PROFIL

ErnstRH

  • 18
  • Rezensionen
  • 259
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 100
  • Bewertungen

Na gut: Gruppe 47 und Gruppe 61

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.09.2019

Ein wahrhaft interessantes Zeitdokument auch über manche linke Verblendung von Literaten, die heute kaum noch jemand kennt. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb im Text „Details“ die Vornamen der Gesprächspartner nicht alle stimmen oder vertauscht wurden. Wer war nochmal "Hans Werner Wallraff" und wer "Walter Richter"? Und warum fehlt die Erwähnung des Gesprächs mit Walter Dempowski?

Ende mit Folge 72 ?

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.03.2019

Habe bisher alle Folgen mit großem Interesse heruntergeladen und den Gesprächen mit wechselnder Begeisterung zugehört. Manche Hörbuchbeispiele haben mich anschließend auch zum Kauf bei audible animiert. Nun war nach dem Gespräch mit Wolfgang Hörner davon die Rede, dies sei die letzte Folge gewesen.
Welche Gründe es auch immer dafür geben mag. Ea wäre sehr schade, wenn wir die Donnerstagabende und die jeweils folgenden Wochenenden künftig mit "ungedecktem Scheck-Guthaben" verbringen müssten.

18 Leute fanden das hilfreich

Blaue Mauritius

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.11.2018

Wahrscheinlich unfreiwillig komische Studiofehler: Raummikro blieb während der Hörbuchbeispiele angeschaltet.
Interviewer und Interviewter sprechen weiter.

Danke an den Autor und Sprecher

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.01.2016

Die 800 Seiten hätte ich nie gelesen. Gekürztes Hörbuch vom Autor selbst vorgelesen machte mich neugierig, weil er am besten wissen muss, was man weglassen kann.
Seie Sprechweise ist Teil des Inhalts. Sie entspricht nämlich genau den Relikten der etwas aufgesetzten Schnodderigkeit der (unserer) 68-er Generation jenes Teenagers, aus dessen mehr oder weniger autobiografischen Perspektive die Geschichte erzählt wird, Und das passt auch zu dem sprachlichen Wechselspiel zwischen (erklärtermaßen) wahnhaft wirren Gedanken, surrealistischen Fantasieprodukten, realistischen Erinnerungen an weitgehend vergessene Lebensgewohnheiten, Kultur- und Politikbezüge bis hin zu Details der Gebrauchsgegenstände (Trocken-Shampoo) und Genussmittel (Reval, Hawaii-Toast). Soziologie, Psychoanalyse, Textexegese von Beatles-Songs in ihren (angeblichen) Bezügen zu Bibelstellen, Juristendeutsch, polizeiliche Vernehmungstechniken…. - Nichts, was unsere Gesellschaft in den Jahrzehnten vor und nach 1969 bewegt hat, bleibt in diesem skurrilen, aber auch weitgehend mit Komik gespickten Gesamtkunstwerk ausgespart. Besonders empfehlenswert zum Reinhören für Terrorismus-Nostalgiker: Die RAF-satirischen Kinderreime in Teil 3 Kapitel 17 ff.
Nach dem vollständigen Hören kaufe ich mir wohl das Print-Buch doch noch. Oder ich lasse es mir von einem Alt-68er, der damals näher dran war als ich, schenken.

7 Leute fanden das hilfreich

Wann liest Heiko Graul auch die Orient-Bücher?

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.04.2015

Dieses Hörbuch zeigt, was uns dadurch entgeht, dass der Verlag offenbar den beiden Karl-May-Vorlesern die Weltregionen Wild-West (Grauel) und Nah-Ost (Sodann) zugeteilt hat.
Da dieses Buch, das aus drei nur an wenigen Stellen zusammenhängenden Novellen besteht, auf drei Erdteilen spielt, musste entschieden werden, wer "zuständig" ist. Und die Entscheidung war sehr gut und bringt den Beweis, dass auch Szenen, die in der Wüste (Sahara) spielen, nicht mit einem gelangweit öden Sprachduktus, sondern so packend vorgelesen werden können wie die Western-Romane mit Winnetou.

13 Leute fanden das hilfreich

Authentische Autorenlesung

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.03.2012

Ich bin froh, dass ich mich durch die Kritiker des Sprechers nicht habe abschrecken lassen, dieses aufregende Hörbuch zu kaufen. Wer die Sprechweise des Autors zu monoton findet und einen Schauspieler mit Rollenspieldramatik in der Stimme bevorzugt hätte, hat vermutlich den Sinn des Buches nicht verstanden.
Die Seefahrer-Expeditions-Abenteuer aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts sind zwar nicht meine Welt. Deshalb hatte ich die gedruckte Ausgabe nach ihrem Erscheinen damals beiseite gelegt. Erst jetzt beim Zuhören - ohne die Möglichkeit des "Überfliegens" ganzer Seiten - habe ich erkannt: Die Entdeckung der Langsamkeit als Quelle besserer (auch Selbst-)Erkenntnis muss für uns Ohrenmenschen der erschließen, von dem auch die wunderbare Sprache des geschriebenen Textes stammt. Das ist uneingeschränkt gelungen.

10 Leute fanden das hilfreich

Der Maßstab für alle Karl-May-Hörbücher !

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.11.2010

Kann mich den bisherigen Bewertungen nur anschließen. Das Warten auf Winetou II und III von diesem großartigen Vorleser hat sich gelohnt. Und - so verwöhnt - wird man unbescheiden: Wie wäre es, wenn auch alle Karl-May-Bücher, die bisher von einem Langweiler gelesen werden, noch einmal bei Heiko Grauel in Auftrag gegeben werden könnten?

3 Leute fanden das hilfreich

Wo bleiben die Teile 2 und 3 mit diesem Sprecher?

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.03.2010

Heiko Grauels Stimme verkörpert so gut die Sprache und romantische Dramatik von Karl May, dass die Fortsetzung eigentlich ein Muss für Verlag, Audible und uns Nutzer sein sollte.

Immer wieder gut

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.10.2009

Wer - wie ich - nie genug Zeit hat, um die ZEIT zu lesen, und überhaupt gerne Hörbücher hört, sollte die audible-ZEIT abonnieren und jeweils über das Wochenende mit den Ohren lesen. So viel ZEIT ist immer. Und die Präsentation ist wirklich gut. Es dürfte sogar etwas mehr aus der gedruckten Ausgabe sein.
Zwei Anregungen:
1. Das akustische Inhaltsverzeichnis am Anfang sollte dieselbe Reihenfolge haben wir die einzelnen dann folgenden Beiträge.
2. Ich vermisse die Angaben über die Sprecher(innen).

Wirklich schade

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.09.2009

Ich kann mich der Kritik an der Ungeeignetheit des Sprechers für dieses Buch nur anschließen. Er scheint sich durchweg beim Vorlesen gelangweilt zu haben. Und das überträgt sich so sehr auf den Zuhörer, der Spannung erwartet hat, dass ich es nicht zu Ende gehört habe.

9 Leute fanden das hilfreich