PROFIL

Dirk H.

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Auf nach Hamburg

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.12.2019

Karo will nach dem nachgeholten Abitur endlich durchstarten. Als sie eine Jobzusage hat, bricht sie ihre Zelte in Bochum ab und macht sich auf den Weg nach Hamburg. Dort zieht sie in die WG einer Freundin.

Als sie am ersten Arbeitstag im neuen Büro erscheint, wird sie dort von der Polizei begrüßt. Ihr neuer Chef sitzt im Gefängnis und aus dem Job wird nun nichts. Nach einigem Suchen, ergattert Karo einen Praktikumsplatz beim Fußballverein Eintracht Hamburg. Ausgerechnet Fußball. Zum Glück wird das Praktikum gut bezahlt. Dafür darf sie aber den "Babysitter" für den Fußballer Patrick spielen....

In einer lustigen Geschichte begleiten wir Karo durch das Hamburger Leben. Für sie ist das alles recht neu und sie versucht sich irgendwie anzupassen. Dabei ist sie sich stets bewusst, dass sie sich auf keinen Fall in einen prominenten Fußballer verlieben wird. Doch das Leben macht manchmal was es will....

Mir hat auch die zweite Geschichte der Hamburg-Reihe sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht Yara Blümel zuzuhören. Und für alle die bereits Teil 1 kennen, es gibt ein Wiedersehen mit dem Taxifahrer Knut.

Der Tote im Opel-Zoo

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 09.06.2019

Nele Neuhaus kann auch mit dem zweiten Teil der Krimireihe überzeugen. Interessant wird es vor allem, da sich Pia Kirchhoff gleich zu mehreren Tatverdächtigen hingezogen fühlt. Der eigentliche Fall ist wieder sehr komplex. Lange ist für den Hörer unklar, wer denn nun der Täter ist.

Am Ende ist jedoch trotz der Komplexität alles schlüssig erklärt. Der Krimi ist eine gute Mischung aus Aufklärungsarbeit und Privatleben der Protagonisten. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und Oliver Siebeck hat das Buch wieder hervorragend gelesen.

Vielen Dank für knapp 12 Stunden spannende Unterhaltung.

Der Enkel

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.11.2018

Der sechste Teil der Brückenbauer heißt Der Sohn. Doch warum eigentlich. Es müsste doch der Enkel heißen, denn die Geschichte wird von Eric, dem Enkel von Oscar Lauritzen erzählt.

Eric erzählt, wie er seine Jugendzeit und damit die 1950er Jahre erlebt hat. Die Geschichte ist ganz nett, aber die ersten Teile der Serie haben mir besser gefallen.

37 Stunden spannende Geschichte

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.10.2017

Lange hat es gedauert, doch nun folgt nach Die Säulen der Erde und Die Tore der Welt der dritte Teil der Kingsbridge-Reihe.

Dieses mal entführt uns Ken Follett in das Jahr 1558. Vorrangig geht es um den Streit zwischen den Protestanten und den Katholiken. Trotz des großen Umfangs schafft es der Autor eine spannende und kurzweilige Geschichte um den jungen Ned Willard zu konstruieren. Dabei begegnen uns u.a historische Persönlichkeiten wie Maria Stuart, Elizabeth Tudor oder der Seefahrer Francis Drake. Wir erleben Verschwörungen und Glaubenskämpfe, Liebe und Hass, Folter und Versöhnung.

Anfangs war ich etwas enttäuscht, als ich gemerkt habe, dass es keine Fortsetzung im klassischen Sinne ist. Es gibt vereinzelt Verweise auf frühere Charaktere, aber unter einer Fortsetzung verstehe ich etwas anderes. Betrachtet man den Roman aber als Einzelwerk, ist es ein gelungenes geschichtliches Meisterwerk.

Ich habe mich für die ungekürzte Hörbuchfassung von Lübbe Audio entschieden, welche exklusiv bei Audible angeboten wird. Mit einer Gesamtspielzeit von über 37 Stunden wird einem hier ein von Tobias Kluckert meisterlich vertonter historischer Roman geboten. Lediglich die musikalischen Einspielungen nach mehreren Buchabschnitten hätten manchmal etwas dezenter ausfallen können. So kann es schonmal passieren, dass man beim Hören in die Story vertieft ist und statt des nächsten Kapitels ertönt plötzlich eine dramatische Musik, das einem der Schreck in die Glieder fährt.

Liebhaber der englischen, französischen und spanischen Geschichte sollten diesen Roman nicht verpassen.

Todesmärchen - Nicht für Kinder

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.05.2017

Todesmärchen ist bereits das dritte Hörbuch von Andreas Gruber in welchem die Kommissare Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez ermitteln. Sabine hat mittlerweile ihre Ausbildung beim BKA abgeschlossen.

Das Cover passt sehr gut zu Geschichte. Einerseits vermittelt der Fliegenpilz den Inbegriff für Giftig und damit tödlich und andererseits beschreibt der Titel Todesmärchen sehr gut die Motive des Serienmörders. Weiter will ich jedoch nicht auf den Inhalt eingehen, um nicht den Spaß am hören zu nehmen.

Andreas Gruber ist es auch diesmal gelungen eine komplexe und doch am Ende nachvollziehbare Kriminalgeschichte zu schreiben. Dabei springt die Erzählung zwischen der heutigen Zeit und einer Vergangenheit vor 5 Jahren hin und her. Die vielen Sprünge sind jedoch notwendig, um das Geschehene zu begreifen und nach und nach die Vorgehensweise des Täters zu verstehen.

Wer bereits die zwei ersten Romane gelesen oder gehört hat, wird sich sehr schnell in das Geschehen hineinfinden. Für alle anderen gibt es aber vereinzelt kurze Erläuterungen, um Zusammenhänge aus den ersten Fällen zu verstehen.

Gesprochen wird das Todesmärchen von Achim Buch. Es hat viel Spaß gemacht ihm zuzuhören und es ist ihm wieder sehr gut gelungen die einzelnen Akteure aus Holland, Deutschland, Österreich und der Schweiz authentisch wiederzugeben. Ich war jedoch etwas enttäuscht, als die Geschichte nach 14 Stunden und 28 Minuten vorbei war. Sie hätte durchaus noch weitergehen können, aber im Sommer erscheint das Buch Todesreigen und ich hoffe es wird wieder von Achim Buch vertont.

Ein Spionageroman

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 21.04.2017

Im mittlerweile fünften Teil der Jahrhundertsaga von Jan Guillou machen wir einen Zeitsprung. Wir befinden uns wieder in den Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs. Diesmal wird uns die Geschichte aber aus Sicht der Frauen erzählt. Johanne und Rosa sind in geheimer Mission unterwegs. Von Rosas Tätigkeiten erfährt man nur sehr wenig. Johannes Einsätze für die verschiedenen Organisationen werden jedoch unter die Lupe genommen. Dank eines hervorragenden Erzählers wird man von der Geschichte mitgerissen und erlebt die Höhen und Tiefen der Kriegsjahre.
Im Gegensatz zu den ersten vier Bänden kann man den fünften durchaus als Spionageroman einstufen. Es hat Spaß gemacht ihn zu hören.

Eine eher schwache Fortsetzung

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.12.2016

Nach dem ich das Buch "Die Brückenbauer" gehört hatte, wollte ich wissen wie es weiter geht. Also kaufte ich mit die Fortsetzung.
Die erste Überraschung erlebte ich unmittelbar nach dem Starten des Hörbuches. Der Sprecher ist nämlich nicht wie bisher Tobias Kluckert sondern Johannes Steck.

Nachdem sich im ersten Buch die Brüder nach dem Studium getrennt hatten, handelte die weitere Erzählung vorrangig von Lauritz und Oscar. Im zweiten Buch dreht sich diesmal ausschließlich um Sverre. Es beginnt direkt nach dem Studium. Das Buch handelt von der Kunst, in erster Linie der Malerei, in Europa sowie der gleichgeschlechtlichen Liebe. Auch diesmal ist die Erzählung in einen geschichtlichen Hintergrund eingebunden. So gibt es Bezüge zu Oskar Wilde, Claude Monet, Paul Cézanne und anderen.


Insgesamt bin ich enttäuscht. Ich hatte mehr erwartet. Bis auf wenige Bezüge zum ersten Buch, hätte dieses Buch auch völlig unabhängig sein können. Ich hoffe, dass es im dritten Buch wieder besser wird.


Ich gebe dem Hörbuch 3 Sterne.

Drei Norweger verändern die Welt

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.12.2016

Eher durch Zufall bin ich auf das Hörbuch "Die Brückenbauer" gestoßen. Es handelt von den drei norwegischen Fischersöhnen Lauritz, Oscar und Sverre , deren Vater stirbt.
Dank eines Stipendiums bekommen sie die Chance auf eine gute Ausbildung, die mit einem Studium in Dresden endet.
Als Gegenleistung sollen sie als ausgebildete Ingenieure den Bau der Bergenbahn unterstützen.
Doch wie so oft im Leben, kommt manches anderes als geplant.

Jan Guillou erzählt die Geschichte der drei Jungen im geschichtlichen Umfeld des beginnenden 20. Jahrhunderts. Einem Jahrhundert der großen Veränderungen, aber auch großer Kriege.

Die Erzählung ist kurzweilig und spannend. Es gibt bereits viele historische Erzählungen, allen voran von Ken Follett. Hinter diesen braucht sich das Buch jedoch nicht zu verstecken. Da ich selbst Tiefbauingenieur bin, freut es mich, dass auch dieser Bereich Einzug in ein Buch gehalten hat.

Gesprochen wird das Buch von Tobias Kluckert. Der Klang seiner Stimme ist angenehm und es macht Spaß im zuzuhören.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich vergebe daher 5 Sterne.

Spannung vom Anfang bis zum Ende

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 05.09.2016

Sabine Nemez arbeitet beim Kriminaldauerdienst (KDD) in München. Sie wird zu einem Tatort gerufen. Als die Tote ihre Mutter ist und ihr Vater unter Mordverdacht steht, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie macht es sich zur Aufgabe die Unschuld ihres Vaters zu beweisen und den wahren Mörder zu finden.
Doch der Fall wird an das Landeskriminalamt abgegeben. Sabine versucht trotzdem weiter zu ermitteln und riskiert damit ihren Job.
Durch ihre Recherchen wird Maarten S. Sneijder vom BKA auf den Fall aufmerksam. Er ist hinter einem Serienmörder her und sieht einen Zusammenhang zum Münchener Fall.
Die Fälle haben eins gemeinsam. Der Täter entführt eine Person und kontaktiert dann jemanden, der der Person nahe steht.
"Sie haben 48 Stunden Zeit mit zu sagen, wen ich entführt habe und warum. Schaffen sie es nicht oder schalten sie die Polizei ein, stirbt die Person."
Nachdem Sabine von den anderen Fällen hört, sieht sie Parallelen zu einem Kinderbuch. Kann Sie zusammen mit Sneijder und mit Hilfe des Buches den Mörder fassen?

Andreas Gruber baut in seinem ersten von drei Fällen gleich zu Beginn eine Spannung auf und schafft es diese bis zum Ende des Falls aufrecht zu halten. So ist ein Krimi nach meinem Geschmack.
Die Beziehung zwischen Sabine und dem eigenartigen und nicht gerade beliebten Maarten S. Sneijder gibt dem Kriminalroman das gewisse etwas.

Achim Buch ist der Sprecher des Hörbuches und er hat bewiesen, dass er der richtige für diese Story ist. Durch seine überragende Umsetzung des Buches zieht ein förmlich in die Geschichte und man bekommt das Gefühl zusammen mit der Münchner Kriminalogin und dem niederländischen BKA-Beamten hinter dem wienerisch-sächsischen Serienmörder hinterzujagen.

Ich bin schon auf den nächsten Fall gespannt.

Fazit:

Ich gebe sowohl dem Buchautor als auch dem Sprecher 5 Sterne. Ich kann diesen Kriminalroman jedem Krimifan ans Herz legen und hoffe, dass der nächste Fall dem ersten in nichts nachsteht.

Zwei Frauen, zwei Jahrhunderte, eine Geschichte

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.08.2016

Alice Tenner nimmt an einer Ausgrabung in Frankreich im 21. Jahrhundert teil. Alais Pelletier lebte im 13. Jahrhundert in Frankreich. Trotz der großen Zeitspanne von 800 Jahren sind die Schicksale der beiden Frauen miteinander verbunden.

Im Laufe des Buches springt Kate Mosse häufig zwischen den Jahrhunderten hin und her. Was anfangs etwas verwirrend erscheint, ergibt mit der Zeit einen Sinn. Die Entdeckungen des Labyrinths in einer Höhle in den Bergen und das anschließende Verschwinden von Beteiligten der Ausgrabung sowie die Abenteuer von Alais scheinen mit Fortschreiten der Erzählung immer enger zusammenzuhängen.

Außer dem Labyrinth tauchen in beiden Jahrhunderten auch drei geheimnisvolle Bücher auf und es stellt sich die Frage, ob sie etwas mit dem heiligen Gral zu tuen haben.

Julia Fischer liest das Buch in einer beeindruckenden Weise. Man versinkt beim Zuhören förmlich in die Welt von Alice und Alais und fiebert mit den beiden mit.

Zum Ende steigert sich die Spannung und die letzten Puzzleteile vervollständigen das Gesamtbild zu einer großartigen Geschichte zweier tapferer Frauen.

Ich habe vor längerem schon die gekürzte Version des Hörbuches gehört und kann jedem nur empfehlen sich für die ungekürzte Fassung zu entscheiden. Die 23 Stunden sind es wert gehört zu werden.

FAZIT: Von mir gibt es ganz klar 5 Sterne für die Geschichte und 5 Sterne für die Sprecherin.