PROFIL

mandelauge

  • 14
  • Rezensionen
  • 117
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 59
  • Bewertungen
  • Der Anschlag

  • Autor: Stephen King
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 32 Std. und 5 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 6.927
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 4.458
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 4.444

Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte - wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt: Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission.

  • 5 out of 5 stars
  • Ambitionierter Stoff – gelungen umgesetzt

  • Von Ein Kunde Am hilfreichsten 03.02.2012

Auch ohne Horrorelemente super!

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.11.2012

Obwohl das Hörbuch eine Gesamtlänge von über einem Tag hat, wird es nicht langweilig. Die Geschichte ist spannend, historisch angehaucht und auch die Problematik der Zeitreise wird gut gelöst. Denn Steven King ist sich durchaus darüber bewusst, dass man nicht ohne Folgen in der Zeit herumspazieren kann, sondern mit jedem Eingriff in die Vergangenheit etwas Wesentliches verändert, auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so scheint. Für Jake Epping ist dieser Schmetterlingseffekt nicht immer einfach und beängstigt ihn zunehmend.

Nachdem ich nun die Zeitreise in die 60er Jahre auch ohne eine Flasche Root Beer beendet habe, werde ich in naher Zukunft sicherlich wieder auf Stephen King zurück greifen.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Insel der besonderen Kinder

  • Miss Peregrine 1
  • Autor: Ransom Riggs
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 11 Std. und 8 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 6.493
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 4.825
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 4.829

Fantasie oder Wirklichkeit? Die Wahrheit über einen Mord und seltsame Kinder: Gruselige Gutenachtgeschichten oder schauerliche Realität? "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs wirft uns mitten hinein in die unglaublichen Erlebnisse des 15-jährigen Jacob und seines Großvaters Abraham. Was steckt wirklich hinter dieser mysteriösen Insel und den schrecklichen Monstern? Die dichte, undurchschaubare Handlung zieht den Hörer sofort in ihren Bann und hält ihn bis zum letzten Satz gefangen. Verantwortlich dafür ist neben Riggs lebendigem Erzählstil die herausragende Leistung von Sprecher Simon Jäger. Mit verschiedenen Stimmfärbungen unterstreicht er die Wesenszüge der einzelnen Charaktere perfekt und lässt so ein höchst lebendiges Bild in den Köpfen seiner Zuhörer entstehen.

  • 5 out of 5 stars
  • Märchen oder Wahrheit?

  • Von Moni Am hilfreichsten 03.02.2012

Ein besonders Buch und besondere Kinder

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.02.2012

Schon beim Anblick des Covers wird der Betrachter von einem unheimlichen Gefühl heimgesucht. Ein grünlicher Schimmer umgibt das Buch mit einem schwebenden Mädchen, das alles andere als normal wirkt. Es verspricht die Magie einer Geschichte mit sich zu bringen, die unheimlich ist, aber ebenso schön und wunderlich.
Zu Beginn entführt der Autor Ransom Riggs den Leser respektive Hörer in das Leben von Jacob. Er ist ein ganz normaler Junge, welcher zusammen mit seinem Großvater gedanklich Abenteuer erlebt, von denen manch andere Kinder nur träumen. Je weiter die Geschichte voran schreitet, desto grusliger wird diese und nimmt den Leser mit hinfort auf eine beinahe einsamen und mystischen walisischen Insel. Das einzige Manko ist, dass die Lektüre in gewissem Maße vorhersehbar ist. Wobei es die Spannung nicht drosselt, sondern einem lediglich das Gefühl verleiht man würde selber auf des Rätsels Lösung stoßen. Eine zarte Liebesgeschichte und die unheimlichen Ereignisse, die Jacob erwarten und einholen, runden das Buch ab.
Den Hörern sei das Hörbuch ans Herz gelegt. Es wird von Simon Jäger gesprochen, der wieder einmal zeigt, dass er es versteht einer Story die richtige Stimmung einzuhauchen, sie mit Leben zu füllen und das richtige Kribbeln beim Zuhörer zu schaffen.
Allerdings muss man ganz klar sagen, dass die Illustrationen des Buches und die Gestaltung einfach zu diesem Erlebnis dazu gehören. Deshalb sollte man auch beim Hören einen Blick auf die Bilder wagen, denn man wird sie nie vergessen.
Egal ob gehört oder gelesen: Das Buch Die Insel der besonderen Kinder hält sein Versprechen, was es einem gibt, wenn man es zum ersten Mal in den Händen hält. Es ist durchweg spannend, haucht einem unheimliche Geheimnisse ins Ohr und lässt den Leser selbst nach der letzten Sekunde nicht frei. Ein wunderbares Buch und fantastisches Material um verfilmt zu werden. Vielleicht hat der Autor Ransom Riggs sich ja nicht nur aus Spaß auf die Suche nach der perfekten Location gemacht. Wer davon mehr sehen möchte, sollte unbedingt seine Internetseite ransomriggs.com besuchen.

Kurzum: Für die dunkle Jahreszeit und für eine Reise in das verwunschene Wales die perfekte Lektüre! Egal ob zum Lesen oder Hören verleiht es einem das Gefühl wieder ein Kind zu sein, das an einem Kamin sitzt und bei einer heißen Tasse Schokolade ein Märchen erzählt bekommt.

69 von 83 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Saeculum

  • Autor: Ursula Poznanski
  • Sprecher: Aleksandar Radenkovic
  • Spieldauer: 6 Std. und 3 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 274
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 201
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 202

Der 20-jährige Medizinstudent Bastian ist fasziniert von Sandra aus der Mittelalterszene und begleitet sie zu einem Live-Rollenspiel...

  • 5 out of 5 stars
  • Mystisch, spannend und abenteuerlich!

  • Von mandelauge Am hilfreichsten 20.01.2012

Mystisch, spannend und abenteuerlich!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.01.2012

Bastian ist kein besonders außergewöhnlicher Mensch. Er hat keine besonderen Hobbies, denn hauptsächlich geht seine „freie“ Zeit für das Medizinstudium verloren. Man könnte meinen er sei ein Musterschüler und vor allen Dingen gewöhnlich. Auf einem Mittelaltermarkt lernt er bei einer Verabredung mit Sandra ihren Freundeskreis kennen. Sandras Freunde flüchten nur allzu gern aus dem Alltagstrubel. Saeculum nennt sich diese Gruppe. Dieses Wort steht für Jahrhundert, in diesem Fall für das 14. Jahrhundert. Kurzum lädt Sandra ihn ein mit auf die nächste Convention zu kommen, welche sie alle an einen unbekannten Ort führen wird, der nur für die Gruppenleiter bekannt ist. Bastian lässt sich nicht lange bitten. In seinen Ohren klingt dieses Vorhaben aufregend und ist wahrscheinlich genau die richtige Abwechslung vom Alltag, die Bastian gerade braucht.
Gut vorbereitet macht er sich mit der Gruppe am Pfingstwochenende auf den Weg ins Ungewisse, nichts ahnend, was dort auf sie warten würde. Mysteriöse Hinweise tauchen auf und einige Gruppenmitglieder verschwinden. Ist es tatsächlich ein Fluch, der auf ihnen lastet oder spielt jemand den Reisenden einen üblen Streich?

Saeculum ist ein fabelhaftes Buch, was einen schon zu Beginn in seinen Bann schlägt. Es vereint die verschiedensten Elemente in sich und die Autorin versteht es mit diesen zu spielen.
Es ist nicht nur ein Katz und Mausspiel mit dem Protagonisten, sondern ebenso mit dem Leser. Ursula Poznanski schreibt Bücher mit höchsten Spannungsgrad für Jugendliche, die auch Erwachsene lesen können und dabei nicht unberührt bleiben. Nervenkitzel ist in jedem Alter garantiert. Während Erebos konsequent real gewesen ist, hat Saeculum den gewissen Hauch an Mystik und Grusel. Es ist nichts für Zartbesaitete, sondern für diejenigen, die das Abenteuer suchen.
Rundum ein tolles Buch, das man kaum aus der Hand legen kann und besonders zu dieser Jahreszeit für gemütliche Stunden mit Gänsehaut sorgt.
Auch der Sprecher des Hörbuchs Aleksandar Radenkovic verleiht den Charakteren mit unterschiedlichen Stimmfarben ihre gewisse Eigenart. Ohne, dass die Personen genannt werden, erkennt man sie auf Anhieb und kann sich mit ihnen identifizieren. Mühelos versetzt er einen in einen vereinsamten, dunklen Wald oder auf einen Mittelaltermarkt. Eben jenen Markt auf dem es einem zu Anfang des Buches verschlägt und die ersten Spekulationen aufkommen lässt mit was man es bei dieser Lektüre zu tun hat.
Einzig zum Schluss lässt die Sogkraft ein wenig nach, aber schneller als man glaubt, ist dieser Jugendthriller schon zu Ende.

12 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Nichts

  • Was im Leben wichtig ist
  • Autor: Janne Teller
  • Sprecher: Laura Maire
  • Spieldauer: 2 Std. und 57 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 93
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 50
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 51

Nichts bedeutet irgendetwas, das weiß ich seit Langem. Deshalb lohnt es nicht, irgendetwas zu tun...

  • 5 out of 5 stars
  • Fesselndes Hörbuch

  • Von Simone Am hilfreichsten 14.02.2011

Ein Buch mit Bedeutung - spannend, fesselnd, skandalös

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.01.2011

Nichts hat im Leben Bedeutung. Der Meinung ist Pierre Anthon, Schüler der 7. Klasse und beschließt nach den Sommerferien, dass es nichts gebe, was Bedeutung hätte und verlässt die Klasse. Er hat nicht vor wieder zu kommen. Deshalb beschließen seine Klassenkameraden, dass sie Pierre Anthon zurück holen müssen. Doch ganz so einfach ist dieses Vorhaben nicht. Schneller als sie gedacht hätten, befinden sie sich in einem perfiden inneren Konflikt.
Aus der Sicht von Agnes wird die Geschichte um den Sinn des Lebens beschrieben. Pierre Anthon verlässt die Klasse, weil das Leben angeblich keine Bedeutung hat. Nicht für ihn, noch für sonst irgendwen. Um ihm vom Gegenteil zu überzeugen, beschließen seine Klassenkameraden einen „Berg der Bedeutung" zusammen zu tragen. Bestehen soll dieser Berg aus persönlichen Gegenständen von allen aus der Klasse. Jeder hat die Pflicht seinen Teil hinzuzfügen. Es entwickelt sich zu einem Ritual zwischen den vierzehnjährigen Jugendlichen. Sie gehen regelmäßig zum stillgelegten Sägewerk, um dort ihren Berg zu errichten. Die Erwachsenen sollen nichts davon mitbekommen. Zu Anfang sind die Gegenstände noch harmlos, wenn auch mit Bedeutung für den Besitzer. Agnes muss ihre grünen Sandalen hergeben. Andere geben Fotos oder Bücher her. Das daraus ein makaberes Spiel werden würde, ahnt zu Beginn keiner - bis Gerda ihren Hamster auf den „Berg der Bedeutung" legen muss. Das ist noch lange nicht das Ende. Die Kinder geben alles. Denn jeder, der etwas abgegeben hat, wählt den Nächsten und seine Opfergabe aus. Bis zur Vollendung des Berges fließen nicht nur Tränen und Blut, auch die Moral geht verloren.
Mit einer Laufzeit von 178 Minuten ist das Hörbuch zwar für Zwischendurch geeignet, allerdings nicht für nebenbei. Agnes erzählt die Geschichte und Laura Maire verleiht ihr ihre Stimme. Maire verleiht Agnes' Gedanken und Gefühlen Substanz und bringt den Konflikt des Buches mit einer kindlichen, aber starken Stimme zum Ausdruck. Ein starker, fesselnder Roman.

7 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Eine Weihnachtsgeschichte

  • Autor: Charles Dickens
  • Sprecher: Helmut Krauss
  • Spieldauer: 3 Std. und 30 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 394
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 287
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 290

Dem herzlosen Geizkragen Ebenezer Scrooge erscheint in der Weihnachtsnacht erst der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley, dann die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht. Sie verdeutlichen ihm seine Grausamkeit und Hässlichkeit gegenüber seinen Mitmenschen und führen die Verwandlung von Ebenezer Scrooge herbei. So wird der einstige Menschenfeind zu einem liebenswürdigen und barmherzigen Menschen, der seinen guten Vorsätzen Taten folgen lässt und dafür sorgt, dass dies ein unvergessliches Weihnachtsfest wird.

  • 5 out of 5 stars
  • Zurecht ein Klassiker

  • Von Tedesca Am hilfreichsten 16.12.2010

Die schönste Weihnachtsgeschichte

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.12.2010

Das heilige Fest neigt sich dem Ende entgegen. Heute ist der letzte Weihnachtstag, was allerdings kein Grund ist, nicht noch einmal in einer schönen Weihnachtsgeschichte abzutauchen. Während man die Spuren vom letzten Weihnachtsgelage beseitigt, eigenet sich ein Hörbuch natürlich besonders gut. Daraus kann sich ein wunderbares Hörvergnügen entwickeln, wenn man Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, gesprochen von Helmut Krauss, nimmt.
Marley ist tot. So beginnt die Geschichte um den miesepetrigen Ebenezer Scrooge. Marley war sein Geschäftspartner und einziger Freund, den Scrooge jemals hatte. Ebenezer ist ein tüchtiger Mann. Zu tüchtig, könnte man sagen. Dazu ist er geizig, unfreundlich und gönnt seinen Mitmenschen nichts Gutes. An dem heiligen Abend, ein Jahr nach Marleys Tod, ergeignen sich jedoch merkwürdige Ereignisse. Scrooge wird von seinem alten Geschäftspartner als Geist heimgesucht. Schwere Ketten hängen an ihm, welche durch seinen schlechten Charakter immer länger und länger geworden sind und die nach seinem Ableben an ihm haften. Er prophezeit Scrooge, dass ihn in den kommenden drei Nächten drei Geistern heimsuchen werden. Jedes Mal, wenn die Uhr eins schlägt.
Das Ziel der drei Geister soll es sein Scrooge beizubringen, was es heißt ein fröhlicher Mensch zu sein und was es bedeutet nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben.
Mit Helmut Krauss als Sprecher ist diese Weihnachtsgeschichte ein wunderbares Hörvergnügen. Mit seiner rauen, dunklen Stimme, stellt er einen wunderbaren Erzähler da, der das Geschehen von Außen beobachtet. Er inszeniert Scrooges Wesensveränderung wunderbar und verleiht dem Ganzen ebenso eine düstere Note.
Fazit: Zum Hören, Lesen oder Sehen ein tolles Mär, das die ganze Familie in seinen Bann zieht. Mit einer ungekürzten Fassung von drei Stunden und dreißig Minuten durchaus für den heiligen Abend oder für den Weihnachtsputz geeignet. Meine absolute Weihnachtsempfehlung!

4 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Sieben verdammt lange Tage

  • Autor: Jonathan Tropper
  • Sprecher: Andreas Pietschmann
  • Spieldauer: 7 Std. und 18 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 88
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 15
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 15

Familientreffen bei den Foxmans enden gewöhnlich mit zuschlagenden Türen und quietschenden Reifen...

  • 4 out of 5 stars
  • Wie aus dem richtigen Leben

  • Von mandelauge Am hilfreichsten 26.11.2010

Wie aus dem richtigen Leben

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.11.2010

Zerrüttete Familien sind nicht selten. Doch nicht jede wird dazu angehalten Schiwa zu halten und Sieben verdammt lange Tage miteinander zu verbingen.

Judd Foxman erzählt die Dinge aus seiner Sicht. Wie ihn seine Frau mit seinem Chef betrogen hat, sie dennoch von ihm schwanger ist und in welchem Dilemma er sich befindet allein zu sein. Und ausgerechnet jetzt stirbt sein Vater. Der letzte Wunsch von Mr. Foxman: seine Familie soll zusammen Schiwa feiern und von ihm Abschied nehmen. Obwohl die Familie nicht besonders gut miteinander auskommt, rottet sich diese zusammen und verbringt sieben Tage miteinander. Doch so schrecklich wie es klingt, ist es nicht. Hass, Angst, Freude, Trauer - alle Gefühle werden deutlich, die eine Familie zusammenhält und auseinanderbringt. Die eigene Familie kann man einfach nicht verleugnen.

Sieben verdammt lange Tage ist eine leichte, plätschernde Geschichte, wie sie in jeder Familie von statten gehen kann. Doch Jonathan Tropper schafft es ein so simples Konstrukt durch starke Charaktere lebendig werden zu lassen. Die Sprache ist belebend und bereitet dem Leser Freude beim Lesen und Hören.

Andreas Pietschmann zeigt wie man Sprache einsetzen kann, um auch langatmigen Texten die richtige Note zu verleihen. Männern und Frauen verleiht er eine identifizierbare Stimme.

Ein Roman, den man Zwischendurch genießen kann. Man sollte sich darauf einstellen keine hochtragende Geschichte zu hören, sondern eine, wie sie sich in der Realität abspielen kann. Sie ist nicht spannungsgeladen, sondern spiegelt das Leben so wider, wie es in Wirklichkeit ist.

Fazit: Sieben verdammt lange Tage von Jonathan Tropper ist als leichte Lektüre durchaus geeignet und verspricht schöne Stunden.

5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Das Bildnis des Dorian Gray

  • Autor: Oscar Wilde
  • Sprecher: Lutz Riedel
  • Spieldauer: 9 Std. und 43 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 657
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 180
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 182

Als der gutaussehende Dorian Gray ein Portrait von sich betrachtet, äußert er den Wunsch, dass es an seiner Stelle altern, er hingegen aber immer sein jugendliches Aussehen behalten soll. Kurz darauf bemerkt er merkwürdige Veränderungen an seinem Bild, die er nicht voraussehen konnte. Das Porträt altert tatsächlich an seiner statt und die Spuren seiner Sünden und Vergehen brennen sich in sein Abbild ein. In seiner Verzweiflung schließt er das Bild weg, um es vor neugierigen Blicken zu verbergen. Doch das Bild wird zu einem Dämon von dem er sich nicht losreißen kann...

  • 2 out of 5 stars
  • Sorry, aber es zieht sich

  • Von Mathias Semm Am hilfreichsten 23.01.2012

Ein hörenswerter Klassiker

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.11.2010

Viele Male habe ich es versucht. Viele Anfänge habe ich gemacht und dann habe ich mir Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde als Hörbuch besorgt und hatte einen Hörgenuss der Extraklasse.

Die Geschichte um Dorian Gray ist simpel. Der junge Dorian ist schön und wird von jedermann geliebt und geschätzt. Besonders der Künstler Basil Hallward ist von seinem Äußeren angetan und möchte Dorians unberührte Schönheit auf einem Gemälde festhalten. Mit sechzehn Jahren ist der junge Mann noch unbekümmert, doch durch Lord Henry, der bald schon sein engster Freund werden sollte, lernt er was es heißt schön und jung zu sein. Nachdem er sein Bild betrachtet, welches ebenso makellos ist, wie er selbst, beschließt er, dass seine eigene Schönheit nie vergehen dürfe. Er ahnt nicht, welchen Fluch er sich damit auferlegt hat. Die Jahre gehen einher und während Dorian Gray äußerlich wunderschön bleibt und seine jugendliche Frische genießt, verkümmert seine Seele. Er erschrickt, als er sein Portrait nach einiger Zeit sieht. Es hat sich verändert. Schnell geht ihm auf, dass nicht nur sein Alter darin widergespiegelt wird, sondern ebenso seine Seele. Sein Innerstes wird für jeden, und vor allen Dingen für ihn, sichtbar. Er beschließt, dass er das Bild verstecken muss. Mit den Jahren nimmt seine Skupellosigkeit immer mehr zu. Das Ganze entwickelt sich zu einem Teufelskreis, in dem Dorian keinen Ausweg für sich sieht.

Der Sprecher Lutz Riedel verleiht der Geschichte mit seiner Stimme den richtigen Farbton: dramatisch, ironisch, schockierend und abstrakt. Er versteht es das Tempo richtig anzupassen und auch schwierige Sachverhalte so zu betonen, dass sie dem Hörer verständlich sind.

Fazit: Egal ob man Das Bildnis des Dorian Gray liest, hört oder sieht, man sollte sich diese faszinierende Geschichte nicht entgehen lassen.

6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Schlimmes Ende

  • Eddie Dickens 1
  • Autor: Philip Ardagh
  • Sprecher: Harry Rowohlt
  • Spieldauer: 2 Std. und 51 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 171
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 70
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 70

Eddies Eltern leiden an einer seltsamen Krankheit. Ganz gelb sind sie, und sie stinken nach alten Waermflaschen. Als die Gefahr besteht, dass Eddie sich bei seinen Eltern ansteckt, wird er zu Verwandten geschickt. Pech, dass es sich um seinen Wahnsinnigen Onkel Jack und seine Wahnsinnige Tante Maud handelt. Und dass ihr Haus Schlimmes Ende heisst. Eddie kommt auf der Reise nach Schlimmes Ende ploetzlich abhanden und findet sich im Sankt-Fuerchterlich-Heim fuer dankbare Waisen wieder.

  • 5 out of 5 stars
  • Ausgezeichnete Unterhaltung für jede Altersklasse

  • Von mitdank Am hilfreichsten 07.12.2004

Ein Schlimmes Ende ohne schlimmes Ende

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.08.2010

Wer glaubt, dass sein Leben skurril ist, ist noch nicht in Eddies Welt abgetaucht.
Eddi Dickens' Eltern leiden an einer seltenen Krankheit, die sie nicht nur gelb macht, sondern ihre Ränder auch noch wellig werden lässt. Das heißt für Mr. und Mrs. Dickens erst einmal das Bett hüten und Eiswürfel in Form von berühmten Generälen lutschen. Eddi wird unterdessen mit seinem Wahnsinnigen Onkel Jack und seiner Wahnsinnigen Tante Maud weggeschickt, damit er sich nicht ansteckt. Er soll vorerst bei ihnen in ihrem Haus „Schlimmes Ende" wohnen. Kaum nachdem der Entschluss gefallen ist, macht Eddi sich mit seiner Tante und seinem Onkel mit der Kutsche auf den Weg und merkt schnell, dass nicht nur seine Begleiter etwas verrückt sind. Eine kuriose Reise beginnt, die Eddi, trotz Warnung seiner Mutter, ins Waisenhaus St.-Fürchterlich-Heim für dankbare Waisen bringt.
Lustig, schrecklich, albern, makaber aber vor allen Dingen skuril sind die Geschichten von Eddi Dickens und seinen Abenteuern. Nicht nur kleine Kinder erfreuen sich an den wunderbaren Figuren und ihren merkwürdigen Eigenschaften. Philip Ardagh versteht es in seinem Buch Schlimmes Ende auf eine wunderbar abstrakte Art und Weise ein Abenteuer zu beschreiben, dass ohne seine Ausschmückungen durchaus als trist zu bezeichnen wäre. Es erinnert ein wenig an Tim Burton, ist allerdings wesentlich kindgerechter, wenn nicht sogar ein wahres Vergnügen für Kinder. So lässt der Autor den Erzähler der Geschichten Sachen erklären, wie die Fehlbarkeit des Wortes „unterdessen" und warum es nicht verwerflich ist, dieses Wort zu verwenden. Dabei ist dieser Sachverhalt unnötig, aber es gehört einfach dazu und entzündet die kindliche Flamme auch bei Erwachsenen. Ardagh vollführt einen Bogen von leichter Unterhaltung bis hin zu Wortwitzen und Erklärungen, die selbst Erwachsene zum Schmunzeln und Nachdenken bringen. Was wahr ist und was falsch, bleibt dabei jedem selbst überlassen....

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Ivar Leon Mengers Darkside Park. Staffel 3 (Folge 13-18)

  • Autor: Simon X. Rost, John Beckmann, Ivar Leon Menger
  • Sprecher: Joachim Kerzel, Franziska Pigulla, Gerrit Schmidt-Foß
  • Spieldauer: 7 Std. und 35 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 111
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 16
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 16

Erleben Sie das spannende Finale der preisgekrönten Thriller-Hörbuchserie Darkside Park und tauchen Sie ein in das dunkle Geheimnis der Stadt Porterville...

  • 4 out of 5 stars
  • Ende

  • Von Nadine Am hilfreichsten 06.09.2010

Das Geheimnis um Porterville ist gelüftet

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.08.2010

Die dunklen Geheimnisse einer Stadt sind gelüftet.

Im August 2010 erschien die dritte und finale Staffel der Hörbuchserie Darkside Park - Das Geheimnis einer dunklen Stadt. Schlagwörter wie der Hudson Tower, der 56. Stockwerk, der Darkside Park und der Frozen King A+ spielen auch diesmal wieder eine bedeutende Rolle. Während der Höhrer schon einiges über den Frozen King erfahren hat, wird nun das ganze Geheimnis gelüftet.

Martin Prey, der unscheinbare Bibliothekar, gibt alles darum Sarah Freeman zu retten. Die Situation scheint aussichtslos. Die Polizei ist hinter ihm her, während er mit Sarah auf der Flucht ist. Die Hilfe sucht Prey bei einem ehemaligen drogensüchtigen Klassenkameraden. Zusammen flüchten die Drei und versuchen aus der Stadt zu entkommen.
Dem Geheimnis um den Darkside Park kommen derweil zwei Journalisten auf die Spur, weshalb auch ihr Leben in Gefahr ist.
Eine Hetzjagd beginnt, die ein Ende parat hält, bei dem eine Überraschung nach der Anderen folgt.

Für Fans der Reihe steht außer Frage, dass sie die dritte Staffel gehört haben müssen. Für Mutige, die noch nicht in den Rausch verfallen sind, ist zusagen, dass sie bisher um schlaflose Nächte herum gekommen sind. Ivar Leon Menger und sein Autorenteam haben es schließlich geschafft den Hörer in knapp 20 Stunden zu fesseln und erst nach der Erlösung wieder freizugeben.

Namhafte Sprecher wie Jan-David Rönfeldt, Florian Halm, Franziska Pigulla, Gerrit Schmidt-Foß, Joachim Kerzel und Jürgen Thormann machen aus der Geschichte ein Hörerlebnis der Extraklasse, dass durch seinen skurillen Psychowahnsinn die Nerven bis zuletzt anspannt. Sicherlich nichts für schwache Nerven und auch nicht für das kleine Hörvergnügen Zwischendurch. Der Geschichte um Porterville lauscht man am besten von Anfang an mit voller Aufmerksamkeit, um keinen Hinweis zu verpassen.

Fazit: Ganz großes Kino für Hörbuch- und Psychothrillerfans und alle, die es noch werden wollen.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Splitter

  • Autor: Sebastian Fitzek
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 9 Std. und 5 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 3.956
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.963
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.961

Passiert das alles nur in deinem Kopf? Sebastian Fitzek ist Thriller-Fans von jeher ein Begriff. In "Splitter" entführt Sprecher Simon Jäger den Hörer in einen verstörenden Strudel aus Geheimnissen, in dem nichts ist, wie es scheint. Atemlos folgen wir in diesem Hörbuch den Wendungen, die das Leben des Protagonisten Marc Lucas nimmt, bis zum bitteren Ende...

  • 5 out of 5 stars
  • Unglaublich

  • Von Manuela Am hilfreichsten 30.01.2011

Der Splitter im Nacken

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.07.2010

Was wäre, wenn Du scheinbar nicht mehr der Mensch bist, der Du glaubst zu sein? Was wäre, wenn Dein eigenes Leben sich einer Absurdität gleicht? Was wäre, wenn Du lernen sollst zu vergessen?

Marc LucasŽ Frau und sein ungeborener Sohn sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Seitdem ist sein Leben in seinen Augen nicht mehr lebenswert. Er gibt sich die Schuld an dem Tod seiner kleinen Familie und wünscht sich sein Schicksal vergessen zu können - ein gar nicht so unwahrscheinlicher Gedanke. Eines Tages stößt Marc auf eine Anzeige der Bleibtreu-Klinik, welche Probanden für ein Amnesie-Experiment sucht. Ohne großartig darüber nachzudenken nimmt er Kontakt zu der Berliner Klinik auf. Als sich diese bei ihm meldet, ist er ziemlich sicher, dass er nicht dazu bereit ist sein Gedächtnis zu verlieren und sein jetziges Leben aufzugeben. Doch ehe er sich versieht, erwacht er in einem Krankenbett. Aus der Klinik entlassen, geschehen Dinge, die ihm nicht richtig erscheinen. Selbst eng Vertraute benehmen sich wider ihrer selbst. Alles scheint ein makaberes Spiel zu sein, nur damit er lernt zu vergessen.

Sebastian Fitzek veröffentlichte 2009 mit Splitter seinen fünften Psychothriller. Die Thematik scheint simpel: Ein Mann verliert seine Frau und sein ungeborenes Kind bei einem Autounfall und er hat die Möglichkeit alles zu vergessen. Auch wenn diese Vision einer Fiktion gleicht, gibt es schon seit Jahren Forschungen und Experimente auf diesem Gebiet. Ebenso existieren Drogen, die eine Amnesie auslösen können. Darüber klärt Fitzek den Leser in seiner Danksagung auf, weshalb diese für das Gesamtbild ebenfalls gelesen werden sollte.

Der Sprecher Simon Jäger verleiht dem Hörbuch den richtigen Ton. Eine gewisse Melancholie mit der richtigen Dramaturgie in der Stimme, gibt Splitter die richtige Note, um den Hörer durchweg zu fesseln.

Fazit: Ein spannender Psychothriller, der Wendungen enthält, die der Leser nur zwischen den Zeilen erahnen kann.