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  • Rezensionen
  • 97
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 78
  • Bewertungen
  • Spiel der Macht

  • Der Schatten von Valoria 1
  • Autor: Marie Rutkoski
  • Sprecher: Yara Blümel
  • Spieldauer: 10 Std. und 19 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 88
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 85
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 85

Als Tochter des ranghöchsten Generals von Valoria hat die siebzehnjährige Kestrel nur zwei Möglichkeiten: der Armee beizutreten oder jung zu heiraten. Aber Kestrel hat fürs Kämpfen wenig übrig; für sie ist die Musik das kostbarste Gut. Einem plötzlichen Impuls folgend ersteigert sie den Sklaven Arin, der sie auf unerklärliche Weise fasziniert. Schon bald muss sie sich eingestehen, dass sie mehr für ihn empfindet, als sie sollte. Doch er hat ein Geheimnis - und der Preis, den sie schließlich für ihn zahlt, wird ihr Herz sein.

  • 5 out of 5 stars
  • unterhaltsam

  • Von Julia Am hilfreichsten 03.10.2018

Langeweile pur, mit fragwürdiger Doppelmoral

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.12.2018

Eins vorweg, ich finde, dass "Spiel der Macht" im Fantasy-Genre falsch eingeordnet ist. Allenfalls passt es in den Bereich Low-Fantasy, da es in einem erfundenen Land spielt. Es gibt aber keine weiteren magischen Elemente. Wer also ein Buch mit Hexen, Zauberern, Drachen oder magischen Fähigkeiten lesen/hören möchte, wird sich hier sehr wahrscheinlich langweilen.

Und so ging es mir auch, aber nicht nur wegen der fehlenden Fantasy-Elemente.
Die ersten gut 2/3 des Buches sind Vorgeplänkel zu einem sehr kurzen Spannungsbogen, um dann wieder in Langweile zu versinken.

Es beginnt, dass die 17-jährige Kestrel, die sich eigentlich entscheiden müsste, ob sie zum Militär geht, wie es ihr Vater, ein hochdekorierter General der Armee es gerne sehen würde oder in naher Zukunft zu heiraten, in einer Kurzschlussreaktion den Sklaven Arin ersteigert. Lediglich die Tatsache, dass Arin angeblich singen kann, verleitet die musikbegeisterte Kestrel zu dieser Kurzschlussaktion.

Von nun versinkt das HB in endloser Langeweile. Es werden lediglich Kestrel's gesellschaftliche Verpflichtungen beschrieben, wie z.B. Bälle, Picknicks, Kleideranproben etc.. Was ich besonders anstrengend empfand waren die endlosen Beschreibungen der Gedanken von Kestrel und Arin, aus dessen Sicht die Geschichte im Wechsel mit Kestrel erzählt wird. Da nur die Gedanken und alte Ereignisse beschrieben wurden und das zum Teil minutenlang und keine wirklichen Beschreibungen der jetzigen Gegebenheiten, konnten bei mir keine Bilder im Kopf entstehen. Auch empfinde ich dieses minutenlange "Schwafeln", ohne eine direkte Interaktion, einfach extrem langweilig. Dies ist allerdings eine komplett subjektive Empfindung und kann anderen ganz anders gehen.

Kestrel und Arin kommen sich zwar ein wenig näher und man erfährt auch recht schnell, welches Geheimnis Arin mit sich trägt, aber weitere wirkliche Aktionen erfolgen nicht gepaart mit der langweiligen und distanzierten Erzählweise, konnte auch das bei mir keine Spannung erzeugen.


Was es mir dann richtig schwer gemacht hat, der Geschichte weiter zu folgen, war die stellenweise heftige Doppelmoral.
Es ist für alle Valorianern völlig selbstverständlich Sklaven zu halten und diese auch durchaus schlecht zu behandeln, auf der, durch einen brutalen Krieg eroberten, Halbinsel Herran zu leben und das sogar in den Häusern, der von ihnen versklavten Besitzern. Als es dann aber, durch den kleinen Spannungsbogen, zu einer Veränderung der Vorzeichen kommt, empfinden es die Valorianer als eine Schande, dass ihre Mitbürger getötet und versklavt werden. Taten, mit der die valorianische Armee ganze Länder erobert, werden als Akt der Barbarei angesehen, sobald sie gegen das eigene Volk erfolgen. Gut, wahrscheinlich ist das im Krieg eine normale Sichtweise, ich empfand es aber als extrem anstrengend, dass kein Valorianer diese Taten auch nur nachvollziehen kann.
Gepaart mit der Tatsache, dass ich mit beiden Charakteren über das ganze Buch nicht warm werden konnte, viel es mir an dieser Stelle so richtig schwer das HB zu beenden.

Eins noch, wenn das Spiel "Biss und Stich" noch ein weiteres Mal erwähnt worden wäre, hätte ich geschrieen. Ich hatte manchmal das Gefühl, als ob Kestrel und andere Valorianer, sämtliche Entscheidungen des Lebens mit Hilfe dieses Spiel treffen.

Widmen wir uns noch kurz Yara Blümel, die in diesem HB keinen wirklich guten Job abliefert. Ich empfinde ihre Sprechweise extrem leiert und langweilig. Zu der Schreibweise des Buches mag es passen, die extrem langen Gedankenpassagen in der Art vorzutragen, aber meins ist es nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sie bei einem anderen Buch ein bessere Leistung bringen würde, da ihre Stimme recht angenehm ist.

Das Buch hätte eigentlich mehr Potenzial gehabt. Sieht man sich nur die "Throne of Glass"-Reihe an, in der es um ähnliche Ereignisse, mit ähnlichen Vorzeichen geht.

Alles in allem empfinde ich dieses Buch als sehr langweilig und langatmig. Der Aufbau und die Erzählweise lassen bei mir einfach keine Bilder im Kopf entstehen und ich wurde mit beiden Protagonisten nicht warm. Auch die komplett fehlenden Fantasy-Elemente haben mir das Durchhalten erschwert.

3 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Krone der Dunkelheit

  • Die Krone der Dunkelheit 1
  • Autor: Laura Kneidl
  • Sprecher: Marlene Rauch
  • Spieldauer: 19 Std. und 39 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 160
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 143
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 142

Magie ist in Thobria, dem Land der Menschen, verboten - doch Prinzessin Freya wirkt sie trotzdem. Und das nicht ohne Grund. Vor Jahren wurde ihr Zwillingsbruder Talon entführt und seitdem versucht Freya verzweifelt, ihn zu finden. Endlich verrät ihr ein Suchzauber, wo sich Talon aufhält: in Melidrian, dem sagenumwobenen Nachbarland jenseits der Mauer, das von rätselhaften Fae und blutdürstigen Elva bewohnt wird. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Wächter Larkin begibt sich Freya auf den Weg dorthin und muss ungeahnten Gefahren ins Auge blicken.

  • 5 out of 5 stars
  • Starke Charaktere in einer fantastischen Welt

  • Von Amazon Kunde Am hilfreichsten 14.10.2018

Zu viel bekannte Elemente und zu wenig Spannung!

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.11.2018

Ich kann mich den durchweg positiven Rezensionen nicht anschließen.

Zum Einen kam mir das Gerüst der Geschichte viel zu bekannt vor. Stellenweise wirkte es auf mich, als ob die Autorin sich munter in anderen Büchern bedient hat. Klar, man kann das Rad nicht neu erfinden und jede Geschichte über eine Zaubererschule wird Parallelen zu Harry Potter aufweisen, aber hier war es mir doch zu viel.
So gab es Kleinigkeiten, wie das Kästchen, welches Freya auf dem Schwarzmarkt erwirbt, welches mir nahezu identisch aus "Viel Farben der Magie" von V.E. Schwab bekannt vorkommt, aber auch maßgebliche Strukturen wie die Mauer, welche das Land teilt (Das Reich der sieben Höfe und Das Lied von Feuer und Eis), geschrumpfte Magie in einem Teil des Kontinents, Menschen die unter einem Bann stehen und entführter Thronerbe (Throne of Glass) um nur einige zu nennen.
Vielleicht wären mir diese Parallelen nicht aufgefallen, wenn der Rest gnadenlos überzeugt hätte. Hat er aber leider nicht.

Ich konnte mit beiden Protagonistinnen nicht warm werden.
Da haben wir zum einen Freya, welche ihren verschwunden Zwillingsbruder sucht, zum anderen Ceylan die auf Rache sinnt und als erste Novizin ihren Dienst bei den unsterblichen Wächtern verrichten will. Sie erkämpft sich die Chance, um die Ehre, die ihr zuteil wird bei der ersten Gelegenheit mit Füßen zu treten. Sie missachtet einen direkten Befehl, verletzt einen anderen Novizen, weil sie der Ansicht ist, dass nur sie die Gefahr abwenden kann um im Endeffekt die Gefahr für die anderen nur größer werden zu lassen. Als sie dann die Chance erhält sich zu verteidigen, hat sie nichts besseres zu tun als sarkastisch und frech zu antworten und ihre lächerlich anmutende Bestrafung empfindet sie als unverschämt.
Als sie dann auf die Fae trifft, erinnern ihre Gedanken schon an Rassenhass. Wird sie für ihr exotisches und fremdes Ansehen angeschaut ersinnt sie Mordgedanken. Auch Larkin gegenüber, den sie für den Tod ihrer Eltern verantwortlich macht, hegt sie ähnliche Gedanke. Mein Fazit zu Ceylan, ich finde sie unsympatisch, arrogant, stellenweise zu perfekt und hätte am liebsten ihre Abschnitte übersprungen. Ich hoffe sie erfährt, durch ihre Situation am Ende des Buches ein wenig Demut oder kommt in Band 2 weniger häufig vor.
Freya hingegen findet die Fae eigentlich interessant und auch der Magie kann sie viel abgewinnen, hat sie doch durch letztere eine Spur zu ihrem entführten Bruder gefunden. So kommt es, dass sie sich auf den Weg macht um ihren, in ihrer Vorstellung gefolterten, unglücklichen und gequälten Bruder zu befreien. Allerdings braucht sie dafür die Hilfe von Larkin, den sie vorab aus dem königlichem Gefängnis befreien muss. Generell grenzt ihr Verhalten schon an Affenliebe, wenn sie sich ohne auf die Konsequenzen zu achten auf den Weg macht. Oder geht sie wirklich davon aus, dass ihr gefälschtes Rezept, welches als Bezahlung dient, keine Konsequenzen hat?
Die beiden Protagonisten waren für mich um einiges sympathischer, auch wenn man Larkin's Religion nach all den Jahren im Gefängnis schon anzweifeln kann.

Die Aufteilung auf mehrere Handlungsstränge fand ich sehr gut, denn wie gesagt, hätte ich lange Kapitel über Ceylan am Stück ertragen müssen, wäre das (Hör-)Buch in die Ecke geflogen.
Auch der wirkliche flüssige Schreibstil machte es mir möglich, dass Buch zu Ende zu hören, denn Spannung baute sich, bis auf die letzte Stunde, nicht auf. Knisternde Romantik kommt auch nicht auf, auch wenn es so scheint, als wäre jeder in jeden verliebt.

Kommen wir zu Marlene Rauch. Sie macht ihre Sache, wie immer gut, ist aber weit davon entfernt sehr gut zu sein. Hinzukommt, dass ich sie jetzt beim dritten HB in Folge als Erzählerin hatte. Es stimmt schon, ich höre sehr viel Fantasy und auch JB aus diesem Genre, aber es kann doch nicht sein, dass es nur eine Handvoll Sprecher gibt, die man für so einen Job verpflichten kann.

Alles in allem ist dieses Buch nicht meins. Zu viel bekanntes, unsympathische Charaktere und schlicht zu wenig Spannung.

5 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gregor und die graue Prophezeiung

  • Underland Chronicles 1
  • Autor: Suzanne Collins
  • Sprecher: Matthias Haase, Tobias Klausmann, Céline Vogt
  • Spieldauer: 5 Std. und 4 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 191
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 160
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 158

Wenn doch alles bloß ein Traum wäre. Nicht genug, dass Gregor und seine kleine Schwester durch den Lüftungsschacht des Wäschekellers in ein endlos scheinendes Nichts gefallen sind. Am Ende dieses Nichts steht auch noch ein riesiger sprechender Kakerlak. Sie sind im Unterland gelandet, einer eigenen Welt unterhalb von New York. Dort leben die Menschen in einem brüchigen Frieden mit Spinnen, Kakerlaken, Ratten und Fledermäusen.

  • 5 out of 5 stars
  • perfekt

  • Von Holle Am hilfreichsten 23.04.2013

GEKÜRZTES HB einer phantastischen Geschichte

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.05.2018

Die Geschichte um Gregor umfasst insgesamt 5 Bände in denen Suzanne Collins (Hunger Games) ein weiteres Mal ihr schriftstellerisches Talent unter Beweis gestellt hat. Auch wenn diese Geschichte für ein jüngeres Publikum konzipiert ist, kenne ich etliche Erwachsene, darunter mich, die diese Reihe verschlungen haben. Was die Reihe so fazinierend macht, ist die Tatsache, dass auch hier Suzanne Collins alle Facetten des menschlichen Lebens gepaart mit einer ausgeklügelten Fantasystory auffährt. Freude, Liebe, Trauer, aber auch schwerwiegende Verluste und Tod werden nicht aussen vor gelassen. Letztere werden häufig in Jugendbüchern und erst recht in Büchern für ein noch jüngeres Publikum umgangen, so dass am Ende einer epischen Schlacht der Gegner besiegt ist, ohne das der Held und seine Freunde auch nur einen Kratzer davongetragen haben. Etwas übertrieben gesehen. Klar, es sollten in einer Geschichte die Helden nicht reihenweise tot vom Himmel fallen, aber manchmal wäre ein nicht ganz so großes Happy End für eine Geschichte die bessere Lösung. So weit, so gut.

Die Geschichte handelt von Gregor, der mit seiner Schwester Boots (eigentlich Margret) in eine phantastische Welt unter der Oberfläche fällt und dort mehr als ein Abenteuer erlebt. Ich habe die Bücher vor einigen Jahren gelesen und freute mich jetzt über die UNGEKÜRZTE HB-Version. Leider wurde ich schon nach wenigen Minuten enttäuscht, denn das HB ist gekürzt, was ich generell immer extrem schade finde. So fehlt hier z.B. die Vorstellung einer Person die im Laufe der Geschichte noch eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Dies habe wir ja häufig in Geschichten über mehrere Bände, so erwähnt Hagrid in Harry Potter 1 auch nur am Rande, dass er das Motorrad, mit dem er Harry zu den Dursleys bringt, von Sirius Black geliehen hat. Solche Verbindungen innerhalb einer Serie finde ich immer toll und sagen viel über das Talent des Schriftstellers.

Ob sich jemand, der die Bücher nicht kennt, an den Kürzungen stören würde kann ich nicht beurteilen. Ich denke aber, dass ein HB, welches als ungekürzt angeboten wird auch ungekürzt sein sollte.

Kommen wir kurz zu der Inzenierung. Generell finde ich es nicht schlimm ein HB für jüngere Hörer ein wenig aufzupeppen. Hier ist allerdings das Gleichgewicht zwischen Stimme, Musik und Soundeffekt ein wenig gestört. Manche Stimmen sind so leise, dass man sie schlecht verstehen kann. Desweiteren finde ich, dass diese Aufmachung eine tolle Geschichte, die auch für Erwachsene spannend sei kann zu sehr "verkindlicht".
Die Sprecher an sich machen einen guten Job und die Stimme des Erzählers/Gregor finde ich recht angenehm.

Fazit:
Wer sich nicht daran stört, dass das HB gekürzt ist und an einer szenischen Lesung seinen Spaß hat, wird mit einer tollen und spannenden Geschichte belohnt. Alle anderen, die an der Geschichte Spaß haben, sollten sich vielleicht an das englische Hörbuch wagen, welches sehr gut verständlich und langsam gelesen wurde, so dass es auch für Anfänger gut verständlich ist.

  • Mondprinzessin

  • Autor: Ava Reed
  • Sprecher: Shandra Schadt
  • Spieldauer: 7 Std. und 35 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 226
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 213
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 212

Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie - die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm.

  • 3 out of 5 stars
  • Alles nicht stimmig.

  • Von CHoer Am hilfreichsten 20.07.2018

Naja, nett für zwischendurch!

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.05.2018

Da bin ich mal wieder über ein HB einer deutschen Autorin gestolpert, in der Hoffnung, endlich mal auf eine tolle Story zu treffen. Der Klappentext liest sich ja erstmal nicht schlecht.
Eins vorweg, die Geschichte ist nicht die schlechteste der Welt. Allerdings ist sie unausgegoren und dümpelt stellenweise einfach nur dahin. Und sie ist mit Fantasy-Romance HB wie z.B. "Das Reich der sieben Höfe" oder auch "Obsidian" nicht ansatzweise zu vergleichen. Sie ähnelt eher einem Kinderbuch.

Zur Story:
An ihrem 17. Geburtstag findet Lynn ein seltsames Tattoo auf ihrem Arm und wird direkt danach von einem mysteriösen Krieger angegriffen. Hui, dachte ich mir, das geht ja flott los. Als dann noch ein leuchtender Waschbär und weitere Angreifer auftauchen und ein rettender Held passend zur Stelle ist, konnte ich die schlechten Rezensionen erstmal gar nicht nachvollziehen. Der rettende Held stellt sich als Juri heraus, ein Mondkrieger, der Lynn ein wenig aufklärt und zum Mond mitnimmt. So weit, so gut, denn jetzt wird es langweilig. Nachdem Lynn auf dem Mond angekommen ist, wird ihr schnell die komplette Situation vor den Latz geknallt. Anders kann man es nicht erklären. In drei Sätzen erfährt Lynn, dass sie auf dem Mond und eine Prinzessin ist, welche als Kind entführt und auf die Erde verschleppt wurde und demnächst einen ihr unbekannten Prinzen zu heiraten hat. Ich, in dieser Situation hätte tausende Fragen und würde da nicht mitmachen. Lynn hat zwar durchaus Bedenken, ein paar wenige Fragen, aber zum Wohle "ihrer" Familie will sie sich fügen. Von nun an dümpelt die Geschichte dahin. Vorher kommen die Krieger, die Lynn zu Beginn angeriffen haben, warum hat noch niemand die Planetenkolonien entdeckt und wieso trinken Sternenkinder Kakao? Bis wenige Minuten vor Ende wird keine dieser Fragen auch nur angeschnitten und Spannung fehlt komplett.

Widmen wir uns der Sprecherin die macht ihre Sache im Großen und Ganzen gut, hinterließ bei mir aber keinen bleibenden Eindruck. Sie liest das Buch vor wie ein Kinderbuch, was es in meinen Augen auch ist.

Fazit:
Mal wieder keine tolle Geschichte einer deutschen Autorin, einzig das Ende hat mich wirklich überrascht und hätte ich niemals so erwartet.
Eins noch, die Zitate, welche zum Beginn jedes Kapitel stehen, finde ich wirklich nervtötend und absolut überflüssig.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Die Erbin

  • Der Orden der weißen Orchidee 1
  • Autor: Tanja Neise
  • Sprecher: Karoline Mask von Oppen
  • Spieldauer: 10 Std. und 54 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 536
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 490
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 496

Zeitreisen sind unmöglich. Das dachte Marie bisher auch. Als die junge Übersetzerin einen alten Gutshof erbt, ahnt sie noch nichts von ihrem wahren Erbe. Ein Brief stellt ihr Leben auf den Kopf und schon bald beginnt für sie eine spannende Reise durch die Zeit, auf der sie ihrer großen Liebe begegnet. Doch das Schicksal ist ein harter Gegner, wenn es darum geht, ihr Glück zu finden.

  • 4 out of 5 stars
  • Solider Auftakt einer Zeitreise-Reihe

  • Von Sunsy Am hilfreichsten 22.01.2017

Wirksamer, als eine Packung Schlaftabletten!

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.03.2018

Der eigentliche Ansatz der Geschichte hat durchaus Potential, leider wird dieses restlos verschenkt.

Der Beginn der Geschichte wirkt noch spannend um dann recht schnell in der literarisches Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Es wirkt stellenweise so, als ob man die Themen: sexuelle Belästigung, Entführung, Gefangenschaft, Folter etc. alle in diesem Buch unterbringen wollte, ohne allerdings näher darauf einzugehen. Spannende Momente werden in wenigen Sätzen gelöst um mehr Zeit für epische Beschreibungen von gelb-blauen, schwedischen Möbelhäusern, Kaffeemaschinen, und, ach ja der 99 Stadttore von Florenz, zu haben. Am Ende des Buches glaubt man sie alle zu kennen.

Allerdings um das Ende des Buches zu erreichen muss man sich schon wirklich anstrengen. Stellenweise hatte ich das Gefühl die beiden durchqueren Deutschland - zu Fuß - in Echtzeit! Dabei schmachten sie sich unentwegt an, treffen nur sympathische Menschen die alle ihr letztes Hemd mit ihnen teilen wollen. Sehr realistisch, und alle finden es völlig normal, wenn sie mit ihrer Geschichte herausrücken. Auch benötigt Marie zu Beginn der Geschichte lediglich einen Brief ihrer Urgroßmutter, das Mädel ist 27, wie alt war bitte die Urgroßmutter, um sich in einen alten Fummel zu schmeißen und in den Wald zu laufen.

Die beiden Protagonisten sind mir schlicht unsympathisch.
Richard ist wankelmütiger als ein RolyPoly. Er schwankt vom heißen Liebhaber zum eifersüchtigem Gockel und zurück innerhalb weniger Augenblicke. Dank der Autorin haben wir aber gefühlte 10 min Zeit es mitzuerleben.
Marie hingegen heult entweder oder sie ist ohnmächtig.

Die Sprecherin gibt der ganzen Geschichte dann den Rest. Sie liest unheimlich leiernd und momoton und vollendet damit die einschläfernde Wirkung.

Alles in allem, leider wieder ein Buch einer deutschen Autorin, welches zwar mit einer recht guten Grundidee aufwartet, aber in der Ausarbeitung durchfällt.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Erbin des Lichts

  • Silberschwingen 1
  • Autor: Emily Bold
  • Sprecher: Vanida Karun, Oliver E. Schönfeld
  • Spieldauer: 11 Std. und 48 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 413
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 387
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 387

Thorn ist halb Mensch, halb Silberschwinge. Als Halbwesen gerät sie ins Fadenkreuz des Clans der Silberschwingen. Thorn kämpft tapfer gegen ihr Schicksal an, doch bald muss sie sich eingestehen, dass sie gegen den Charme ihres Feindes machtlos ist.

  • 4 out of 5 stars
  • Toller neuer Ansatz

  • Von cookie Am hilfreichsten 29.03.2018

Toller neuer Ansatz

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.03.2018

Das HB "Silberschwingen" stellt altbekanntes Wissen über Fabelwesen auf den Kopf und beschreibt einen komplett neuen Ansatz, was ich generell immer toll finde. Die Konstellation Vampir/Werwolf/Engel ... trifft Mädchen, wird handzahm und verliebt sich, hatten wir ja schon zu genüge.

Leider traut sich die Autorin nicht, auch im Verlauf der Geschichte neue Pfade einzuschlagen, denn da folgt sie mehr oder weniger den bekannten Strukturen.
Auch merkt man, dass wir uns im JB-Sektor befinden, denn die Probleme von Thorne sind die eines Teenagers würdig. Was mich generell nicht stört, nur das permanente Erwähnen ihres Gefühlschaos nervt dann doch irgendwann. Über die gesamte Länge heißt es: "Ich liebe ihn, nein, ich hasse ihn. Ich liebe ihn, obwohl ich ihn hassen müsste. Ich hasse mich, weil ich ihn liebe. Jetzt hasst er mich, weil ich einen anderen liebe." Auf die Dauer wird es anstrengend. Auch das sie zum Ende in die wohl konstruierte Falle ihrer Rivalin tappt, wirkt sehr naiv.

Was mich generell bei dieser Art Geschichten ein wenig stört ist, wie schnell dem "Bösen" verziehen wird. Dieser muss nur dreimal freundlich lächeln oder etwas Nettes veranstalten, schon sind die vorangegangenen Gräueltaten verziehen oder zumindest vergessen. Und in diesem Buch wirken diese Taten extrem schwer.

Widmen wir uns den Sprechern. Beide machen einen tollen Job. Vanida Karun gehört schon seit einiger Zeit zu meinen Lieblingssprechern und auch Oliver E. Schönfeld hat mit seiner warmen und vollen Stimme gute Chancen mehr Aufmerksamkeit von mir zu erhalten.
Mir hat es auch generell sehr gut gefallen, dass das Buch von zwei Leuten gelesen wurde. Ich-Perspektive von der Frau und die Erzähler-Perspektive vom Mann. Leider kam es aber durch diese Aufteilung dazu, dass Thorne auch von Oliver E. Schönfeld gesprochen wurde und Lucian von Vanida Karun. Dies lässt sich bei einer solchen Aufteilung natürlich nicht verhindern, da es auch im Erzählerpart direkte Reden gibt. Ein klein wenig gestört,hat es mich aber schon. Dies ist aber ein rein subjektives Empfinden.

Alles in allem ein wirklich tolles Buch, ohne den Anspruch den Literaturhimmel zum Einsturz zu bringen. Den neuen Ansatz, mit vielen kleinen Details finde ich wirklich gelungen und ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil.

29 von 29 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Engelskuss

  • Gilde der Jäger 1
  • Autor: Nalini Singh
  • Sprecher: Elena Wilms
  • Spieldauer: 12 Std. und 42 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 1.154
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 1.073
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.078

In einer Welt voller Schönheit und Blutgier, in der Engel über Vampire und Sterbliche herrschen, soll die Jägerin Elena einen abtrünnigen Erzengel aufspüren. Schon bald kann sich Elena dem Reiz, den ihr Auftraggeber Raphael auf sie ausübt, nicht mehr entziehen. Und während sie bei ihren Ermittlungen auf eine Mordserie von unfassbarem Ausmaß stößt, führen Raphaels Berührungen Elena an den Rand des Abgrunds. Denn im Spiel der Erzengel zahlen die Sterblichen den Preis.

  • 5 out of 5 stars
  • Nalini Singh auf neuen ganz starken Pfaden

  • Von Beate Am hilfreichsten 21.06.2014

Oha, schwer zu beurteilen!

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.03.2018

Wir befinden uns in einer Welt, in der Vampire und Engel offen unter den Menschen leben. Dies ist, für mich, schon der erste kleine Kritikpunkt. Ich finde es, bei einer Urban Fantasy Geschichte spannender, wenn die Welt der Vampire etc. im Verborgenen bleibt und nur wenige Leute von der Existenz der Fabelwesen wissen. Aber dies ist ein rein subjektives Empfinden.
In diesem Buch weiß die Menschheit von der Existens der Engel und Vampire. Die Engel thronen als mehr oder weniger unerbittliche Herrscher über der Menschheit und dulden in der Regel wenig bis keinen Widerspruch. Die Vampire werden von den Engeln, nicht ganz uneigennützig erschaffen und diese müssen dann, als Gegenleistung den Engeln für eine gewisse Zeit zu Diensten sein. Sollte ein Vampir dieser Dienstleistung nicht nachkommen, wird die Gilde der Jäger eingeschaltet um den abtrünnigen Vampir aufzuspüren und zu seinem rechtmäßigen Meister zurückzubringen.

So weit, so gut. Diese Konstellation stellt den Beginn der Geschichte dar. Elena Devereaux bekommt einen solch gearteten Auftrag und dann, ... ja, dann passiert erstmal nicht mehr viel. Bis ungefähr zu Hälfte des HB sind die beiden scharf aufeinander und finden das doch falsch, obwohl er doch so heiss ist. So geht das elendig lange. Nicht falsch verstehen. Mich stört in einer Romantasy ganz bestimmt nicht ein wenig Liebe, Sex und Zärtlichkeit, wenn die Story stimmt. Nehmen wir z.B. Die "Tairen Soul Saga" von C.L. Wilson, da geht es auch stellenweise heftig zur Sache, aber die Story kommt nicht zu kurz. Die Tairen Soul Saga würde auch ohne die Erotik funktionieren und das fehlt mir hier einfach.
Die Story, die vom Grundkonzept eigentlich gar nicht so schlecht ist, ist einfach zu dünn. Selbst der groß erwartete und gefürchtete Showdown ist im Nu vorbei, ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Auch hatte es für mich immer einen sehr faden Beigeschmack, wenn Raphael so offen seine Besitzansprüche anmeldet oder Elena, gegen ihren Willen sexuelles Verlangen auferlegt, indem er sie geistig manipuliert, so dass man durchaus den Eindruck einer sexuellen Belästigung/Vergewaltigung erlangen kann. Auch finde ich die Umschreibungen, zu denen Nalini Singh greift echt plump und mit der Zeit auch vulgär. Wenn ich in einem recht überschaubarem HB gefühlte 1000x das Wort "Schwanz" etc. höre, nervt es einfach nur noch.

Die Autorin ist wahrlich kein Neuling und auch wenn es einigermaßen flüssig geschrieben ist, kommen die Dialoge doch stellenweise sehr plump und farblos rüber. Die Geschichte schafft es nicht einmal mich richtig in ihren Bann zu ziehen und wenn alle 1,5min die klitzkleine Handlung von "feucht werden", "Ziehen im Unterleib" etc. oder der Umschreibung dieses schönsten Wesen auf Erde unterbrochen wird, ist es einfach zuviel des Guten.

Elena Wilms macht ihre Sache echt gut und holt aus dem HB raus, was irgendwie geht und einzig allein ihr ist es zu verdanken, dass das HB kein Totalausfall ist.

Fazit: ein interessanter, neuartiger Ansatz einer Fantasygeschichte, die leider ihr Potential verschenkt und im Softpornogenre mit SM-Zügen hängenbleibt.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Geschmiedet im Feuer

  • Red-Hot-SEALs 1
  • Autor: Trish McCallan
  • Sprecher: Arianne Borbach
  • Spieldauer: 11 Std. und 30 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 549
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 512
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 507

Beth Brown glaubt nicht an Vorahnungen, aber ihr letzter Traum ist zu realistisch, als dass sie ihn ignorieren kann: Bei einer Flugzeugentführung wird ein gut aussehender Passagier erschossen. Beth weiß, dass sie dem geheimnisvollen Mann aus ihrem Traum noch nie begegnet ist, denn an ihn würde sie sich definitiv erinnern. Als dann aber auf dem Weg zu ihrer Arbeit am Flughafen mehr und mehr Details aus ihrem Traum Wirklichkeit werden, beginnt sie, Nachforschungen anzustellen...

  • 5 out of 5 stars
  • Toller Einstieg in die Serie

  • Von Beate Am hilfreichsten 03.05.2014

Langatmig, langweilig und lange vorhersehbar

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
1 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.03.2018

Eines vorweg, diese Rezension wird nicht ganz spoilerfrei. Wer sich also von der Geschichte überraschen will, sollte nicht weiterlesen.

Wobei, mich hat die Geschichte an keiner Stelle überrascht, einzig in der Tatsache, dass dieses HB mit Fantasy mal gar nichts gemein hat. Diese übernatürliche Ader die Zayne beim ersten Blick klarmacht, dass er Beth heiraten möchte oder die ihn wünschen lässt, dass er sie beim ersten Sex geschwängert hat, könnte man auch von psychisch gestörten Stalkern erwarten.
Ständig heißt es "sie ist mein" oder "jeder andere Mann in ihrer Nähe wird bluten", dass es wenigen Minuten zuvor noch hieß, dass die Frau die Entscheidung fällt und ihn auch haben wollen muss, wird komplett ignoriert. Und diese Widersprüche gibt es mehrfach.
Beth sieht in ihrer besten Freundin ihre Schwester und in deren Familie auch ihre Famile, nur um sich kurze Zeit später ständig ungeliebt und als fünfte Rad am Wagen gefühlt zu haben. Die beste Freundin ist auch Jahre später noch dieselbe, nur um sich aus fadenscheinigen Gründen von ihr abzuwenden.

Kommen wir mal zu dem, was dieses HB ausmacht, also nicht im positivem Sinn, denn es dreht sich wirklich fast nur um Sex und Verlangen. Selbst der perfekt trainierte Seal der eine Katastrophe von globalem Ausmaß nur mit einer Büroklammer und einer Kugelschreiberfeder, äh halt, das war ein anderer... dieser Knabe hier ist aber trotzdem perfekt trainiert. Hindert ihn aber nicht daran in einer mehr als brenzligen Situation ständig an Sex oder allgemein nur an Beth zu denken. Ihr Aussehen (Brüste und Po, aus mehr besteht die Frau nicht) und ihren Geruch (Erdbeer) zu denken. Das mit dem Geruch wird hier eh sehr überstrapaziert. Mein Gott, wonach die alle riechen. Ich bin froh, wenn ich 10min nach einer heißen Dusche mit Vanilleduschgel noch ein wenig danach dufte. Nicht hier, die Leute laufen alle rum wie eine wandelde Douglasfiliale. Nach Erdbeer, Schokolade, Piniennadeln, Wald, Männlichkeit (das muss mir mal einer erklären, wie das riecht), ... und Sex! Wie bitte riecht Sex? Und riechen wir alle gleich? Kann mein Nachbar erkennen..., aber nein, das führt jetzt wirklich zu weit.
Mir ist auch klar, dass man zu Beginn einer möglichen Beziehung gerne übereinander herfallen möchte, aber doch nicht wirklich und überall. Ob im Schlafzimmer der Freundin oder bei der Inspektion des Hauses der Freundin, als noch nicht klar ist, was da überhaupt passiert ist, nichts ist vor den beiden sicher. Obwohl sie doch immer behauptet (an der Stelle des HB) dass sie ihn überhaupt nicht will.

Kommen wir mal zu dem bisschen Story im HB. Die Geschichte um die mögliche Flugzeugentführung zieht sich endlos in die Länge. Die Tatsache, dass einige Szenen aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden, wobei bei jedem Perspektivenwechsel wieder an den Anfang der Szene gesprungen wird, ist auch nicht hilfreich beim vorankommen der Geschichte. An anderen Stellen, gibt es wiederum Cuts, wo ein kleines bisschen mehr an Erklärung nicht schlecht gewesen wäre.
Auf die ganzen logischen Fehler im Umgang mit Seals, FBI und Homeland will ich gar nicht eingehen, denn die hat man häufig in dieser Art Bücher.
Gestört hat mich allerdings, dass die Story am Ende des Buchs nicht aufgeklärt wird und mir nicht klar ist, ob der zweite Teil an diese Story anschließt und die noch offenen Frage gelöst werden.

Widmen wir uns der Sprecherin. Arianne Borbach hat eine wirkliche tolle Stimme und ist trotzdem (in diesem Buch?) einfach nur grauenvoll. Über diese schon erwähnten Perspektivenwechsel liest sie einfach hinweg, so dass es immer ein wenig dauert bis man merkt, dass man a) bei einer anderen Person und b) wieder am Anfang der Szene ist. Auch liest sie wirklich jede Person gleich. Man muss wahrlich nicht wie Rufus Beck (Harry Potter) jeder Person eine ausgeklügelte Persönlichkeit und Stimme verleihen, aber wenn man in einer Szene, die drei Männer nicht von den Frauen unterscheiden kann, ist das schon sehr anstrengend. Desweiteren flüstert sie stellenweise ganze Szenen, allerdings nicht das Gesprochene sondern die Szenenbeschreibung, was für mich gar keinen Sinn macht. Unpassend finde ich auch, dass sie in einer Sexszene leider fast so klingt, als ob sie selbst kurz vor dem Orgasmus steht.

Alles in allem, ein wirklich langweiliges, langatmiges und lange vorhersehbares HB mit einer, für mich schlechten Sprecherin.

  • Die Gemeinschaft der Dolche (Young Elites 1)

  • Autor: Marie Lu
  • Sprecher: Dagmar Bittner
  • Spieldauer: 12 Std. und 25 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 179
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 169
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 167

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet.

  • 5 out of 5 stars
  • Für alle Fans der roten Königin...

  • Von H.S. Am hilfreichsten 02.06.2018

Die Geschichte scheint spannend,...

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.01.2018

Die Geschichte scheint spannend, leider ist die Datei so fehlerhaft, dass man der Geschichte kaum folgen kann. Ständig gibt es Aussetzer im Text so dass ein Lückentext entsteht. Ich glaube, dass die Geschichte echt interessant sein könnte, zumindest empfand ich den Anfang als solches. Werde zum ersten mal mein Geld für ein Hörbuch zurückfordern.

21 von 27 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Lady Midnight

  • Die Dunklen Mächte 1
  • Autor: Cassandra Clare
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 28 Std. und 8 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 797
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 744
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 743

Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten.

  • 4 out of 5 stars
  • Überragender Sprecher

  • Von Beate Am hilfreichsten 19.05.2016

Hatte mehr erwartet

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.12.2017

Ich habe die Vorgängerreihen, von denen man zumindest die Mortal Instruments Reihe lesen sollte um alles zun verstehen was hier angesprochen wird, nahezu verschlungen. Ich finde Cassandra Clare hat in den vorangegangenen Bänden einen phantastischen Job gemacht. Sie hat eine verschlungene, aber komplett logische Geschichte über einige Bände erschaffen. Dies fehlt mir alles in diesem Band. Es gibt nicht wirklich etwas neues, selbst die Rolle des Verräters wird irgendwie übernommen und die Protagonistin Emma kann einem schon tierisch auf die Nerven gehen, okay unrationales Verhalten kann man noch mit ihrem Alter erklären, aber eigentlich zählt sie doch zu den besten Schattenjägern ihrer Generation. Wo man in der vorangegangenen Reihe kaum Zeit hatte Atem zu holen, dümpelt hier die Geschichte ein wenig vor sich hin.
Kommen wir zu Simon Jäger. Das er einer der besten Sprecher für Hörbücher ist, muss nicht groß erwähnt werden, in einem Buch, in dem die Hauptrolle ein weiblicher Teenager ist, finde ich ihn etwas falsch besetzt. Ähnlich ging es mir in 'Die Seiten der Welt'. Dies ist aber ein ganz subjektives Empfinden.
Ich hoffe auf die weiteren Bände, denn das Cassandra Clare es besser kann hat sie schon mehrfach bewiesen.