allemal, was die beiden Vorgänger versprochen haben. Als Nichtbayer hätte ich wahrscheinlich nicht halb so viel Spaß dran gehabt, wenn ich das Buch gelesen hätte - vorgelesen von Chritian Tramitz ist das jedoch einfach Spitzenklasse! Jeder Charakter für sich wird von Tramitz herausgearbeitet und ich kann mich nur schwer entscheiden, ob die taube Oma, der Richter Moraschek oder der Eberhofer Franz selbst mein Favorit ist. Von Anfang bis Ende hörenswert. Es beginnt nun wiederum das Warten auf die nächste Niederkaltenkirchener-Krimi- Folge.

5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Lust auf Lustmolch?

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.04.2011

Die Geschichte ist mal wieder so weit hergeholt, so dass ich nach einer Hörprobe ohne es zu wissen sofort auf Christopher Moore getippt hätte. Gut - "Ein todsicherer Job" ist meines Erachtens kaum zu toppen, aber die liebevoll verrückten, verkifften, schrulligen, abartigen, verklemmten, notgeilen und sonstigen Charaktere, die Moore wieder geschaffen hat, sind einfach klasse. Das Abschweifen in abstruse Nebensächlichkeiten und die detailierte Schilderungen vollkommener Abwegigkeiten ist ein Muss für 1. Christopher Moore Fans und 2. für die Fans der Stimme von Simon Jäger. Das Hörbuch lebt (und das meine ich auch genau so!) von beiden.
Wer Spaß haben will und sich auf was Verrücktes einlassen kann - der ist exakt richtig bedient mit dem Lustmolch!

9 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Ein todsicherer Job Titelbild

Ein todsicherer Job - Ein todsicherer Spaß!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.12.2010

Die aberwitzig schräge Story mit grandiosen Protagonisten ist eine Spitzenleistung von Christopher Moore. Alles läuft so ziemlich anders, als man es erwartet. Witzig, spritzig, überraschend und mit dem Moore`schen rabenschwarzen Humor. Man sollte das Buch nicht im Auto hören, da sonst wegen der Tränen, die vor lauter Lachen in die Augen treten, die Fahrbahn nur schemenhaft zu sehen ist... Und wer weiss - vielleicht sind dem Buch auch ein paar Gully-Hexen entsprungen und halten sich auf der Straße auf. Oder einer der beiden Höllenhunde, die auf Sophie aufpassen. Die zahllosen Stimmen, die Simon Jäger den Figuren gibt tun natürlich das Ihre dazu. Moore und Jäger - ein Supergespann. He, Audible-Leute - mehr davon!!!!

3 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Fool - ein sympathischer Unsympath

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.11.2010

Wer vorher schon "Die Bibel nach Biff" gehört hat - und das ist sollte jeder, der sich "Fool" auf die Ohren setzt - wird wissen was ihn erwartet. Obwohl der Spaß noch eine Nummer derber daher kommt. Ich habe mich jedoch schnell daran gewöhnt und meine helle Freude am Hörbuch gehabt. Ganz ehrlich: die Puristen unter uns sollten die Finger davon lassen. Geht gar nicht. Diejenigen, die es gut mit Sarkasmus, Zynismus und schlüpfrigen Wortspielereien können, denen sei geraten: greifet zu und höret, ihr werdet entzückt sein! Ich habe das Buch an einem Wochenende durchgehört.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Die Bibel nach Biff Titelbild

Absolut nicht "unrein"

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.07.2010

Ich: männlich, evangelisch, 50 Jahre alt. Größe und Gewicht unwichtig.
Darf man über Jesus Witze machen? JAAA! - es hätte ihn gefreut! Darf man in einem (Hör-)buch über Jesus das Wort f...... gebrauchen (auch mehrfach..)? Klar darf man, Jesus war sich sicher darüber im Klaren, dass Menschen das tun und dass es ihnen Spass bringt! Darf Gott die Stimme eines amerikanischen Schauspielers haben? Warum nicht - Gott kann jede Stimme haben - er ist die Vielfalt!
Das Buch hört sich gut, ist wirklich kurzweilig und in Bezug auf die Schilderung der politischen und kirchlichen Hierarchien in Jerusalem sogar lehrreich! Eine geniale Idee ist es, Jesus und Biff die östlichen Weltreligionen kennenlernen zu lassen und Extrakte daraus als Teil der Lehren Jesu darzustellen. Gut, einige Dinge sind kalauerhaft platt, aber man wird schnell wieder entschädigt. Meine persönliche Lieblingsstelle: die Heilung zweier Blinder, die sich anschließend darüber beschweren, dass die Welt nicht so bunt ist, wie sich das eigentlich vorgestellt hatten.
Einen Stern Abzug gibt es für die Passagen aus der Jetzt-Zeit mit dem fernsehsüchtigem Engel Raziel.
Also: Wer nicht in Rom wohnt und Benedikt heißt oder in gleichen Bahnen denkt, dem sei das Hörbuch empfohlen. Alle anderen dürfen laut "unrein" rufen.....

17 von 19 Hörern fanden diese Rezension hilfreich