PROFIL

Kira N.

  • 3
  • Rezensionen
  • 15
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 7
  • Bewertungen

Interessante Story aber zeitweise langatmig

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.09.2016

Insgesamt hat mir die Story recht gut gefallen, aber .... die philosophischen Überlegungen geraten teilweise zu lang und überdies werden die Gedanken dauernd wiederholt, merkwürdige Zusammenfassungen bisheriger Ereignisse.
aber ... die Frauenfiguren sind flach, ziemlich klischeehaft bis einfach nur nervig, ich weiß nicht wie oft Evelyn in den letzten Kapiteln ihren Satz mit "Adam,.." einleitete. Dies und der leicht jammernde Ton erfordert schon starke Nerven.
aber ... am Ende ist die Geschichte irgendwie zusammen gestolpert, samt abschließenden belehrenden Reden zu einem simplen Weltbild.

1 Person fand das hilfreich

Eindringlich und spannend

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.08.2015

Die Geschichte hat mich in den Bann geschlagen und die historischen Infos darin waren gut verpackt und störten nicht den Fluss der Erzählung. Der Erzähltrick, dass sich immer wieder erstaunliche "Zufälle" ereignen, Begegnungen mit Personen u.a., die ein frühzeitiges Ende der Geschichte verhindern, entspricht dem Bedürfnis, mit den Hauptpersonen zu fiebern, mehr über ihr Schicksal zu erfahren - obwohl sicherlich in dieser Häufung nicht "normal".
Nur das rosarote Happy End konnte ich mir dann doch nicht mehr antun, meiner Familie ist das bisher nicht zuteil geworden. Und da siegt der Realismus: die meisten Familien erleben es nicht. Das Naziregime hat eine unendliche Wüste an Zerstörung hinterlassen, die noch in den folgenden drei Generationen wirksam ist.

Trotzdem unbedingt hörenswert und ein großes Lob für die Sprecherin, eine wirklich tolle Leistung!

Spannend zweifellos, aber das ist auch schon alles

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.12.2014

Die rasant vorangetriebene Handlung ist sicherlich spannend und hat mich dazu gebracht durchzuhalten. Auch die tontechnische Leistung ist überwiegend akzeptabel.

Ansonsten fällt das hysterische Lamentieren und Gekreische der jungen Staatsanwältin und das (fast) alternativlos aggressive Gebrülle des Afghanistan-Veteranen samt dem hektischen Gehacke auf den Tastaturen nach kurzer Zeit auf die Nerven. Die anderen Charaktere bleiben flach und überwiegend im Hintergrund.

Es gibt keine interessanten Ausblicke oder Einsichten, keine inspirierenden Dialoge, keine überraschenden Perspektiven. Es mangelt an Humor, gewisse Anflüge von müdem Lächeln ausgenomen, und vor allem an Tiefe in jeder Richtung. Und sprachlich - außer einer übergroßen Ansammlung des Sch... Wortes - nichts Bemerkenswertes. Da hilft auch die sprunghafte und teilweise schwer verständliche Aneinanderreihung von Szenen nicht weiter.

Alles in allem eine deutsche Produktion, Flachland soweit das Auge, nein das Ohr natürlich, reicht. Auch ein Fall für das Fremdschämen.

14 Leute fanden das hilfreich