PROFIL

susesusi

  • 10
  • Rezensionen
  • 36
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 23
  • Bewertungen
  • Wie man die Zeit anhält

  • Autor: Matt Haig
  • Sprecher: Christoph Maria Herbst
  • Spieldauer: 9 Std. und 32 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 4.756
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 4.488
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 4.476

Die erste Regel lautet: Du darfst dich niemals verlieben. Niemals. Tom Hazard ist Geschichtslehrer, ein introvertierter Mann, der ein zurückgezogenes Leben führt. Und er hat ein Geheimnis: Er sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, Paris der zwanziger Jahre erlebt und alle paar Jahre eine neue Identität angenommen. Aber eines war er immer: einsam.

  • 5 out of 5 stars
  • Bis jetzt das schönste Buch des Jahres

  • Von Florian Am hilfreichsten 24.05.2018

Großartig

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.05.2019

Eine Reise durch Jahrhunderte die am Ende am Leben und der Liebe - trotz aller Risiken - ankommt.

  • Kleine Stadt der großen Träume

  • Autor: Fredrik Backman
  • Sprecher: Heikko Deutschmann
  • Spieldauer: 15 Std. und 18 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 765
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 724
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 723

Wer glaubt noch an Björnstad? Es liegt viel zu weit hinter den dunklen Wäldern im Norden. Doch die Menschen hier halten zusammen. Und sie teilen eine Leidenschaft, die sie wieder mit Stolz erfüllen könnte. Die den Rest der Welt an Björnstad erinnern könnte. Vielleicht sogar Arbeitsplätze bringen, eine Zukunft. Deshalb liegen alle Träume und Hoffnungen nun auf den Schultern ein paar junger Menschen aus Björnstad.

  • 5 out of 5 stars
  • Perfektes Team: Backmann und Deutschmann

  • Von Agnes Am hilfreichsten 30.10.2017

Geht unter die Haut

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.03.2019

Vielschichtig, tolle starke Sprache, macht nachdenklich, was würde ich in der jeweiligen Situation tun, Zivilcourage

  • Vielleicht mag ich dich morgen

  • Autor: Mhairi McFarlane
  • Sprecher: Britta Steffenhagen
  • Spieldauer: 12 Std. und 46 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.633
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.493
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.490

Anna Alessi ist Historikerin, liebt ihren Job und hat sich mit ihren ewig unordentlichen Haaren und ihrem manchmal vorlauten Mundwerk abgefunden. Ein Mann für die romantischen Momente des Lebens wäre schon nett - aber ihr geht's gut, viel besser als sie jemals gehofft hätte. Denn als Jugendliche war sie dick und eigenbrötlerisch, ein beliebtes Zielobjekt für organisiertes Mobbing. Ausgerechnet ihr heimlicher Schwarm James Fraser trieb dies gekonnt auf die Spitze und stellte sie in seinem ärgsten Coup vor der gesamten Schule bloß.

  • 4 out of 5 stars
  • Nicht so gut wie der erste Roman von M. Mc Farlane , aber...

  • Von Siebenschläfer Am hilfreichsten 26.05.2015

Für einen seichten Roman sehr gut geschrieben

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.06.2015

Hat Spaß gemacht! Sinnig, authentisch, nachvollziehbar. Immer wieder gern! Auch die Vorlesung ist wirklich gelungen!

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Ein Mann namens Ove

  • Autor: Fredrik Backman
  • Sprecher: Heikko Deutschmann
  • Spieldauer: 10 Std. und 37 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.988
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 3.741
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 3.729

Ove ist der Nachbar aus der Hölle: Jeden Morgen macht er seine Kontrollrunde, schreibt Falschparker auf, räumt Fahrräder an ihren Platz und prüft die Mülltrennung. Aber hinter seinem Gegrummel verbergen sich ein viel zu großes Herz und eine berührende Geschichte. Seit Oves geliebte Frau Sonja gestorben ist und man ihn vorzeitig in Rente geschickt hat, sieht er keinen Sinn mehr in seinem Leben. Doch als nebenan eine junge Familie einzieht...

  • 5 out of 5 stars
  • Ein durch und durch ergreifendes Buch

  • Von claudia Am hilfreichsten 22.10.2014

Wunderbares Buch

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.05.2015

Liebevoll geschildert, liebenswerte Figuren, anschaulich und authentisch, lustig! Werde ich mir immer wieder anhören! Keine unnötige Tragik, einfach schön. Und sehr sehr gut gesprochen!

  • Blackout

  • Morgen ist es zu spät
  • Autor: Marc Elsberg
  • Sprecher: Steffen Groth
  • Spieldauer: 22 Std. und 5 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 13.160
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 10.588
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 10.601

Überleben in der Dunkelheit - Marc Elsbergs Thriller "Blackout": Als in ganz Europa die Stromnetze zusammenbrechen, stehen die Menschen vor dem Kampf ums Überleben. Der italienische Informatiker Piero Manzano gerät unter Verdacht. Dabei ist er selbst auf der Suche nach den Verantwortlichen. Auch Europol-Kommissar Bollard kämpft gegen die Hacker, die anscheinend für den Angriff verantwortlich sind.

  • 4 out of 5 stars
  • In Europa geht das Licht aus

  • Von papercuts1 Am hilfreichsten 18.04.2012

Lang. Realistisch. Authentisch geschildert.

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.04.2015

Lang. Sachlich-informativ bis reißerisch, unpersönlich. Realistisch? Schon spannend. Lesung mittelmäßig.

Es gibt genug zu lesen über das "Schlechte" an diesem Buch. Ich füge daher mein eigenes, etwas gemischtes Fazit hinzu.

Vermutlich bin ich naiv, wenn ich mich auf die geschilderten Fakten verlasse.
Dem müsste eine wirklich ausschweifende Recherche vorausgegangen sein, im Hinblick auf die Detailtiefe, mit der alles geschildert wird.
Ausschweifend auch, weil es sich um so viele verschiedene Bereiche handelt - Regierungen, Behörden, Kraftwerke, Software, Politik, Sicherheitssysteme digitaler wie auch mechanischer Natur, Krisenentwicklung und -management, etc..
Wenn die Fakten stimmen - Hut ab Marc Elsberg für das fachliche Meisterwerk!

Gerne hätte ich noch gelesen, was mit dem Deltawerken geschehen würde im Stromaus-Fall. Da gibt es sicher noch mehr, was entsprechend angekratzte Funktionalität hätte, nicht nur die Atomkraftwerke und Chemieanlagen.

Charaktere flach - dem kann ich nur zustimmen, dabei fand ich die Figuren anfangs vielversprechend und habe ein spezielles Herz für Italiener.

Ich kann nicht widerstehen, kurz auf die paar Unwahrscheinlichkeiten einzugehen, die mir grad einfallen - dass Manzano und Shannon (Nachnamennutzung gefällt mir nicht, zumal manchmal kurz unklar ist, welches der Familienmitglieder gemeint ist) ohne Angabe von Gründen oder Nachforschungen oder Befragungen in ein Gefängnis gesteckt werden (weil sie sich unerlaubt bei Europol aufgehalten haben, was für mich erst einmal nicht so hochverbrecherisch klingt), sowie dass Gefängnisbettzeug brennt. Dass Leute, die Angst haben, ihres Gepäcks entledigt zu werden, nicht darauf nächtigen (wenigstens mit dem Kopf). Dass 2 Elitepolizisten (bzw. später einer) tatsächlich z w e i mal von einem beinverletzten, fiebernden IT-Mann ausgetrixt werden, und dass es nur einen Einsatzleiter bei der Softwarefirma gibt und der dann bei allem polizeilichen später dabei ist sowie der alleinige Befehlsgeber zu sein scheint (ok, die beiden letzten Punkte habe ich schon woanders gelesen).

Ich nehme zudem an, dass sich schneller und mehr Initiativen der Bürger bilden würden in dem Szenario, Menschen, die sich untereinander organisieren, um besser zurechtzukommen und sich zu schützen.
Techniker, die sich mit mehr Instant-Energieerzeugung beschäftigen, Solarzellenbetreiber auf Selbstversorgung umrüsten (ok, ich weiß nicht, wie kompliziert das wäre) usw..
Die meisten Menschen haben ja offensichtlich nach Leeren ihres Tanks nichts mehr zu tun, aber es scheint keinen Ansturm auf Baumärkte zu geben. Auch keine Leute, die versuchen, Holz zum Heizen und einen geeigneten Ofen zu bekommen (z. B. ihre Möbel verheizen), oder sich anderweitig hilfreiches auszudenken.
Keine Pfadfinder, die Zivilisationsschäfchen hinter sich versammeln und zeigen, wie man das alles bewältigen kann.
Keiner organisiert das manuelle Rudelmelken, so dass Kühe überleben können und gar Milch zur Verfügung steht - na gut, das Kuhsterben geschieht vielleicht zu früh in der Zeitspanne, Menschen haben noch keine Existenzangst.
Niemand kommt auf die Idee, Fäkalien in Sickergruben zu bringen oder leiten (das hat es vor 40 Jahren auch gegeben).
Kein Campingverhalten, keine Campingartikel.

Nun muss man allerdings berücksichtigen, dass ja keiner wusste, dass der Strom für mehr als sagen wir mal großzügig geschätzt 24 Stunden wegbleiben würde. Vielleicht kann man das passive und später trotzdem aggressive Verhalten der Bevölkerung darauf zurückführen. Und vielleicht ist es auch etwas Deutsches, nicht zu versuchen, sich selbst zu helfen, sondern nach oben zu klagen und auf Rechte zu pochen. Aber Erfinder sind die Deutschen schon, oder? Und in anderen europäischen Ländern scheint es genauso zu gehen, dabei sind die Mentalitäten so verschieden.

Jetzt möchte ich mich dem Sprecher widmen.
Die Stimme selbst sowie die Intonation (überwiegend intensiv/aggressiv/reißerisch/unruhig bis auf die Nachrichtensprecher, mit denen ich so gar nichts anfangen konnte) sind nicht so mein Fall, aber die Akzentimitation ist gut gemacht. Diese drei sind halt Geschmackssache, allerdings stört auch mich die Inkonsequenz bei den Akzenten. Nicht jede Person hat durchweg ihren angestammten Akzent, nicht alle Stimmen sind gut wiedererkennbar, zumal in einigen Situationen Stimmmodelle doppelbelegt werden. Allerdings muss, wenn Franzosen mit Franzosen auf Französisch sprechen, natürlich kein Akzent zu hören sein.
Mir gefällt auch, dass die meisten fremdsprachlichen Begriffe korrekt ausgesprochen werden, soweit ich das beurteilen kann, und kleine Schnitzer kann ich gut verzeihen.
Nicht aber Schnitzer im Deutschen - wenn ein Fehler in der Lesung ist, bin ich beinah fassungslos, muss mich fremdschämen... noch dazu nimmt das ja vermutlich ein menschliches Wesen auf oder eines hört es Korrektur und/oder schneidet es, kann das da wirklich gar nicht auffallen? Dies hier ist aber nicht das erste Hörbuch, bei dem ich das mitbekomme.

Alles in allem bin ich froh, dass es ein Hörbuch ist, denn ein gedrucktes hätte ich möglicheweise sehr quer gelesen und etwas verpasst, allerdings möglicherweise nichts wichtiges... Für Hörbücher, die ich auf meinen langen und häufigen Autofahrten höre, bringe ich ganz leicht Geduld auf.
Und - eine kleine Hommage an die doch immer wieder zaghaft aufflammende Spannung - auch bei diesem Buch habe ich mich des öfteren auf die nächste Fahrt gefreut, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Zugegeben, nicht immer wurde die Neugier in einer Autostunde befriedigt.

Und die "zum Glück"s häufen sich zum Ende hin auffällig - "zum Glück konnte der und der die Hackersprache" und "zum Glück hatte er sich die IP-Adresse sowie einen Benutzernamen und ein Passwort gemerkt". Mit anderen Worten, die kriminale Seite der Geschichte beginnt deutlich zu hinken fast wie ihre Hauptfigur.

Ich würde bestenfalls eine gekürzte Version des Buches empfehlen, und dass ein Leser es sich mit Wissen um die 3- bis 1-Sterne-Kritiken zu Gemüte führt.

Zu guter Letzt muss ich korrekterweise bemerken, dass mir im Hörbuch noch 2 Stunden und 23 Minuten verbleiben. Vielleicht ist diese Rezension verfrüht. Nach, dem, was ich so in anderen Reviews gelesen habe, denke ich das allerdings nicht.

Fazit: Ein Appell an die Geduld des geneigten Lesers, denn die Aspekte und Facetten des spannenden Szenarios sind durchaus interessant, nur eben doch ein wenig langatmig verpackt, und die human-persönliche-, emotionale Seite kommt zu kurz.

6 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Licht der Welt

  • Die Fleury-Serie 2
  • Autor: Daniel Wolf
  • Sprecher: Johannes Steck
  • Spieldauer: 34 Std. und 30 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.110
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.960
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.958

Varennes-Saint-Jacques im Jahre des Herrn 1218: Eine Stadt, drei Menschen, drei Schicksale. Der Buchmaler Rémy Fleury träumt von einer Bibliothek, in der jeder Mann das Wissen der antiken Denker studieren kann. Sein Vater Michel, Bürgermeister von Varennes, will seine Heimat zu Frieden und Wohlstand führen, während in Lothringen Krieg herrscht. Die junge Patrizierin Philippine ist in ihrer Vergangenheit gefangen und trifft eine folgenschwere Entscheidung.

  • 4 out of 5 stars
  • Kurzweilig, très Cliché, anschaulich beschrieben

  • Von susesusi Am hilfreichsten 06.02.2015

Kurzweilig, très Cliché, anschaulich beschrieben

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.02.2015

Kleine Schnitzer in der Aussprache französischer Worte (Grand Rue?) macht der eindrucksvolle Sprecher durch die hilfreiche und erfrischende Stimmkontinuität der einzelnen Charaktere und die einfühlsame oder teils recht dramatische Intonation locker wett.

Manchmal wäre ein (technisch erzeugbarer) besserer Lautstärkeausgleich angenehm.

In den meisten Kritikpunkten schließe ich mich meinen Vorrednern an - die Geschichte ist Stoff für ein Märchen und die Figuren überzogen gut oder böse. Nichtsdestotrotz habe ich Freude an dem Buch gehabt und werde sogar den Nachfolger lesen, weil ich mich an die Figuren und Umgebung gewöhnt- und sie lieb gewonnen habe, so schwarz-weiß alles auch sein mag. Ich habe Geduld.

Für mich das Highlight an dem Roman ist die wunderbare Schilderung der Umgebungen und vor allem das Einfließen-Lassen schöner kleiner Einzelheiten der Zeit!

Zum Verstehen der Währungen und Entfernungsmaßeinheiten lässt uns der Autor regelmäßig Hilfsmittel zukommen (die Miete eines Hauses beispielsweise).
Wir werden in die Rechtssprechung und Handels- wie Vertragswelt eingeführt und unsere Vorurteile über Faustrecht, Rohheit oder Primitivität werden nachvollziehbar widerlegt.

Man sitzt mit an der Tafel und empfindet die Düfte und Handgriffe aktiv mit nach.
Dass die Ritter in ihren Rüstungen schwitzen und der Straßenkehrer einen Hitzschlag erleidet, dass der überheiße-, überfeuchte Sommer eine Mückenplage hervorruft und sich die Hauptfiguren beharrlich kratzen... es ist schwer zu glauben, aber diese Konsequenz und Kontinuität (Dinge werden nicht einfach erwähnt, sondern ständig plausibel aufgegriffen) sind selten im Bereich der historischen Romane.

Wer über schillernde Schurken und heilige Helden hinwegsehen kann, sollte sich durch dieses Buch ins gar nicht finstere Mittelalter entführen lassen!

18 von 18 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Ein ganzes halbes Jahr

  • Lou Clark 1
  • Autor: Jojo Moyes
  • Sprecher: Luise Helm, Ulrike Hübschmann, Reinhard Kuhnert
  • Spieldauer: 14 Std. und 45 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 10.320
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 9.164
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 9.162

Weißt du, wie das Leben funktioniert? Lou weiß es noch nicht und Will wusste es mal. Als die beiden aufeinandertreffen, werden sie gezwungen, ihre eigenen Ansichten infrage zu stellen. So beschäftigt sich "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes auf einfühlsame Art mit der Frage: Wann ist ein Leben lebenswert?

  • 5 out of 5 stars
  • Sehr schön ...

  • Von Lisa Braun Am hilfreichsten 04.07.2013

Nichts für Logiker oder Facherfahrene

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.12.2014

Amazons schlechte Bewertungen sind sehr aussagekräftig - die Geschichte ist zum großen Teil haarsträubend.

Ich beziehe mich auf eine Rezension von "beberlin", der ausgiebig auf den Punkt bringt, was auch ich über das Buch denke.

Zusammenfassend:
Klischeebeladen, unrealistisch, fremdschämen vorprogrammiert.

Einige Beispiele:
* Rennbahnbesuch und es wird nicht nach einem Behindertenparkplatz gefahndet, weder von der Betreuerin, noch vom erfahrenen Pfleger, noch vom Patienten selber, der sowieso keine Lust auf diese Aktivität hat. Das führt zur peinlich überzeichneten Schlammschlacht.
* Der Gelähmte, der nicht selber zu essen imstande ist, zertrümmert mit einem Stock mehrere Bilderrahmen und scheuert sich die Pulsadern auf. Niemand fragt, wie er das zuwege gebracht hat.
* Die weiblich durchschnittlich gebaute Protagonistin ist in der Lage, den Gelähmten aus dem Rollstuhl zu heben und in ein Bett zu bugsieren. Er fällt ihr dabei zwar ein paar Mal hinunter, was seine angeblich konstanten Schmerzen nicht zu beeinflussen scheint, aber alles geht munter und offenbar demütigungsfrei weiter.
* 12 Stunden Flug mit dem täglich mehrfach pflegebedürftigen Gelähmten - die Pflege wird einfach im Sitz durchgeführt und die Zeiten davor und danach sowie der Transport zum Hotel mit dem Taxi (!) wohl nicht zu den Pflegeintervallzeiten gezählt (normalerweise erhält der Patient im Buch 3mal pro Tag Pflegeeinheiten)
* Während einer Party scheinen die Schmerzen, die den Gelähmten sonst unerlässlich quälen, nicht mehr vorhanden zu sein.

Dies nur die frappierendsten Beispiele, dir mir einfallen. Und damit ignoriere ich die sinnfreien kurzen Perspektiven-Hüpfer von einem zum anderen außer dem Hauptbetroffenen, die dilettantisch daherkommen und völlig willkürlich in ihrer Länge oder Häufigkeit.
Wollen wir wirklich die Affäre des Vaters verstehen, die da in den Raum geworfen wird? Oder die Affinität der Mutter zum Garten, in der man sie dann aber nicht werkeln sieht? Und wer bleibt so lange mit jemandem zusammen, nachdem er mit demjenigen seit Jahren nichts mehr gemeinsam hat, und mit dem er auch kaum Zeit verbringt?

Um mit beberlin zu sprechen: "Pathetischer Schwachsinn"

Um mein eigenes Fazit hinzuzufügen: Haarsträubend unglaubwürdig und peinlich.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der Junge muss an die frische Luft

  • Meine Kindheit und ich
  • Autor: Hape Kerkeling
  • Sprecher: Hape Kerkeling
  • Spieldauer: 7 Std. und 45 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 8.903
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 8.292
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 8.268

"Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau. Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht "berühmt werden"? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste.

  • 5 out of 5 stars
  • unerwartet berührend

  • Von Alexander Scheubly Am hilfreichsten 30.10.2014

Unterhaltsam und liebenswert

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.12.2014

Ich halte dieses Buch für etwas weniger gelungen als seinen Vorgänger, aber es hat in jedem Fall gesteigerten Unterhaltungswert und verlangt danach, immer wieder weitergehört zu werden.

Alles ist so anschaulich und mitreißend geschildert, obwohl man es nicht aufregend nennen kann, aber man kann sich vieles ganz lebhaft vorstellen.

Hape Kerkeling zuzuhören macht Spaß, er hat eine unnachahmliche Art, den Zuhörer zu seinem Freund zu machen, man fühlt sich verbunden mit ihm. Ich hätte gerne erfahren, wie es danach weitergegangen ist mit ihm, sicher war das ebenso turbulent wie seine Kindheit, aber mir schwant, es könnte da einen Nachfolger geben, der ja auch gekauft werden will.

Und man muss sich immer wieder bewusst machen, dass es sich hier um ein persönliches Schicksal handelt, und zwar das eines Menschen, der es nicht genießt, es vor aller Augen in der Öffentlichkeit auszubreiten.

Ich habe mich des Öfteren ertappt, dass ich bei einer Aussage nachfragen wollte, Details erfahren, die mich, wie ich mir dann gewahr wurde, natürlich nichts angehen, obwohl Herr Kerkeling durchaus tiefe Einblicke in seine kindliche Psyche und Entwicklung gewährt.

Hape Kerkeling ist so wunderbar unspektakulär - inhaltlich und sprecherisch-, und nach jedem Hörbuch mag ich ihn mehr.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der Trotzkopf

  • Autor: Emmy von Rhoden
  • Sprecher: Miriam Molitor
  • Spieldauer: 6 Std. und 14 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 44
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 42
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 42

Die 15-jährige Ilse Macket lebt mit ihrem Vater und der Stiefmutter auf einem Gut in Pommern. Sie ist ein ungezähmtes Mädchen ohne jede Erziehung und lässt ihre Eltern verzweifeln. Diese fassen den Entschluss, Ilse auf ein Pensionat zu schicken. Der Jugendbuch-Klassiker von Emmy von Rhoden zeichnet die Wandlung des wilden Mädchens in eine junge liebenwerte Frau, durch die Erlebnisse und Erziehung im Pensionat, nach.

  • 4 out of 5 stars
  • Buch mäßig, Sprecherin nicht gut

  • Von susesusi Am hilfreichsten 02.12.2014

Buch mäßig, Sprecherin nicht gut

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.12.2014

Halten Sie die Hörbuch-Ausgabe von Der Trotzkopf für besser als das Buch?

Ich habe das Buch als Kind unzählige Male gelesen und geliebt. Jedoch war ich damals natürlich nicht kritisch eingestellt und habe mich wenig um Logik oder Sinnhaftigkeit gekümmert. Oft kommt mir das Hörbuch gekürzt vor, als würde abrupt ein großer Teil ausgelassen, aber hier steht es sei ungekürzt. Spricht nicht für das Buch, das ich allerdings aus diesem Anlass doch noch einmal lesen werde.

Welcher Moment von Der Trotzkopf ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Der Augenblick, in dem die arme liebe Freundin Nellie mit der Überraschung ihres Lebens aufgewartet wird und sie endlich auch glücklich in die Zukunft blicken darf.

Würden Sie es noch mal mit einem anderen Hörbuch mit Miriam Molitor versuchen?

Ich werde Miriam Molitor meiden. Sie zeigt keinen Sinn für die richtige Betonung und macht Fehler, die ein Aufnahmeleiter nicht durchgehen lassen darf ("Sie saß vor dem Spiegel und BÜRSTE nachdenklich ihr Haar"). Oft wirkt es, als ob sie den Sinn eines Satzes in seinem Kontext gar nicht begreift. Oder wenn Flora einen Ausspruch von Orla "träumerisch" wiederholt, darf Frau Molitor das doch nicht empört klingen lassen.
Zudem nervt die ständige Überschwänglichkeit und synchronsprecherverdächtige, überkandidelte Fröhlichkeit, mit der manche Passagen nur noch lächerlich wirken.
Das einzige, was ich Frau Molitor zugestehe, ist, dass sie eine angenehm deutliche Sprechweise an den Tag legt, die der deutschen Sprache schmeichelt.
Ich höre Hörbücher normalerweise zu Ende, und das tue ich auch mit diesem, aber mich überkam wiederholt der Impuls, das einmal selber besser zu machen, um den Genuss an dieser hübschen Geschichte nicht so zu schmälern.

Wenn Sie dieses Hörbuch verfilmen könnten wie würde der Slogan dazu lauten?

Liebenswerter Wildfang erfährt Zierde der Erziehung und geistigen Reifung

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Natürlich ist das eine Kinder- oder Jugendgeschichte, daher darf man sicher nicht zu hochgestochene Romanqualität verlangen. Aber wer es zu kaufen gedenkt, tue sich doch bitte eine Hörprobe an und entscheide, ob er mit der Stimme, Intonierung und Interpretation zurechtkommt.

8 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Entschuldigen Sie meine Störung

  • Ein Wahnsinnsroman
  • Autor: Jan-Uwe Fitz
  • Sprecher: Jan-Uwe Fitz
  • Spieldauer: 5 Std. und 26 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3 out of 5 stars 309
  • Sprecher
    3.5 out of 5 stars 277
  • Geschichte
    3 out of 5 stars 278

Jan-Uwe Fitz' Erzähler ist völlig gestört, und das muss anders werden. Verfolgen Sie seinen Weg in die Anstalt und wieder zurück - auf ein paar Verfolger mehr kommt es bei einem Paranoiker ohnehin nicht an. Erfahren Sie alles über eine Welt, in der die Irren regieren - auf beiden Seiten. Stimmen Sie ab, wenn es wieder heißt: "Deutschland sucht den Super-Depri"!

  • 5 out of 5 stars
  • Gestört und lustig

  • Von Free Am hilfreichsten 10.04.2014

Zeit- & Geldverschwendung

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.10.2014

Was genau hätte man an Entschuldigen Sie meine Störung noch verbessern können?

Mit einem echten Plot hätte ich die wahn"witzigen" Slapstick-Szenen vielleicht ertragen, aber wenn jemand nach 10 Minuten eine Party verlässt, indem er sich "unter einem Sessel versteckt", mit dem er dann "zur Tür schleicht", dann entzieht sich mir der Sinn - soll man lachen, soll man sich in Alice im Wunderland versetzen, soll man von einem Psychothriller mit Wahnvorstellungen ausgehen? Es ist für mich wie ein Pollock-Gemälde - ich kann beim besten Willen kein Verständnis dafür aufbringen, oder auch, mir erschließt sich trotz Nachforschungen keine nachvollziehbare Intention.

Was hätte Jan-Uwe Fitz anders machen müssen, damit Sie das Hörbuch mehr genossen hätten?

___Was will uns der Künstler mit diesem Werk sagen?___

Ich kann vor dem Buch nur jeden lesenden Zeitgenossen warnen, ich sehe kein Verbesserungspotenzial.
Das Buch (bzw. die erste Stunde davon) war anstrengend und hat mich in keiner Weise auch nur ansatzweise unterhalten.

Hat Ihnen Jan-Uwe Fitz an der Geschichte etwas vermittelt, was Sie vielleicht beim Selberlesen gar nicht bemerkt hätten?

Jan-Uwe Fitz sollte wirklich andere Bücher vorlesen, ich finde seinen Lesestil recht angenehm.

Sie mochten dieses Buch nicht ... Haben Sie vielleicht irgendwelche rettenden Maßnahmen dafür?

Ich habe keine Ahnung, wie man Leser, die möglicherweise mein Problem teilen würden, effektiv davon abhalten kann, es zu kaufen. Und beiße mich selbst in den Allerwertesten, dass ich die schlechten Bewertungen nicht vor dem Kauf gelesen hatte.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Bitte liebe Mitleidenden in spe, versucht eine 20-Seiten-Kostprobe zu bekommen und lest alle Rezensionen auch auf Amazon gut durch, vor allem die schlechten. Die sind nämlich in diesem Fall nicht hauptsächlich von Griesgrämen und Miesepetern, sondern von gebeutelten Buchliebhabern, die dem "Werk" länger eine Chance gegeben haben als ich (ich habe nur eine Stunde davon im Auto konsumiert und dann am PC Rezensionen recherchiert).Ich muss meine Ungläubigkeit darüber äußern, dass dieser unter "Wahn"witz-Dressing zermatschte Wortsalat es in eine Buchhandlung bzw. zu Audible geschafft hat.Das ist so wie mit gewissen Komikern (pardon, Comedians) - manche finden ihre Art zum Brüllen und alles lustig, was sie sagen, andere empfinden sie wie Gestank. Ich sattle nach einer Stunde Verbalflatulenzen-Ertragen lieber um auf etwas anderes.