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christel

Deutschland
  • 48
  • Rezensionen
  • 398
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 48
  • Bewertungen
  • Liebes Kind

  • Autor: Romy Hausmann
  • Sprecher: Leonie Landa, Ulrike C. Tscharre, Heikko Deutschmann
  • Spieldauer: 12 Std. und 39 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 307
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 284
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 283

Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen "Zirkulationsapparat". Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht - und der Alptraum geht weiter. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich nun zurückholen will, was ihm gehört.

  • 5 out of 5 stars
  • Herzrasen garantiert!

  • Von Julie Am hilfreichsten 06.03.2019

Beklemmend

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.03.2019

Durch das traurige Beispiel von Natascha Kampusch weiß man ja, daß es solche kranken Typen
offensichtlich wirklich gibt. Das Schicksal. in Gefangenschaft auch noch Kinder zu bekommen, ist ihr
ja wohl Gott sei Dank erspart geblieben.
Durch Jasmins Geschichte wird einem eindringlich klar, wie sich eine posttraumatische Belastungsstörung
äußert, und daß man jemandem auch das Leben nehmen kann, ohne ihn zu töten.
Hannah, das wandelnde Lexikon, klingt eigentlich wie ein konditionierter Roboter, oft schwer zu ertragen,
und man fühlt sich an Diktaturen erinnert, wo ja frühzeitig der Drill der Kinder anfängt, um sie zu regierungstreuen
Robotern zu machen.
Es gibt auch eine Erklärung, warum der Täter zu diesem Monster wird, und was nützt es, was soll man mit
solchen Typen denn machen außer wegsperren, das bleibt die ewige Frage.
Spannend und eindringlich beschrieben, sehr gut gelesen, der Täter bleibt bis zur Auflösung ganz am Ende unklar.

  • Das Licht

  • Autor: T. C. Boyle
  • Sprecher: Florian Lukas
  • Spieldauer: 14 Std.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 188
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 180
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 180

T. C. Boyles Roman über den Psychologen und Hippie Timothy Leary und dessen LSD-Experimente: hell, bunt und wie ein Rausch. Endlich wird der aufstrebende wissenschaftliche Assistent Fitz auf eine der LSD-Partys seines Professors, dem Psychologen und LSD-Guru Timothy Leary, eingeladen. Er erhofft sich davon einen wichtigen Karriereschritt, merkt aber bald, dass Learys Ziele weniger medizinischer Natur sind; es geht dem Psychologen um eine Revolution des Bewusstseins und eine von sozialen Zwängen losgelöste Lebensform.

  • 1 out of 5 stars
  • Vertane Zeit

  • Von Angelika von Aufseß Am hilfreichsten 26.02.2019

Saufen, vögeln, Trips einwerfen - eine Studie?

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.03.2019

Für mich war das Ganze ein Flop, ich hab erwartet, wirkliche Sucher würden ihre Erlebnisse unter LSD schildern,
außer ein bißchen Gefasel über Licht und ein paar verzerrte Wahrnehmungen passiert hier aber nicht viel.
Alle hängen nur rum, jeder schläft mit jedem, weil man ja vom Einzel - ins Gruppenbewußtsein kommen soll,
es wird nicht nur LSD eingeworfen, sondern ständig gesoffen, und das bereits morgens, außerdem gehen die
Joints auch noch um, arbeiten tut eigentlich kaum jemand, außer die Mahlzeiten zuzubereiten.
Eine Horde jugendlicher Kinder ist auch dabei, meist unbeaufsichtigt und sich selbst überlassen.
Und natürlich dauert es nicht lange, bis sie auch in die Drogensessions einbezogen werden,
Finanziert wird das Ganze von einer Reihe reicher Gönner, die wahrscheinlich nicht so recht wissen, wohin mit
dem Geld, unglaublich das alles, völlig dekadent.
Da ziehe ich doch den Hut vor echten alternativ Lebenden, die sich selbst versorgen.
Oder vor tibetischen Mönchen, die wirklich Suchende sind, oder vor der Disziplin der Kinder in den Shaolin Klöstern.
Das hier ist für mich einfach nur dauerbedröhntes Volk, ich hab mich ja wirklich gewundert, daß der
Timothy Leary noch 76 Jahre alt geworden ist bei dem Lebenswandel.
Und ich hab mich überhaupt nicht gewundert, daß die ganze Bagage überall nur auf Ablehnung gestossen ist..
Für mich hat das nicht viel mit echter Suche zu tun, und der Titel ist irreführend, weil es über das eigentliche
Thema nur vages Gefasel gibt.

  • Wie tief ist deine Schuld

  • Autor: Ruth Ware
  • Sprecher: Julia Nachtmann
  • Spieldauer: 13 Std. und 21 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 67
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 63
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 62

Als Isa ein Hilferuf ihrer alten Schulfreundin Kate ereilt, fährt sie sofort nach Salten - dem Ort, wo sie mit Kate, Thea und Fatima das glücklichste und am Ende grauenvollste Jahr ihres Lebens verbracht hat. Sie waren damals fünfzehn, eine eingeschworene Clique und bekannt für das "Lügenspiel", das sie mit allen spielten. Die einzige Regel: Nie die anderen drei anlügen. Isa wird schnell klar, warum Kate ihre Hilfe braucht: In der Nähe ihres Hauses wurde eine Leiche gefunden. Sie wissen, wer es ist. Und sie wissen auch, wie die Leiche vor siebzehn Jahren dort hingekommen ist.

  • 3 out of 5 stars
  • Wenn ich noch einmal den Namen Freya höre

  • Von christel Am hilfreichsten 08.12.2018

Wenn ich noch einmal den Namen Freya höre

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.12.2018

Eigentlich mag ich ja diese Hin- und Herblenden zwischen früheren Zeiten und heute, auch wenn es dann
oft halbe Jugendbücher sind,
Aber das hier, die Hälfte der Geschichte bitte auslagern in die Elternzeitschrift in die Kategorie
" Ich bin zum ersten Mal Mutter"
Freya (der Säugling) guckt empört, guckt interessiert, steigert sich in einen Weinkrampf, verzieht das Gesicht,
läuft rot an, Stillen in allen möglichen und unmöglichen Situationen, und das in Endlosscheifen-Wiederholung,
vom Rest der Geschichte bleiben vielleicht noch 6 Stunden, und die Geschichte ist dann auch nicht sonderlich
aufregend.
Ungefähr so spannend wie die Tatortkommissarin, die mehr mit der Unterbringung ihres Kindes als mit der Lösung
des Falles beschäftigt ist, für sowas gucke oder höre ich keinen Krimi.
Bin sehr entnervt-

27 von 31 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Mädchen aus dem Moor

  • Autor: S. K. Tremayne
  • Sprecher: Vera Teltz
  • Spieldauer: 11 Std. und 12 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 519
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 491
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 488

Kath und Mark Redway leben bescheiden, aber zufrieden mit ihrer neunjährigen Tochter Lyla auf dem Dartmoor. Für Kath bricht daher eine Welt zusammen, als sie eines Tages nach einem Autounfall aus der Ohnmacht erwacht und man ihr sagt, sie habe einen Selbstmordversuch begangen. Der Unfall und auch schon die vorangegangene Woche sind aus ihrer Erinnerung verschwunden - bis mysteriöse Flashbacks sie zu quälen beginnen. Da ist das Gesicht ihres Mannes, der sie bedroht...oder ist es das ihres Bruders? Da ist das legendäre Grab der Selbstmörderin Kitty Jay auf dem Dartmoor - was hat es mit ihr und ihrer Mutter zu tun?

  • 4 out of 5 stars
  • Gänsehaut...

  • Von Julie Am hilfreichsten 06.09.2018

Oh schaurig ist's, übers Moor zu gehen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.09.2018

Eine eindringliche Geschichte, deren Spannung von der Stimmung in der düsteren und faszinierenden
Umgebung im Moor lebt.
Sofort fällt einem das Gedicht von Annette von Droste Hülshoff ein.
Katharina hat einen Unfall, den sie nur knapp überlebt, sie hat danach eine Amnesie, die sich bis mehrere Tage
vor dem Ereignis erstreckt.
Es passieren seltsame Dinge, die sich nach und nach entschlüsseln, bis auch ihre Erinnerung sich langsam
wieder einstellt, und alles war komplett anders als gedacht.
Ihr Mann ist "Eingeborener" des Dart Moors und Ranger im riesigen Naturgebiet.
sie selbst ist Archäologin.
Ihre Mutter war eine selbstverliebte Hippiedame mit Hang zur Esoterik.
Ihre Tochter ist ein einsames Mädchen ohne Freunde, die sich nur in der umgebenden Natur wohlfühlt,
ein besonderes Verhältnis zu den Tieren, Pflanzen und Steinen hat.
Sie ist Asperger Autistin, und in vielen Situationen wird ihre besondere Persönlichkeit beschrieben,
ihre besondere Hörfähigkeit, ihre Fähigkeit, massenhaft Text zu lesen und zu speichern.
Nicht eigentlich ein Krimi, aber eine wirklich gute Geschichte,
wie immer toll gelesen von Vera Teltz, die inzwischen so sehr zu meinen Favoriten gehört, daß
ich schon rückwärts suche, welche Bücher sie gelesen hat.
Sie macht das wirklich gut, man hat das Gefühl, man ist mitten drin, das zwischen den Ponys schlafende Mädchen,
die Hunde, die ihr ergeben aufs Wort folgen, die Dinge, die sie alle zu Mustern legt,
auch die knallharten Situationen, wenn sich ein Schaf in Stacheldrähten verfangen hat oder
überall erfrorene Vögel liegen in den kalten und harten Wintern,
Und trotz allem nimmt alles ein gutes Ende, bis auf die eine Sache mit den Hunden, aber trotzdem.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Leben, das wir begraben

  • Autor: Allen Eskens
  • Sprecher: Oliver Erwin Schönfeld
  • Spieldauer: 10 Std. und 16 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.729
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.579
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.575

Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson. Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt.

  • 4 out of 5 stars
  • Das Leben, das wir begraben

  • Von BEnnyE Am hilfreichsten 27.04.2018

Tolle Geschichte

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.05.2018

Tolle Geschichte, warmherzig, kommt ohne ekelige Gewaltszenen aus und ist
trotzdem spannend, sehr guter Sprecher.
Ich hoffe auf ein weiteres Buch vom Autor- und Sprecher-Team

  • Eine Idee erscheint

  • Die Ermordung des Commendatore 1
  • Autor: Haruki Murakami
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 13 Std. und 1 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.281
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.227
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.224

Der Held des neuesten Romans von Haruki Murakami, ein namenloser junger Maler, hatte sich mit den Jahren in Tokio einen Ruf als hervorragender Porträtist erworben. Doch mit der Trennung von seiner Frau lehnt er schlagartig sämtliche Aufträge ab. Er will sein Leben neu ordnen und zieht sich in ein abgelegenes Haus zurück. Dort legt ihm sein Agent eines Tages ein äußerst lukratives Angebot vor. Er soll das Porträt eines steinreichen Mannes anfertigen. Nach einigem Zögern nimmt er an.

  • 5 out of 5 stars
  • Sofort weg

  • Von P.&I. Am hilfreichsten 19.06.2018

manchmal ist weniger mehr

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.02.2018

Eigentlich mag ich die magischen Geschichten von H.M. Das was hier geschildert wird,
ist ja auch nicht so einzigartig, wenn man an die Geschichte vom Bildnis des Dorian Gray
denkt oder an die lebendig werdende Puppe Pinoccio. aber darum geht es gar nicht.
Es gibt soviel künstliche Längen, zig mal werden Sachen wiederholt, die schon gesagt
wurden, man hat regelrecht das Gefühl, ein Hörbuch für 6 Stunden soll auf 12 Stunden gestreckt werden, damit es damit kaufattraktiver wird.
Ich hätte gerne mehr über japanische Mythologie, die Gong schlagenden Mumien etc
gehört, statt seine zu Tode langweiligen Beschreibungen seiner Frauengeschichten.
Daß manche Bilder so gemalt sind, daß man denkt, die Figuren fangen gleich an zu sprechen, oder man könnte in das Bild hineinkriechen, daraus hätte er viel mehr
Inhalt machen sollen, über Malerei, die Unterschiede etc, das hätte mich alles viel mehr interessiert, es sind ein paar gute Ansätze dabei, aber dann plätschert wieder das belanglose Zeug und schon ist das Hörbuch vorbei, schade.

8 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Kalte Seele, dunkles Herz

  • Autor: Wendy Walker
  • Sprecher: Monika Oschek, Vera Teltz
  • Spieldauer: 11 Std. und 31 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 137
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 129
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 127

Cass Tanner ist wieder da. Nach drei Jahren. Zusammen mit ihrer Schwester Emma verschwand sie eines Nachts. Und niemand wusste, was geschehen war. Jetzt erzählt Cass, was passiert ist. Mit jedem Wort wird klarer: Cass und Emma sind in keiner "normalen" Familie groß geworden. Perfekte Täuschung und unbarmherzige Manipulation bestimmten von klein an ihr Leben. Und die Dämonen der Kindheit lauern noch immer in ihrem Elternhaus. Warum also ist Cass jetzt an diesen grausamen Ort zurückgekehrt? Und wo ist Emma?

  • 5 out of 5 stars
  • Ein überzeugendes Buch! Psychologisch hochspannend

  • Von Julie Am hilfreichsten 22.09.2017

Psychodrama der Spitzenklasse

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.10.2017

Ein Blick hinter den schönen Schein der Gutverdienenden und Schönen,
die typische Selbstdarstellung, die heute überall in den sozialen Medien zelebriert wird.
In der Dramatik erinnert das Ganze an "Wer hat Angst vor Virginia Wolfe", da geht es um
eine zerrüttete Ehe, hier geht es um eine total gestörte Mutter, die sich nur um sich selbst dreht und alles um sich herum kontrolliert .
Es geht um die narzisstische Persönlichkeitsstörung, die für einen Außenstehenden
überhaupt nicht klar zu erkennen ist, da überall die Illusion einer perfekten Familie aufgebaut wird. Unglaublich detailreich beschrieben und wohl kaum besser darzustellen als in
so einem umfangreichen Drama.
Ich fand es hochspannend, aber dafür muß man sich für die Thematik der
nicht richtig greifbaren psychischen Auffälligkeiten interessieren, die fließend in echte
psychiatrische Krankheitsbilder übergehen, wenn Konflikte dazukommen und alles
anfängt zu entgleiten und zu eskalieren.
Für Krimifans ist das sicher nicht die richtige Kost.
Am ehesten für Leute, die auch "Die Therapie" von Sebastian Fitzek spannend fanden,
oder "Hausfrau" von Jill Alexander Essbaum.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Hirngespenster

  • Autor: Ivonne Keller
  • Sprecher: Vera Teltz
  • Spieldauer: 11 Std. und 36 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.975
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.859
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.862

Als Silvie nach einem Unfall erwacht, ist die einst so lebenslustige Frau gefangen in ihrem eigenen Körper. Ihre Schwester Anna, die seit Jahren kurz vor einem Zusammenbruch stand, scheint verschwunden - und die Frau, die sie so liebevoll pflegt, hat Silvie über Jahre als gefährliche Rivalin gesehen.

  • 5 out of 5 stars
  • Spannend aufgebaut, toll erzählt, geniales Ende

  • Von Ute Am hilfreichsten 19.08.2017

Dreiecksbeziehungen und Geschwisterkonflikte

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.07.2017

Anna und Sylvie sind Schwestern, wie sie verschiedener nicht sein könnten,
Sylvie trägt das Herz auf der Zunge, immer frei raus, trägt die Klamotten, die ihr
gerade gefallen. Anna erkrankt in ihrer Jugend an Leukämie, wird zwar gesund,
aber entwickelt zwanghaftes Verhalten und eine Tablettensucht, um ihre bleibenden
Ängste zu deckeln, ihre Kinder wachsen ihr über den Kopf, sie lebt mit ihrem Mann
eine "alle sollen denken, daß" Beziehung, ihr Mann ist ein nach Geld und Ansehen strebender Makler, alles völlig neurotisch , gestört und verlogen.
Sylvie verliebt sich in einen Mann, dessen Herz aber nie aufhört, an Sabina zu hängen,
das schwebt über ihnen wie eine Wolke. Nur weil Sylvie zweimal schwanger wird,
versuchen sie, alles irgendwie aufrecht zu halten, obwohl sie sich immer mehr voneinander
entfernen und beide ihre Geheimnisse haben.
Anna, die berufstätige und eigenständige Frau und Sylvie, die perfektionistische Hausfrau,
der alles aus dem Ruder läuft, wissen nur bedingt wirklich etwas voneinander und merken erst nach und nach, daß jede auf ihre Art unglücklich ist.
Anna stürzt immer weiter und tut etwas, das ihr niemand zugetraut hätte,
Sylvie erleidet einen Zusammenbruch.
Alles wird in Rückblicken aus den verschiedenen Perspektiven erzählt.
Das Ende ist völlig überraschend und wird so einige Leute befremden,
aber es gibt Kulturen mit nicht wenig Bevölkerung, für die eine solche Sichtweise
des Lebens völlig selbstverständlich ist, zum Beispiel in Indien.
Mehr sei nicht gesagt, eine hörenswerte spannende Geschichte.
Gut gelesen, die russische Olga mit ihren Kommentaren ist toll,
(im edlen Restaurant mit noblen MIniportiönchen - " ist Kinderteller?"
oder ihr Blick auf den Preis der Champagnerflasche - "Sagen mein Herr,
wieviel verdienen?" , herrlich und gut mit russischem Akzent vorgetragen.

7 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Rabenkönig

  • Ein Fall für Dr. Ruth Galloway 5
  • Autor: Elly Griffiths
  • Sprecher: Gabriele Blum
  • Spieldauer: 10 Std. und 44 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 479
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 448
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 444

"Ich habe die Knochen des Rabenkönigs gefunden, Ruth. Diese Entdeckung wird alles verändern. Trotzdem fürchte ich mich." Wenige Tage nach dem Verfassen dieser Zeilen ist Ruth Galloways Studienfreund Dan Golding tot. Kurzerhand reist die forensische Archäologin mit Töchterchen Kate zur Ausgrabungsstätte in den Norden Englands - ausgerechnet dorthin, wo ihre große Liebe DCI Nelson gerade mit seiner Familie Urlaub macht.

  • 5 out of 5 stars
  • Eine wunderbare Reihe

  • Von matthias Am hilfreichsten 06.06.2017

nIchts Halbes und nichts Ganzes

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.05.2017

Für mich war es eine eher langweilige Story, auch ein paar Leichen machen
keinen spannenden Krimi.
Die paar historischen Sachen über Artus sind kaum vorhanden,
mit Dan Brown ist da nichts zu vergleichen.
Dieses ewige Theater um den Ex und die Kleinkindtochter der
Hauptprotagonistin fand ich ziemlich nervig, wenn ich einen Familienroman
lesen möchte, kauf ich mir einen, und keinen als solchen deklarierten Krimi.
Die Sprecherin war gut, sonst hätte ich es vielleicht nicht mal zu Ende gehört.
Da waren keine Personen, von denen man sich am Ende des Buches kaum
verabschieden möchte, vielleicht ein paar ganz nette Episoden mit dem
Hobby- Druiden.

4 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Selfies

  • Carl Mørck 7
  • Autor: Jussi Adler-Olsen
  • Sprecher: Wolfram Koch
  • Spieldauer: 17 Std. und 17 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 5.052
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 4.738
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 4.717

Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Sie kämpft mit aller Macht dagegen an - und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Und welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?

  • 5 out of 5 stars
  • Fan von Cark Mørck und dem Dezernat Q

  • Von Hannah Am hilfreichsten 17.03.2017

Carl Morck und Assad, ein Superteam

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.03.2017

Wieder so eine Geschichte mit nebenbei viel Grund zum Lachen, ohne daß es eine
Krimikomödie ist, aber Assads verdrehte Sprichwörter und seine Kamelgeschichten
sind einfach Spitze.
Es geht um Roses traumatische Kindheitserlebnisse mit ihrem tyrannischen Vater, die ihren
Abschluß in einem schweren Arbeitsunfall finden, bei dem sie direkt daneben steht..
Rose gehört zum Ermittlerteam,als in einem Fall eine Person ihrem Vater
zum Verwechseln ähnlich sieht,
ist es, als ob er aus dem Grab aufsteht, und sie entgleist psychisch komplett.
Das und die Bemühungen ihrer Kollegen, ihr da rauszuhelfen, sind der eine Strang
der Geschichte. Der zweite ist der um eine Sozialamtsangestellte, ihr Klientel und
das Umfeld der Mädels, die regelmäßig zu ihr kommen, um Geld zu kriegen.
Sie nennt sie Sozialschmarotzer und macht eine Metamorphose zur Kriminellen durch,
die man sich schwer vorstellen kann, aber es ist ja auch ein Krimi und keine
Realität.
Insgesamt eine tolle Geschichte, ich freue mich auf eine Fortsetzung,
natürlich undenkbar ohne neue Kamelmetaphern.
Wieder so ein Krimi, bei dem einem die Figuren so vertraut werden, daß man
trauert, wenn es keine Fortsetzung gibt.
Der Sprecher hat eine Art der Betonung und Akzentuierung, daß ich nie weiß,
wie ich ihn eigentlich finde, aber wenn man in der Geschichte drin ist, hat man
sich ruckzuck daran gewöhnt, für mich war es danach kein Problem mehr.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich