PROFIL

Gabriela Scholl

  • 37
  • Rezensionen
  • 122
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 58
  • Bewertungen

Anders als ich erwartet hatte

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.06.2019

Ich spoiler mich ungerne und lasse mich von Büchern lieber überraschen ohne Rezensionen und Beschreibungen zu lesen. Meine Eindrücke nach dem Hören (No-Spoiler)

- Gefühlt 75% des Hörbuches finden nicht im Weltall statt, sondern behandeln zwischenmenschliche Beziehungen der Charaktere, ihr Training und ihre Gefühle.
- Der Schreibstil ist okay. Nicht überwältigend und ich mag die erklärende Schreibweise nicht so, aber es klingt wie viele andere Romane.
- Die Weltraumszenen sind spannend und gut geschrieben gewesen.
- Es geht leider oft um Politik und Terror. Ein Grund wieso ich solche Romane hören möchte ist, weil ich keine Lust auf den Horror der realen Welt habe. Nun wurde ich auch dort konfrontiert mit sowas. Aber es war halt wegen der Story nötig...
- Der Reveal war interessant, aber auch nichts neues. Einige Komponenten am Reveal fand ich superspannend, andere langweilig.
- Das Ende war mir zu sehr ein Downer Ending.
- Wenn man einen coolen Abenteuerroman im Weltraum hören will ist dieses Buch aus meiner Sicht nicht geeignet. (War meine Vorstellung.) Aber wer kein Problem mit Downern hat sollte es ruhig mal hören.
- Der Sprecher war super.

Ich fand's langweilig :(

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.12.2018

Vielleicht war es ein Fehler zuerst den Film zu sehen, aber ich fand das Buch extrem langwelig. Ich habe es nur zuende gehört, weil ich nebenher gezeichnet habe. Vielleicht gefällt es anderen. Gestört hat mich:

- First Person POV
Also Ich-Erzählweise. Dies führte dazu das das Buch aus 99% innerem Monolog bestand. Ist absolut nicht mein Fall. Es gibt quasi fast nur die Protagonistin. So gibt es auch kaum äußere Dialoge. Zudem ist sie für mich ein "unreliable narrator". Nicht aufgrund der seltsamen Vorkommnisse, sondern da sie in ihrer eigenen Erzählung Dinge verschweigt und später zugibt. Man kann sagen "Ja gut, sie schreibt ja quasi Tagebuch." Aber trotzdem nervte das. Dann gibt es halt öfters Flashbacks zu ihrem Leben. Diese waren zwar schon irgendwie von Belang, aber doch sehr langweilig. Ich fand aber auch den Spitznamen von ihrem Ehemann extrem cringey. So machte das "Hey ghostbird" es noch schlimmer für mich.

- Es passiert nichts
Ja, ich bin hier vielleicht eine verwöhnte Filmzuschauerin. Aber es passiert ja rein gar nichts... Und ich bin Lovecraft Fan! Es ist also nicht so, als sei mir schwammiges Unheil fremd. Und Lovecraft hat ja auch First Person unreliable narrators. Jedoch war es hier wie ein unerträglicher innerer Monolog Philosophievortrag.

- Nerviges Protagonistin
Ich wurde mit der Protagonistin nicht so warm. Einmal keine Verwunderung, wenn man obige Punkte liest. Aber sie ist eben das einzige was diese Geschichte hat. Es gibt nichts außer die Biologin mit ihren Monologen und ihrem Ehemann in der Vergangenheit. Und aufgrund der Story wird sie mir immer unsympathischer. Ich sehnte mich echt nach der naiven Film-Protagonistin, die wie ein normaler Mensch wirkte.

- Sprecherin
Da bin ich zwiegespalten... Einerseits fand ich die Stimme und Stimmenauswahl sehr gut. Andererseits nervte mich die Art der Betonung, wenn sie versuchte Emotionen in die müden Monologe hineinzubringen. Ich weiß nicht... Ich denke mal in einem anderen Buch würde sie mir gefallen. So war sie Trägerin der Monologhölle.

Überraschend gut!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.06.2017

Der Anfang war mühselig, weil der erste Charakter, den man bis ins kleinste Detail beschrieben bekommt, ein absoluter selbstgerechter Drecksack ist. Zudem mag ich keine detailierten Adjektiv-überfüllten Charakterbeschreibungen. Doch die Geschichte selbst ist wirklich nett und der Autor hat viel Fantasie. Auch das Ende ist sehr gut gelungen. Die Charaktere haben mir auch gefallen. Besonders der Englische Lord hatte mein Herz erobert.

Hat mir nicht gefallen... :(

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.06.2017

Schade, der letzte Teil und das Ende haben mir nicht gefallen. Ich deute mal die Gründe an, aber wenn ihr das Buch 4 noch nicht gehört habt lest es lieber nicht. Und wer Buch 1-3 nicht kennt sollte diese Rezensionen eh nicht lesen.

1. Der Plot zwischen Klara und Protagonist entwickelt sich ins Unpassende und klischeehafte. Es ist schade um die Zeit, in der etwas sinnvolleres und neueres hätte passieren können. Die Motivation des Protas gegenüber Klara war sehr unzureichend erklärt, so das ich nur den Kopf schütteln konnte. Gerade wenn man bedenkt, wer Klara höchstwahrscheinlich ist.

2. Ein absolutes Downer-Ending, aus EINEM ganz bestimmten Grund. Warum muss am Ende so etwas schlechtes passieren? Es hätte problemlos ein Happy End in dem kleinen Punkt - für den "Charakter" - geben können. :/ Das macht mir das Ende madig.

3. Es gibt unbeantwortete Fragen. Jaja, offene Ende usw... Ich kann mir das meiste denken, jedoch ist durch Punkt 1. viel Zeit verschwendet worden um befriedigendere Antworten zu geben. Es ging doch um das Bild und das man mehr erfahren wollte. Nun wurde anstatt Grusel und Lösungen dieser komische Klara-Bennedikt-Kram aus den Finger gesaugt.

Ich wünschte fast, ich hätte es nicht gehört und könnte mir meine eigene Geschichte spinnen. Und das mit glücklichem Ende für einen bestimmten Charakter.^^

Einfach nur gut!!!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.06.2017

Ich hatte durch die lange Wartezeit schon das meiste vergessen und habe mir Teil 1 und 2 noch einmal gegeben. Danach gleich den 3. Teil reingezogen. Der Schriftsteller, der Sprecher, die Musik... Diese Hörbücher gehören zu den besten, die ich je gehört habe.

Ich kann nur immer wieder sagen: Als Lovecraft Fan ist das Buch einfach ein Fest.

David Nathan rockt wieder alles!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.03.2017

Ich habe Es mit 12 Jahren gelesen und dachte mir 20 Jahre später kann man sich mal das Hörbuch anhören. David Nathan und teilweise neue Übersetzung verliehen dem Vorhaben noch mehr Sinn.

David Nathan liest das Buch extrem gruselig vor und geht mal wieder richtig auf, besonders beim Clown. Über Story und Autor muss man ja auch nicht viel sagen: Stephen King wie er schreibt und lebt eben. Für 50 Stunden Gruselspaß und ein paar Kindheitserinnerungen lohnenswert.

Süß, interessant und gut - mit Downer-Geschmack

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.03.2017

Der Sprecher ist sehr sympathisch und verdient 5 Sterne, der Plot okay, der Schreibstil ist sehr angenehm, die Charaktere gut gemacht (besonders Andi und Viktoria waren so niedlich!), die Handlungen verlaufen schön zusammen. Das Ende habe ich aber gehasst. Totaler Downer. Das versaut mir im nachhinein die Story.

Spannend

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.01.2017

Ich fand das Hörbuch super spannend und habe immer mitgerätselt was nun die Wahrheit und wer was getan hat. Ich wurde aber nicht mit der Protagonistin warm. Dies kann aber passieren, wenn man einen Charakter als depressives Wrack kennenlernt, das nur an ihre Haarlänge denken kann und gleichzeitig eine Lügnerin zu sein scheint.

Sehr spannend erzählt und gesprochen. Es wird aber sehr viel gebrüllt und ist einfach extrem düster.

Sehr gut, aber bitter mit Downer Ending...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.01.2017

Da es in der Geschichte keine eindeutigen Guten gibt und jeder einen eigenen Geschmack hat, ist es kein Spoiler wenn ich das Ende als 100% Downer Ending ansehe. Aus meiner Sicht gewinnen die Bösen.

Ansonsten ist das Hörbuch sehr gut. Ich habe es innerhalb von 2-3 Tagen durchgehört. Der Sprecher ist wie immer super und von Marc Elsberg werde ich mir auch in Zukunft alles anhören. Die Geschichte ist spannend aufgebaut, gut erzählt und hat halt einen sehr bitter-realistischen Touch. (Deswegen auch kein Happy End.)

Wenn ich noch EINMAL "Heller Fells." hören muss...

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.12.2016

So, ich habe das Hörbuch nun zu Ende gehört. Das Buch ist gar nicht mal so schlecht und wirklich Geschmackssache. Als Norddeutsche ist mir das bayrische reden ganze lustig und authentisch vorgekommen. Hier meine eigenen Gedanken und Meinungen:

(+) Kapitän zur See Wolfgang Härtner ist schon ziemlich cool. ;)
(+) Wenn man nebenher etwas zeichnet ist es gut zum dahin plätschern. Wobei ich bei sehr brutalen Ausschweifungen doch mal pausieren musste.

(+/-) Der Autor nimmt wirklich keine Gefangenen. Entweder du bist halbwegs am Leben, erleidest die schlimmsten aller Tode oder bist schwer verletzt. Realismus schlägt hier doch bitterer zu als ich dachte, nach den anderen Rezensionen.

(-) Im gesamten Buch wird recht oft ohne jeglichen erkennbaren Grund "Heller Fells" gesagt/gedacht. Das hatte zwar irgend einen Sinn, aber mich hat das extrem genervt.
(-) Loads and loads and loads and loads of characters. Jeder hat seine Geschichte...
(-) Ich konnte 95% der Charaktere nicht auseinander halten. Selbst wichtige Charaktere verwechselte ich regelmäßig. Umso schlimmer, dass ständig Szenen kommen, in denen der handelnde Charaktere bewusst nicht genannt wird.
(-) Brutale Szenen sind mir viel zu detailreich und unaufhörlich beschrieben.
(-) Ein bisschen zu viele Zufälle... Ich müsste jetzt Spoilern, aber ich rede von ein paar Plot Reveals und der Obsession von einem der Russen.
(-) Für mich waren die meisten Handlungen extrem langweilig anzuhören. Weil ich einfach nicht viel mit diesen Speznias, Kriegshandlungen, Technik, usw. anfangen konnte. Die ersten 2 Stunden (die anderswo als besonders interessant erwähnt wurden) waren für mich das langweiligste an dem Hörbuch.
(-) Der Oberschurke hat mich genervt. Zu perfekt, zu böse, zu "klug". War zu klischeehaft und uninteressant.

(-) Zwei Schreibstile, die ich nicht leiden kann:

1) Im Nebensatz in die Zukunft blicken. "X wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass diese Entscheidung..." "3 Jahre später würde X sich immer noch daran erinnern und in eine Bärenhöhle ziehen."

2) Pausenlos irgendwelche Sachen andeuten, aber erst am Schluss mit der Sprache herrausrücken. Bei. Jeder. Kleinigkeit.