PROFIL

T. Richter

  • 6
  • Rezensionen
  • 60
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 10
  • Bewertungen
  • Voll im Bilde

  • Ein Scheibenwelt-Roman
  • Autor: Terry Pratchett
  • Sprecher: Volker Niederfahrenhorst
  • Spieldauer: 13 Std. und 29 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 328
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 310
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 310

Terry Pratchett goes Hollywood! Ein winziges Nest auf der Scheibenwelt wird zum Dreh- und Angelpunkt einer neuen Mode: Alle sind verrückt nach Klickern - Geschichten in bewegten Bildern. Und so zieht Holy Wood, geheimnisvoller Ursprungsort dieser Bilder, Trolle, Zwerge, Zimmermänner, Zügelhalter und Wunderhunde in seinen Bann. Doch dann wechseln nicht mehr nur bunte Geschichten, sondern auch die Geschöpfe aus der Kerkerdimension mit Hilfe der magischen Klickertechnik ins Diesseits herüber. Und alles gerät gefährlich außer Kontrolle.

  • 5 out of 5 stars
  • geniale Geschichte

  • Von Kai Eikermann Am hilfreichsten 20.09.2018

Bitte mehr Pratchett in ganzer Länge!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.09.2018

Terry Pratchett ist in einer eigenen Liga. Kongenial gelesen von Volker Niederfahrenhorst, Ich wünschte mir nur, daß endlich alle Scheibenwelt Romane ungekürzt verfügbar wären.

  • Avogadro Corp. (Singularity 1)

  • Autor: William Hertling
  • Sprecher: Sascha Tschorn
  • Spieldauer: 7 Std. und 15 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 264
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 248
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 245

David Ryan ist der Entwickler von ELOPe, einem Programm zur Sprachoptimierung von E-mails, das im Falle eines Erfolges ein Karrieresprungbrett für ihn sein könnte. Als sein Projekt plötzlich Gefahr läuft, eingestellt zu werden, fügt David seinem Programm eine verborgene Direktive hinzu, die unabsichtlich zur Entstehung einer künstlichen Intelligenz führt. David und sein Team sind zunächst begeistert als ihrem Projekt bald zusätzliche Server und Programmierer zur Verfügung gestellt werden.

  • 5 out of 5 stars
  • Avogadro Corp.

  • Von Johann Hecht Am hilfreichsten 30.09.2016

Vielleicht lieber nicht.

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.09.2018

Als Sci-Fi Fan ist man nicht verwöhnt, was die literarische Qualität eines Buches angeht, solange die Geschichte gut ist, oder?
Nun, die Geschichte ist wenig originell, aber ich habe schon Schlechteres in diesem Genre gelesen. Wer sich für Meetings im mittleren Management interessiert, der könnte hier Spaß haben.
Der Stil aber ist...mir fehlen ein bisschen die Worte...gruselig. Keine Ahnung, ob der Übersetzer oder der Autor dieses Sprachgewurstel auf dem Gewissen hat, aber selbst ein erfahrener Sprecher holpert hier von Satz zu Satz wie ein Karren auf Kopfsteinpflaster. Lieber eine schöne Folge TNG gucken...

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Teufelsgold

  • Autor: Andreas Eschbach
  • Sprecher: Matthias Koeberlin
  • Spieldauer: 15 Std. und 40 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 4.451
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 4.230
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 4.233

Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste Mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchimist Gott verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit. Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist ein Schlüssel - ein Schlüssel, der unser aller Leben zum Guten hin verändern könnte. Oder öffnet er die Pforten der Hölle?

  • 5 out of 5 stars
  • Von der Vergeblichkeit des Strebens

  • Von Udolix Am hilfreichsten 03.11.2016

Zäh!

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 01.06.2017

Muss ein Protagonist sympathisch sein? Sicher nicht. Um mich als Leser zu faszinieren, reicht es, wenn er interessant ist.
Dieser hier ist weder sympathisch noch interessant.
Dennoch widmet der Autor 90% der Erzählzeit seines Romans uns zu zeigen, wie jemand sehr, sehr langsam immer noch langweiliger und unsympathischer wird.
Eine - eigentlich ganz originelle - Handlung gibt es am Rande auch noch. Die ist aber so kurz, daß sie eigentlich kaum ins Gewicht fällt und beginnt kommt erst auf den letzten Seiten gemächlich ins Rollen.
Es gibt sicherlich spannendere Eschbachs.

  • The Man in the High Castle

  • Das Orakel vom Berge
  • Autor: Philip K. Dick
  • Sprecher: Richard Barenberg
  • Spieldauer: 8 Std. und 59 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 204
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 189
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 191

Was wäre, wenn die Achsenmächte den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten? Und sich Hitler mit Japan die USA geteilt hätte? Die Grenze durch die Rocky Mountains verliefe, wo es neutrale Pufferstaaten gäbe? Und dort ein "Orakel vom Berge"? Vor dieser Unwirklichkeit flüchten die Menschen in ein Buch über die "Heuschrecken", in der die Welt so dargestellt wird, wie sie eher unserer Wirklichkeit gleicht - aber nur fast, oder ist es wirklich ganz anders herum?

  • 4 out of 5 stars
  • Speziell und Rätselhaft

  • Von T. Richter Am hilfreichsten 07.04.2017

Speziell und Rätselhaft

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.04.2017

Philip K. Dick's Bücher sind speziell und wohl kaum als unterhaltsame Abendlektüre zu empfehlen. Seine verschrobene Weltsicht ist pessimistisch, voll von Verschwörungen und geprägt von einem schizophrenen Verhältnis zu Religion und Determinismus.
Die Story ist verworren und die vielen Nebenhandlungen haben kaum Verknüpfungspunkte, was es für Leser, die am Ende eine alleserklärende Auflösung erwarten, wohl zu einem sehr unbefriedigenden Erlebnis machen wird.
Dieses Rätselhafte ist aber genau das, was Dick zu einer absoluten Ausnahmeerscheinung in der Welt der Sci-Fi Literatur macht. Wo andere Autoren uns mit den Konsequenzen unserer Handlung konfrontieren, wirft Dick Fragen auf. Statt globale Katastrophen zeigt er die Katastrophe des Individuums.
The Man in the High Castle ist meiner Meinung nach nicht Dicks bestes Buch, aber die typische erbsendicke Atmosphäre, eine Mischung aus gradlinig erzählten alltäglichen Situationen und surrealen Begegnungen ist auch hier immer zu spüren. Man fühlt sich gefangen in einem sonderbaren Traum, in dem man sich nur schwer fortbewegen kann, weil sich jeder Schritt anfühlt, als ob man unter Wasser gehen würde.

Der Vortrag von Richard Barenberg ist unaufgeregt und nüchtern, was in diesem Fall aber kein Fehler ist, weil es keiner der verschiedenen Perspektiven überhöht und keine der Figuren durch aufdringliches Spiel zuviel Aufmerksamkeit bekommt.

Wer einen spannenden Thriller für die Strandlektüre sucht, sollte sich nach was anderem umsehen. Allen anderen, insbesondere Lesern, die um Sci-Fi sonst einen großen Bogen machen, weil sie sie für Kinderkram halten, kann ich dieses Buch aber wärmstens empfehlen, auch weil es ein guter Einsteiger in das Werk von Dick ist.

4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Metro 2035

  • Metro-Serie 3
  • Autor: Dmitry Glukhovsky
  • Sprecher: Oliver Brod
  • Spieldauer: 22 Std. und 1 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 978
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 913
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 912

Seit ein verheerender Atomkrieg zwanzig Jahre zuvor die Erde verwüstet hat, haben die Menschen in den Tiefen der Metro-Netze eine neue Zivilisation errichtet. Doch die vermeintliche Sicherheit der U-Bahn-Schächte trügt: Zwei Jahre nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, gefährden Seuchen die Nahrungsmittelversorgung und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen. Aber ist das überhaupt noch möglich? Wider alle Vernunft begibt sich Artjom auf eine lebensbedrohliche Reise durch eine Welt, deren mysteriöses Schweigen ein furchtbares Geheimnis birgt.

  • 5 out of 5 stars
  • Der krasseste Roadtrip seit über 100 Jahren

  • Von Sandra Staub Am hilfreichsten 05.05.2016

Repetitive Düsternis

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.10.2016

Als Fan von düsteren Endzeitvisionen habe ich Metro 2033 sehr geschätzt, 2034 fand ich noch gut, wenn auch etwas verworren. Mit diesem Band konnte ich nicht wirklich etwas anfangen.

Zwar ist Glukhovsky auf gewohnt hohem literarischen Niveau, und seine Schilderung vermag es durchaus, die Stimmung hervorragend zu transportieren. Manche Szenen, z.B. das Gefängnis des "Reichs", sind in ihrer Eindringlichkeit kaum auszuhalten.

Was mir allerdings den Spass am Düsteren vermiest hat, ist die sehr vorhersagbare und konventionelle Geschichte, die sich zu allem Überfluss mehrfach zu wiederholen scheint, nur mit geänderter Kulisse.
Zugegeben, auch in den Vorgängerbüchern war die Story einfach.
Aber sie funktionierte als Motor, der die Figuren in moralische Dilemmas brachte und die Stärken und Schwächen nachvollziehbar machte.

Nun kommt das seltsame: Auch in diesem Buch gibt es die starke ethische Konflikte und psychologisch hervorragend herausgearbeitete Charaktere. Schleierhaft ist mir, warum ausgerechnet die Hauptfigur hiervon absolut ausgenommen ist.
Seine Meinung hat er nach 5 min Laufzeit gebildet und wird davon in den verbleibenden 20 Stunden keinen Millimeter mehr abrücken, egal welche Argumente auch gegen ihn sprechen mögen. Seine (leider auch sehr schwache) Argumentation wiederholt er bei verschiedenen Gelegenheiten fast wortwörtlich, so als wäre der Autor aus Versehen mehrere Male auf die Copy-Paste-Funktion gekommen.
So bleibt Artyom ein naiver, unbelehrbarer Klugsch....r und für mich einfach von Grund auf unsympathisch.

Der Sprecher Oliver Brod macht seine Sache gut, an manchen Stellen fand ich das Spiel ein wenig zu sehr im Vordergrund, so daß der eigentliche Text kaum noch zu verstehen war. Sicher eine Geschmackssache.

Unter dem Strich für Fans von Dystopien wie "Die Strasse" sicher eine willkommene Bereicherung im Genre. Allerdings rechtfertigt die dünne Story und die nicht vorhandene Charakterentwicklung von Artyom nicht den massiven Umfang.
Dies ist vermutlich das erste und einzige Mal, wo ich lieber eine gekürzte Fassung gehört hätte.

  • Am Abgrund der Ewigkeit

  • Paradox 1
  • Autor: Phillip P. Peterson
  • Sprecher: Heiko Grauel
  • Spieldauer: 12 Std. und 37 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 5.652
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 5.387
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 5.378

Gewinner des Kindle Storyteller Award 2015. "Außerirdische? Hier draußen?", fragte Ed ungläubig. David wandte den Blick von der sternenlosen Finsternis hinter den Cockpit-Fenstern ab und sah Ed direkt in die Augen. "Sie sind hier irgendwo. Und sie wollen nicht, dass wir unser Sonnensystem verlassen!"

  • 3 out of 5 stars
  • Vorspiel zu lang und dann plötzlich vorbei

  • Von ChrisMS Am hilfreichsten 08.10.2016

Auf 12 1/2 Stunden aufgeblasene Kurzgeschichte

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.12.2015

Ich mochte die Prämisse des Romans und eigentlich mochte ich auch das Ende.
Dies hätte wirklich eine großartige Kurzgeschichte werden können. Leider ist es aber ein Roman.

Um auf die Länge zu kommen wurde dann aufgefüllt: Leider nicht mit feiner Charakterzeichnung oder schwierigen moralischen Problemen, sondern mit belanglosen pseudowissenschaftlichen Abhandlungen und einfallslosen Nebenschauplätzen, die für den weiteren Verlauf der Handlung irrelevant sind. Das echte Bedienungshandbuch der ISS liest sich vermutlich spannender.

Nach knapp 11 Stunden Hören bleibt unter dem Strich nicht viel mehr als eine Handvoll Stereotypen aus dem Sci-Fi-Sonderangebotskatalog in einem Raumschiff: Ein mürrischer alter Haudegen, der zuviel arbeitet und von seiner Frau verlassen wird; ein nerdiger Wissenschaftler, der angesichts der Herausforderungen endlich zum echten Mann reift; eine lesbische Zicke, die verbittert ist, daß nicht sie das Sagen im Raumschiff hat; und dann ist da noch die Frau, die mit ihrer mütterlichen Art die Moral hebt.

Die letzte Stunde hat es dann wieder in sich, auf einmal gibt's tatsächlich so etwas wie ein Aha-Erlebnis und .... ist vorbei.

Den Hype um dieses Buch kann ich nicht nachvollziehen, auch wenn der Sprecher hier einen guten Job macht. Die Mängel der Story kann auch er nicht retten.

55 von 66 Hörern fanden diese Rezension hilfreich