PROFIL

Kottletstanze73

  • 19
  • Rezensionen
  • 6
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 26
  • Bewertungen

Eigenartig vorgetragen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.03.2020

Der Sprecher, hat der was mit den Nasennebenhöhlen? Mit so einer rotbäckigen Stimme könnte er sicherlich gut Weihnachtsgeschichten vortragen aber nicht Lem. Die Aufnahmequalität klingt auch nicht besonders gut. und sogar die Übersetzung kommt mir etwas nachlässig vor. Vielleicht (aber auch nur vielleicht) nicht Lem's bestes Buch. mir fällt es jedenfalls schwer mich auf den Inhalt zu konzentrieren wenn dann auch noch so alles auf "österreichisch" vorgetragen wird. Z.B. "durch" spricht er aus wie bei "Buch".

Besser geht es nicht

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.03.2020

Alles richtig gemacht. Für mich Lem's bestes Werk gut vorgelesen. Genreprägend und ein Meilenstein der Sci-Fi Literatur. Zeitgenössische Bestseller Autoren wie der fragwürdige Hamilton etc die wie am Fließband schreiben sollten sich schämen. Lem hat mit diesem Buch das Genre sehr aufgewertet.

Quatsch mit Soße

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.03.2020

Selten habe ich mich so gefreut dass ein Hörbuch endet. Es wimmelt nur so von inhaltliche Mängeln, insbesondere unlogischer Ausdrucksweise, zum Beispiel, (nur um einen Fehler zu nennen): "er hielt seinen Kopf unter Wasser bis er keine Luft mehr bekam" Unter Wasser bekommt man keine Luft! Unterdurchschnittlicher, ungeschickter Schreibstil und flache Geschichte lassen es dann zur Qual werden. Der Autor stürzt in seinen seltsam detailierten Ausführungen streckenweise so tief ins schlechte ab, dass es schon wieder lustig wird. Zwischendurch stabilisiert es sich zwar zu etwas solideren Beschreibungen aber wirklich substanziell ist es trotzdem nicht. Der sonst recht gute Sprecher brüllt leider in regelmäßigen Abständen ziemlich laut herum, (weil es die Story anscheinend ihm abverlangt) und strapaziert mit seiner jovialen Überbetonung meine Nerven, (wahrscheinlich im Versuch, der Story ein Quäntchen Gutes abzugewinnen). Da ist aber nichts gutes sondern nur Quatsch mit Soße das man noch mal, auch in der Übersetzung, besser hätte Korrektur lesen müssen. Ansonsten ist die Geschichte bemerkenswert humorlos bzw nimmt sie sich selbst viel zu ernst. (liegt wahrscheinlich am mangelnden Talent des Autors)

Kitschig, peinlich aber "solide" geschrieben

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.02.2020

Ist mir ein Rätsel wie man sowas lesen bzw sich anhören kann ohne dass einem vor Fremdscham sich die Fussnägel aufrollen. Nahe am Auserwählten Narrativ trieft dieses Wunderwerk der phantastischen Literatur vor überquellenden Adjektiven schmachtender Sehnsüchte. Die heftigen Stimmmodulationen des Lesers tun da ihr übriges. Ich werde es umtauschen und einfach versuchen zu vergessen was ich da hören musste.

1 Person fand das hilfreich

reaktionär langweilig und rassistisch

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.01.2020

besessen von irgendwelchen technischen Details und Abläufen und davon wie überlegen die westlichen kulturnationen den hier genannten Eskimos sind und dem selbstgefälligen Geschwafel kann man dieses Werk getrost dem Scheiterhaufen der Geschichte überlassen. Fazit: fürchterlich

irgendwas fehlt mir hier

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.01.2020

...und zwar eine Erzählebene, wie zb die eines Ich-Erzählers. Den etwas ungeschickt wirkenden Charakteren kann man eine gewisse Komik ihrer menschlichen Unbeholfenheit abgewinnen, das ist typisch Menger, diese eigenartigen Dimensionen der menschlichen Unzulänglichkeiten. Wenn es jedoch einen Erzähler gäbe, der zwischendurch bemerkt dass ein Charakter gerade sehr müde oder gestresst oder ängstlich, verstört etc ist dann müssten die Sprecher nicht diese Affekte so dermassen nervig überbetonen um diese fehlende Erzählebene zu kompensieren. Herr Menger sollte sich vielleicht mal andere Hörspiele anhören, da wird auch mit wechselnden Lautstärken bei direkten reden gearbeitet, insbesondere nach Einwürfen der Erzählstimmen. Weil dieses affektierte vorgezeichnete rumgeächze oder Geheule ist teilweise anstrengend. Zudem sind einige Szenen zu sehr in die Länge gezogen. Abgesehen davon sind die Produktionen des talentierten Ivar Leon Menger sehr gut und auf einen recht aufwendigen hohen Niveau. Auch wenn sich diese Geschichte etwas eigensrtig steril und kalt anfühlt, vielleicht aus eben genanntem Grund eines fehlenden Erzählers ist sie empfehlendwert. Ansonsten bis auf ein paar Unglaubwürdigkeiten fand ich es ok.

Farblose Geschichte mit vielen Dialogen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.11.2019

Richard Morgan schafft es immer wieder, wie nicht anders gewohnt, unglaublich peinliche Momente zu schreiben. Folge: Häufiges mit der Hand an die Stirn fassen und Kopf schütteln und mitteltiefes fremdschämen meinerseits ob Kovacs erotischer Abenteuer oder irgendwelcher altbackener Lebensphilosophischer Reflektionen fiktiver Space-Söldner in nicht enden wollenden Dialogen. Morgans literarischen "Ergüsse" sind trotzdem besser als die anderer hier angebotener Autoren, kratzen allerdings hart an meiner oberen schmerzgrenze. Sein Einfallsreichtum ist sonst beachtlich, kommt in dieser Erzählung jedoch nicht zum Vorschein.Der Sprecher macht es sehr gut wenn er nicht gerade versucht einen französischen Akzent zu imitieren oder anfängt mit Nachdruck zu reden um Wut oder Empörung auszudrücken.
Fazit: viel zu teuer, bedenkt man die dreiteilung, und irgendwie farblos. "Leute die sich vollquatschen auf einem Planeten namens Sanktion4" wäre ein passenderer Titel für dieses prächtige "Werk" der Postmoderne....für nur 30 euro

1 Person fand das hilfreich

gutes Buch, aber unerträgliche Stimmmodulation

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.10.2019

Bei jeder direkten Rede des Miller oder Holdens und fast jeden männlichen Charakters verfällt der Sprecher in seine Vorstellung eines anscheinend alternden Sternenveteranen. Diese ist in erster Linie äusserst krächzend nasal und meistens irgendwie laut. Warum der Sprecher, (der sonst eine schöne Stimme hat) denkt, dass alle männlichen Charakter so gepresst nasal klingen ist jedoch unklar und so intoniert er durch das ganze Buch hindurch jeden der männlichen Charaktere und strapaziert jede einzelne Silbe in der direkten Rede so ungemein nervig dass das Hörbuch (und eben nicht HörSPIEL!) riiiichtig anstrengend wird. Dieser Trend, angeführt von Daniel Nathan, der dafür auch noch derbe gefeiert wird ist bedenklich. Mir persönlich muss eine Geschichte nicht wie einem 13 jährigen erzählt werden um sie zu begreifen. die Charaktere müssen nicht in solcher Weise überbetont werden, (mal alle Vokale überzogen gesprochen, mal peinlich nasal überspielt) um sie voneinander unterscheiden zu können. Ausserdem klingt Miller, auf diese Art vorgelesen, 20 Jahre zu alt. Schändlich, wie diese Form der Mittelliteratur auf Perry Rhodan Niveau geplättet wird. UND WARUM SCHREIT DER SPRECHER-OTTO IMMER SO LAUT!!?? Echt schlimmer als im Kindertheater! Fazit: Diese schnarrenden nasalen Stimmmodulation des Lesers in der direkten Reden fördert bei mir Bluthochdruck.

2 Leute fanden das hilfreich

Kaminski ist nicht so toll

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 27.10.2019

und das Buch? Naja, stellenweise sehr gut, dann Folgen jedoch Kapitel, die sind so schlecht geschrieben (Krimi am See) bei denen ich mich gefragt habe ob da nicht ein zweiter Autor bzw ein Ghostwriter mit am Werk war. Ein Fortwährender Austausch von Belanglosigkeiten und gestelzten Dialogen. Da ist das ZDF/ARD Abendprogramm sogar noch besser geschrieben. Und dem Kaminski sollte vielleicht doch jemand mal den Unterschied zwischen HÖRBUCH UND HÖRSPIEL erklären! Habs echt umgetauscht.

Absurd laute atonale Klänge Acid Paulis nerven

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.09.2019

...und ich bin zufällig Fan von ihm und achte seine Fähigkeiten als Produzent sehr. Die Leser widerum klingen teilweise stümperhaft blechern aufgenommen. Tip: Per Equalizer auf seinem Device die Höhen und Tiefen wegdrücken, das reduziert diese zufällig generierten Klänge der Musik, da die Stimmen meisstens in mittleren Frequenzbereich sich befinden. Grosses Lob an Audible dass die es auch neben der Schwemme unerträglich mittelmäßiger bis schlechter Literatur ala Fitzek etc sich auch "traut" infinite jest, wenn auch in einer im Grunde unhörbaren Version, (produziert vom WDR, glaube ich) anzubieten. Edit: unhörbarer hoffnungsloser Fall, dieses Hörbuch ist Opfer künstlerischer Wichtigtuerei geworden