PROFIL

Puppenspieler

  • 7
  • Rezensionen
  • 4
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 8
  • Bewertungen

plus und minus in starken Ausschlägen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.03.2019

bedingt empfehlenswert
spannende, aber recht schwarze Geschichte
angenehme Stimme mit groben Aussetzern

Noch nie fiel mir bei einer audible-Rezension ein klares Urteil so schwer;
Derart unterschiedliche Empfindungen hatte ich bislang noch bei keinem Hörbuch!

Zunächst: Die Geschichte ist sehr spannend, zwar sind Passagen auch mal absehbar, zumeist nimmt die Handlung aber ungeahnte Wendungen.
So gut wie nie wird es langweilig und man ist in der Geschichte richtig drin, kann sich sehr gut in die Situationen hinein versetzen.
Bei der Länge des Hörbuches ist gerade das eine beachtliche Leistung, die klar für den Autoren spricht!

Allerdings wird die Geschichte je länger, umso düsterer, verworrener, unglaubhafter und auch durchaus spiritistisch. Wer das nicht mag, es meiden möchte oder gar (evtl aus religiösen Gründen) Bedenken bei solcherart Literatur hat, hier also sensibilisiert ist, wäre besser beraten, die Finger davon zu lassen.
Ansonsten handelt es sich hier um eine durchaus interessante Interpretation des Faust-Themas!

Der Sprecher hat an sich eine sehr angenehme, sonore Stimme und auch eine sehr gute Artikulation.
Wäre da nur nicht seine fast singsangartige, schon rhythmische Angewohnheit, einen Satz, oder oft ein Wort stark zu beginnen und das Ende -auch aprupt- leiser werdend zu verschlucken.
Das nervt -grade bei Autofahrten- ungemein und hätte für mich fast zum vorzeitigen Beenden des Hörbuches geführt (dafür wiederum war die Geschichte zu fesselnd).
Der Gesamtpegel der Lautstärke ist zudem recht gering, was bei entsprechenden Nebengeräschen (Fahrtwind, Lüfter, schlechter Straßenbelag etc) noch erschwerend dazu kommt.
Oft waren alle Pegel (Player/Bluetooth und Autoradio als Verstärker) voll aufgedreht, und dann sind die kräftig gesprochenen Stellen viel zu laut, während der Rest immer noch und viel zu oft untergeht.
(zum Vergleich: Anne Moll oder Anuk Ens passiert so etwas nicht, obwohl sie trotzdem sehr leidenschaftlich lesen).

Auf der Couch mag das anders sein, aber bei der Fahrt (im Transporter) hatte das wirklich etwas Quälendes.

Nach einiger -besser erheblicher- Zeit gewöhnt man sich wohl auch ein wenig daran (oder hat der Sprecher sich gebessert?).

Trotz aller minus Punkte ist es schon großartig, ein derart langes Hörbuch zu genießen, ohne sich zu langweilen.
Und das Wort “genießen“ war hier (bei allen deutlichen Abzügen!) durchaus sehr bewusst gewählt!

Die 10€ Abopreis ist dieses Hörbuch allemal wert!

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Schade um die Kürzung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.02.2019

Anne Moll liest wiederum exzellent, da ist das Zuhören Genuss und Entspannung zugleich.

Die Story ist wirklich großartig, nicht umsonst folgten etliche Fortsetzungen.
Die Kürzung verursacht fast Schmerzen.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

heiße Feder

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.02.2019

ein wenig verblasst der Glanz, der für mich bislang von Iny Lorenz ausging.

Die Geschichte ist gut, auch recht spannend.

Nur die stilistischen Mittel wiederholen sich allzu oft.

“wie am Spieß“
“als Schwiegersohn akzeptiert“
“auf den Rücken legen“
sind doch recht einfache sprachliche Umschreibungen, die man nicht mehrfach gleichlautend verwenden muss.
Erst recht sollte das einem Bestsellerautoren nicht in diesem Maße passieren.
Ähnlich verhält es sich mit erzählerischen Mitteln, bspw., dass die Charaktere in diesem Buch ständig befürchten, unbedacht einen Gedanken ausgesprochen zu haben.
Das ist einmal nett, evtl. kann es auch eine Charaktereigenschaft eines Protagonisten werden; hier aber taucht dieses Mittel auffallend oft bei verschiedenen Personen auf.

Das fühlt sich wenig sorgfältig gearbeitet an.
Wenn man bedenkt, dass ja gerade auch auf diesem Niveau Lektoren Korrektur lesen, fragt man sich, wo die Qualitätskontrolle bleibt, bzw. was diese taugt.
Kann sein, dass es ein rein subjektives Urteil ist: aber es riecht verdächtig nach verstärkter Ausrichtung auf finanziellen Gewinn.

Anne Moll liest wieder grandios.
dafür gerne 5*****

Oktober 1516

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.02.2019

große Ähnlichkeit mit dem Hörbuch der Wanderhure, was nur ein Lob bedeuten kann.

Spannung, Handlung, Sprecherin, alles von dieser Qualität.
Wer die “Wanderhure“ und ihre Fortsetzungen mag, wie auch dieses Buch mögen.

einzig nerven die ständigen und doch gleichen Zeitangaben.
Es ist also kein “Spoileralarm“, wenn hier verraten wird, dass die Handlung im Oktober und November 1516 spielt ... ;)

Teil 4 ungebrochen gut

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.01.2019

auch in diesem Teil bewährt sich die Kombination Lorenz/Moll.
Selbst, wenn die Geschichten etwas schwächer werden, fiebert man bis zum Schluss den Helden nach und genießt Anne Molls ruhige wie lebensnahe Art zu lesen.
Gerade ihre Ruhe, die doch große Spannung zulässt, machen Ihre HBer zu einem idealen Begleiter bei Autofahrten.
Man wird weder monoton eingeschläfert noch aufbrausend gestört.

wiederum genial

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.01.2019

Es bleibt ungebrochen:
auch im dritten Band bleibt die Qualität von Geschichte und Lesung auf dem Spitzenniveau der Vorgänger.
Anne Moll liest wieder großartig, die Geschichte ist spannend, alles wie gehabt: ein großes Vergnügen!

Genial

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.12.2018

auch wenn schon lange auf den Markt, sind doch die Geschichten von Marie immer wieder spannend.
Anne Molls ruhige Lesart, ihre gedämpfte, klangvolle Stimme machen das Zuhören leicht und zu einem echten Genuss.
Der Sprecherin gelingt der Spagat, die Story ohne große Theatralik lebendig zu lesen.
So ist man als Hörer ganz realistisch dabei, wenn Marie und Ihre Helden durch Höhen und Tiefen gehen.