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rhk

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Graviton Titelbild

Wenn wenigstens die Technik stimmen würde

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.07.2013

--- Inhalt ---

Die Geschichte handelt von einer Gruppe von Wissenschaftlern, deren Forschungsstation in der Antarktis aufgrund von Versuchen mit Gravitationswellen und magnetischen Monopolen vom Erdboden verschwindet und ... um nicht zu viel zu verraten ... irgendwo in der Raum-Zeit-Geschichte wieder auftaucht.

Im Grunde ist die Geschichte sehr spannend und hält einige der neuesten, aber auch viele längst überholte, wissenschaftliche Erkenntnisse bereit. Verpackt mit einigen Romanzen und ein wenig Krimi-Touch stehen am Ende unterhaltsame 12 Stunden Hörbuch, wenn es nicht...

--- Hörbuchumsetzung ---

... so eine derart schlechte Hörbuchumsetzung wäre.

Nicht alleine, dass der Sprecher nuschelt und Wortanfänge oder ganze Silben verschmiert... (die ersten Kapitel hatte ich gehofft, der Sprecher würde mal den Korken aus dem Mund nehmen), auch die technische Produktion strotzt vor Fehlern:

- Die Kapitelübergänge sind mit bis zu 35 Sekunden viel zu lang.
- Bei jedem Kapitelanfang hört man das Einschaltplopps des Mikrofons verbunden mit dem typischen "Wackelgeräusch".
- Teilweise ist das Schlucken des Sprechers sehr deutlich zu vernehmen - bis hin zu einem regelrechten Gurgeln.
- einmal kann man den Sprecher sogar noch sein Trinkglas abstellen hören
- Der Sprecher atmet laut, tief und hörbar bei jedem Kapitelanfang ein
- während am Kapitelende Hallfahnen rigoros abgeschnitten wurden.
- Es ist Papierrascheln im Hintergrund zu hören, teilweise auch ein Umblättern
- Verschiedene Stellen, an denen der Sprecher sich verlesen hat (ca. in jedem dritten Kapitel) wurden nicht korrigiert bzw. geschnitten, sondern verblieben in der Produktion enthalten, was sehr störend ist.
- Teilweise wurden Artikel durch den Sprecher weggelassen (obwohl im Originaltext sicherlich nicht fehlend) oder vielleicht beim Schnitt übersprungen
und:
- den unglaublich unwirklichen Schweizer Akzent hätte sich Herr Raab sparen können. Das wirkt einfach nur lächerlich.

Mag sein, dass die Art, wie Herr Raab das Buch spricht, an der einen oder anderen Stelle vielleicht sogar zur Geschichte passt, aber in der Summe ist es eine sehr misslungene Produktion.

--- Fazit ---

Die zwei Sterne gibt es von mir nur für die Geschichte, nicht aber für diese Produktion. Es erinnert vieles an die Hörbuchanfänge, was aber für ein 2013er Hörbuch und zu diesem Preis absolut nicht akzeptabel ist!

Ich empfehle jedem, der an der Geschichte interessiert ist, dem eine gelungene Hörbuchaufbereitung und ein guter Sprecher wichtig ist, sich das Buch zu kaufen und selbst zu lesen.

14 Leute fanden das hilfreich

Schlechte Übersetzung, schlechter Sprecher

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.01.2012

Leider leidet diese doch eigentlich sehr gut geschriebene Story von Isaacson mal wieder an der Umsetzung als Hörbuch.

Nicht nur, dass das Buch falsch und absolut obskur ins Deutsche übersetzt wurde (z.B. "Leiterplatte" wird als "Brett" bezeichnet), der Sprecher kann selbst die einfachsten Fachbegriffe nicht korrekt aussprechen.

Bei einem Hörbuch im Wert von 35 EUR kann auch ein nicht in der Thematik versierter Sprecher mal recherchieren, wie ein Wort oder ein Begriff ausgesprochen wird.

Enttäuschend...

2 Leute fanden das hilfreich

Die Wächter der Teufelsbibel Titelbild

Ein Glas Wasser und ein Salbei-Bonbon...

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.07.2011

... das wünsche ich erstmal Herrn K.D. Klebsch für diese grandiose Meisterleistung!

Die Geschichte ist nicht sonderlich spannend und auch nicht besonders stringent, teilweise verwirrend. Es ist ein teilweise sehr hartes Abbild des Lebens und der Lust und Leidenschaft des späten Mittelalters mit einer erschreckenden Deutlichkeit in den Worten. Die Dialoge wirken gekünzelt und langweilen, aber dennoch holt diese Lübbe-Audio-Produktion aus dieser Story das Maximum raus.

Nicht zu letzt durch die einmalige Dramaturgie, die Herr Klebsch mit seiner unnachahmlichen Stimmfärbung umsetzen vermag, gewinnt dieses Buch erst mit dieser Hörbuchvariante und bekommt dadurch von mir das Prädikat "unbedingt hörenswert"!

7 Leute fanden das hilfreich

Sieger im Wettsprechen: Sascha Rotermund

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.03.2009

Vorbemerkung
-----------
Von Philip Vandenberg gibt es schöne, spannende Bücher aber auch langweilig und trockene. Dieses Buch sollte eigentlich, was die Story betrifft, zu den ersteren gehören. Hmmm... nun, man kann ein Hörbuch auch todsprechen.

Inhalt
-----
Es geht, wie in vielen Vandenbergbüchern um Geheimnisse, um Verschwörungen und um eine Person, die irgendwie in diese Situation reinschlittert und versucht, die Geheimnisse zu ergründen. Ebenso in Die Achte Sünde.
Dabei steht das Grabtuch Jesu Christi im Mittelpunkt - oder eher das, was man dafür hält.
Natürlich gibt es in den Reihen der Kirche Verbündete und Gegenspieler. Genau der richtige Stoff!

Umsetzung
---------
Der Sprecher, Sascha Rotermund, sollte es allerdings einmal als Formel-1-Fahrer probieren, denn durch seine gelangweilte, rasende, pausenlose Sprechweise leidet die Spannung und was schlimmer ist: Das Verständnis für die Story.
Zwischen den Kapiteln gibt es keine klar erkennbare Trennungen, alles 'flutscht' in einem Fluss dahin.
Natürlich braucht das Buch eine gewisse Dynamik und Geschwindigkeit. Wenn man sich aber mehrmals fragen muss, wo man sich gerade in der Story befindet, oder wer der Herr Kardinalstaatssekretär nun eigentlich ist und was er mit der Hypovereinsbank in München zu tun hat, dann ist das leider kein Hörbuch mehr.
In einem richtigen Buch blättert man nochmal zurück und liest nochmal ausführlicher, aber bei einem Hörbuch ist das schwierig.

Fazit
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Schade. Die Story von Philip Vandenberg bekommt von mir 5 Sterne, die Umsetzung ist leider missraten, daher nur 3 von 5 Sternen.

Vielleicht kann Audible einfach noch ein paar Kapiteltrenner oder Pausen setzen, dann macht das Buch wirklich Spaß und bekommt die genau richtige Stimmung.

5 Leute fanden das hilfreich

vorzeitig aufgegeben.

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.03.2009

-- Vorabbemerkung --
Als ich Das Labyrinth von Kate Moss hörte, war ich wirklich fasziniert. Dieses Buch war herausragend und faszinierend. Daher freute ich mich auf das nächste Buch, Die achte Karte.
Doch ich wurde enttäuscht.

-- Inhalt --
Über den Inhalt haben bereits meine Vorrezensenten geschrieben. Nur so viel: Es ist nicht nur eine Geschichte, sondern zwei Geschichten, die sich irgendwo treffen (sollte). Im Gegensatz zu Das Labyrinth funktioniert das in diesem Buch nicht so geschickt. Es quält sich lange um Belanglosigkeiten und lässt bereits zu Beginn viele Fragen entstehen, die im Laufe der Geschichte jedoch nicht beantwortet werden.

-- Erzählstil --
Zum langweiligen Eindruck trägt auch der Erzählstil bei. Schwer und ausladend wird hier mit einer ganzen Reihe von französischen Floskeln versucht, eine Stimmung aufzubauen, die aber nie so recht wirklich da ist. Vorallem die Französismen stören gewaltig. Wie schlimm, wenn man hier der Sprache nicht mächtig ist...
Und genau aus diesem Grund habe ich dann das Hörbuch weggelegt... und erstmal andere Hörbücher gehört. Ob ich dieses Hörbuch jemals weiterhören werde, steht in den Sternen.

-- Technische Umsetzung --
Die Aufnahme ist gelungen. Es sind keine Störungen oder Schwächen enthalten. Im Gegenteil. Die Mischung stimmt. Bei dieser Länge wirklich eine tolle Leistung.

Die Kapitelanfänge sind irgendwie verrutscht und passen nicht mit den Titelanfängen zusammen, was aber nicht weiter stört.

-- Fazit --
Hätte ich das Hörbuch als Buch gekauft, wäre es jetzt schon bei eBay. Ich finde es gähnend langweilig, überhaupt nicht spannend und schreibtechnisch schlecht umgesetzt. Wie schade, dass nach Das Labyrinth zwar mit dem selben Schema dennoch ein solch lahmes Buch herauskommt.

-- Ein Tipp zum Schluß --
Wörterbuch Französisch-Deutsch kaufen!

6 Leute fanden das hilfreich

Zw. den Zeilen

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.01.2009

Vorbemerkung

Erwartet man einen einfach vor sich hin plätschernden Krimi, ist man komplett falsch, denn es ist eigentlich kein Krimi, sondern ein Science-Fiction-Roman. Leider lässt der Roman dem Leser ein gewisses Maß an Interpretationsspielraum.

Denn um diese Geschichte verstehen zu können, muss man in der Lage sein, die dargestellten Inhalte als Metapher zu sehen. Erst dann entwickelt die Story ihren unverwechselbaren Charme, erst dann wirken die 'Ausschreibungsherausforderungen' nicht bizarr, sondern logisch.

Inhalt

Alles fängt mit einem Traum an, den jeder von uns hatte: Man steht an der Supermarktkasse und keine Karte zum Bezahlen funktioniert.

Erst spät im Roman wird dieser Traum und auch der Hintergrund hinter dem Hauptdarsteller aufgeklärt. Bis dahin sieht man sich in mitten einer Geschichte über Investmentfirmen, deren einziger Sinn darin besteht, Konfliktherde in der Welt zu ihrer Gewinnmaximierung zu steuern, zu manipulieren.

Dazu bewerben sich die Firmen um diese Konfliktherde und versuchen die 'Ausschreibungen' mit Hilfe von Autorennen, durchgeführt von den Mitarbeitern der Firmen, zu gewinnen.

Im Laufe der Geschichte erfährt der Hauptdarsteller aus der Kenntnis des Geschäftslebens einen kompletten Wandel seiner Persönlichkeit, seines Weltbilds und seiner Psyche, was sich gegen Ende des Buches in einen bizarren Konflikt eskaliert.

Fazit

Genau dieser Wandel und wie der Hauptdarsteller selbst mit diesem Konflikt umgeht, sich dessen bewust wird und wie er daraus seine Stärken ableitet, macht den Reiz aus, das Buch tatsächlich zu lesen.

Umsetzung

Das Hörbuch lebt wieder einmal von der Brillanz Simon Jäger. Zwar sind einige vermorkste Schnitte, abgeschnittene Hallfahnen oder falsch intonierte Stellen dabei, aber im großen und ganzen finde ich die Umsetzung gelungen.

Die Spannung leidet etwas unter der Länge der Story.

Bewertung:
4 Sterne Story
3 Sterne Umsetzung

5 Leute fanden das hilfreich

Tolle Story - schlechtes Hörbuch

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.01.2009

Also die Story bekommt von mir 5 Sterne. Darüber haben meine Vor-Rezensenten bereits berichtet.

Was mich aber sehr stört - und das trägt leider zu dem schlechten Gesamteindruck bei - ist der quälend langatmige Sprechstil von Hansi Jochmann.

Mit Verlaub: Frau Jochmann ist als Sprecherin für dieses Genre von Literatur ungeeignet. Durch falsche, teilweise auch fehlende Betonungen kommt die Story nur schlecht und schleppend rüber. Auch fehlt es den einzelnen Protagonisten in der eintönigen (vor-)Leseart von Frau Jochmann an einem jeweils eigenen Charakter. So fällt es vor allem bei Dialogen schwer, die Aussagen den Personen zuzuordnen.

Die Konzentration auf den Text leidet darunter sehr.

Man hat den Eindruck, einer genervten Hauptschullehrerin beim völlig unmotiviertem Vorlesen zuzuhören.

Daher nur 2 von 5 Sternen...

1 Person fand das hilfreich

Das Bernsteinzimmer Titelbild

Undurchsichtig, schwach und kaum überzeugend

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.05.2007

Mit vielen Erwartungen habe ich dieses Hörbuch heruntergeladen, auf meinen Treo gepackt und nun überall - in der Badewanne, im Auto, auf Arbeit, in der S-Bahn etc. - gehört.

Am Anfang mit viel Enthusiasmus, am Ende nur noch aus Zeitvertreib.

1. Der Inhalt
Es geht in einer Art 'Dokudrama' um die Geschichte des Bernsteinzimmers. Dabei fängt die Erzählung bei der Besetzung von Leningrad an, entwickelt sich in mehreren unzusammenhängenden zeitlichen Sprüngen in die Vergangenheit (Wie entstand das Bernsteinzimmer?) bis in die Gegenwart.

2. Das Audiobook
Es gibt einen Erzähler, der durch die Geschichte führt. Dieser ist manchmal sehr enthusiastisch, oft aber langatmig und langweilig.

Daneben wurden Stellen mit wörtlicher Rede durch verschiedene Sprecher umgesetzt. Diese sprechen aber den Text sehr unterschiedlich. Einige ('Herr Wachter') oder ('Jana') können überzeugen, andere kann man nicht wiedererkennen oder sprechen sehr laienhaft. Es entsteht fast nie der Eindruck eines Dialogs, sondern eher der einer lähmenden 'Vom-Blatt-Ablese-Zeremonie'.

Vereinzelt wird mit Halleffekten gearbeitet oder eine Geräuschskulisse untergelegt. Ab und zu wird zur dargestellten Zeit passende Musik als Bett eingespielt.

3. Die techn. Umsetzung
Es gibt einige unsaubere Anschnitte oder 'Abwürgen' von Hallfahnen. Das stört vorallem beim Hören mit dem Kopfhörer.

Die Musik ist für meinen Geschmack zu laut, die Geräusche schaffen es nicht, eine Atmosphäre zu erzeugen. Ebenso wenig die Sprecher.

4. Das Fazit
Ich habe den roten Faden der Geschichte in der ersten halben Stunde verloren, da dort wild von einer Szene zur anderen wahllos hin und her gesprungen wird. Oft habe ich mir die Frage gestellt: 'ehhhm. Wo bin ich eigentlich gerade?' Mag sein, dass dies an der Kürzung liegt, aber die Sprecher tragen ihr Übriges zu dieser Verwirrung bei. Eine Prägung des Hörers auf eine Sprechstimme eines Charakters kommt nicht oder nur zum Teil zu Stande.

2 Leute fanden das hilfreich