PROFIL

Kesy Bender

Deutschland
  • 13
  • Rezensionen
  • 31
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 15
  • Bewertungen

Weniger Action, mehr Psychologie

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.03.2016

Weniger rasant, dafür psychologischer: Das ist die Kurzform, vergleicht man Staffel 2 mit Staffel 1. Das Tempo der Ereignisse wird etwas herunter gefahren, dafür werden die Charaktere der Figuren vielschichtiger gezeichnet, den Beziehungen zwischen ihnen wird mehr Raum eingeräumt. Dabei erhalten nicht alle Firguren gleich viel Tiefe, aber der Zuhörer findet leichter einen Zugang zu den Personen - das macht eine gute Serie ja aus.

Ob die Handlung realistisch ist? In ihren Details sicher nicht. Und ein Nerd wird an der Cyber-Geschichte warscheinlich fachlich einiges auszusetzen haben, aber das Setting trägt dennoch - weil das übergeordnete Thema Cyber-Angriff irgendwie doch real ist.

Erstklassige Geheimdienst-Story

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.04.2015

Extrem spannende, komplexe Geschichte. Sehr feinfühlig geschrieben, wunderbar lebendig gesprochen. Dieses Hörbuch reiht sich ein die Agenten-Stories der Jetzt-Zeit von Alex Berg wie "Machtlos" und "Die Marionette", aber mit weniger Gewaltszenen. Diesmal ist das Setting Frankreich, nicht Deutschland. Wieder geht es um eine Akademikerin, die in die Ermittlungen von Geheimdiensten gerät - und dabei in eine Welt, die für sie und den Normalbürger völlig fremd ist. Sehr langsam entwirren sich die Handlungsstränge, auch wenn sie nicht alle bis ins Letzte aufgeklärt werden. Das Ende lässt Hoffen auf eine Fortsetzung dieses erstklassigen Romans.

4 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Super Story, schlechter Sprecher

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.05.2013

Der Charakter von Victor - dem coolen, ruhigen und überlegten Einzelkämpfer in der Welt der Geheimdienste - wird leider durch die Interpretation des Sprechers vollkommen zerstört. Plötzlich ist er ein mit osteuropäischen Akzent versehener Schwächling, unsicher im Umgang mit den Mächtigen der Welt und sehr, sehr unsymphatisch. Dadurch wird der in den anderen beiden Teilen aufgebauter Thrill der Figur gänzlich über Bord geworfen.

Schade, wirklich sehr schade. Denn die Spionage-Story ist erstklassig.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Liebeserklärung an die Bretagne

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.05.2013

Sein zweiter Fall. Und dieser ist noch ein weniger besser als sein erster. Während Kommissar Dupin zunächst mit den "Bretonischen Verhältnissen" bekannt wurde, ist es jetzt die "Bretonische Brandung".

Kommissar Dupin verschlägt es auf eine Inselgruppe im Atlantik - und die bildhafte Beschreibung dieser außergewöhnlichen Natur, der Menschen, die dort leben, und ein sehr verwobener Mordfall machen Lust auf noch mehr Dupin. Auf den eigenwilligen Kommissar, der morgens viel, sehr viel guten Kaffee braucht, der leidenschaftlich gerne exzellentes Essen genießt und der die Charaktere, denen er begegnet, genau beobachtet, - und so auf seine spezielle Art der Lösung des Falls Stück für Stück näher kommt.

Sprecher Gerd Warneling macht einen unaufgerechten und deshalb sehr guten Job. Wann gibt's den dritten Fall von Kommissar Dupin?

7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Feinsinniger Krimi. Und sehr französisch.

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.05.2013

Wer Frankreich liebt, liebt Kommissar Dupin. Und nach diesem Hörbuch natürlich auch die Bretagne. Der Autor zeichnet ein detailreiches Bild der französischen Lebensart ohne ein Klischee zu bedienen, er erzählt einen Kriminalfall, dessen Wendungen verknüpft sind mit den Eigenarten der Menschen dieses Landstrichs, und er hat mit Dupin einen Kommissar kreiert, der in seiner Kantigkeit und dem ständigen Verlangen nach einem Kaffee sehr menschlich und mit seiner eigenwilligen Art auch sehr sympathisch ist. Hören!

20 von 23 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Agenten-Thriller in Hollywood-Manier

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.05.2012

Hollywood zum Hören: Unendlich packende Story, der man sich schwer entziehen kann - auch wenn nicht alles glaubwürdig ist, was Autor und Journalist Alex Berenson auftischt. Ein bisschen dick aufgetragene Heldenverehrung der Hauptfigur John Wells, ein klein wenig zu viel amerikanische Selbstverliebtheit beim Blick auf die politische Weltlage und zuweilen fehlender Tiefgang der Charaktere - das sind die Minuspunkte. Großer Pluspunkt hingegen ist der neue Sprecher Detlef Bierstedt, der Charles Rettinghaus aus dem ersten Teil ablöst. Ein Gewinn.

Gute Strory - schlechte Sprecherin

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.04.2012

Wieder eine super Waringham-Geschichte. Für den vollen Hörgenuß wäre eine ungekürzte Version wünschenswert. Großes Manko dieser Aufnahme ist aber Rebecca Gablé als Sprecherin. So fantastisch sie als Autorin ist, so grauenvoll ist ihre Sprechkunst. Das Duo mit Detlef Bierstedt gerät für sie zum Fiasko - zu weit sind die Beiden in ihrem Können voneinander entfernt. Bei ihren Passagen sucht der Finger förmlich nach dem Aus-Knopf. Detlef Bierstedt hingegen ist Spitzenklasse. Wie immer.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Beste Hörbuch-Fassung der Waringham-Saga

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.04.2012

Die bislang beste der Waringham-Geschichten. Warum? Weil Rebecca Gablé die Welt der früheren Jahrhunderte so spielerisch lebendig macht wie kaum ein anderer Autor. Weil die Intrigenspiele des englischen Adels und die komplexen Charaktere erst in ungekürzter Fassung richtig Sinn ergeben. Und weil Sprecher Detlef Bierstedt nicht zu toppen ist. Seine Stimme ist so facettebreich, dass der Hörer auch diese unglaublich große Anzahl der Figuren sowohl im Ton als auch im Wesen unterscheiden kann. Gerne mehr.

Spannende Spionage-Story

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.04.2012

Großartiger Agententhriller im Hamburg der Jetzt-Zeit: Spannende Story, beklemmende Bilder - und das bittere Gefühl, dass etwas Wahres dran ist. Autorin Alex Berg und Sprecher Detelf Bierstedt sind ein Top-Duo: Sie liefert präzise Sprache, er den passenden Tonfall; sie erfindet vielschichtige Charaktere, er haucht ihnen Leben ein; sie vermengt politische Recherche mit Fiktion, er verwandelt die Geschichte in ein rasantes Kopfkino. Ganz groß.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Amerikanischer Agententhriller

Gesamt
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.04.2012

Extrem spannend. Aufhören geht kaum. Ein Agententhriller dieses Jahrtausends, gut recherchiert, packende Dramturgie. Einzig die immer wieder durchblitzende, doch sehr amerikanische Sicht auf die Welt, ist für europäische Ohren manches Mal schwer auszuhalten. Sprecher Charles Rettinghaus macht seine Sache bei den beschreibenden Passagen gut. Bei den Dialogen ist allerdings schwer nachzuvollziehen, wer gerade spricht. Dadurch fehlt den Begegnungen zwischen den Personen die Lebendigkeit. Doch die Story wiegt die Defizite auf.