PROFIL

Tobias

  • 27
  • Rezensionen
  • 329
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 36
  • Bewertungen
  • Fuck you very much

  • Autor: Aidan Truhen
  • Sprecher: Carsten Wilhelm
  • Spieldauer: 8 Std. und 53 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 62
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 61
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 61

Jack Price ist Drogengroßhändler, aber nicht irgendeiner, sondern der beste: cleverer, smarter und intelligenter als alle seine Konkurrenten zusammen. Mr. Cool himself. Und er hat sich bislang noch vor jeder unliebsamen Überraschung geschützt. Als man jedoch eine Nachbarin, die unter seinem Penthouse wohnt, ermordet auffindet, wird er nervös. Sie war zwar eine garstige alte Frau, mit der er nichts zu tun hatte. Was aber, wenn dieser anscheinend sinnlose Mord eine Botschaft seiner Gegenspieler an ihn war?

  • 5 out of 5 stars
  • Hardboiled-Humor für Fortgeschrittene

  • Von Amazon_Customer Am hilfreichsten 23.08.2018

Jetzt mal Klartext

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.08.2018

Also, jetzt mal Klartext:
a) Das Buch ist Geschmacksfrage!
b) Der Sprecher ist Geschmacksfrage!
c) Dieses Buch konnte NUR von DIESEM Sprecher (Wilhelm) gesprochen werden. Wilhelm ist GENAU PASSEND für DIESES Buch.

Sprache: Der Schreibstil von Truhen ist für meine Begriffe eine verstörend geniale Mischung aus den beiden Gegensätzen vulgär und stilvoll-anspruchsvoll-wohlformuliert. Sowas hab ich bisher nicht erlebt. Aus dieser sprachlichen Spannung resultiert gewaltig viel Humor und das finde ich absolut genial. Wer nur eins von beiden verträgt, hat Pech. Ich jedenfalls hab an vielen Stellen laut losgelacht.

Aufbau: Story-Architektur und Kapiteldesign sind gekonnt und konsistent.

Inhalt: Ja halt cooler Macho-Inhalt mit viel Charme und Härte zugleich (wieder Gegensätze). Wer‘s sowas nicht abkann, soll‘s nicht in die Hand nehmen.

Held und Erzählmodus: Ich-Perspektive mit viel Introspektive. Ja halt coole Macho-Figur mit hoher Intelligenz. Das kann nur Wilhelm authentisch transportieren... und tut es auch. Der Charakter ist eine bös-gute Figur, die ein bisschen gerne die noch böseren Jungs tötet. Dabei wird die Gewalt sprachlich NICHT schockierend-realistisch durchexerziert (wie etwa in der Tesseract-Serie) sondern Comedy-artig dargestellt. Gut gemacht!

Fazit: Wer die „Tesseract“-Serie mag und Stories wie die „Dennis Milne“-Serie der wird auch „Fuck you very much“ mögen. Kurzweilig und spätestens nach der ersten Stunde bis zum Schluss dauerspannend. Ich jedenfalls liebe es!

5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Dark Day

  • Tesseract 5
  • Autor: Tom Wood
  • Sprecher: Carsten Wilhelm
  • Spieldauer: 10 Std. und 37 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 770
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 720
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 718

Raven ist Profikillerin. Lautlos wie ein Schatten eliminiert sie ihre Opfer, bevor diese ihre Anwesenheit auch nur erahnen. Doch diesmal könnte sie das falsche Ziel im Auge haben: Victor. Ein Killer wie sie. Ein Profi so paranoid wie rücksichtslos und perfekt darin, jeden Verfolger auszuschalten. Er spürt Raven rund um den Globus nach, nicht nur, um die Gefahr zu beseitigen, sondern um herauszufinden, wer ihr den Auftrag zu seiner Ermordung gab. In New York treffen die beiden schließlich aufeinander - ausgerechnet, als dort ein Blackout die Stadt ins Chaos stürzt. Inmitten von Plünderungen und Gewalt kommt es zwischen Raven und Victor zu einem Katz-und-Maus-Spiel, das Manhattan nie mehr vergessen wird.

  • 5 out of 5 stars
  • Top - Aber anders

  • Von FM Am hilfreichsten 18.02.2016

Faszinierend

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.02.2016

Mit jeder neuen Folge von Tesseract offenbart Wood neue Facetten seines Helden. Kaum vorher wurde die vielschichtige Persönlichkeit eines so unnahbaren und geradlinigen Charakters derartig detailliert geschildert. Victor ist einzigartig. Wood bringt den Hörer "in Victor hinein". Und doch: Immer wenn man gerade glaubt, Victor noch besser verstanden zu haben, bleibt ein Restzweifel über sein wahres Ich.

Tesseract 5 unterscheidet sich von den bisherigen Teilen in mehrerlei Hinsicht. Allem voran: Humor. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal aus dem Nichts heraus, völlig unvermittelt so gelacht hätte. Zwischen all dem Tödlichen spontan Anlass zum Lachen zu schaffen ist eine Gabe des Autors; ein Geschenk an den Leser. Dennoch: Eine Komödie ist Tesseract mitnichten. Es ist, wie die anderen Werke auch, knallharter Action-Stoff; hochintelligent dazu. Eine weitere Besonderheit diesmal ist die unterschwellig erotisch-tödliche Verbindung zu Raven, einer raffinierten Killerin. Das Ende wird geformt durch eine kurzweilige Folge von "Unerwartetheiten". Victor überrascht den Hörer. Mehr verrate ich nicht.

Zum Sprecher - Carsten Wilhelm: Man muss sich fragen, ob Victor für Wilhelm erschaffen wurde oder umgekehrt. Wilhelm verkörpert Victor durch seine Stimme, seine Phrasierung, seinen Tonus und den Rhythmus. Kann eine perfekte Kombination von Geschichte und Sprecher noch perfekter werden? So scheint es, weil Wilhelm mühelos auch die kleinsten Enthüllungen Wood's unverzerrt transportiert.

Noch nie bin ich früher aufgestanden, um ein Hörbuch zu hören. Jetzt schon. Ich musste durchhören. Tesseract haut mich um.

9 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Crux

  • Nexus-Trilogie 2
  • Autor: Ramez Naam
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 17 Std. und 26 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.824
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.743
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.740

Die Erfindung der Nano-Droge Nexus hat die Menschheit in ein neues Zeitalter katapultiert. Die Verschmelzung von Mensch und Internet hat zu einer internationalen Terrorkrise geführt. Kade Lane, ein brillanter Forscher und Miterfinder von Nexus, findet sich plötzlich wieder in einem undurchsichtigen Kampf zwischen unerbittlichen US-Behörden und skrupellosen Terroristen. Sein größter Gegner, die Chinesin Su-Yong, tritt ihm als scheinbar übermächtiges Cyberwesen entgegen. Eine atemlose Jagd beginnt.

  • 4 out of 5 stars
  • Wo bleibt der dritte Teil??

  • Von Philipp Am hilfreichsten 14.04.2016

Spannender geht's kaum

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.08.2015

Ganz einfacher Fall: Wem Nexus gefallen hat muss natürlich Crux hören.

Im Grunde ist es die modernste Version eines uralten moral-philosophischen Dilemmas im Diskurs: Muss das Gute böser als das Böse sein um zu bestehen? Was ist 'gut' und wann schlägt es in 'böse' um? Hinzu kommt die aktuell diskutierte Frage, wie eine künstiche Intelligenz sich verhalten wird und warum, und ob die Menschen sie kontrollieren könnten. Spannender geht's kaum – ultimativ gelesen von Tschner.

13 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Vergebt mir

  • Dennis Milne 1
  • Autor: Simon Kernick
  • Sprecher: Matthias Lühn
  • Spieldauer: 10 Std. und 22 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 90
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 88
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 89

Dennis Milne ist ein Cop mit einem dunklen Geheimnis. Von Zeit zu Zeit wechselt er die Seiten und tötet Verbrecher - gegen Bezahlung. Doch eines Tages geht alles schief. Milne wird reingelegt und erschießt drei unschuldige Menschen. Für seinen Auftraggeber ist er jetzt ein gefährlicher Mitwisser. Als Milne zudem ins Fadenkreuz der Polizei gerät, steht er zwischen allen Fronten: Die Jagd ist eröffnet.

  • 5 out of 5 stars
  • Gesellschaftliche Abgründe

  • Von Tobias Am hilfreichsten 13.06.2015

Gesellschaftliche Abgründe

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.06.2015

Das Hörbuch ist mehr als nur ein Krimi. Wer auf einen seichten Miss Marple Kuschelkurs hofft, liegt völlig fehl. Das ganze entwickelt sich zu ausgewachsener Action. Kernick hat mit Denis Milney das erschreckend authentische Profil eines desillusionierten Gutmenschen gezeichnet, der zum Täter wird und die Schuld seiner Taten stets gegen die Schuld seiner Opfer abwägt. Diese für den Zuhörer verführerische Kombination wird zur moralischen Gratwanderung zwischen Gut und Böse. Der Autor arbeitet die innere Zerrissenheit und Einsamkeit in Denis schrittweise heraus. Der Hörer erfährt die stimmige Führung durch die noch nicht völlig verhärmte Psyche eines verbitterten Cops im England unserer Zeit. Gerade weil das so gut gelungen ist, sollte das Hörbuch im Grunde ab 18 sein.

Die Geschichte entwickelt sich von einem scheinbaren Routinefall hin zu den tiefsten menschlichen Abgründen. Das Thema ist heikel und der Autor transportiert dessen gesellschaftliche Brisanz im Rahmen seines Genres in jeder Hinsicht angemessen. Zunehmende Überraschungen sorgen für die langfristige Unberechenbarkeit. Hervorragende Geschichte!

Lühn als Sprecher ist eine punktgenaue Besetzung. Seine bühnenreife Übersetzung von Text nach gesprochener Sprache erzeugt ein starkes Bild des Helden und eine scharfe Skizze der Beteiligten. Man hat Denis stets vor Augen als einen ganzen Mann mit kühlem Verstand, festem Rückgrat und starkem Willen, ohne jemals das Menschliche an ihm aus den Augen zu verlieren. Reife Leistung.

12 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Nexus

  • Nexus-Trilogie 1
  • Autor: Ramez Naam
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 15 Std. und 9 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 3.135
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.993
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.986

Die Nano-Droge ermöglicht es einem, sich mental mit anderen Menschen und mit den Datenströmen des Internets zu verbinden. Der US-Behörde ERD ist Nexus jedoch ein Dorn im Auge.Sie zwingen den jungen Programmierer Kaden Lane, einen der Miterfinder von Nexus, sich bei einer skrupellosen chinesischen Wissenschaftlerin einzuschleusen. Sie plant, die gesamte Menschheit zu unterwerfen. Doch auch die Behörden gehen für Nexus über Leichen.

  • 5 out of 5 stars
  • Monomentaler Aufschrei

  • Von Tobias Am hilfreichsten 20.03.2015

Monomentaler Aufschrei

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.03.2015

Wow.

Dieses Werk ist ein gewaltiger Aufschrei, eine gewaltige Kritik am Kontrollwahn der NSA, dem Patriot Act, macht besessener Präsidentschaften und eine Skizze der Auswirkungen eines empathielosen technologisierten Entscheidungs- und Militärwesens. Eine Kritik an starren Systemen die sich mit allen Mitteln gegen Veränderungen wehren. Eine Kritik am homo sapiens.

Gleichzeitig aber auch eine Hommage an einen einzigen Glaubenssatz: Wissen für alle in gleicher Weise; das Erzeugen von Empathie ist und bleibt der Schlüssel zu einer guten Welt, der Schlüssel zum Guten im Menschen. In diesem Sinne ist es auch eine ganzheitlich gesellschaftliche Kritik an der Ellenbogenmentalität. Begründet und kaum zuvor so drastisch zugänglich gemacht wie durch Ramez Naam, jemandem der aus technologischer Sicht genau weiß, wovon er redet.

Die Story - über 50 Kapitel:

Telepathie ist keine neue Idee, aber die Umsetzung in ein glaubhaftes Zukunftsszenario absolut einmalig bisher. Nach anfänglichen Wirren in Kapitel 1-3 klärt sich das Bild und ab zwischen Kapitel 5-15 wird die Story zunehmend spannend, extrem spannend! Schließlich konnte ich nicht mehr aufhören zu hören. Am Ende war ich tief bewegt.

Uve Teschner's Stil:

Phrasierung, Intonierung, Sprachrhythmus, Phonation, alles stimmig. Perfekte Besetzung. Top Five der Sprecher (meiner Meinung nach).

Gehört. Fasziniert. Berührt.

60 von 71 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Kill Shot

  • Tesseract 4
  • Autor: Tom Wood
  • Sprecher: Carsten Wilhelm
  • Spieldauer: 13 Std. und 34 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 925
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 873
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 870

Victor ist der perfekte Auftragsmörder. Er ist das anonyme Gesicht in der Menge, der Mann, den man nicht wahrnimmt - bis es zu spät ist. Doch nun bittet ihn ein alter Bekannter um Hilfe, und zum ersten Mal besteht Victors Auftrag nicht darin, jemanden zu töten, sondern zu beschützen: die junge Giselle, Stieftochter einer russischen Unterweltgröße. Von seinen Verfolgern gnadenlos durch ganz London gejagt, muss Victor alles riskieren. Und jeder seiner Schritte lockt die Gefahr näher an Giselle, deren Leben er um jeden Preis schützen muss...

  • 5 out of 5 stars
  • Die Entdeckung eines komplexen Charakters

  • Von Tobias Am hilfreichsten 20.03.2015

Die Entdeckung eines komplexen Charakters

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 20.03.2015

Erst mal durchatmen. Hätte ich Tesseract gelesen (nicht gehört), dann würde ich einen Charakter wie Victor kaum glauben können. Es ist Wilhelms erstaunliche Begabung, diese Figur so zu interpretieren, als ob es sie wirklich geben könnte. Wahnsinn, ich bin zutiefst beeindruckt. Daher betrachte ich das Ganze mal genauer:

Tesseract 4 ist die Erweiterung des paradoxen Charakters in Victor. Victor ist nicht einfach nur einer der coolsten Protagonisten die mir je begegnet sind. Er ist auch einer der komplexesten. Und das ist erstaunlich. Denn vordergründig ist Victor einfach. Seine Prinzipien sind sauber und authentisch von Wood herausgearbeitet. Doch genau das macht den Charakter so anspruchsvoll, was wiederum Wood's geniale Leistung ist: Victor ist einerseits unablässig geradlinig und tödlich. Andererseits verliert man zu keinem einzigen Zeitpunkt das Gefühl, dass in ihm etwas Menschliches tief vergraben liegt. Eine echte Entdeckungsreise für den Zuhörer. Ständig hinterfrage ich die Figur. Wer ist Victor? Sobald ich denke, ihn verstanden zu haben, überrascht er mich mit Zügen spitzfindiger Abmachungstreue oder sentimentalen Anklängen romantischer Gedanken an vergangene Tage. Eines jedenfalls ist gewiss: Ich liebe Victor's Intelligenz. Seine Art zu denken, seine Art die Gegner (und dadurch mich) zu überraschen, seine Art abzuwägen. Garantiert anhaltende Unvorhersehbarkeit!

Die Architektur des Handlungsablaufs ist Wood außerordentlich gelungen. Tesseract 4 grenzt sich allerdings von den vorherigen Teilen durch erhöten Bedarf an Gewalt ab. Im Grunde hat der Plot und die Schreibe das Potenzial von "John Wick", die Cooleness von "Equalizer" und das intelligente Naturell der neuen Bond-Filme (mit Daniel Craig). In keiner anderen Story-Serie sind die Entscheidungen und Handlungen des Helden so gut seziert und motiviert wie bei Tesseract. Alles, wirklich alles ist plausibel dargelegt und Victor's unmittelbare Gedanken sind dem Hörer stets transparent. Erstaunlich auch: Kampfszenen sind so plastisch beschrieben, dass man sich seehr gut vorstellen kann, was gerade passiert...

So oder so, die erfolgreiche Umsetzung von Victor steht und fällt mit dem Sprecher. Carsten Wilhem ist der einzige Sprecher, der Victor glaubhaft transportieren kann. Großartige Leistung. Ich halte Tim Wood + Leo Strohm (Übersetzer) + Carsten Wilhelm bereits für unzertrennlich. Krasse Nummer!

22 von 23 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • 12 Monkeys

  • Autor: Elisabeth Hand
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 6 Std. und 16 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 65
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 63
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 63

Das Jahr 2035. In den verlassenen Städten haben die Tiere die Herrschaft übernommen. Die Erdoberfläche ist entvölkert, nachdem eine Virenkatastrophe im Jahre 1996 nahezu die gesamte Menschheit dahingerafft hat. Die wenigen Überlebenden vegetieren in einem klaustrophobischen Unterweltsystem dahin. Die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben besteht darin, einen selbstmörderischen Boten durch die Zeit zurückzuschicken.

  • 5 out of 5 stars
  • Sprecher's Meisterstück

  • Von Tobias Am hilfreichsten 21.04.2014

Sprecher's Meisterstück

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.04.2014

Ein düsterer dystopischer Endzeit-Thriller, sehr durchdacht. Die berühmte Frage danach, was wäre wenn wir in der Zeit zurück reisen könnten, wird von Elisabeth Hand in sorgfältiger und kritischer Weise angegangen. Der Diskurs ist verpackt in eine Story, die undurchsichtig beginnt, dann aber zunehmend Konturen annimmt, klarer und vor allem ab der zweiten Hälfte rasant spannend wird. Skurrile Dialoge und Ideen reichern die Handlung gewinnbringend an. Die Position des Helden (oder Antihelden?) nimmt die Autorin einfühlsam wahr. Die Erzählstruktur ihrer Story ist auffallend intelligent.

Uve Teschner: Dieses Hörbuch = gesprochenes Kunstwerk. Unglaublich, wie ein einzelner Mensch so facettenreich sprechen kann. Insbesondere bringt er den partiellen Wahnsinn, der die Geschichte immerwährend begleitet so perfekt zum Ausdruck, dass man auf jeden Fall bereits von einem Schauspiel reden kann. Spätestens mit diesem Werk hat sich Teschner in die Top­-Liga gesprochen. Ich hätte die Geschichte allein aufgrund der Spechqualität noch Stunden länger hören können. Ist echt kurzweilig.

Gesamteindruck: Hervorragend!

15 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Hardboiled Wonderland und das Ende der Welt

  • Autor: Haruki Murakami
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 17 Std. und 39 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.158
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.099
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.098

Tokyo, ferne Gegenwart: Zwischen Wirklichkeit und virtueller Realität. Datendiebstahl ist an der Tagesordnung: Einem genialen greisen Wissenschaftler ist es gelungen, bei einer Gruppe professioneller Datenfälscher eine Gehirnwäsche durchzuführen. Er entnimmt ihnen Informationen, die er in Gehirne von unwissenden Versuchspersonen einspeist. Der 35-jährige Held und Ich-Erzähler ist der Einzige, der die Prozedur überlebt.

  • 5 out of 5 stars
  • Reine Geschmackssache!

  • Von Lena Am hilfreichsten 21.04.2014

Zwischen Cyberpunk und Fantasy

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.04.2014

Hardboild Wonderland strotzt vor ungewöhnlichen Ideen und Phantasiereichtum. Die Story spielt in zwei zunehmend konvergierenden Parallelwelten, deren Verbindung nach und nach deutlicher wird. Dem Leser bleibt sehr viel Raum für eigene Überlegungen in dem sorgfältig konstruierten Rahmen. Die Klärung der Zusammenhänge der verschiedenen Handlungsebenen ist ebenso komplex wie verblüffend, aber konsistent!

Murakami ist per se erst einmal keine leichte Kost. Den Spannungsbogen baut er sehr gedehnt auf. Unter anderem hält sein sprachlich überragendes Talent bei Laune. Die Sprache ist wunderbar ausgearbeitet. Mit seiner Bildhaftigkeit vermag er spontane Empfindungen beim Leser hervorzurufen (z.B. Ekel oder Scham). Die Geschichte ist durchgängig angereichert mit unverhohlener Sexualisierung, ohne dabei je ins Vulgäre abzugleiten.

Nathan ist offenbar einer der wenigen Sprecher die einen Murakami in Szene setzen können. Aus meiner Sicht einer der Top 5 Sprecher in Deutschland. Es ist fast schon egal, was er liest. Es ist IMMER gut. Sowohl Sprachrhythmus als auch Intonation sind ausnehmend perfekt. Die Differenzierung der Charaktere gelingt ihm vorzüglich.

Das Werk ‒ eine Mischung aus Fantasy und Cyberpunk ‒ wird zurecht als meisterhaft bezeichnet. Ich liebe seine Sprache und seine Ideen. In Verbindung mit Nathan als Sprecher bleibt nur die Bestnote für diesen Trip.

36 von 40 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Eiskalt erwischt

  • Joe Kurtz 1
  • Autor: Dan Simmons
  • Sprecher: Carsten Wilhelm
  • Spieldauer: 7 Std. und 25 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 170
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 164
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 164

Ungerührt wirft Privatdetektiv Joe Kurtz den Mann, der seine Partnerin bestialisch ermordet hat, aus dem Fenster eines Hochhauses, direkt auf das Dach eines Polizeiautos. Diese Rache ist ihm eine Ewigkeit im Knast wert. Zwölf Jahre später wird Joe entlassen. Im Keller eines Porno-Shops eröffnet er sein Detektivbüro. Den ersten Auftrag erhält er von einem Mafiaboss: Er soll den Mord an dem Buchhalter der "Familie" aufklären. Aber Joe findet viel zu viel heraus.

  • 5 out of 5 stars
  • Sehr coole Figur mit perfekter Sprecherbesetzung

  • Von Tobias Am hilfreichsten 22.12.2013

Sehr coole Figur mit perfekter Sprecherbesetzung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.12.2013

Der Held - Leo Kurtz - ist ein richtig cooler Typ. Rau, männlich, ohne großes Macho Gehabe, sexy und dennoch menschlich und intelligent. Ein echter Mann, mit echten Prinzipien. Gut gestalteter Charakter. Die Story ist definitiv spannend und eine echte Action Mischung. Gewaltvoll, gemischt mit sehr gut geschriebenen Sex-Szenen zwischendurch. Welcher Mann wäre nicht gerne er...

Der Sprecher ist phänomenal. Carsten Wilhelm ist genau wie in der Tesseract-Serie der denkbar beste Sprecher für den Helden. Wilhelm ist so gut, dass er mühelos mehrere Charaktere deutlich trennen kann. Ich liebe seine trockene Art, wenn der Held etwas cool und desinteressiert sagt, oder wenn der Bösewicht Malcom das "Cutter, alter Kumpel" ausspricht. Es klingt authentisch böse und gefährlich. Wirklich erstaunlich. Davon abgesehen, dass Wilhelm's Stimme einfach sehr klar und schön ist. Man sagt, Wilhelm würde mit seiner Art polarisieren. Ich bin jedenfalls absoluter Fan. Die Fortsetzung von Kurtz ist ein Muss.

15 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die letzte Kolonie

  • Krieg der Klone 3
  • Autor: John Scalzi
  • Sprecher: Matthias Lühn
  • Spieldauer: 10 Std. und 39 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 828
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 712
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 711

John Perry ist als altgedienter Veteran der Klon-Armee im Ruhestand, doch das Abenteuer fehlt ihm. Er erklärt sich bereit, die Leitung einer neugegründeten Kolonie zu übernehmen, nichts ahnend, dass die Siedler nur Schachfiguren in einem Ränkespiel zwischen Menschen und Aliens sind. Nach und nach kommt Perry hinter das Intrigenspiel - und versucht, mit allen Mitteln zu verhindern, dass seine Kolonie die letzte in der Galaxis wird. Perry ist als altgedienter Veteran der Klon-Armee im Ruhestand, doch das Abenteuer fehlt ihm. Er erklärt sich bereit, die Leitung einer neugegründeten Kolonie zu übernehmen, nichts ahnend, dass die Siedler nur Schachfiguren in einem Ränkespiel zwischen Menschen und Aliens sind. Nach und nach kommt Perry hinter das Intrigenspiel - und versucht, mit allen Mitteln zu verhindern, dass seine Kolonie die letzte in der Galaxis wird.

  • 5 out of 5 stars
  • Ein Fan bekennt sich

  • Von Tobias Am hilfreichsten 28.04.2013

Ein Fan bekennt sich

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.04.2013

Der Autor Scalzi deckt mit seiner Trilogie nun wirklich alles ab:

Action, Biotechnologie, wie sie tatsächlich die Jüngsten unter uns vielleicht in ihren Ansätzen noch erleben werden, Bewusstseinspsychologie, Liebe und mit Teil 3 schließlich noch interstellare Politik und Diplomatie, Kolonisierungstaktik und eine sensationell konstruierte Militärintriege a la CIA-Hardliner-Splittergruppe. Verdammt gute SF Trilogie, jeder Teil für sich ist sehr spannend und kann sogar ohne die Vorgängerteile gehört werden, wobei der Story-Genuss im Kompetten natürlich am größten ist.

Überragend gesprochen von Matthias Lühn. Lühn's Debüt (Teil 1, ich kannte ihn vorher nicht) war schon überraschend gut. Aber er hat sich in jeder Folge noch verbessert. Facettenreiche Charakter-Trennung, klare Aussprache und gelungener Transport der unterschiedlichen Stimmungen. Lühn ist definitiv mein neuer Sprecher-Favorit.

Ich bekenne mich öffentlich zum Krieg-der-Klone Fan.

33 von 33 Hörern fanden diese Rezension hilfreich