PROFIL

Ambrizzi

  • 29
  • Rezensionen
  • 109
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 106
  • Bewertungen

- Guck nach vorne - von Anonym

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.11.2016

Welcher Moment von Wunderlich fährt nach Norden ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Wunderlich will nach Norden reisen, um die Trennung von seiner Freundin zu verabeiten. Ihm begegnen Menschen und er erlebt Situationen, die ihm einen neuen Blick auf das Leben ermöglichen. Aber eigentlich wollte er ja gar nicht reisen und erst nach eingehenden Diskussionen über SMS, die ihm ein anonymer Sender auf sein Handy sendet, verlässt er seine Wohnung. Wer er/sie ist, bleibt im Buch verborgen. Auf die Frage von Wunderlich "Bist du Gott?" - fühlte sich Anonym geschmeichelt, verneinte jedoch seine Antwort.

Welche Szene hat Ihnen am besten gefallen?

Nach der Fahrkartenkontrolle muss er seine Reise nach Norden unterbrechen und wird aufgefordert von der Kontrolleurin den Zug zu verlassen. Der Zug hält an einem Bahnhof, an dem schon lange keine Züge mehr gehalten haben. Dort lernt er Finke kennen. Und er erlebt mit ihm Dinge, die er sich vorher nicht getraut hätte.

Hätten Sie das Hörbuch am liebsten in einem Rutsch durchgehört?

Ja, wenn ich die Zeit dazu gehabt hätte. Ich höre meine Bücher am Liebsten auf den Weg zur Arbeit, wenn ich im Stau stehe. Dann ist mir der Stau egal. Manchmal wünsche ich mir, sie würden länger dauern.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Stefan Kaminski - er ist Kvothe, der Magier - er ist Shadow, der Sohn eines nordischen Gottes - er ist die Anansi Brüder - er ist der, der mit den Geistern im Roman Gargoyle tanzt - er lebt die vielen Leben des Harry August - und jetzt ist er Wunderlich, der Hutmann, der schöne Ringo, die rote Rita, Thomas Finke und Toni. Und für mich ist er einer der besten Vorleser der Gegenwart. Bei ihm fangen die Bilder im Kopf an zu leben, die Geschichten machen einen Sinn, egal, was es ist, er gibt seinen Helden eine eigene Stimme und ich tauche mit ihm in die Geschichten ein. Wenn die Geschichte zu Ende ist, frage ich mich, was als nächstes von ihm kommt. Ich freue mich drauf.

Hack & Slay für Warlord Fans

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.07.2014

"Machete mit Fantasy" - Stefan Kaminski ist der beste Vorleser seiner Zunft, der macht selbst aus so einem Schundroman wie hier fast ein Goldstück. Ich möchte nichts darüber lesen, wie Füße vom Körper abgetrennt werden, wie ein Schwert, wie Butter durch einen Körper geht und wie Arme vom Ellenbogen an abgetrennt werden. Diese und ähnliche Ereignisse werden hier mit einer Detailgenauigkeit beschrieben, die auf mich abstoßend wirkt und für mich keinen Unterhaltungswert mehr hat. Der Autor scheint darüber hinaus ein paar Probleme mit Frauen zu haben, die nicht immer gut bei ihm weg kommen. Der geneigte Leser mag sich selbst davon ein Bild machen. Dieses Buch und sein Autor sollten besser in Vergessenheit geraten. Das ist nichts außer Zeitverschwendung.

4 Leute fanden das hilfreich

Fortsetzung folgt...sehr wahrscheinlich

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.10.2013

Der einzig wahre Kvothe in diesem Fortsetzungsroman ist Stefan Kaminski. Das ist Kino für die Ohren. Meine Tochter meinte, in der Geschichte 5 verschiedene Sprecher hören zu können. Für diese großartige Vortragskunst gibt es eine 1+. Stefan Kaminski ist mein Vorleserkönig. Immer wieder gerne.

Ja, ich habe mitgefiebert, mit dem Helden, Kvothe, seinem Assistenten, dem Feenprinzen Bast und seiner Herzensdame Denna. Und ich habe vor allem die ganzen Stunden überstanden. Von der Felurian und dem Sfae habe ich mich verzaubern lassen.

In Band 1 sagte Denna zu Kvothe "eigentlich mag ich keine Fortsetzungsgeschichten. Du kannst mich eines Besseren belehren.“ Nach Band zwei und nach dem Anfang von Band drei hatte ich den Eindruck, der Autor könnte es schaffen.

Band 3 schwächelt vor sich hin. Während Band 1 und 2 bei mir Emotionen wie Traurigkeit, Freude und Mitleid weckten, fehlt Band 3 diese Dichte. Die Helden bleiben eindimensional, Erzählstränge werden nicht zu Ende erzählt, mühsam aufgebaute Personen aus den Bänden 1 und 2 werden nur noch zu Randerscheinungen. Zurück bleibt der Leser mit einer Vielzahl von Fragen und einem unbefriedigenden Ende. Warum hießen die letzten beiden Bände überhaupt die Königsmörder Chronik? Es kam kein König in diesen Bänden vor. Es wurde auch keiner ermordet.

Das alles erweckt bei mir den Eindruck, der Autor schreibt noch an einem Band 4, um die „Weide weiter abzugrasen“. Das ist keine Erzählkunst, das ist „Business“.

3 Leute fanden das hilfreich

Referenztitel in dieser Kategorie

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 04.03.2012

Einfach nur 5 Sterne: an diesem Titel gibt es nichts auszusetzen, absolut professionell gemacht. So entspanne ich gerne nach Feierabend. Einfach mal loslassen. Mehr davon!

1 Person fand das hilfreich

Langatmige, excellente Vorlesung

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.01.2011

Frei nach Michael Ende "Was interessieren mich die gegenwärtigen Probleme der Menschen. Ich möchte in eine phantastische Welt eintauchen, die mich nach irgendwohin entführt."

Diesmal gibt es keine gegenwärtigen dafür zukünftige Probleme, mit denen uns der Autor unterhalten möchte. Die Vorlesung beginnt mit dem Alltag eines russischen Kosmonauten in einer fernen Zukunft. Wir haben den Planeten Sirius erreicht und treiben mit den Außerirdischen Handel. Statt eines Warp-Antriebs nutzen wir den JUMP und für die Berechnung der Flugbahn, wird der Pilot zum CD-Jockey an Bord seines Raumschiffs. Es gibt zunächst drei verschiedene Arten von Außerirdischen, die im Laufe des Buches ausführlich beschrieben werden. Einer von denen spielt später eine wichtige Rolle. Die Menschen fahren immer noch Auto und Bus, und es herrscht Benzinknappheit in Moskau. Auch in der Zukunft gibt es Feinkostläden und Leute, die Geld brauchen, und vor allem alle Fluggesellschaften, die wir heute schon kennen - und Wodka. Also eine vertraute Zukunft. Bislang hat noch keiner der Außerirdischen die Erde besucht. Doch der "erste Kontakt" steht unmittelbar bevor. Und dann plätschert die Geschichte vor sich hin.

Keine Frage, die Vorlesung ist professionell. An der Stelle komme ich zu der Frage "Kann eine gute Vorlesung ein mittelmäßiges Buch retten?" Das soll bitteschön jeder für sich entscheiden. Für mich allerdings steht die Antwort fest.

Es verwundert mich, dass die Autoren sich neuerdings auf Fortsetzungsromane festlegen, diesmal keine Triologie, sondern eine Diologie, die bestimmt bald dann doch zur Triologie ausartet, weil der Kommerz Druck ausübt. Das hat für mich nichts mehr mit Kunst zu tun. Dieses Werk läßt sich leicht kategorisieren: "zeitvertreib". Es wird nicht als Klassiker in die Weltliteratur eingehen. Und das ist auch gut so.

3 Leute fanden das hilfreich

Schade

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.05.2010

...aber dieses Hörbuch nervt. Das Rauschen ist für mich zu synthetisch und die Stimme an vielen Stellen zu unsanft. An der Stelle des Meeresrausches, hätte man auch gleich den Verkehrslärm von Manhattan Island nehmen können: da kommt man auch nicht zur Ruhe. Völlig überflüssiger Titel.

1 Person fand das hilfreich

Bester Titel zum Thema

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.05.2010

Was wird einem nicht alles in anderen (Hör-)Büchern versprochen: Schön und reich nach 60 Minuten...keine Schleier mehr vor den Augen...Endlich sieben Wege zur Effektivität...Mehr schaffen in weniger Zeit.

Ist das überhaupt wichtig? Wer sagt mir, was Glück ist und wie ich es finde? Hier kommt eine Anregung von einem "Engel auf Erden". Völlig unaufgeregt und voller Weisheiten. Herzlichen Dank!

4 Leute fanden das hilfreich

Verdammnis Titelbild

Ja!!!

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.05.2010

...so muss ein Spitzentitel vorgelesen werden! Hier kommt keine Langeweile auf. Als wäre das Buch speziell für Dietmar Bär geschrieben worden: Krimiunterhaltung vom Feinstern.

Schon mal gehört...

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.02.2010

so ähnlich bei Martin Sutter: Die dunkle Seite des Mondes. Einziger Unterschied: Martin Sutter's "Held" ist nicht vom Fahrrad gestürtzt und auch kein Familienvater.

Guten Tag und Guten Abend - Falls wir uns...

Gesamt
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.01.2010

nicht mehr sehen sollten. Um ehrlich zu sein, mit diesem Hörbuch habe ich ein Problem. Wie kann jemand, nach dem er gerade flotte Samba-Rhythmen gehört hat (ja, wirklich, auf dieser EntspannungsCD gibt es die) wirklich zurücklehnen und entspannen? Kann sein, dass es den gibt, also ich kann es jedenfalls nicht. Dies ist mit Abstand das schwächste Werk zu diesem Thema. Bis ich dieses Werk zum ersten Mal gehört hattte, war dieser Platz Arnd Stein vorbehalten. Hier haben wir jetzt den neuen Spitzenreiter der Hitparade der zehn nervigsten Hörbuch-CD, die ich nicht mehr hören möchte. So etwas brauche ich nicht. Guten Tag, guten Abend und gute Nacht - nur für alle Fälle.