PROFIL

E.

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  • Ein Prozent ist genug: Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen

  • Autor: Jorgen Randers, Graeme Maxton
  • Sprecher: Sebastian Walch, Yara Blümel
  • Spieldauer: 7 Std. und 26 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 46
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 44
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 44

Die Fronten sind verhärtet: hier die Anhänger des Degrowth, die negative Wachstumsraten für unverzichtbar halten - dort die Mehrheit der Wachstumsgläubigen, die noch immer von zweistelligen Zuwächsen träumt. Radikale Rhetorik und Konzepte scheinen mehr denn je nötig zu sein, um sich Gehör zu verschaffen. Doch gibt es wirklich keine Lösungen dazwischen? Für Jorgen Randers und Graeme Maxton ist es höchste Zeit, Realitäten anzuerkennen und Denkblockaden zu überwinden.

  • 5 out of 5 stars
  • Absolut hörens- und nachdenkenswert

  • Von Saarpirat Am hilfreichsten 18.01.2017

... mehr linkes Geschwätz als hilfreiche Anleitung

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.11.2017

nachdem der Hörer erfährt, dass die Schere zwischen arm und reich weiter unerträglich auseinander geht und das leistungsorientierte globale Wirtschaften an all dem schuld ist, vergessen die Autoren darauf ihre Positionen mit Fakten zu unterlegen.
Auf die Definition von Begrifflichkeiten wie Armut wird im Kontext verzichtet, "Thomas Piketty" wird zwar zitiert, leider extrem verkürzt, so wie es halt zur eigenen Geschichte passt, das ist mir zu wenig!

Die Autoren vergessen dabei dem Leser / Hörer zur Kenntnis zu bringen, dass der "böse" Neoliberalismus daran schuld ist, dass wir in unseren Tagen eine noch nie da gewesene breite Mittelschicht entwickelt haben (die lt. Piktetty 40% des Kapitals besitzt).
Auch fehlt jeder Hinweis darauf, dass durch die Globalisierung (Achtung böse!) es nicht nur China und Indien geschafft haben in deren Bevölkerung die Armut drastisch zu reduzieren.

Gerne unterstütze ich, dass wir auch mit geringem Wachstum voran kommen. Doch selbst wenn es kein Finanzsystem, kein Schuldgeldsystem und keine neoliberalen Wirtschaftssysteme gibt, wird nur der überleben der leistet und damit zum Bestand seiner Gesellschaft beisteuert.

Mit Umverteilung von "oben nach unten" lösen sich die in diesem Buch benannten Probleme unseres Planeten sicher nicht, diese Analyse ist falsch, da sollte uns zu unserer Rettung etwas besseres einfallen!



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