PROFIL

J. Harstick

  • 8
  • Rezensionen
  • 21
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 19
  • Bewertungen

In Salem gibtŽs noch richtige Vampire

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.09.2011

In den letzten Jahren haben die Medien den Vampiren den Pflock der Massentauglichkeit ins Herz gerammt. Aus den geheimnisvollen Wesen der Nacht, die Begierde und Tod in sich vereinten, wurden weichgespülte Teeniehelden.

Umso erfreulicher ist es, dass dieser Roman aus einer Zeit stammt, in der Vampire noch böse sein durften. King ist es gelungen, eine schaurige Vampirgeschichte zu schreiben, bei der behutsame Anleihen bei Stoker kaum zu überhören sind.
Wer erwartet, die Vampire in diesem Roman hätten auch nur einen romantischen Hintergedanken bei ihren Taten, der wird enttäuscht. Ihnen geht es nur um eines: das Blut ihrer Opfer...und das ist gut so.

Einen Stern ziehe ich für die Charaktere ab, die teilweise einfach zu klischeehaft wirken.

6 Leute fanden das hilfreich

Ein schwacher Simmons

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.08.2011

Nachdem "Terror" und "Drood" mich begeistert hatten, war ich mir eigentlich sicher, mit "Göttin des Todes" nicht viel falsch machen zu können. Leider stellte sich diese Annahme als Irrtum heraus.
Zwar kann das Kalkutta-Setting durch seine Atmosphäre überzeugen und auch die Zitate, die jeden Abschnitt einleiten, sind sehr passend und stimmungsvoll, doch das war es dann auch schon.
Die Handlung plätschert so dahin und findet keine richtigen Höhepunkte. Die Stellen, an denen es spannend zugehen müsste, verpuffen in einer fast schon lieblosen Oberflächlichkeit. Da kann auch Bierstedt nicht mehr viel retten, zumal seine schrillen Inderstimmen teilweise eher stören, als zum Hörgenuss beizutragen.

Drei Sterne für das interessante Setting und das Ende, das wenigstens nicht so ausfällt, wie man zwischenzeitig befürchtet.

2 Leute fanden das hilfreich

Ein Blick in die Abgründe der menschlichen Seele

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.08.2011

Den Großteil eines Romans in nur einem einzigen Raum spielen zu lassen, ist natürlich ein großes Wagnis für einen Autoren. King allerdings meistert diese Herausforderung auf beeindruckende Weise.
Die beklemmende und hilflose Situation des Protagonisten wird im Laufe der Handlung regelrecht greifbar, und als Hörer kann man wortwörtlich mitfühlen, wie Pauls Hass auf "Sie" immer größer wird. Dieses Buch kommt wunderbar ohne die für King oft typischen übernatürlichen Aspekte aus. Ein Mensch kann wesentlich beängstigender sein, als irgendein Monster.

Zum genialen David Nathan muss, denke ich, nicht mehr viel gesagt werden.

6 Leute fanden das hilfreich

Wie nicht anders zu erwarten

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.07.2011

Wenn ein David Nathan in Bestform einen der grandiosesten Romane von Stephen King liest, kann eigentlich nur ein wunderbares Hörbuch dabei herauskommen.
Nathan überzeugt durch eine erstaunliche Stimmenvielfalt und King durch einen schaurigen Roman, dessen wenige Längen sich leicht verkraften lassen.

Dracula - die Wiederkehr Titelbild

Kein Vergleich zum Klassiker

Gesamt
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.06.2011

Schade, aber diese Fortsetzung erreicht in keiner Weise die besondere Stimmung und Atmosphäre des Vorgängers. Besonders die veränderte Erzählperspektive scheint mir in großen Teilen dafür verantwortlich, und in welch grotesker Weise die Autoren das Wesen Draculas verzerren, könnte man fast schon eine Beleidigung nennen.
Simon Jäger und eine relativ solide Handlung retten zwei Sterne.

1 Person fand das hilfreich

Rasantes Buch mit mangelhaftem Ende

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.05.2011

Das Hörbuch beginnt äußerst rasant und spannend und verliert im Laufe der Handlung auch kaum an Tempo. Als Hörer fragt man sich immer wieder, wie sich all die seltsamen Ereignisse, die der Protagonist durchmachen muss, erklären lassen. So fiebert man dem Ende regelrecht entgegen.
Wie Fitzek dann allerdings alles auflöst, ist äußerst enttäuschend und an den Haaren herbei gezogen. Fast könnte man meinen, der Autor hätte selbst nicht so recht gewusst, wie er zu einem stimmigen Schluss kommen soll.

Simon Jäger liest wieder großartig. Wer sich also mit der Enttäuschung am Ende abfinden kann, kann bei diesem Hörbuch bedenkenlos zugreifen. Da mir gute Enden wichtig sind, gibt es nur drei Sterne.

4 Leute fanden das hilfreich

Die Anstalt Titelbild

Ungenutztes Potential

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.04.2011

Die Ausgangsbedingungen für einen packenden Thriller sind gegeben: Eine psychatrische Anstalt, verwahrloste Patienten, eine unfähige Anstaltsleitung und natürlich ein grausamer Mord.
Leider verschenkt Katzenbach dieses vielversprechende Potential in großen Teilen. Verzweifelt wartet der Hörer auf die entscheidende Wendung, die den Thriller zu etwas Besonderem machen würde. Leider vergebens.

Großartiges Hörbuch mit wenigen Längen

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.04.2011

Ich kann dieses Hörbuch nur weiterempfehlen. Dan Simmons schafft es auf grandiose Weise, historische Fakten mit einer spannenden fiktiven Geschichte zu verbinden. Das Monster ist natürlich Geschmackssache und ich persönlich finde auch, dass der Autor es dem Leser innerhalb der Handlung viel zu früh präsentiert, aber es stört nicht wirklich.

Einen Stern Abzug gibt es für wenige Passagen, die unnötig gewesen wären und das Buch nur in die Länge ziehen.

2 Leute fanden das hilfreich