PROFIL

Patricia Mendl

  • 11
  • Rezensionen
  • 14
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 18
  • Bewertungen
  • Once Burned

  • A Night Prince Novel, Book 1
  • Autor: Jeaniene Frost
  • Sprecher: Tavia Gilbert
  • Spieldauer: 8 Std. und 25 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 66
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 38
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 38

After a tragic accident scarred her body and destroyed her dreams, Leila never imagined that the worst was still to come: a terrifying ability to channel electricity and to see a person's darkest secrets through a single touch. Leila is doomed to a life of solitude ... until creatures of the night kidnap her, forcing her to reach out with a telepathic distress call to the world's most infamous vampire. Vlad Tepesh inspired the greatest vampire legend of all - but whatever you do, don't call him Dracula.

  • 4 out of 5 stars
  • "I’m the only authentic Vlad. Everyone else is...

  • Von Patricia Mendl Am hilfreichsten 04.07.2012

"I’m the only authentic Vlad. Everyone else is...

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.07.2012

... merely an envious imitation!"

Seit Leila einen Unfall mit einer Stromleitung im Alter von 13 Jahren hatte, kann sie mit ihrer rechten Hand bei Berührung alles über eine Person herausfinden. Deshalb wird sie von Vampiren entführt, die Leilas Begabung dafür nützen wollen, um herauszubringen, wo Vlad sich in Zukunft aufhalten wird, um ihn dann umzubringen. Leila erscheint es aber sicherer, sich auf Vlads Seite zu schlagen und so nimmt er sie mit nach Rumänien, um dort – auch mit Leilas Hilfe – heraus zu finden, wer seinen Tod will.

Leila hält Vlad erst mal für einen ziemlichen Angeber, der seinen Vampir-Status mit dem Namen „Vlad“ schon recht strapaziert. Außerdem nervt es sie unglaublich, dass er ihre Gedanken lesen kann. Das jedoch macht es für den Hörer lustig, denn meistens fällt ihr erst nach dem Gedanken ein, dass Vlad ihn besser nicht hätte hören sollen.

Das Buch ist Teil einer neuen Serie (das zweite Buch soll im Frühjahr 2013 kommen), und ja, das Ende ist offen. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass mitten im Buch das Ende kommt. Es gibt lose Enden wie beim ersten Cat & Bones Buch, so ist das halt bei Serien. Es gibt einen sehr, sehr kurzen Auftritt von Cat, Bones, Mencheres und Kira, sonst dreht sich alles um Vlad. Sein allgemeines Verhalten (sein Beiname „Der Pfähler“ hat bis heute nichts von seiner Berechtigung verloren) ist für Leila schwer nachvollziehbar, aber ehrlich, wer kann sich Vlad schon als gütigen und wohlwollenden Meister einer Vampirsippe vorstellen, der bei Verfehlungen bestenfalls den Kopf schüttelt und sagt, dass sowas nicht mehr vorkommen sollte. Und das ist auch mein Kritikpunkt: es ist nicht nachvollziehbar, warum sich Leila zu Vlad hingezogen fühlen sollte (mal abgesehen davon, dass er der einzige ist, den sie länger berühren kann, ohne ihn mit Stromschlägen umzubringen). Sie treffen sich und beide sind sofort von einander angezogen. Und Vlad war hier im wesentlichen arrogant und überheblich und nicht so geistreich, witzig, mitfühlend und trotzdem gefährlich wie in den Cat & Bones Büchern oder auch in Mencheres Geschichte. Vielleicht liegt das auch daran, dass die Geschichte aus der Sicht von Leila erzählt wird.

Trotzdem habe ich mich oft amüsiert. Es gibt immer wieder Szenen, bei denen ich einfach laut lachen musste wie Leilas Beschreibung von Bones “he was handsome in a too pretty way that made me think with less muscles, a wig and some make-up he would look great in a dress” oder Vlads Aussage „I do my torturing in the dungeon like any other respectable castle owner”, der im übrigen Foltern zur Informationsgewinnung als “due diligence” bezeichnet.

Alle Jeaniene Frost Bücher werden von Tavia Gilbert gelesen, man weiß also, was man bekommt. Alles in allem ein netter Auftakt zu einer neuen Serie, auch wenn noch nicht allzuviel passiert. In der Hoffnung, dass Band zwei nahtlos anschließt und die offenen Fragen einen Abschluss finden, gebe ich Buch und Lesung 4 Sterne.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Eternal Kiss of Darkness

  • The Night Huntress World Series, Book 2
  • Autor: Jeaniene Frost
  • Sprecher: Tavia Gilbert
  • Spieldauer: 10 Std. und 25 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 67
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 34
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 35

Chicago private investigator Kira Graceling should have just kept on walking. But her sense of duty refused to let her ignore the moans of pain coming from inside a warehouse just before dawn. Suddenly she finds herself in a world she’s only imagined in her worst nightmares.

  • 5 out of 5 stars
  • Selten hat ein Titel für ein Buch so gut gepasst

  • Von Patricia Mendl Am hilfreichsten 10.05.2012

Selten hat ein Titel für ein Buch so gut gepasst

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.05.2012

… am Ende des Buchs wird der geneigte Hörer verstehen, warum.

Nicht Cat & Bones (die aber zwei kurze Auftritte haben) sind hier im Fokus, sondern Mencheres, Bones Ahnherr und Mitregent. In den Cat&Bones Romanen war Mencheres für mich eine etwas undurchsichtige, distanzierte aber irgendwie allmächtige Figur, deren Handlungen bzw. Motive nicht immer ganz klar waren. Aber von einem 4.500 Jahre alten Vampir, der schon alles gesehen hat (und alles sehen kann), kann man kaum erwarten dass er irgendjemandem gegenüber seine Handlungen ankündigt oder rechtfertigt.

Obwohl Mencheres es als ehemaliger Pharao gewöhnt ist zu tun, was immer er – und nur er allein – für richtig hält, hat er ein schlechtes Gewissen und plant seinen wahren Tod. Er sieht nämlich nur noch Dunkelheit auf sich zukommen und interpretiert das als sicheres Zeichen, dass sein Tod unausweichlich ist. Sein Plan vom „Selbstmord durch Ghule“ wird jedoch von Kira vereitelt. Kira, eine glühende Verfechterin der Gerechtigkeit, hat leider keine Ahnung von den von menschlichen Vorstellungen doch etwas abweichenden Gesetzen unter Vampiren, was schließlich zu ihrer Verwandlung zum Vampir führt und dazu, dass sie in den 4000 Jahre alten Privatkrieg zwischen Mencheres und Radjedef hineingezogen wird.

Auch wenn in dieser Geschichte leider mein persönlicher Liebling Ian nicht vorkommt, so wird der Hörer aber mit einem ganzen Schwung wirklich amüsanter Szenen mit Vlad entschädigt. Kira ist eine Heldin, mit der man sich gut identifizieren kann, weil sie total bodenständig ist. Mencheres wird einem mit jedem Kapitel sympathischer. Die Geschichte ist irgendwie „erwachsener“ als die Cat&Bones Geschichten. Bestes Beispiel ist das gegenseitige Vertrauen, das sich Mencheres und Kira entgegenbringen um Radjedefs bösen Plan endgültig scheitern zu lassen. Aus spannungstaktischer Sicht erschließt sich das dem Hörer erst später, aber hier wird eben nicht allein gehandelt, weil man dieses Vorgehen für das beste hält, dem anderen aber nichts davon sagt weil man meint, dass er dagegen ist (so wie das jedenfalls in den ersten 4 Cat&Bones Büchern der Fall war). Und irgendwie rührend ist Kiras Bedürfnis, Mencheres allen anderen gegenüber ständig in Schutz zu nehmen.

Alles in allem hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Spannung, Witz und Romantik haben sich in angemessener Weise die Waage gehalten, was zu einem ausgewogenen Hörvergnügen von guten 10 Stunden geführt hat.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • The Bride

  • Autor: Julie Garwood
  • Sprecher: Rosalyn Landor
  • Spieldauer: 12 Std. und 26 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 22
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 11
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 12

By edict of the king, the mighty Scottish laird Alec Kincaid must take an English bride. His choice was Jamie the feisty youngest daughter of Baron Jamison. Alec ached to touch her, to tame her, to possess her forever. But Jamie vowed never to surrender to this highland barbarian. Though his kisses fired her blood, shadowed secrets from Alec's past threatened Jamie's happiness. She brazenly resisted him - until one rapturous moment quelled their clash of wills.

  • 3 out of 5 stars
  • "She started three wars in the first week"

  • Von Patricia Mendl Am hilfreichsten 10.05.2012

"She started three wars in the first week"

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.05.2012

Geschichten, die im Jahr 1102 und in den schottischen Highlands spielen, sind sonst eigentlich nicht meine übliche Lektüre. Zufällig bin ich auf dieses Hörbuch gestoßen und da ich den schottischen Akzent der Vorleserin so witzig fand, habe ich das Buch gekauft.

Aus den Vorurteilen und unterschiedlichen Sichtweisen, die Schotten und Engländer zu dieser Zeit offenbar zu haben hatten, schafft die Autorin die üblichen Verwicklungen, wobei sie glücklicherweise auf „das große Missverständnis“ verzichtet, sondern hier einen über alles stets gut informierten Helden schafft, der die kleinen Katastrophen, die seine englische Braut in dem Bemühen verursacht, das Richtige zu tun, erstaunlich gelassen aufnimmt und die Sache eben wieder ins Lot bringt. Die im Prolog angedeutete Gefahr kommt erst ziemlich am Schluss wieder vor und hat mit der sonstigen Handlung eigentlich überhaupt nichts zu tun.

Auch wenn es gewisse Längen gab und es meiner Meinung nach nicht erforderlich ist, dass die Heldin unbedingt besser reiten, Messer werfen und Bogenschießen kann als die auf ihre Fähigkeiten so stolzen Schotten, habe ich den Kauf des Hörbuchs nicht bereut. Lange Auto- oder Zugfahrten oder lästige, aber nötige Haus- und Gartenarbeiten kann man mit dieser Geschichte gut unterhalten überstehen, wenn man keine zu hohen Erwartungen hat und mit einer recht netten, vor sich hin plätschernde Geschichte ohne große Höhen und Tiefen zufrieden ist.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • First Drop of Crimson

  • Night Huntress World, Book 1
  • Autor: Jeaniene Frost
  • Sprecher: Tavia Gilbert
  • Spieldauer: 10 Std. und 6 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 71
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 33
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 33

He is Spade, a powerful, mysterious vampire who has walked the earth for centuries and is now duty-bound to protect this endangered, alluring human—even if it means destroying his own kind. Denise may arouse his deepest hungers, but Spade knows he must fight his urge to have her as they face the nightmare together, because once the first crimson drop falls, they will both be lost.

  • 4 out of 5 stars
  • Spade und Denise

  • Von Patricia Mendl Am hilfreichsten 24.01.2012

Spade und Denise

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.01.2012

Für hartgesottene Cat & Bones Fans ist das Hörbuch vielleicht insofern etwas enttäuschend, als die beiden nur relativ am Rande auftauchen, fokussiert sich die Geschichte doch auf Spade und Denise, Cats menschliche Freundin.

Mein persönlicher Favorit in dieser Geschichte ist aber ganz klar Ian, der den Hauptpersonen meiner Meinung nach ziemlich die Show stiehlt und über weite Teile präsent ist. Spade ist fast ein bisschen zu gut für diese Welt und Denises Schwankungen zwischen ihren Motiven manchmal etwas ermüdend. Trotzdem ist das Hörbuch recht unterhaltsam, wenn man akzeptiert, dass es für den Lauf der Geschichte erforderlich ist, C&B eben nicht von Anfang an zu integrieren, auch wenn es schon leicht verwunderlich ist, dass Spade (der, was ständig betont wird, üblicherweise jeden Kontakt zu Menschen vermeidet) Denises Problem nicht einfach von Bones lösen lässt. Aber das ist eben ein Roman und kein Tatsachenbericht.

Die Stimme für Spade finde ich sehr angenehm, aber die Stimme, die die Sprecherin Bones gibt, ist meiner persönlichen Meinung nach einfach grauenhaft. Ein hartgesottener Meistervampir wie er sollte nicht klingen wie ein nörgelndes Kind, das sich über die Wegnahme seines Lieblingsspielzeugs beschwert. Ich habe die anderen Night Huntress-Einspielungen nicht gehört sondern nur gelesen, sonst wäre ich vielleicht vorbereitet gewesen. Aber so hat Bones eher unfreiwillig für Heiterkeit gesorgt, auch wenn die Sprecherin den britischen Akzent für Spade, Bones und Ian sonst sehr gut hinbekommt.

Da mich die Geschichte aber nicht gelangweilt hat und ich dank Ian sogar mehrfach laut lachen musste, doch 4 Sterne.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Schicksal!

  • Autor: S. G. Browne
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 10 Std. und 32 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 651
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 270
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 268

Sergio ist 257421 Jahre alt und das personifizierte Schicksal. Er mag es von den Menschen herausgefordert zu werden und ist zur Stelle wenn ihr Leben entscheidende Wendungen nimmt. Er ist neidisch auf die schöne Bestimmung, deren Klientel grundsätzlich zu Höherem berufen ist, seine Freundin Glück kann sich immer nur für ein paar Minuten mit ihm treffen und Völlerei leidet unter Gewichtsproblemen. Den Unsterblichen sind Beziehungen mit Menschen verboten, aber eines Tages geschieht es doch: Sergio, alias Schicksal, verliebt sich in eine Sterbliche und beginnt an seiner eigenen Aufgabe zu zweifeln.

  • 1 out of 5 stars
  • Langeweile in Reinkultur

  • Von heawy63 Am hilfreichsten 13.11.2011

Um es auf den Punkt zu bringen…

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.01.2012

… die Geschichte unterhält solide. Wer Christopher Moore mag, wird mit „Schicksal“ gut bedient sein.

Die meiste Zeit ist die Geschichte von Schicksal, der sich selbst lieber Sergio nennt, und seinen Freunden wirklich amüsant. Alle haben so ihre Päckchen zu tragen: Teddy (der Tod, aber Teddy klingt halt viel vertrauenerweckender) hat Angst vor Leichen und Keimen (ich stelle ihn mir deshalb irgendwie wie Mr. Monk vor – jeder, der die Serie kennt, wird wissen, was ich meine), Glück hat das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (beruhigend, denn so kann man vor sich selbst besser verargumentieren, warum man leider meistens kein Glück hat, wenn man es am meisten braucht), und Völlerei ist laktoseintolerant.

Ob man das Ende mag oder nicht, das ist hier die Frage. Ich war von der Geschichte über 7/8 wirklich begeistert, aber das Ende hat die Geschichte für mich von 5 auf 3 Sterne fallen lassen. Keinen Vorwurf kann man aber Simon Jäger machen, der wie immer wunderbar liest. Wegen dieser Lesung gebe ich insgesamt doch 4 Sterne.

1 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Burning Lamp

  • Book Two of the Dreamlight Trilogy
  • Autor: Amanda Quick
  • Sprecher: Anne Flosnik
  • Spieldauer: 9 Std. und 20 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 5
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 3
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3

The Arcane Society was born in turmoil when the friendship of its two founders evolved into a fierce rivalry. Sylvester Jones and Nicholas Winters each sought to enhance their individual psychic talents. Winters’ efforts led to the creation of a device of unknown powers called the Burning Lamp. Each generation the Winters man who inherits it is destined to develop multiple talents—and the curse of madness.

  • 5 out of 5 stars
  • Burning Lamp: Dreamlight Triology Band 2

  • Von Patricia Mendl Am hilfreichsten 07.01.2012

Burning Lamp: Dreamlight Triology Band 2

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.01.2012

Burning Lamp gehört außerdem zur Arcane Society Serie. Als Hörbuch gibt es bei audible auch noch den 3. Teil: Midnight Crystal.

Held und Heldin dieser Geschichte sind doch etwas ungewöhnlich. Statt der Jones haben wir es hier mit der anderen Seite, nämlich der Familie Winters zu tun. Der uralte Streit zwischen Silvester Jones und Nicholas Winters wird am Anfang erklärt. Griffin Winters ist der Direktor eines Verbrechersyndikats (aber das natürlich nur wegen der schlimmen Vorkommnisse in seiner Vergangenheit…) und Adelaide hat früher in Amerika bei einer fahrenden Show gearbeitet, nennt sich Mrs. Pyne (obwohl es offenbar nie einen Mr. Pyne gegeben hat) und ist nicht die übliche Unschuld vom Lande. Mit dem in Amerika gemachten Vermögen ist sie nach England zurück gekommen und betätigt sich als Sozialreformerin, die nicht nur Bordelle niederbrennt, sondern auch noch so eine Art Frauenhaus betreibt, in dem die von ihr befreiten Prostituierten eine Unterkunft erhalten und, wenn sie wollen, auch eine Ausbildung. Von ihren Interessen her könnte es also zwischen Griffin und Adelaide keine größeren Unterschiede geben. Auch wenn die beiden am Ende beide natürlich „respektabel“ werden, bieten die Charaktere von Griffin und Adelaide eine angenehme Abwechslung zum sonst üblichen Handlungsschema, was die Geschichte gegenüber anderen Amanda Quick Romanen aus der Arcane Society Serie meiner Meinung nach deutlich aufwertet. Auch wenn ich mir ehrlich gesagt unter „dreamlight reading“ eigentlich überhaupt nichts vorstellen kann, fand ich das Talent von Griffin irgendwie interessant. Ob man mit der Leserin zurecht kommt, muss jeder für sich entscheiden, dafür gibt es schließlich die Hörprobe. Ich habe zwar schon bessere Lesungen gehört, aber sie hat sich bemüht, jedem Charakter auch eine passende Stimme zu verleihen, und für mich hat sie das nicht perfekt, aber doch ganz gut gemacht. Und auch wenn die beiden Hauptpersonen ihren etwas fragwürdigen gesellschaftlichen Status ein bisschen sehr einfach am Ende verbessern, war es doch mal etwas anderes. Deshalb 5 Sterne.

Second Sight Titelbild
  • Second Sight

  • The Arcane Society, Book 1
  • Autor: Amanda Quick
  • Sprecher: Hilary Neville
  • Spieldauer: 9 Std. und 32 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3
  • Sprecher
    0 out of 5 stars 0
  • Geschichte
    0 out of 5 stars 0

It isn't as though attractive widow Venetia Jones doesn't have enough problems. She has worked hard to become a fashionable photographer catering to Victorian Society's elite. Her career has enabled her to provide a comfortable living for her brother, sister and elderly aunt.

  • 4 out of 5 stars
  • Second Sight: Arcane Society Band 1

  • Von Patricia Mendl Am hilfreichsten 07.01.2012

Second Sight: Arcane Society Band 1

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.01.2012

In diesem Buch wird die Arcane Society vorgestellt bzw. die ihr vorstehende Familie Jones. Die Heldin ist wie bei allen anderen nicht-paranormalen Amanda Quick Romanen recht selbständig für ihre Zeit (ca. 1895). Neu ist, dass hier die arcanen Fähigkeiten einen wesentlichen Bestandteil der Geschichte ausmachen. Venetia zum Beispiel kann die Aura anderer sehen, eine Fähigkeit, die sie nicht unbedingt ihren Mitmenschen aufdrängt, sondern den Lebensunterhalt für ihre Tante und ihre beiden jüngeren Geschwister lieber also Fotografin verdient. Auf diese Weise lernt sie auch Gabriel Jones kennen, dessen Namen sie sich für ihre Übersiedlung nach London „ausleiht“, ohne zu wissen, was sie damit auslöst – unter anderem muss sie Gabriel als „Ehemann“ in ihrem Haus wohnen lassen (allerdings im staubigen Speicher, was die Haushälterin so gar nicht verstehen kann).
Es hat schon bessere Geschichten von Amanda Quick gegeben und man muss sich auf die grundsätzliche Idee einlassen, dass es Menschen mit echten übersinnlichen Fähigkeiten gibt, aber dann ist man gute 9 Stunden ganz nett unterhalten. Für die Idee, diese Schnulze mit ein bisschen übersinnlichen Elementen anzureichern und weil Held und Heldin recht sympathisch sind, 4 Sterne.

  • Quicksilver

  • An Arcane Society Novel, Book 11
  • Autor: Amanda Quick
  • Sprecher: Anne Flosnik
  • Spieldauer: 8 Std. und 45 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 4
  • Sprecher
    3.5 out of 5 stars 2
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 2

Virginia Dean wakes at midnight beside a dead body, with a bloody knife in her hand and no memory of the evening’s events. Dark energy, emanating from the mirrors lining the room, overpowers her senses. With no apparent way in or out, she’s rescued by a man she’s met only once before, but won’t soon forget.... Owen Sweetwater inherited his family’s talent for hunting the psychical monsters who prey on London’s women and children, and his investigation into the deaths of two glass-readers has led him here.

  • 4 out of 5 stars
  • Quicksilver: Looking Glass Triology Band 2

  • Von Patricia Mendl Am hilfreichsten 07.01.2012

Quicksilver: Looking Glass Triology Band 2

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.01.2012

Quicksilver gehört außerdem zur Arcane Society Serie, den 3. Teil der Looking Glass Triology gibt es auch bei audible: Canyons of Night. Weil unter dem Pseudonym Amanda Quick veröffentlicht, spielt der Roman zum Ende der victorianischen Ära. Wieder einmal haben wir hier eine für ihre Zeit ausgesprochen eigenwillige Heldin, die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen muss, in diesem Fall sogar mit ihren paranormalen Fähigkeiten. Ihr gegenüber haben wir selbstverständlich den wegen seiner extrem starken Fähigkeiten dominanten und eigenbrötlerischen Helden auf der verzweifelten Suche nach seiner Seelengefährtin (auch wenn er das natürlich nicht zugeben will). Insofern nichts Neues zu den übrigen Büchern in dieser Serie.
Was die Geschichte aber doch recht amüsant macht, sind die ständigen Bezugnahmen der Heldin und ihrer besten Freundin, beide auf dem besten Weg, alte Jungfern zu werden, auf die neuen Möglichkeiten, „female hysteria“ mit entsprechenden elektrischen Geräten von Ärzten behandeln zu lassen. In diesem Sinne verläuft die erste Nacht für den armen Owen auch nicht ganz so, wie er sich das vielleicht vorgestellt hat. Sympathisch sind nicht nur Freundin Charlotte, sondern auch der Cousin von Owen, die sich ein paar Wortgefechte liefern, bei denen ich tatsächlich laut lachen musste, und das tatsächlich witzige Familienmotto der Sweetwaters: „talent is useful, but always keep your dagger sharp“. Die Sweetwaters sind im Grunde Auftragskiller für besondere Fälle, die paranormale Mörder verfolgen, sich dafür aber gern auch bezahlen lassen.
In diesem Sinne wegen der zwar bekannten Story aber einigen wirklich amüsanten Szenen doch 4 Sterne. Die Leserin Anne Flossnik ist angenehm zu hören, auch wenn sie es manchmal bei den Stimmen, die sie den männlichen Protagonisten verleiht, etwas übertreibt. Owen klingt meistens, als ob er ständig heiser ist. Man hofft fast, dass Virginia Owen statt des aus medizinischen Gründen getrunkenen Brandys einen Tee mit viel Honig serviert.

  • The Talisman Ring

  • Autor: Georgette Heyer
  • Sprecher: Phyllida Nash
  • Spieldauer: 9 Std. und 26 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 59
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 28
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 29

The legend of the Headless Horseman and a proposed marriage de convenance both have their impact on the mystery of a golden talisman ring and Lord Lavenham's young heir, Ludovic. Neither Sir Tristram Shield nor Eustacie, his young French cousin, share the slightest inclination to marry one another, yet it is Lord Lavenham's dying wish. For there is no one else to provide for the old man's granddaughter while Ludovic remains a fugitive from justice...

  • 5 out of 5 stars
  • Ride ventre-à-terre to my deathbed!

  • Von Patricia Mendl Am hilfreichsten 05.04.2011

Ride ventre-à-terre to my deathbed!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.04.2011

Eustacie ist in Frankreich aufgewachsen und im Zuge der Französischen Revolution von ihrem Großvater nach England geholt worden. Sie persönlich ist darüber nicht froh, sondern der Meinung, ihr wäre ein prima Abenteuer entgangen, das sie selbstverständlich bravurös gemeistert hätte. Sie soll den ihrer Meinung nach durch und durch langweiligen Cousin Tristram zu heiraten. Da er ihre Wünsche nach „a house in town and perhaps a lover" rigoros ablehnt, plant sie ihre Flucht. Erwartungsgemäß klappt das nicht, wird sie doch in eine Schießerei zwischen Schmugglern und Zollbeamten verwickelt. Kurz entschlossen ändert sie den Plan von „als Gouvernante arbeiten" in „die Unschuld von Cousin Ludovic beweisen". Dabei stehen ihr der doch nicht so langweilige Tristram, der sich als Schmuggler (er bevorzugt die Bezeichnung Freihändler) verdingende weitere Cousin (und Erbe ihres Großvaters) Ludovic sowie Miss Thane und ihr Bruder Sir Hugh zur Seite. Gemeinsam überführen sie den wahren Mörder, so dass Ludovic sein Erbe doch noch antreten kann. Sarah Thane ist eine intelligente und sehr pragmatische Frau und deshalb die richtige für Sir Tristram. Allein die geistreichen witzigen Dialoge zwischen Sarah und Tristram machen das Hörbuch zum Genuss. Wunderbar auch ihr Bruder Hugh, ein echter Hypochonder, der als Friedensrichter den Freihandel eigentlich verurteilen sollte, es aber vorzieht, einfach nichts zu sehen und zu hören und den geschmuggelten Alkohol zu genießen.
Die Sprecherin spricht den Text klar und verständlich, so dass man auch als Nichtmuttersprachler keinerlei Verständnisprobleme hat.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Ein todsicherer Job Titelbild
  • Ein todsicherer Job

  • Autor: Christopher Moore
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 12 Std. und 54 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 5.734
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.468
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 2.473

Spießer wird Seelenfänger - eine pechschwarze Komödie mit tödlichem Hintergrund: Wer hat schon gern den Tod als Arbeitgeber? Genau diese zweifelhafte berufliche Karriere hält Christopher Moore in "Ein todsicherer Job" für den braven, unauffälligen Charlie Asher bereit. Nach dem Tod seiner Frau Rachel ist es plötzlich seine Aufgabe, Seelen auf ihrem Weg in eine neue Welt zu begleiten. Als er feststellt, dass auch Töchterchen Sophia in die Angelegenheit verstrickt ist, probt der verärgerte Witwer den Aufstand.

  • 5 out of 5 stars
  • Bitte mehr davon !

  • Von trans77 Am hilfreichsten 01.12.2010

gestorben wird immer - "Ein todsicherer Job" als Totenbote!

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.04.2011

Ich habe kein anderes Buch von Christopher Moore gelesen oder gehört, aber er wurde mir als unglaublich witzig empfohlen. Und ja: teilweise ist es witzig oder wenigstens ziemlich bizarr, aber dass ich die ganze Zeit hätte laut lachen wollen, kann ich nicht sagen. Manchmal wird es sehr albern und nach der Hälfte des Hörbuchs habe ich innerlich mit den Augen gerollt, wenn mal wieder irgendwas über „das typische Beta-Männchen" gesagt wurde. Der geneigte Hörer hat schon am Anfang begriffen, dass der gute Charlie ein netter Typ ist, aber keine durchsetzungsstarke Persönlichkeit. Alles in allem waren die Nebenfiguren fast besser als der „Held" der Geschichte Charlie. Seine Ladenaushilfen und die beiden Nachbarinnen (... wie Bääärrrr), die auf Sophie aufpassen, waren immer für mindestens ein Kichern gut.
Das Buch enthält ein paar Ideen, die wirklich wundervoll (und irgendwie tröstlich - wer würde nach diesem Buch nicht hoffen, dass er am Ende seines Lebens etwas hat, das rot leuchtet?) oder amüsant sind. Meine Favoriten sind neben der Idee des „Totenboten" die Höllenhunde und die Vorstellung, dass Charlie seiner Tochter nicht irgendwelche Schimpfwörter verbieten muss, sondern das Wort „Kätzchen". Gut gelungen ist auch die Darstellung, wie Charlie mit der Erziehung seiner Tochter eigentlich überfordert ist, es aber trotzdem ganz gut meistert.
Einen Abzug gibt es dafür, dass das Ende übereilt und nicht ganz durchdacht wirkt - Audrey hätte ganz andere Möglichkeiten gehabt! - und es nicht wirklich überrascht hat, wer der Luminatus nun ist.
Zu Simon Jäger als Sprecher muss man wohl nichts mehr sagen. Ich habe das Hörbuch unter anderem deshalb gewählt, weil ich ihn schon von vielen anderen Hörbüchern kenne und als Vorleser schätze.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich