PROFIL

Udo Scheer

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  • Mensch! Wer wir sind und was uns rettet

  • Sechs Vorträge von Christoph Quarch Livemitschnitte
  • Autor: Christoph Quarch
  • Sprecher: Christoph Quarch
  • Spieldauer: 7 Std. und 42 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 2
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1
  • Geschichte
    5 out of 5 stars 1

Sechs Vorträge von Dr. Christoph Quarch, die den Fragen nachgehen: Wer ist der Mensch? Was zeichnet ihn aus? Was unterscheidet ihn von Maschinen? Welche Qualitäten hat das Menschsein? Was rettet den Menschen? Was bleibt vom Menschen?

  • 5 out of 5 stars
  • homo ökonomicus und wie man ihm entkommt

  • Von Udo Scheer Am hilfreichsten 02.03.2019

homo ökonomicus und wie man ihm entkommt

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.03.2019

Es ist wohl ein Mitschnitt einer Vorlesungsreihe für ein gemischtes Publikum verständlich. Wenn ich es richtig gehört habe, ist es ein Volkshochschulkurs von Frühjahr und Herbst 2018, der als Fortsetzung eines entsprechenden Kurses vom Jahr davor abgehalten wurde. Das ganze hat wohl irgendwo in Deutschland stattgefunden. Ich weiß nicht genau in was für einen Rahmen es einzuordnen wäre. Der Vorlesende trägt 7 Stunden ununterbrochen eine teils historische, teils logiscshe Darlegung der Veränderung des Selbstbildes eines kleinen Teils der Menschheit, nämlich der griechischen Antike bis heute vor. Das Problem sieht der Author wohl darin, wie der einmal als Egoist erkannte Mensch sich vor sich selbst dann noch retten kann. Im Gegensatz zum behaupteten unmenschlichen und Ökoffeindlichen Siegeszug der Naturwissenschenschaft und Technik wünscht Herr Quarch eine Wende zum lebendigen Austausch mit der Natur im Gespräch, wie es seiner Darstellung nach vor fast 3000 Jahren gewesen sein soll. Es werden Themen wie Phytagoras, Plato/Aristoteles, Christentum, Descates, Hobbes, Hume, Adams, Nietzsche, Heidegger, gestreift.. Ich finde es gut, dass versucht wird, die Entwicklung der Bedeutung des Begriffs "Mensch" im Laufe eines größeren Zeitabschnittes der Menschheitsentwicklung in letzter Zeit auch mit Fehlentwicklungen oder neueren Ansätzen darzustellen. Eine zu bereitwillige Adaption der sogenannten Transhumanistischen Utopien einiger Technikbegeisterten als Schreckgespenst würde ich manchmal nicht ganz nachvollziehen können.