PROFIL

Susanne

Oberviechtach, Deutschland
  • 17
  • Rezensionen
  • 55
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 197
  • Bewertungen
  • Verhext

  • Die Chronik des Eisernen Druiden 2
  • Autor: Kevin Hearne
  • Sprecher: Stefan Kaminski
  • Spieldauer: 10 Std. und 6 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.173
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 2.999
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.989

Der Druide Atticus will eigentlich nur eines: seine Ruhe haben vor all den Göttern, Hexen und Feen. Aber dieser Wunsch bleibt ihm verwehrt. Denn nachdem er in Notwehr eine hohe Gottheit getötet hat, wollen plötzlich alle etwas von ihm - Schutz vor Anschlägen, Rivalen aus dem Weg schaffen oder ihm eine spezielle Göttertöter-Versicherung aufschwatzen. Kurz bevor er einen Friedenspakt mit dem örtlichen Hexenorden schließen kann, taucht eine Heerschar neuer Hexen auf.

  • 4 out of 5 stars
  • Mehr - und bitte ganz bald!!!!

  • Von Tatjana Am hilfreichsten 21.05.2014

genialer Sprecher garantiert gute Unterhaltung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.03.2017

nette jugendfreie Unterhaltung mit Humor und Bildungsanteilen (hauptsächlich in englischer Literatur) für Fantasyfans und einem überaus sympathischen Helden

  • Der Stern der Pandora

  • Die Commonwealth-Saga 1
  • Autor: Peter F. Hamilton
  • Sprecher: Oliver Siebeck
  • Spieldauer: 23 Std. und 5 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.678
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.523
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.526

Wir schreiben das Jahr 2380. Das intersolare Commonwealth, ein etwa 400 Lichtjahre durchmessendes Raumgebiet, birgt über 600 Welten. Sternenschiffe sind überflüssig geworden, denn die Planeten sind durch ein Netz aus Wurmlöchern miteinander verbunden. Am äußeren Rand des Commonwealth beobachtet ein Astronom das Unmögliche: Ein Stern verschwindet einfach - vom einen Moment auf den anderen...

  • 5 out of 5 stars
  • Aller Anfang ist schwer.......

  • Von Oliver Am hilfreichsten 24.02.2014

eine Mammutaufgabe

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.12.2016

Der Stern der Pandora ist der erste von vier Teilen der Commonwealth-Saga, die alle als Hörbuch vorliegen und die jeweils über 20 Stunden Hördauer haben. Wenn man also lange Hörbücher liebt, dann ist man hier gut bedient.
Peter F. Hamilton lässt sich sehr viel Zeit seine Welt, seine vielen Charaktere zu beschreiben und seine zentrale Handlung vorzubereiten. Spannend ist die Geschichte also nur in kürzeren Abschnitten, ansonsten halten einen seine fantastischen Visionen von einer zukünftigen Welt und deren detailreichen Beschreibungen bei der Stange. Die neuartigen Errungenschaften klingen pausiblen und nachvollziehbar. Die Menschheit hat sich dank der Wurmlochtechnologie weit im Weltall ausgebreitet. Die gute Nachricht: Die zukünftige Menschheit hat Tod und Krankheiten besiegt. Die schlechte Nachricht: Geld regiert die Welten und nur wer genug davon hat, kann sich die Lebensverlängerungen leisten.

Schlüssselszenen und ihre Protagonisten werden durch ausführliche Rückblicke in die Vergangenheit eingeführt, wie z.B. die Entdeckung der Umhüllung des Dysonpaares oder der erstmalige Einsatz eines Wurmlochs. Als Hörer muss man in der ersten Hälfte dieses Hörbuches erstmal lange Zeit vieles einfach hinnehmen, ohne zu wissen, auf was das eigentlich hinauslaufen soll. Es ist nicht einfach, sich die Vielzahl der Personen, ihre Namen und die zugehörigen Handlungsstränge zu merken und nicht alle werden im ersten Band zu einem Abschluss geführt.Die Geschehnisse werden sehr vorausschauend und umfassend beschrieben.

Es gibt keinen einzelnen Charakter, der das ganze zusammen hält, sondern eine Vielzahl von verschiedenen Figuren, die in den parallelen Erzählsträngen die Hauptrolle spielen, die teilweise autonom verlaufen, wie z. B. die Suche von Ozzy nach den Sylfen, sich streckenweise treffen, wie z.B. Paulas Ermittlungen beim Anschlag auf das Raumschiff Second Chance oder sogar ineinander aufgehen. Mit der Hördauer bekommt man einen immer besseren Eindruck, worauf das ganze hinauslaufen könnte. Trotz der fehlenden Zusammenhänge hat der Autor also genügend Hinweise gelegt, dass der Hörer dem Ganzen nicht vollkommen überwältigt folgen muss, sondern in der Lage ist, eigene Spekulationen und Theorien zu entwickeln.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und werde sicher in den Commonwealth zurückkehren, aber nach 23 Stunden Hörzeit brauche ich jetzt erstmal eine Pause. Oliver Siebeck ist ein guter Sprecher. Er macht gar nicht den Versuch seine Stimme dem jeweiligen Protagonisten anzupassen, denn bei der Vielzahl wäre jeder Sprecher überfordert.

  • Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

  • Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens 1
  • Autor: Sebastian Niedlich
  • Sprecher: Matthias Keller
  • Spieldauer: 9 Std. und 39 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.300
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.178
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.175

Freunde sind etwas Wunderbares. Und manchmal findet man sie an den ungewöhnlichsten Orten. Martin hätte allerdings darauf verzichten können, am Sterbebett seiner Großmutter die Bekanntschaft des leibhaftigen Todes zu machen. Dieser hat sich eingefunden, um die Seele der alten Dame sicher ins Jenseits zu befördern - und ist begeistert, dass ihn endlich jemand sehen und hören kann. Für ihn steht fest: Martin und er sind dazu bestimmt, beste Freunde zu werden. Schließlich ist er ein echt netter Typ!

  • 5 out of 5 stars
  • Fast mehr Drama als Komödie

  • Von Wunderwuzzi Am hilfreichsten 25.07.2018

trotz technischer Mängel Hörempfehlung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.12.2016

Die Geschichte um Martin und den allgegenwärtigen Tod hat mich gut unterhalten, aber auch nachdenklich gemacht. Sie war lustig und traurig zugleich. Martin ist noch sehr klein, als er erstmals eine ungewöhnliche Bekanntschaft macht und sich damit als etwas Besonderes herausstellt. Abgesehen von seinem besonderen Freund ist Martin allerdings zuerst ganz normal und versucht ein normales Leben zu führen. Die typischen Ereignisse im Leben eines Heranwachsenden und die Interaktionen mit Tod werden über lange Strecken mit sehr viel Humor beschrieben und es macht Spaß dem ganzen zuzuhören. Je weiter das Hörbuch fortschreitet und je älter Martin wird, desto differenzierter setzt sich Martin und damit auch der Hörer mit dem Tod auseinander. Ist er vorbestimmtes, unausweichliches Schicksal oder das Ergebnis von Entscheidungen die man im Laufe seines Lebens trifft. Kann man Leute von ihrem vorbestimmten Weg abbringen, wenn man weiß, wann und welcher Tod am Ende auf sie wartet? Das ist für mich eine sehr interessante Frage, die der Autor Niedlich durch Martins Erlebnisse beleuchtet.
Martin beschreibt an seinem vorher bestimmten Todestag rückblickend sein Leben. Seine Bekanntschaft mit dem Tod, sein Heranwachsen, seine erste Liebe, seine zunehmenden Fähigkeiten, die ihm die Tatsache beschert, dass Tod ihn an als seinen Nachfolger auserkoren hat. Abgesehen von der Tatsache, dass Martin den Tod sieht und einige Dinge kann, die normale Menschen nicht beherrschen, ist es eine sehr realistische Geschichte, bei der das übernatürliche nicht zu viel Raum einnimmt und das ganze absurd wird. Manchmal benutzt Niedlich diese Mittel, um Lacher einzuheimsen, aber das streckenweise sehr ernste Thema kann diese Auflockerungen gut gebrauchen.
Von der technischen Seite her, habe ich als fleißige, ansonsten sehr zufriedene Downloadhörerin erstmals eine Beanstandung. Im Hörbuch sind über lange Strecken die Schnitte nicht ordentlich gesetzt worden. Normalerweise bemerkt man diese als Hörer nicht, aber bei diesem Hörbuch kommt es immer mal wieder vor, dass man zu Beginn von Absätzen oder Kapiteln nur den letzten Klang des Startwortes hört, zum Beispiel nur ein „ie“ wenn da ein „Die“ stünde. Das stört ein wenig, nicht so sehr, dass ich das Hörbuch nicht mehr genießen konnte, aber das darf in meinen Augen trotzdem nicht sein.
Matthias Keller liest sehr gut. Er hat das Potential in die Riege meiner Lieblingssprecher aufzusteigen. Er hat eine angenehme, klare Stimme, die er den Figuren und Situationen sehr einfühlsam anpasst. Ein bisschen ähnelt er Simon Jäger, der Hörbuchhörern bekannter sein dürfte.
„Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens“ ist eine vielschichtige, humorvolle, hintergründige und liebevolle Geschichte. Von mir kommt deswegen eine klare Hörempfehlung mit dem kleinen Warnhinweis, dass diejenigen, die geliebte Personen verloren haben, an irgendeiner Stelle dieses Buches diesen Verlust sehr deutlich spüren werden. Das ist zwar sehr traurig, aber ich empfand das gleichzeitig als ein Geschenk.

  • Time*Out

  • Out 3
  • Autor: Andreas Eschbach
  • Sprecher: Stefan Kaminski
  • Spieldauer: 6 Std. und 57 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 373
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 339
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 340

Christopher und Serenity sind im Hide Out zum Nichtstun verdammt. Während die Kohärenz ihre Fäden immer dichter spinnt, verlieren sie jeden Mut. Als dann auch noch mit viel Werbeaufwand der Lifehook eingeführt wird - mit dem die Menschen fast ohne Aufwand gedanklich kommunizieren können - ahnt Christopher, dass die Kohärenz zum alles entscheidenden Schlag ausgeholt hat. Doch dann hat er eine Idee, wo die Schwachstelle des globalen Netzwerkes liegen könnte.

  • 4 out of 5 stars
  • Unbefriedigendes Ende

  • Von Andrea Schmitz Am hilfreichsten 22.10.2018

Klasse Abschluß einer spannenden Zukunftsvision

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.10.2016

Time*Out ist der Abschlussband einer superspannenden dreteiligen Geschichte über eine Version der Zukunft, die gar nicht mehr so weit von uns entfernt ist, wenn manan Fitnessarmbänder, Googlebrillen und Co. denkt. Der Technologiethriller fesselt von der ersten bis zur letzten Minute und dürfte vor allem auch bei der jüngeren männlichen Hörerschaft gut ankommen, da die Hauptpetson ein jugendlicher Compurtnerd ist. Der Autor widersteht der Verlockung einfacher Lösungen der zahlreichen Schwierigkeiten und Probleme, die den Weg der Protagonisten kreuzen und bleibt damit realitätsnah und glaubhaft. Besonders hat mir gefallen, dass er Wert auf Details legt und diese im Lauf der Geschichte nicht unter den Tisch fallen lässt, sondern auflöst oder erklärt. Stefan Kaminski ist ein genialer Sprecher, der den Klang der omnipräsenten Kohärenz wunderbar gruslig verkörpert.

  • Control

  • Autor: Daniel Suarez
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 13 Std. und 50 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 5.979
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 5.661
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 5.664

1969 eroberte der Mensch den Mond. Und was ist die größte Errungenschaft unseres Jahrhunderts? Facebook? Was wurde aus den Visionen der Vergangenheit? Warum gibt es keine großen Erfindungen mehr? Als dem Physiker John Grady die Aufhebung der Schwerkraft gelingt, hofft er auf den Nobelpreis. Doch statt Gratulanten kommen Terroristen. Grady stirbt. Das melden zumindest die Medien.

  • 5 out of 5 stars
  • Spannender Wissenschafts-Thriller

  • Von Sunsy Am hilfreichsten 28.01.2015

Nach Anfangshürde genial vorgetragene Hochspannung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.10.2015

Das ist mein viertes Buch von Daniel Suarez und es ist ihm wieder gelungen mich 12 Stunden lang total zu fesseln und unter Dauerspannung zu setzen. Allerdings ziehen sich, wie schon bei "Kill Decision", die ersten 70 Seiten wie Kaugummi, wenn man mit technischen Details quasi zugeschüttet wird. Das ist das einzige, was ich zu bemängeln habe und an was der Autor, meiner bescheidenen Meinung nach, arbeiten muss, um den perfekten Technik-Thriller abzuliefern.

Ich habe einen neuen Lieblingssprecher! Uve Teschner verkörpert in Control eine Vielzahl von Protagonisten absolut glaubwürdig und mit hohem Wiedererkennungswert. Ob es die harmonische Stimme von Alexa, die Maschinenstimme von Varuna, die schnarrende Soldatenstimme von Morrison oder die des verzweifelten John Grady ist, Uve Tescher switcht scheinbar mühelos von Part und zu Part und "schauspielert" mit seiner Stimme derart gut, dass man gar nicht anders kann, als die Ereignisse direkt vor Augen zu haben.

  • Act of Passion

  • Act 1
  • Autor: Jane Christo
  • Sprecher: Helen Hankele
  • Spieldauer: 9 Std. und 9 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.027
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 957
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 959

Als Maya nach Boston zog, hatte sie andere Pläne, als in einer Bar zu kellnern und gelegentlich als Aktmodel zu jobben. Ursprünglich wollte sie Kunst studieren und ihren Traum leben, anstatt ihn zu begraben. Dass sich der Hotshot-Anwalt Avery in sie verliebt, stand ebenfalls nicht auf ihrer Agenda. Durch die leidenschaftliche Affäre mit dem Staranwalt gerät jedoch nicht nur ihr Gefühlsleben in Aufruhr. Als Avery einen neuen Fall übernimmt, droht die Vergangenheit sie einzuholen und ihr den Rest zu geben.

  • 5 out of 5 stars
  • einfach nur klasse

  • Von Hörbuch Maus Am hilfreichsten 16.04.2016

Ein Highlight im Erotikgenre!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.11.2014

"Act of Passion" ist trotz eindeutigem Titel und noch eindeutigerem Cover nicht ausschließlich ein Erotikroman, sondern mehr. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass die Erotik zu kurz käme oder nicht genügend Power hätte, das Gegenteil ist der Fall. Für Fans heißer Szenen ist "Act of Passion" genau das richtige, vor allem wenn sie auf die härtere Gangart stehen, wie sie seit dem unsäglichen "Shades of Grey" derzeit ziemlich angesagt ist. Wer über romantischen Blümchensex im peinlichen 08/15-Jargon lesen will, ist hier grantiert an der falschen Adresse.

Darüberhinaus entwickelt sich "Act of Passion" im Laufe der Geschichte zu einem echten Pageturner. Die Rahmenhandlung ist kein uninspirirter Füllstoff zwischen den einschlägigen Szenen, sondern bekommt immer mehr Gewicht, so dass am Ende sozusagen zwei gleichwertige Partner die Story tragen. Mayas Geschichte ist mitreißend und vielschichtig, die Intrigen und Taten der Bösen verdammenswert und abstoßend, die Männerriege interessant und sexy. Das klingt platt, ist es aber nicht, denn die Autorin hat glücklicherweise viel mehr Talent Dinge in Schriftform auszudrücken, als ich. Eine kleine Warnung ist allerdings angebracht: Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger und Leute die nicht viel Geduld haben, sollen mit "Act of Passion" warten, bis im April 2015 "Act of Love" erscheint und es mit Mayas Geschichte weitergeht. Ich persönlich kann es jedenfalls kaum erwarten.

Die Sprecherin Helen Hankele macht ihre Sache sehr gut. Sie hat eine sexy Stimme und liest jede Szene in dem ihr gebührenden Tempo, was die Wirkung der Story positiv unterstreicht. Von mir gibt es rundum zufriedene fünf Sterne für intelligente Erotik zum Anhören!

25 von 28 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Kill Decision

  • Autor: Daniel Suarez
  • Sprecher: Tobias Kluckert
  • Spieldauer: 14 Std. und 5 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.501
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.170
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.175

Blutiger Drohnenangriff auf eine Pilgerstätte im Irak. Ein weiterer Angriff trifft eine kalifornische Universität. Die Biologin Linda McKinney weiß nichts davon...

  • 4 out of 5 stars
  • Beängstigend

  • Von Bernd Am hilfreichsten 24.07.2013

Spannende Pflichtlektüre über die mögliche Zukunft

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.09.2013

Sie leben nicht, aber sie töten und sie entscheiden selbst, ob sie das richtige Ziel gefunden haben. Überlässt die Menschheit die „Kill Decision“ einer Maschine? Eine beängstigende Vision.

Autonome (nicht von Menschenhand gesteuerte) Drohnen mit der Intelligenz und den Verhaltenmustern von hoch aggressiven Ameisen ausgestattet, bedrohen den Fortbestand der Menschheit. Menschliche Konditionierungen und uralte soziale Verhaltensmechanismen, die eine vollständige Ausrottung der eigenen Art verhindern, werden dadurch außer Kraft gesetzt. Ameisenexpertin Linda Mac Kinney und Black Ops-Veteran Odin alias David Shaw mit seinem Expertenteam versuchen diesen folgenschweren Schritt zu verhindern.

Zur Abwechslung ist mal nicht das Militär der böse Bube, sondern private Interessengruppen innerhalb des Verteidigungskomplexes der USA, in dem längst nicht mehr alles unter staatlicher Kontrolle ist, sondern viele Aufgaben an Unternehmen „ausgesourct“ wurden. Und unter diesen Unternehmen versucht eines mithilfe des Internets die öffentliche Meinung dazu zu bewegen, dass Gesetze für eine Erlaubnis zum Bau von autonomen Drohnen erlassen werden. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Menschenleben gelten nichts. Drohnenangriffe in den USA! Wer ist der Feind? Man darf nichts mehr glauben, nichts ist mehr so wie es scheint.

Zielobjekte werden durch die Auswertung von Daten gefunden, die man durch spezielle Suchmuster laufen lässt, die jede beliebige Personengruppe herausfiltern können. Die allumfassende Datenüberwachung wird nicht von einem kontrollieren staatlichen Organ durchgeführt, sondern durch private Unternehmen, die ihre Dienstleistungen neben dem Staat auch anderen Interessengruppen zur Verfügung stellen. Die Demokratie steht vor dem Untergang. Es werden monetäre Unternehmensinteressen verfolgt und dafür Meinungen beeinflusst und das im großen Stil. Das Internet, die sozialen Medien und das was die Menschen mehr oder weniger freiwillig von sich preisgeben, machen es möglich. Unvorstellbare Mengen an Daten werden gespeichert und ausgewertet, die Menschen sind gläsern und werden auf allen nur möglichen Kanälen durch gezielte meinungsbildende Maßnahmen im Sinne der Interessen der Mächtigen und Reichen manipuliert. Geschichten lanciert. Gezielt Unwahrheiten gestreut. Suarez nimmt Bezug auf aktuelle Ereignisse, wie die Wiki Leaks Geschichte und man glaubt ihm, dass wir von dieser Wahrheit nicht mehr weit entfernt sind. Die Snowden-Geschichte untermauert seine Entwürfe einer beängstigenden Zukunft.

Kill Decision ist ein spannender Roman mit hohen High-Tech- und Kampfanteil, den Tobias Kluckert wie immer hervorragend vorliest und mit seiner Vortragstechnik sein übrigens tut, um die Spannung zu erhöhen. Diese wird nicht nur durch die Ereignisse erzeugt, sondern auch durch die Frage, ob man nicht schon in der Welt lebt, in der Suarez seine Geschichte spielen lässt. Trotzdem kommen besonders in der ersten Hälfte manchmal etwas Längen auf, wenn technisches Equipment zu ausführlich beschrieben wird. Die Erzählung wirkt leicht distanziert, fast steril und wird erst in der zweiten Hälfte zugänglicher, wenn auch menschliche Aspekte beginnen eine kleine Rolle zu spielen.

Trotz dieser kleinen Schwäche ist in meinen Augen die Lektüre dieses Buches ein Muss, das uns die Augen öffnen sollte, damit wir darüber nachdenken, was wir alles in Netz stellen, uns gegen die Speicherung vermeintlich harmloser Daten zu stellen und nicht alles zu glauben, was uns von den Medien suggeriert wird.

  • Gott bewahre

  • Autor: John Niven
  • Sprecher: Gerd Köster
  • Spieldauer: 11 Std. und 17 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.748
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.349
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.352

"Da kommt Gott - tut so, als wärt ihr beschäftigt." Denn Gott ist stinksauer. Nachdem Er sich im Himmel eine einwöchige Auszeit für einen Angelurlaub gegönnt hat, kehrt Er nach etwa vierhundertfünfzig Jahren (ein Tag im Himmel entspricht 57 Erdenjahren) wieder zurück an Seinen Schreibtisch und muss mitansehen, wie die Erde in der Zwischenzeit den Bach runtergegangen ist. Umweltsünden, Kriege, moralischer Verfall, kirchliche Hassprediger, skrupellose Kommerzialisierung - die Menschen sind auf dem besten Weg, sich selbst zu zerstören. Und so bleibt Gott nichts anderes übrig, als Seinen Sohn Jesus Christus, dem es im Himmel blendend geht und der mit Jimi Hendrix Gitarre spielt und Joints raucht, wieder auf die Erde zu schicken, um Gutes zu tun und das einzig wahre Gebot SEID LIEB zu predigen.

  • 5 out of 5 stars
  • Man denkt Till Eulenspiegel trifft Jesus

  • Von Beata Hartkopf-Prehm Am hilfreichsten 10.10.2011

Was wäre wenn?

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.05.2012

Wer hat sich nicht schon einmal überlegt, wie es wohl ausgehen würde, wenn Jesus uns noch einmal besuchen käme? Würden wir auf seine Botschaft hören? Würden wir ihn erkennen? Würden wir ihm folgen? Würden wir...

John Niven hat aus diesem Gedankenspielchen eine lustige, respektlose, nachdenklich machende und unterhaltsame Geschichte gemacht. Und wie sollte es auch anders sein, Jesus kommt bei seinem zweiten Besuch auf der Erde nach New York und versucht die Menschen auf das einzige Gebot, das sein Dad seinen Schützlingen damals gegeben hatte, aufmerksam zu machen und sie auf den rechten Weg zurückzuführen: "Seid lieb"

Gott ist immer noch sauer auf Moses, der in seinem Geltungswahn dieser schlichten Botschaft damals noch neun weitere Gebote hinzugedichtet hat. Außerdem ist Jesus' Papa erstaunt und ziemlich angepisst darüber, was für wahnsinnige Blüten das Verhalten der Menschen in den letzten tausend Jahren getrieben hat. Drogen sind verboten. Im Christentum gibt es unzählige Splittergruppen, von denen eine jede ein Buch mit Geschichten anders auslegt und sich darüber bekriegt. Statt einander zu helfen, unterdrücken, betrügen und vernichten die Menschen einander. Haben diese armseligen Kreaturen noch eine Chance verdient oder sollte er seine Arbeit einstampfen und von vorne beginnen? Nach einem Besuch bei Satan in der Hölle, der sich über einen "Konjunktureinbruch" in Sachen "menschliche Schlechtigkeit" derzeit keine Sorgen zu machen braucht, entscheidet sich Gott trotzdem für die zweite Chance und sein Sohn soll es wieder einmal richten.

Doch Jesus hat es nicht leicht. Sein Lebensinhalt ist die Rockmusik und er versucht mit seinen Kumpels Morgan und Chris in New York ein Bein auf den Boden zu bekommen. Doch keiner will seine Botschaft hören. Und so lebt Jesus im Kleinen ein gerechtes Leben vor. Er kümmert sich um die Ausgestoßenen der Gesellschaft, um ein altes Pennerpaar, um die Exdrogensüchtige Becky mit ihren beiden Jungs, um den durchgeknallten Vietnamveteranen Bob, um den aidskranken Schwulen Pete und viele andere. Niven zeigt den alltäglichen und nicht nur amerikanischen Wahnsinn auf, der sich zum Beispiel darin äußert, dass ein Lebensmittelmarkt täglich viele Kilogramm Nahrungsmittel in den Müllcontainer entsorgt, während daneben von der Gesellschaft weggeworfene Menschen um ihr Überleben kämpfen.

Die auch in Deutschland mittlerweile allgegenwärtigen Castingshows vergleicht Niven mit Arena-Gladiatorenkämpfen in denen oftmals gestörte Leute grausamen Juroren und einem abgestumpften Publikum "zum Fraß" vorgeworfen werden. Doch genau so eine Castingshow beschert Jesus die Plattform auf die er gewartet hat, um den Menschen seine "Seid lieb"-Botschaft zu überbringen. Mit Exzessen, Übertreibungen, Stimmungsmache, Fäkalsprache und Polemisierungen wird in diesem Buch nicht gespart, trotzdem machen Nivens Worte den Leser nicht aggressiv. Sie stimmen vielmehr nachdenklich, bewegen einen dazu, gewohnte Dinge und eingefahrene Denkmuster zu hinterfragen.

Natürlich kann soviel Gutartigkeit nicht ungestraft bleiben. Wer aus der schützenden Anonymität der Menge ausbricht, macht sich angreifbar und wird angefeindet. So auch Jesus, der mittlerweile mit seinen "Anhängern" in Texas in einer Art Kommune lebt, in der alle ihren Platz haben, egal wie anders sie sind, solange sie einander nur respektieren. Vielleicht hätte er sich nicht gerade Texas aussuchen sollte, aber er wäre nicht der Sohn seines Vaters, wenn sein Ende nicht gewisse Auswirkungen hätte. Und so schließt das Buch mit einem himmlischen Lachflash, als Gott bemerkt, was eine "bekehrte" Frau da um ihren Hals trägt. Nicht ein Kreuz, sondern ein Symbol der

8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Buch des Feuers

  • The Banned 1
  • Autor: James Clemens
  • Sprecher: Reinhard Kuhnert
  • Spieldauer: 17 Std. und 40 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 576
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 238
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 239

Fünf Jahrhunderte sind vergangen, seit der Gott Chi das Land Alasea verlassen und es in die Hände der Dunklen Mächte übergeben hat...

  • 5 out of 5 stars
  • Endlich

  • Von Kindle-Kunde Am hilfreichsten 26.08.2011

Tolle Charaktere entschädigen den schweren Einstieg...

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.09.2011

Die Kurzbeschreibung wird dem Inhalt dieser Fantasy-Saga nicht gerecht. Anfangs wird einem der Einstieg in die Geschichte auch noch so richtig schwer gemacht. Eine Stunde vergeht mit Vorwort, Prolog und Vorgeschichte, bevor die eigentliche Story beginnt. Es werden eine Menge Personen kurz angerissen und mysteriöse Andeutungen gemacht, so dass man erstmal vieles einfach nur schlucken und auf späteres Verständnis hoffen kann. Doch es lohnt sich, durchzuhalten. Wenn man diese Durststrecke nämlich überwunden hat, fesselt "Das Buch des Feuers" immer mehr. Richtig interessant wird es, wenn nach und nach viele fantastische Gestalten dazukommen, wie der uralte Paladin Eril, die zarte Baumnymphe Nilan, die Silurer Mogwied und Ferndal, der Oger Toltschuk, der Bergmann Kraal, der Elfe Merik etc.. Es sei mir verziehen, wenn ich die Namen nicht richtig schreibe, ich habe die Geschichte schließlich "nur" gehört.

Die Geschichte ist von Action geprägt, Kämpfe gegen eklige Wesen müssen überstanden werden und Clemens beschreibt alles sehr detailreich und eindringlich. Für zarte Gemüter ist das aber nichts, wenn zum Beispiel ein grusliger Zauberer einem ahnungslosem Golem den Bauch aufschlitzt, dem Tausende von Würmern entschlüpfen, die im Boden auf ihre Opfer lauern, die es reichlich gibt.

Die Hauptfigur Elena Morinstal ist in diesem Band nicht die überragende Heldin, wie man erwarten würde. Ihr Verhalten entspricht einem "normalen" dreizehnjährigem Mädchen, dessen Welt- und Selbstbild total aus den Fugen gerät. Sie mutiert nicht zum Supergirl, sondern ist auf Hilfe angewiesen. Das ist ein großes Plus der Geschichte, denn bei aller Fantasy sind für mich realistische Charakterbeschreibungen sehr wichtig.
Kuhnerts Lesart passt fantastisch zu dieser Geschichte über Magik, aber ich musste mich an die brummige Sprechweise gewöhnen. Frauenrollen kann er nicht wirklich gut rüberbringen, dafür hat er ein unheimlich gutes Gespür für die passende Tonlage und das richtige Tempo.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Schwert der Wahrheit 7

  • Autor: Terry Goodkind
  • Sprecher: Oliver Siebeck
  • Spieldauer: 10 Std. und 12 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 395
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 163
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 165

Große Bedrohungen stehen über Richard und Kahlan, denn der Traumwandler ist frei. Die Midlands sind zerschlagen und nun treten neue Herrscher auf den Plan. Da geschehen plötzlich Morde in Aydindril und keiner weiß warum unschuldige Menschen getötet werden noch wer sie begeht. Als Richard wieder in den Kampf ziehen muss, versucht er in Aydindril gegen die Truppen der Imperialen Ordnung vorzugehen, um ihre neu erworbene Herrschaft zu stoppen.

  • 5 out of 5 stars
  • Endlich!!!!

  • Von Zahn Am hilfreichsten 30.05.2011

Mißlungene Frauenstimmen

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.08.2011

Ich habe die Schwert der Wahrheit-Reihe bis Band 6 schon gelesen und weil mir die Serie sehr gut gefiel, wollte ich sie noch einmal hören. Die Vertonung 1-3 mit Tobias Kluckert hat mich total überzeugt. Leider fand dann ein Sprecherwechsel statt. Oliver Siebeck mag ein guter Sprecher sein, aber in meinen Augen passt seine Stimme nicht zur Geschichte. Hatte ich mich bei Teil 4-6 damit abgefunden, dass er die Frauenanteile an der Geschichte nicht so gut rüberbringen kann, bin ich von Teil 7 heillos enttäuscht. Er liest die Figur der Lunetta, als hätte die Dame eine Hasenscharte. Das geht gar nicht. Manchmal ist weniger einfach mehr und ich kann Herrn Siebeck nur raten, sich in der Interpretation der Frauenrollen etwas zurückzunehmen.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich