PROFIL

P. Fehling

  • 25
  • Rezensionen
  • 17
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
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  • Bewertungen

Warum muss es denn immer gleich die Neuerfindung des Rades sein?

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.06.2020

Eine solide Geschichte. Nicht zwangsläufig noch nie da gewesen aber doch ungewöhnlich im Setting. Erinnert mich entfernt an den deutschen Independent Sci-Fi Film EZO1 The Forces of Madness (auf DVD veröffentlicht als The last Starship). Der Sprecher liest gut betont und haucht jeder Figur Leben ein, unterscheidet dabei jedoch lediglich zwischen Emotionen und Geschlechter. Sodass alle Frauen eine ähnliche Stimme haben und alle Männer ebenso. Ganz gut folgen kann man ihm trotzdem. Den nächsten Teil werde ich mir auch anhören.

So schlimm ist Ulmen aber nun wirklich nicht.

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.06.2020

Zur Geschichte und deren Kult will ich keine Worte verlieren und es wäre vermutlich auch nicht nötig. Zuallererst einmal ist Christian Ulmen, alleine durch seinen ihm eigenen Humor, absolut geeignet für den Erzählerpart des Romans. Nach langem hin und her überlegen ob er Zaphod Beeblebrox nicht doch etwas zu bekifft interpretiert, denke ich: Nein tut er nicht. Das ist eine Interpretation von null Bock auf die Regeln anderer und einer lässig gechillten Arroganz, die Zaphod durchaus an den Tag bringt. Was nicht heißen soll, dass es nicht anders auch gegangen wäre. Einzige Stimmen, die ich gerne austauschen würde sind Ford, den er zu fiepsig spricht, was bei einer Hauptfigur sehr anstrengend ist, vielleicht hätte er eine ähnliche, aber abgeklärtere Stimme wie Arthur gebraucht, und zweitens Deep Thought, den Ulmen hat singen lassen (warum auch immer) und das in einer sehr langsamen Weise, der es schwer fällt über längere Texte hinweg zu folgen. Bei Marvins Stimme, ging die Melancholie etwas verloren, aber das hab ich ihm verziehen, da es Spaß macht ein männliches Pendat zu GLaDOS (Portal Spielreihe) als Marvin zu hören. Das hat er wirklich unvergleichlich gut umgesetzt.

Ich mag es eigentlich kurz und knackig

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.06.2020

Die Stimmen sind ganz anständig und die Klangqualität ist auch in Ordnung, aber der Sprecher der Hauptfigur, kriegt keine wirkliche Stimmung hin und betont alles falsch oder nicht intensiv genug. Die Story, na ja, außer der Pointe wird alles in der Inhaltsangabe verraten. Das Ende hätte nach meinem Geschmack auch etwas zynischer oder gemeiner ausfallen dürfen. Und obendrein geht das Hörspiel nur 5 Minuten, wenn man das Audible Intro und die Abspannmusik abzieht. Etwas albern, dass die Musik länger läuft, als der Hauptteil.

Innteressante Sichtweisen

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.02.2020

Gute Stories. Passend zu den jeweiligen Themen besetzte Stimmen. Nathan kenne ich gut und schätze ihn sehr und auch die anderen haben einen guten Job gemacht, aber vom ersten Interpreten hätte ich gerne mehr gehört.

1 Person fand das hilfreich

NICHT! Die Sterntagebücher

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.07.2019

Das hier vorliegende Hörbuch sind nicht die urkomischen Sterntagebücher, sondern "nur" die in vielen deutschen Auflagen enthaltenen Anhänge "Aus den Erinnerungen Ijon Tichys", die einen unerwartet nachdenklichen Tichy präsentieren, sehr gut geschrieben sind und wunderbar philosophische Ansätze bieten, aber leider enttäuschen, wenn man sich auf etwas witziges freut. Wer etwas für philosophische Science Fiction übrig hat, dem kann ich dieses ansonsten großartige Hörbuch wärmstens empfehlen. Mit Ausnahme der "Waschmaschinentragödie", die Tichy so präsentiert, wie die meisten ihn kennen und lieben gelernt haben und daher allen anderen zu empfehlen ist. Der Sprecher macht seine Arbeit sehr gut und bemüht sich jedem Charakter eine andere Stimme bzw. Sprechweise zu geben. Leider gibt es die „richtigen“ Sterntagebücher noch immer nicht als Hörbuch. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Die ernsteren Geschichten, die den Hauptteil einnehmen, spielen obendrein ausschließlich auf der Erde. Daher der Punkt Abzug für die Irreführung mit dem Titel "Sterntagebücher".

5 Leute fanden das hilfreich

Well, Hello Captain Obvious

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.05.2019

Die Idee, die Geschichte in Briefen an verstorbene Promis zu verfassen ist gar nicht schlecht. Leider würde der Roman genau so funktionieren wie jetzt, wenn der Teil mit den Prominenten nicht wäre, denn die betreffenden Anekdoten sind nicht mehr als Randnotizen und daher sehr redundant. Auch setzt die Protagonistin in den Briefen voraus, der Angeredete Verstorbene würde auch um den Inhalt des vorangegangenen Briefes an eine andere Person wissen. Inhaltlich ist die Story, so traurig das Schicksal der Protagonistin auch sein mag, doch sehr dünn. Es fehlt jegliche emotionale Bindung zwischen dem Leser und den Figuren. So fragt Laurel ihren Freund etwa in der Mitte des Buches „Bin ich zu kaputt für dich?“ und ich fragte mich, wo ist sie denn kaputt? Sie ist unsicher und trauert. Aber wirklich kaputt ist deutlich mehr als das. Daher wirken ihre absurden Handlungen (die bei einer merklich kaputten Person durchaus nachvollziehbar sein könnten) gegen Ende, total willkürlich und grundlos übertrieben. Leider ist der Handlungsverlauf auch alles andere als neu und daher stark vorhersehbar. Auch war mir der Erzählstil oft zu schmalzig, schnulzig, aber das ist meine rein subjektive Meinung. Fazit: Jugendliche, die glauben sie hätten große Sorgen und Probleme, die könnten hier auf ihre Kosten kommen. Wem Traumabewältigung und ähnliche Themen interessieren, der ist bei den Büchern von John Green besser aufgehoben.

1 Person fand das hilfreich

Drei Sichten, eine Geschichte

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.01.2019

Bei „Keine Lieder über Liebe“ handelt es sich auf der einen Seite zwar um ein einfach erzähltes Liebesdrama und man könnte vielleicht dem Buch vorwerfen nur eine Seite der Geschichte zu beleuchten, ich wüsste dabei leider auch überhaupt nicht, wie man das in Tagebuchform anders lösen könnte, ABER und es ist bewusst ein sehr großes ABER, „Ellens Tagebuch“ ist genau genommen nur ein Blickwinkel der Dreiecksbeziehung. Das Musikalbum „Keine Lieder über Liebe“ der Hansen Band erzählt die Sicht von Marcus (Jürgen Vogel) und der gleichnamige Film zeigt was die Kamera unter der Regie von Tobi (Florian Lukas) eingefangen hat. Dieses gewagte Experiment der anderen Art lässt mich dem ganzen 5 Sterne geben.

Der Blick in die Psyche einer heranwachsenden Zwangsneurotin

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.12.2018

Ich bin oft skeptisch bei mir unbekannten Interpreten, aber der Klang von Birte Schnöinks Stimme passt vermutlich besser als jede andere bekannte Sprecherin, in die Rolle der neurotischen Ich-Erzählerin. Besonders gefielen mir dabei die Ein- oder Zweiwortsätze der wörtlichen Rede. Sie wirkten oft beiläufig und ein wenig unsicher, was zur Hauptfigur sehr gut passt. Ob sie das bewusst so gesprochen hat oder in anderen Büchern auch so macht und ob es da passt oder störend sein könnte, lass ich an dieser Stelle offen. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, besser sogar als John Greens erster Roman „Eine wie Alaska“, da wir hier sogar Einblick in die Psyche erhalten und ihr Handeln nicht bloß wirr und unwillkürlich für den Hörer erscheint.

1 Person fand das hilfreich

Die Sockensuchmaschine Titelbild

Eine Kindheitserinnerung zum Leben erweckt

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.11.2018

Als Kind habe ich diese Geschichte mit der Grundschulklasse vorgelesen bekommen. Die tolle Turbobrille ging mir seit dem nicht mehr aus dem Sinn, auch wenn ich den genauen Titel des Buches nicht mehr wusste. Jetzt wiederentdeckt und sofort erkannt, dass es dieses Buch ist. Mit Freude festgestellt, dass Knister der Autor ist. Meine Tochter liebt die Hexe Lilly Bücher von ihm. So konnte ich ihr dieses Hörspiel schmackhaft machen. Gemeinsam haben wir an mehreren Abenden der lustigen Geschichte gelauscht, bis zum spannenden Finale. Die Sprecher machen dabei einen spitzen Job. Der Erzähler Dietmar Mues steht für sich mit seiner unverwechselbar prägnanten sonoren Stimme.

How I met your Brother

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.08.2018

Was kann man groß erwarten? Ist halt der Bro Code als Hörbuch. Ob alle Artikel der gedruckten Version enthalten sind habe ich nicht geprüft. Wem der für Barney Stinson typische Humor zusagt, dem könnte das Hörbuch gefallen. Mir hat es als Ergänzung zur Serie sehr gut gefallen. Natürlich sollte man, aber das sollte sich von selbst verstehen, die Regeln nicht all zu ernst nehmen. Ob die Regeln denen der Serie stellenweise im Widerspruch sind, ist mir auch nicht bekannt, wäre aber interessant zu wissen.