PROFIL

Coony

  • 3
  • Rezensionen
  • 24
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 5
  • Bewertungen

Ein Hoch auf Maria Koschny!

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.01.2013

Sollte man eine Rezession normalerweise eigentlich mit dem Inhalt des Buches beginnen, so muss ich diesmal mit der Glanzleistung von Maria Koschny beginnen - Chapeau Frau Koschny!
Noch nie war ich so begeistert von der Art und Weise wie ein Hörbuch gesprochen wurde - ich bedanke mich hochachtungsvoll für die vielen Stunden, die durch sie zu einem wahren Genuss wurden.
Für die Sprecherleistung vergebe ich mehr als die volle Punktzahl und dies wirklich unabhängig von der Tatsache, dass Frau Koschny auch die Synchronstimme der Katniss in der Verfilmung ist.

Zum Buch:
Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich mir die Bücher nur deshalb gekauft habe, weil ich den Film "The Hunger Games - Die Tribute Von Panem" gesehen habe. Die Story gefiel mir und die offenen Fragen, die der Film hinterließ hoffte ich in den Büchern zu finden - ich wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte "flutscht", ich wurde blendend unterhalten und ich habe auch kein literarisches Meisterstück erwartet.
Was mich enttäuscht ist die Tatsache, dass aus der Geschichte wirklich viel mehr rauszuholen wäre, mir fehlt die Tiefe - ich würde so gerne mehr über bestimmte Personen erfahren, eine detailliertere Beschreibung der Welt, Städte, Hintergründe.... es ist schon fast ärgerlich, dass so viel fehlt.
Deshalb auch die Bewertung mit nur 4 Sternen - rein für den Inhalt würde ich wohl nur 3 Sterne vergeben.

Ich kann das Hörbuch trotzdem sehr empfehlen, die Leistung von Frau Koschny ist wirklich gigantisch.
Natürlich ist es kein Qualitätsmerkmal, aber selbst meine Frau - die normalerweise von Hörbüchern extremst gelangweilt ist, brannte es unter den Nägeln, wie die Geschichte weitergeht. ;)

Weiter geht's...

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.12.2011

Die Geschichte Aylas geht weiter und wird erwachsener.
Interessant sind die zwei Erzählstränge - auf der einen Seite Ayla, die sich trotz oder wegen ihrer Einsamkeit emanzipiert und auf der anderen Seite die beiden jungen Männer auf ihrer Reise entlang des "Großen Mutter"-Flusses. Mit der Vereinigung der beiden Stränge trifft Ayla endlich auf Ihresgleichen und es folgen Glück, Leid,Freude, Kummer und der Beginn einer ganz großen Liebe.

Wir lernen im zweiten Teil der Erdenkindersaga neben Ayla die zweite wichtige Person kennen - Jondalar. Die Liebe der Beiden wird die restlichen Bände bestimmen und auch wenn die Geschichte erst zum Ende des Hörbuches ihren eigentlichen Anfang nimmt, hat Jean M. Auel durch die feine Beschreibung der Charaktere eine Basis geschaffen, in der sich der geneigte Leser/Hörer wiederfinden kann.
Ich freue mich auf die nächsten Teile.

Was die Leistung der Sprecherin betrifft, bin ich nach wie vor zwiegespalten - die Stimme passt wunderbar für die Umschreibungen. Frau Meier vermittelt das Gefühl für die Zeit und Stimmung und auch die Längen des Buches sind allein durch die Stimme ein Genuss.
Aber die Dialoge - gerade zwischen den Männern - sind nicht die Stärke der Sprecherin. Es ist schade, denn Frau Meier wirkt wirklich bemüht, vielleicht zu bemüht, aber die Dialoge sind mein größter Kritikpunkt an diesem Hörbuch. Trotzdem sehe ich noch Potenzial und kann trotzdem guten Gewissens eine Empfehlung für dieses Hörbuch aussprechen und freue mich auf die weiteren Teile.

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Der Beginn einer Saga...

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.11.2011

Jean M. Auels Erdenkinderzyklus begleitet mich nun auch über Jahrzehnte und so freute ich mich bei audible darüber zu stolpern.
Über den Inhalt wurde schon viel geschrieben - von daher soll sich meine Rezension rein auf das Hörbuch beziehen.

Dem Hörbuch selber würde ich eigentlich nur 3 1/2 Sterne geben, aber die Story reißt so manchen Kritikpunkt doch wieder raus.
So hat das Buch teilweise erhebliche Längen, die man beim Selberlesen schnell überfliegen kann, jedoch beim Hörbuch sehr zum Tragen kommen. So sehr es vielleicht auch der Authentizität dient sämtliche Pflanzen und deren Aussehen zu beschreiben, so ziehen sich diese Passagen und nehmen unnötig Tempo aus der Handlung.
Ähnlich verhält es sich mit der deutschen Übersetzung, stammt diese wohl noch von der Ersterscheinung. Im Vergleich zu "neueren" Büchern, hinkt die Übersetzung und wirkt manchmal sehr "altbacken", ein Umstand der sich höchstwahrscheinlich mit den letzten 3 Teilen legen wird. Hat man sich erstmal reingehört stört dieser Punkt nicht mehr sehr - jedoch ist es halt auffällig.

Mit der Wahl der Sprecherin hat man sich eine sehr gute Stimme ins Projekt geholt - ist sie doch noch nicht durch andere Projekte belegt, die Leseleistung stimmig, wenn auch manchmal mit leichten Schwächen.
So gelingt es ihr (noch) nicht die verschiedenen Charaktere stimmlich abzugrenzen, was vielleicht auch an der Vielzahl der Personen liegen mag. Leichte Tempowechsel sind zu verschmerzen, da die Sprecherin doch recht schnell wieder ins Tempo findet.

Was mich jedoch stört ist, dass bei der Unterteilung der einzelnen Teile nicht besonders auf den Inhalt geachtet wurde. So bahnte sich zum Ende eines Teils ein Höhepunkt an, der dann aber erst im nächsten Teil weitergeführt wurde. Vielleicht wird auch dies mit den anderen Teilen besser.

Ich werde die Erdenkinder Saga jedenfalls weiterhören und erwarte die weiteren Teile mit Freude.

9 Leute fanden das hilfreich