PROFIL

Wolf

Trier, Deutschland
  • 7
  • Rezensionen
  • 75
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 14
  • Bewertungen
  • Zweite Chance auf Eden

  • Der Armageddon-Zyklus 7
  • Autor: Peter F. Hamilton
  • Sprecher: Oliver Siebeck
  • Spieldauer: 16 Std. und 59 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 439
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 423
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 420

Mit dem "Armageddon-Zyklus" hauchte Peter F. Hamilton der klassischen Space-Opera neues Leben ein. Seine einzigartige Mischung aus gnadenlos spannendem Abenteuerroman und wissenschaftlicher Science Fiction ist unvergleichlich. Dieselbe Mischung findet sich in diesem Band mit längeren Erzählungen, die im berühmten Armageddon-Universum angesiedelt sind. Gibt es wirklich eine zweite Chance auf Eden?

  • 5 out of 5 stars
  • Unterhaltsame Kurzgeschichten

  • Von Wolf Am hilfreichsten 09.06.2018

Unterhaltsame Kurzgeschichten

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.06.2018

Es handelt sich um mehrere Kurzgeschichten, die alle chronologisch angeordnet und im Universum der Konföderation angesiedelt sind. Die ersten spielen jedoch noch vor deren Gründung (etwa 50 Jahre in der Zukunft von heute aus) und die letzte Geschichte endet einige Jahrzehnte vor dem Auftauchen der Besessenen. Es handelt sich um Episoden, die mit einer Ausnahme keine grundlegenden historischen Ereignisse beleuchten, sondern Schlaglichter auf den jeweiligen historischen Entwicklungsstand zunächst der Erde, dann des Sonnensystems, der wachsenden Kolonien und später der Konföderation werfen. Sie sind jeweils aus sich heraus verständlich. Es ist weder notwendig, vorher den Armaghedon-Zyklus gelesen zu haben noch muss man sie alle hintereinander hören. Zwischen den einzelnen Geschichten werden jedoch wichtige historische Ereignisse benannt, die für die Leser des Zyklus den Vorteil haben, einen kurzen Überblick über die Historie zwischen heute und dem Zyklus zu bekommen. Dass ist zweifellos nett, aber für das Verständnis der isolierten Geschichten nicht unbedingt notwendig.

Die Geschichten sind unterschiedlich lang und behandeln eine Vielzahl von Themen. Entsprechend spiegeln sie auch die unterschiedlichen Aspekte Hamiltons wieder. Wie von ihm gewohnt kann er sehr brutal und blutig erzählen, manchmal erzählt er eine Liebesgeschichte (mit mehr oder weniger umfassenden Sex-Szenen), manchmal Kriminalgeschichten und manchmal Wissenschaftsphilosophie. Alles, was man aus seinen bisherigen Romanen kennt, findet sich hier wieder, aber nicht alles auf einmal. Jede Geschichte hat ihren Schwerpunkt. Dies mag ein Vorteil für diejenigen sein, denen nicht alle Aspekte seines Stils gefallen. Wenn man an eine Geschichte gerät, die einem nicht gefällt, kann man einfach zur nächsten weiter springen ohne dass man etwas vom Ganzen verpasst.

Allen gemeinsam ist, dass sie phantasievoll erzählt und entweder vom Thema her ungewöhnlich sind oder am Ende eine überraschende, nicht vorhergesehene Wendung enthalten. Es sind nicht wirklich philosophische Geschichten, aber sie regen doch zum Nachdenken an.
Fans von Peter F. Hamilton wird diese Sammlung wahrscheinlich viel Spaß machen. Und wer den Autor noch nicht kennt, kann vielleicht mal reinschnuppern, um zu entscheiden, ob man sich seine großen Romanzyklen besorgt.

51 von 51 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Schwarze Welt

  • Das dunkle Universum 2
  • Autor: Peter F. Hamilton
  • Sprecher: Oliver Siebeck
  • Spieldauer: 13 Std. und 11 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.361
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.302
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.298

Inmitten des intersolaren Commonwealth schwärt ein riesiges schwarzes Loch. Langsam verschlingt es Stern um Stern. In seinem Inneren: ein fremdartiges Universum, wo die Gesetze der Physik Kopf stehen. Manche Menschen glauben, man könne in diesem Universum ein perfektes Leben führen, und brechen zu einer Pilgerfahrt auf. Andere Völker sehen in den Pilgern eine unberechenbare Gefahr, die zum Wachstum des schwarzen Loches führt. Sie wollen die Pilger aufhalten. Um jeden Preis.

  • 5 out of 5 stars
  • Wow, ich liebe es!!!

  • Von Jan-Torben Am hilfreichsten 07.06.2016

Die Geschichte nimmt an Fahrt auf

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.05.2016

"Schwarze Welt" ist der 2. Teil des 1. Bandes der Void-Trilogie. Daher ist der Anfang die Fortsetzung des 1. Hörbuchs, was bedeutet, dass die zunächst noch unabhängigen Einzelgeschichten weiter gesponnen werden. Wie auch bei den anderen großen Hamilton Erzählungen werden diese allmählich zusammen geführt und man beginnt, die Zusammenhänge zu verstehen. Dies gilt insbesondere für diesen 2. Teil, in dem einige Vermutungen, die der Leser angestellt haben mag, bestätigt werden. Es gibt aber auch Überraschungen wie das Auftauchen einer aus der Commonwealth-Saga besten bekannten Person.

Habe ich im 1. Teil noch gedacht, es sei zwar nicht notwendig, aber hilfreich, vorher die Commonwealth-Sage gelesen bzw. gehört zu haben, so denke ich jetzt, dass es wichtig ist, diese zu kennen, weil die Verzahnung zu der alten Geschichte doch sehr stark wird und vielen ohne die hier nur kurz angesprochenen Hintergründe schwer verständlich wäre, wenn man das umfangreiche Original nicht kennt.

In der 2. Hälfte nimmt die Geschichte eine aus den anderen Erzählungen bekannt Wendung, in dem die einführenden Vorerzählungen zunehmend an Fahrt aufnehmen und die eigentliche Geschichte Konturen annimmt. Daher ist der 2. Teil insgesamt aufregender und spannender als der erste. Tatsächlich nervig sind die häufigen, zumeist total langweiligen und wenig inspirierenden Schilderungen verschiedener Sexszenen. Aber das kennt ja man von Hamilton, da muss mann und Frau einfach durch, danach kommt auch wieder was Interessantes und Spannendes.

Insgesamt hat sich der gesamte 1. Band gelohnt, jedenfalls bin ich neugierig und gespannt auf die Fortsetzung.

5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Träumende Leere

  • Das dunkle Universum 1
  • Autor: Peter F. Hamilton
  • Sprecher: Oliver Siebeck
  • Spieldauer: 16 Std. und 59 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.534
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.444
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.435

Im Jahr 3580 lebt die Menschheit in über tausend Sonnensystemen. Eine mächtige Raumflotte beschützt sie vor jeder feindlichen Spezies. Selbst der Tod ist besiegt. Doch im Herzen der Galaxie liegt eine schwarze Welt. Und auf das, was von dort kommt, hat die Menschheit keine Antwort.

  • 5 out of 5 stars
  • Hamilton in bester Manier

  • Von Kevin Am hilfreichsten 22.05.2016

Gelungener Auftakt!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.04.2016

Die bisherigen Peter F. Hamilton Hörbücher bei Audible haben mich im großen und ganzen überzeugt und mir sehr gefallen. Deshalb habe ich mich sehr auf Band 1 der Void-Trilogie gefreut und bin nicht enttäuscht worden. Auch der Sprecher macht seine Sache wie gewohnt sehr gut und trägt dazu bei, dass die Geschichte spannend und abwechslungsreich ist.

Träumende Leere knüpft an die Commonwealth-Saga an und für einen Teil der Geschichte ist es auch hilfreich, diese zuvor gelesen zu haben. Einerseits, weil immer wieder auf die Vergangenheit Bezug genommen wird, andererseits, weil viele "Fachbegriffe" weiter verwendet werden.

Dennoch handelt es sich um eine völlig neue Geschichte. Die gesellschaftlichen, sozialen, technischen und politischen Verhältnisse haben sich in den tausend Jahren seit dem Starfoyer Krieg erheblich weiter entwickelt, weshalb die ganze Geschichte in einen letztlich neuen Rahmen eingebettet ist. Wie von Hamilton gewohnt, besteht sie aus einer Vielzahl von zunächst unabhängigen Einzelsträngen, die vermutlich im Lauf der folgenden Bände zusammen geführt werden. Dabei mischt der Autor Alltagsgeschichten mit politisch geprägten Episoden oder kampfbetonten Szenen. Während erstere wie gewohnt auf alle Arten sexueller Abenteuer fokusieren sind letztere ebenso gewohnt häufig brutal und blutig. Insgesamt eine unterhaltsame, manchmal auch sehr intelligente, Geschichte, auf deren Fortsetzung ich mich freue.

19 von 21 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • The Miles Between

  • Autor: Mary E. Pearson
  • Sprecher: Jeannie Stith
  • Spieldauer: 5 Std. und 48 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2
  • Sprecher
    0 out of 5 stars 0
  • Geschichte
    0 out of 5 stars 0

Destiny Faraday makes a point of keeping her distance from her classmates at Hedgebrook Academy. Her number one rule: Don't get attached. But one day, unexpectedly finding a car at their disposal, Destiny and three of her classmates embark on an unauthorized road trip. . Their destination: Langdon, a town that Destiny's unsuspecting companions simply hope will hold a day of fun. But, as Destiny says, Things are not always what they seem.

  • 5 out of 5 stars
  • Ein großartiges Märchen

  • Von Wolf Am hilfreichsten 12.08.2012

Ein großartiges Märchen

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.08.2012

"Es war einmal..." Nein, es ist nicht diese Art von Märchen mit Hexen, Prinzen und Zauberern. Ich nenne es Märchen, weil man sich als Leser erst einmal auf die Idee eines "Tags ohne Zufall" (deutscher Titel) einlassen muss. Denn man läuft am Anfang Gefahr, von all den extrem unwahrscheinlichen Zufällen genervt zu sein. Wie alle Märchen handelt es vom realen Leben und vor allem davon, was im Leben wirklich bedeutend ist.

Es ist die Geschichte von einem märchenhaften Abenteuer, wobei es keine spektakulären Ereignisse sind. Vier junge Leute machen einen Tag blau von ihrem Internat. Sie stehlen ein Auto und Bargeld, einfach nur, um einen schönen, unvergesslichen Tag zu erleben. Es wird nicht nur für sie, sondern auch den Leser ein unvergesslicher Tag. Dies liegt vor allem an der überraschenden Auflösung der Geschichte. Unerwartet, aber konsequent und folgerichtig. Jetzt erst versteht der Leser wirklich, was es mit den scheinbar wundersamen Ereignissen dieses Tages auf sich hat. Es geht um die Frage, ob es so etwas wie Schicksal gibt, ob wir es beeinflussen können und wenn ja, wie? Sind wir Opfer oder Profituere von Zufällen oder ist es alles nur eine Frage der "großen Zahlen"?

Die Autorin beantwortet nicht alle diese Fragen eindeutig. Das ist auch gut so, denn der Roman soll den Leser dazu anregen, nach Antworten für sich selbst zu suchen. Dabei helfen die vier Charaktere, alle verschieden, alle differenziert beschrieben, weit davon entfernt, Typen oder Klischees zu sein.

Ich kenne die dt. Übersetzung nicht, kann aber jedem, der über solide Englischkenntnisse verfügt, nur empfehlen, sich das Original anzuhören. Jeannie Stith spricht sehr verständlich, zugleich aber spannend und abwechslungsreich. Es gelingt ihr, die Erlebnisse und vor allem die Emotionen der Ich-Erzählerin sehr plastisch zu machen.

  • Ein König für Deutschland

  • Autor: Andreas Eschbach
  • Sprecher: Ulrich Noethen
  • Spieldauer: 6 Std. und 57 Min.
  • Gekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 860
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 552
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 556

Vincent Wayne Merrit ist ein Computergenie. Er entwickelt ein Programm, das Wahlcomputer manipulieren kann...

  • 4 out of 5 stars
  • Einziges Problem: Die Kürzung

  • Von Bernd Am hilfreichsten 27.01.2017

Unterhaltsam und klug

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.08.2012

Andreas Eschbach hat eine unterhaltsame, witzige und intelligente Politsatire geschrieben. Die Grundidee ist einfach. Wie beweist man, dass die Wahlcomputer manipuliert werden. Man gründet eine Partei und tritt mit der abwegigen Forderung nach Wiedereinführung der Monarchie zur Bundestagswahl an. Aber ist es wirklich so, dass man mit dieser Forderung keine Wahl gewinnen kann? Kann ein charismatischer Thronanwärter die Stimmung kippen? Oder ist alles doch nur Betrug?

Das wird hier nicht verraten, aber verraten kann ich durchaus, dass Eschbach die Forderung nach einer Monarchie interessant und klug begründet. Nicht, dass er selbst von diesen Argumenten überzeugt wäre oder den Leser überzeugen möchte. Aber er zeigt viele Ursachen dafür auf, dass Menschen politikerverdrossen sind, das Interesse an Wahlen zurück geht und das Vertrauen in Parteien und deren Personal zunehmend schwindet. Man muss nicht alle seine Argumente teilen, aber wenigstens geben sie kluge Denkanstöße. Eschbach versucht nicht, die Welt zu erklären, er beleuchtet Aspekte, wirft spotlights auf politische und philosophische Fragen.

Aber keine Sorge: nichts davon sind tröge Abhandlungen. Das ganze ist eingebettet in ein witziges Setting, glaubwürdige, wenn auch teilweise skurille Charaktere und gekonnte Situationskomik.

Ulrich Noethen liest hervorragend, er arbeitet den Humor ganz toll heraus, ohne zu überziehen.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Quest
    
    
        Autor:
        












    





    





    
        
            
            
                
            
        
        Andreas Eschbach
    
    


    
    
        Sprecher:
        












    





    





    
        
            
            
                
            
        
        Sascha Rotermund
    
    


    
    Spieldauer: 17 Std. und 22 Min.
    1.594 Bewertungen
    Gesamt 4,1
  • Quest

  • Autor: Andreas Eschbach
  • Sprecher: Sascha Rotermund
  • Spieldauer: 17 Std. und 22 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.594
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.036
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.040

Das Reich Gheera steht vor dem Untergang. Die Verteidigungskräfte haben keine Chance gegen die Legionen des sagenhaften Sternenkaisers...

  • 5 out of 5 stars
  • Suche nach dem Ursprung

  • Von Annette Am hilfreichsten 05.05.2012

50 Jahre zu spät

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.07.2012

Andreas Eschbach bemüht sich um ein komplexes Universum. Leider ist das Ergebnis alles in allem wenig spannend und enthält kaum neue Ideen.

Geht man von der Technik und dem Stand der Raumfahrt aus, so ist das Alles schon einmal in den 50er und 60er Jahren geschrieben worden. Da finde ich es interessanter, die Geschichten von damals, z.B. Asimow, zu lesen. Damit könnte ich leben, wenn es zumindest eine politisch bzw. philosophisch spannende Welt wäre, aber es ist nichts anderes herausgekommen als eine farblose Kopie des römischen Reiches, wobei das Farbigste noch die verschiedenen Pasten, Salben und Säfte sind. Ungerechte Klassengesellschaften sind in hunderten Büchern beschrieben worden, was nicht dagegen spricht, ein weiteres hinzuzufügen. Leider gelingt es dem Autor aber nicht einmal, wirkliche Empathie für die Opfer zu wecken, weil die Beschreibung ihrer Persönlichkeit letztlich immer an der Oberfläche bleibt.

Das gilt auch für den Kommandanten. Obwohl Quest sehr viel Raum einnimmt, lernt man doch eher wenig über ihn. Ein Mann mit viel Krankheit und eher wenig Eigenschaften.

Dabei kann Eschbach spannend und phantasievoll erzählen Auch in "Quest" gibt es ein paar Höhepunkte, wozu ich die Beschreibung der Ereignisse im "Tempel des Wissens", die Welt der Jorsen oder die schleimigen Riesenschnecken zähle. Diese Stellen sind unterhaltsam und humorvoll geschrieben. Es gibt auch den einen oder anderen interessanten Dialog, aber letztlich sind das ein paar funkelnde Sterne in einem ansonsten leeren Universum.

Sascha Rothermund liest gut und ihm ist es wohl auch zu verdanken, dass ich nicht irgendwann aufgehört habe.

  • Mockingjay

  • The Final Book of The Hunger Games
  • Autor: Suzanne Collins
  • Sprecher: Carolyn McCormick
  • Spieldauer: 11 Std. und 40 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 606
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 367
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 367

Against all odds, Katniss Everdeen has survived the Hunger Games twice. But now that she's made it out of the bloody arena live, she's still not safe. The Capitol is angry. The Capitol wants revenge....

  • 5 out of 5 stars
  • Gut hörbar auch für Nichtmuttersprachler

  • Von Susanne Am hilfreichsten 29.10.2010

Es nimmt kein gutes Ende

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.07.2012

Die "Tribute von Panem" sind eine hervorragend geschriebene Trilogie. Spannend und realistisch, in der Darstellung der körperlichen und seelischen Wunden, die ein Terrorregime bei Menschen hinterlässt. Der 3. Band knpüft nahtlos an die Geschichte im "Catching Fire" an und aus der unerbittlichen grausamen Brutalität der Hungerspiele wird der Schrecken eines Bürgerkrieges. Beeindruckend ist die Schilderung nicht nur der äußeren Verwüstungen und Verletzungen, sondern auch das Trauma, das Katniss und ihre Alliierten erleiden. In einer Rezension habe ich gelesen, Katniss sei eine "degenerierte Geisteskranke", diese Beschreibung ist unpassend, weil zu einfach. Psychologisch würde man ihren Zustand wohl als "Posttraumatisches Belastungssyndrom" bezeichnen und es gelingt S. Collins, diesen Zustand eindrucksvoll zu beschreiben. Einerseits ihr Verhalten und ihre Gefühle wie die Panik auf den Duft von Rosen, andererseits die von ihr beobachteten Reaktionen ihrer Umwelt, die sie oft nicht oder nur falsch zu deuten vermag.

Die Geschichte selbst bleibt konsequent. Katniss als Figur in einem Spiel um Macht, vermeintlich auf der guten Seite muss sie doch feststellen, dass Gut und Böse nicht so einfach zu trennen sind. Sie muss schmerzlich erfahren, dass auch ihre Freunde willens sind, anderen Menschen unerträgliches Leid zuzufügen, weil sie glauben, es diene der richtigen Sache. An diesem Punkt endet der . Teil ("Der Angriff") und aus einem mir nicht verständlichen Grund kippt die Geschichte im 3. Teil /"Das Attentat") und aus einer stringent erzählten Geschichte wird ein auch nach den Maßstäben der fiktiven Welt Panem sinnloses blutiges Gemetzel.

Offenbar wollte die Autorin auch im 3. Band eine weitere Arena erschaffen und hat sich für das Capitol entschieden. Die Verteidigung des Capitols durch Minen und Monster, Sprengfallen und Selbstschussanlagen ist so offensichtlich konstruiert, dass ich sienicht ernst nehmen konnte. Bis zu diesem Punkt lebte die Geschichte von der Unausweichlichkeit der Gewalt und Repression. Es erscheint völlig unglaubwürdig, wenn ein Terrorregime, das über Jahrzehnte seine Macht auch militärisch gehalten hat, die eigene Hauptstadt derart diletantisch verteidigt. Und auch die Entscheidung von Katniss, weiter zu ziehen und ihre Gefährten einer immensen Gefahr auszusetzen, passt nicht in das Verhaltsnmuster, das sie bis dahin gezeigt hat. Es gibt keinen Grund ausser dem, dass die Autorin eine weitere Arena wollte. Als Katniss dann den Präsidentenpalast erreicht, kommt es zu einem weiteren Ereignis, das geprägt ist von dem Bedürfnis, die Sache noch blutiger zu gestalten, dessen (mutmaßliche) militärische Erklärung aber sehr dünn ist. Statt die Grausamkeit noch weiter auf die Spitze zu treiben, hätte ich mir gewünscht, dass S. Collins die Frage, die am Ende angerissen wird, beantwortet. Was passiert mit einem jtraumatisierten Mädchen, das auf einmal im Frieden lebt und niemand Interesse an einer Siegerin der Hungerspiele hat.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich