PROFIL

Hans-georg Hennemann

Bedburg
  • 14
  • Rezensionen
  • 62
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 15
  • Bewertungen
  • Die siebte Plage

  • SIGMA Force 12
  • Autor: James Rollins
  • Sprecher: Frank Arnold
  • Spieldauer: 15 Std. und 20 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 126
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 120
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 120

Eine lebende Mumie, die ägyptischen Plagen und ein uraltes Geheimnis im Wüstensand: Die Sigma Force steht vor ihrer bislang größten Herausforderung. Harold McCabe war ein renommierter Archäologe, bis er unter mysteriösen Umständen starb. McCabe erforschte die zehn biblischen Plagen, und seit seinem Tod häufen sich die Hinweise, dass sich die Geschichte wiederholt. Doch bevor Painter Crowe, Direktor der Sigma Force, nachforschen kann, vernichtet eine Gruppe von geheimnisvollen Attentätern alle Beweise. Was hat McCabe entdeckt? Und wieso hat er in seinen Notizen "Die siebte Plage" hervorgehoben?

  • 2 out of 5 stars
  • Auweia...

  • Von Hans-georg Hennemann Am hilfreichsten 18.12.2018

Auweia...

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 18.12.2018

Ich mochte James Rollins früher sehr. Vor allem seine früehen Bücher, die er als James Rollins schrieb, waren fantasievoll, spannend, voller überraschender Wendungen, waren aber immer soweit realistisch - was hier natürlich das völlig falsche Wort ist - daß man Ungereimtheiten gerne als Bestandteil der Welt, in der der Roman spielte, hinnehmen konnte. Das ist hie völlig anders. Ich hatte eigentlich eine eher archäologische Geschichte mit Flüchen und alter Magie erwartet. Damit hat die Geschichte allerdings rein gar nichts zu tun. Im Gegenteil handelt es sich um einen modernen Erklärungsversuch für die sieben Plagen, die die Ägypter zur Zeit Mose heimgesucht haben (sollen). Auch das wäre interessant, wenn die Wissenschaft ernstgenommen würde. Statt dessen werden völlig hahnebüchen Naturgesetze verdreht, absurde Theorien aufgestellt, Vorgänge beschrieben, die nur aufgrund dieser falsch verstandenen Naturgesetze ablaufen können.... und hier wird nicht einfach eine neue Welt entworfen, hier hat der Autor schlicht nicht verstanden oder zu wenig Ahnung von dem was er schreibt. Theorien wie "Die Ionosphäre ist ein guter Leiter, es fehlt nur etwas darin, was den Strom leitet...." sind nicht etwa als Witz gemeint. Da wäre etwas mehr Recherche angesagt gewesen. Ich will das im einzelnen nicht spoilern, aber da wird der geneigte Hörer selber drauf kommen - spätestens wenn es um die weitergehenden Eigenschaften des blutroten Nilwassers geht. Über das Wort "Genantrieb" mußte ich eine ganze Zeit nachdenken, bis ich darauf kam, daß der "gene drive" gemeint ist, eine molekularbiologische Spezialität, die man nicht ins Deutsche übersetzt. Ein motherboard ist ja auch kein Mutterbrett. Die Story selber ist dann auch so absurd, daß man sie besser gleich wieder vergisst. Es gibt Protagonisten, es gibt Bösewichte und alle jagen sie sich durch eine verrückte Welt, die wohl auf der Erde sein soll, aber nicht deren Naturgesetzen gehorcht. Elephanten gibt es auch... Nee, das war gar nichts. Nicht zu empfehlen. Der Sprecher ist wie so oft Geschmacksache. Ich mag es nicht, wenn jemand die letzte Silbe von Wörtern verschluckt. Aber wie gesagt, das ist Geschmacksache.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der Nebelmann

  • Autor: Donato Carrisi
  • Sprecher: Uve Teschner
  • Spieldauer: 9 Std. und 1 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 181
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 172
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 172

In einer eisigen Winternacht irrt der römische Star-Ermittler Vogel mit blutverschmiertem Hemd durch die Wälder am Rand eines Alpendorfs. Er war vor Wochen angereist, um den Fall eines vermissten Mädchens zu klären. Bereits dreißig Jahre zuvor waren hier unter ungeklärten Umständen Kinder verschwunden. Im Dorf glaubt man schnell, dass der Mörder, "Nebelmann" genannt, zurückgekommen ist. Vogel gibt an, einen Unfall gehabt zu haben, doch das Blut an seinem Hemd stammt nicht von ihm.

  • 5 out of 5 stars
  • Alles auf die Spitze getrieben

  • Von Ute Am hilfreichsten 31.12.2017

Ein "Ätsch"-Krimi

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.10.2017

Ich höre und lese gerne Thriller und Krimis, die einen vetrackten Fall präsentieren, den ein Ermittler mit mehr oder weniger Gehirnschmalz löst, wobei man als Hörer/Leser mitraten, mitkombinieren und mitfiebern kann. Das kann funktionieren mit einem Täter, der dem Leser grundsätzlich als Person der Handlung bekannt ist (wie z.B. bei Harlan Coben). Es geht auch mit einem Täter, den der Hörer/Leser nicht kennt, sondern nach langer nachvollziehbarere Ermittlung präsentiert bekommt (wie z.B. herrvorragend umgesetzt bei Paul Finch). Aber ganz furchtbar ärgerlich sind die Geschichten, bei denen es Ermittlungen gibt, die zu nichts führen, nicht nachvollziehbar sind, dem Autor dann am Ende nichts mehr einfällt und er eine völlig unmotivierte, nicht passende und triviale Lösung präsentiert, dass man in die Tischkannte beissen möchte.

Es geht in diesem Hörbuch wenn überhaupt nur die letzten 60 Minuten um den "Nebelmann", einen Serienverbrecher, der rotharige, sommersprossige Mädchen entführt. Bekommen wir lange lange dargestellt, wer offensichtlich alles nicht als Täter in Frage kommt, wird der komplette Fall innerhalb von 15 Minuten mit einem "Ätsch" aufgeklärt, daß man den mp3-Player an die Wand pfeffern möchte. Zwei Auflösungen gibt es. Die erste ist enttäuschend und ärgerlich, die zweite ist einfach albern Sie hilft der Geschichte kein Stück und kommt mir vor wie ein Gedanke des Autors "Ach komm, das machen wir jetzt eben auch noch, dann brauche ich mich mit der Story nicht mehr zu befassen".

Allein diese Anlage der Story macht dieses Hörbuch zu einem Fehlkauf. Freunde echter, verwickelter Geschichten sollten hier passen.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Totes Sommermädchen (Tony Braun 0)

  • Autor: B. C. Schiller
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • Spieldauer: 9 Std. und 33 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 133
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 123
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 123

An einem heißen Sommerabend brechen die Zwillinge Ulla und Britta gemeinsam mit ihrem Freund auf, um im Böhmerwald die Sommersonnenwende zu feiern. Doch in dieser Nacht passiert etwas Schreckliches, und am nächsten Morgen ist nur noch einer von den dreien übrig. Zur selben Zeit erwacht das junge Medium Olin aus einem dreimonatigen Koma und sieht beunruhigende Bilder... Inspektor Tony Braun und sein knapp vor der Pensionierung stehender Chef Greg Keller müssen ein blutiges Rätsel lösen, denn es gibt nur eine Leiche.

  • 3 out of 5 stars
  • ..mehr was für Einsteiger...

  • Von Hans-georg Hennemann Am hilfreichsten 08.01.2016

..mehr was für Einsteiger...

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 08.01.2016

Dieses Hörbuch ist ganz klar für den erfahrenen Thriller-Leser/Hörer kein großer Genuß. Als Profi-Zuhörer hat man den der ganzen Konstruktion zugrunde liegenden Umstand einfach schon zu oft gelesen, gehört und im Fernsehn gesehen, als daß man nicht nach 1/5 des Buches wüßte, was eigentlich gespielt wird. Der allerletzte Twist ist dann eine winzig kleine Überraschung. Bis dahin hat man sich aber schon zig-mal geärgert, daß der Ermittler noch immer nicht auf die Lösung gekommen ist.
Der ermittelt auch gar nicht, sondern wartet einfach, bis ihm sämtliche Häppchen der Lösung unter die Nase geschmiert werden. Und wenn ihn keiner drauf stöäßt, kommt er auch nicht weiter.
Der Autor bedient sich dabei ermüdend oft einer Hinhalte-Taktik nach Schema

>> "Ich habe eine Idee!" "Welche?" Sie sagte es ihm.<<

Der Hörer erfährt das natürlich nicht, und der Autor hofft, man wäre noch nicht selbst drauf gekommen. Und das kommt wieder und wieder.

Und wenn selbst der Schuldige sein Geständnis abliefert hält er sehr konstruiert Details zurück, daß man ihm ein paar knallen will, weil der Schluß einfach nur herausgezögert wird.

Naja. Wenn ich zurück denke, hätte ich an diesem Krimi - und von einem Thriller will ich dann lieber nicht sprechen - sicher meine Freude gehabt, als ich 16 war. Für erfahrenere Leser/Hörer ist das nichts mehr.

Detlef Bierstedt - wegen dem ich dieses Hörbuch überhaupt gekauft habe - macht seine Sache wie immer hervorragend. Aber zu retten gibt es für ihn hier nicht viel.

6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Menschenhunger

  • Ondragon 1
  • Autor: Anette Strohmeyer
  • Sprecher: David Nathan
  • Spieldauer: 14 Std. und 3 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.437
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.361
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 1.358

Eigentlich wollte Paul Ondragon in der berühmten Klinik von Dr. Arthur nur seine außergewöhnliche Phobie behandeln lassen. Doch spätestens beim Fund eines unbekannten Toten in den Wäldern Minnesotas wird ihm klar, dass an dem abgelegenen Zufluchtsort der Schönen und Reichen Hollywoods etwas ganz und gar nicht stimmt. Ondragon stellt Nachforschungen an und stößt dabei auf ein grauenhaftes Geheimnis, das seine schlimmsten Ahnungen übersteigt.

  • 5 out of 5 stars
  • Ähm, und das soll wirklich richtig gut sein? Jaaa!

  • Von Matthias Am hilfreichsten 23.04.2015

Schade...

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 26.01.2015

..es hatte doch so gut angefangen....

Die Geschichte begint sehr stimmungsvoll. Man wird tief in den Wald versetzt, Orte und Personen werden mit der nötigen Ruhe eingeführt, die Geschichte entwickelt sich langsam - aber angenehm langsam. Man hat nicht da Gefühl, daß etwas fehlt; ganz im Gegenteil.
Der Grundgedanke der Story ist sehr interessant: unerklärliche Morde geschehen, einmal im Jetzt, einmal in der Vergangenheit. Ein mythisches Waldmonster wird dafür vertantwortlich gemacht, damals we heute, ...oder nicht...? Existiert der Wendigo tatsächlich, oder ist er ein Hirngespinnst der in einem psychiatrischen Zentrum ihrer Therapie harrenden Patienten - die alle freiwillg dort sind und sich Heilung durch einen der dekoriertesten Ärzteteams der USA versprechen...?
Bis zur Hälfte des Hörbuchs folgt man gebannt der Geschichte und erlebt sie mit.
..und dann geht auf einmal alles unglaublich schnell.

Plötzlich ist keine Zeit mehr für sorgfältig ausgearbeitete Handlungsstränge, plötzlich werden Details und Tatsachen aus dem Hut gezaubert und in einem nachgeschobenen Satz erklärt (und nicht etwa Trivialitäten, sondern elementare Dinge, die direkt die Kernhandlung betreffen), ein ganz anderes Übel als die Wendigo-Morde steht plötzlich - einfach so - im Zentrum, ohne vernünftig motiviert oder durch die Geschichte vorher angedeutet zu sein, ja, es interessiert einen überhaupt nicht, plötzlich werden in kurzer Zeit sehr viele der sorgsam eingeführten Personen einer nach dem anderen Schlag auf Schlag umgenietet, der "Held der Geschichte" verhält sich plötzlich unglaublich egoistisch, Personen sind aus heiterem Himmel heraus Teil eines großen Komplotts, ohne daß es vorher den leisesten Hinweis gab, und und und.
Man hat das Gefühl, ein vorgegebenes Limit könnte überschritten werden, so daß die Geschichte schnell schnell zu einem Ende gebracht werden mußte ... und fühlt sich ziemlich verschaukelt.

Schade. Sehr schade! Die Idee des Ganzen hat sehr viel Potential. Die ganz zum Schluß im Zimmer 20 gemachten Entdeckungen geben den Rahmen erbrechnes vor, in dem sich die Autorin weit ausladender hätte auslassen können und das, ausführlicher beschrieben, auch wirklich interessant und nachvollziehbar gewesen wäre.

Der nachgeschobene Epilog ist ganz nett, zeigt aber auch wieder nur auf, was noch gegangen wäre.

Anfangs dachte ich mir, das ist ein neuer Roman in der "Preston & Child"-Liga. Leider versandete die Geschichte dann in sehr ärgerlicher Weisen.

Schade um diese Ideen. Sehr schade!

Ein Sonderlob gebührt allerdings David Nathan. Er war schon immer einer der besten, aber mit dieser Lesung steigt er in meinen persönlichen Olymp auf, in dem bisher nur Detlev Bierstedt war. Spitze!

4 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Passagier 23

  • Autor: Sebastian Fitzek
  • Sprecher: Simon Jäger
  • Spieldauer: 10 Std. und 11 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 10.868
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 10.080
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 10.078

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan of the Seas - niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist.

  • 4 out of 5 stars
  • Super Anfang, zum Ende hin etwas verstörend....

  • Von NicoleS Am hilfreichsten 05.11.2014

Das ist der alte Fitzek - fies spannend!

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.01.2015

Nach "Nachtwandler" und "Noah" war ich ja doch etwas irritiert, welche Richtung Sebastian Fitzek da einschlägt. Das war alles ziemlich hahnebüchenes Story-Gewirr, das nirgends wirklich hinführte, nicht interessant und schon gar nicht spannend war, sondern eben der Versuch, "mal was anderes" zu machen.
Ich will aber nichts anderes von Sebastian Fitzek als eben "seine" Thriller im Stile von "Amokspiel", "Seelenbrecher", "Therapie" und "Augensammler/Augenjäger".
Und genau das bekommen wir hier endlich wieder serviert.
Gut konstruiert, spannend, mitreißend und überraschend erzählt und mit sehr interessanten Hintergrundinformationen gespickt.
Wie immer hervorragend gelesen von Simon Jäger ist dieser Thriller beste Spannungsunterhaltung.
Aber Vorsicht: Zum Teil wird es dermaßen fies, daß dies kein "Gute Nacht Hörbuch" für jedermann ist. Wer den Augenjäger/Augensammler kennt, weiß warum.

  • Bluttaufe

  • Autor: Michael Koglin
  • Sprecher: Martin Keßler
  • Spieldauer: 8 Std. und 6 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 201
  • Sprecher
    4 out of 5 stars 38
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 35

Ein nervenzerreißender deutscher Psychothriller über ein perverses Katz-und-Maus-Spiel zwischen Täter, Polizei und Profilerin...

  • 4 out of 5 stars
  • Blutig und spannend

  • Von Thomas Am hilfreichsten 20.04.2011

4 -

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.01.2015

Naja, das war jetzt nicht so toll....
"Bluttaufe" erzählt die Geschichte eines Psychopathen, der mit seinen inszenierten Morden die Polizei an der Nase herumführt, ihr Informationen zuspielen und ein spezielles mordunabhängiges Ziel verfolgt. Das ist jetzt nichts wirklich neues. Leider ist diese Geschichte auch nicht sonderlich interessant erzählt. Schema F von vorne bis hinten und das auch noch schwach.
Sind die Motive des Bösewichts immerhin ein wenig ungewöhnlich, ist die Aufklärungsarbeit, die betrieben wird, äußerst hahnebüchen und unwahrscheinlich. Da der Psychopath offenbar gestört ist (Überraschung) - was der Polizei tatsächlich auffällt - werden plötzlich Überlegungen in Sternenkonstellationen, Schachbretter, Evangelien, etc. gesteckt, die so an den Haaren herbeigezogen und schwach erklärt sind, daß es einem beim Zuhören irgendwann schlicht egal ist, an was die Polizei da gerade arbeitet. Man wartet, bis die Passage vorbei ist, damit mal was "passieren" kann. ..den Gefallen tut einem der Autor aber leider auch nicht. Wenn sich Gelegenheit zu etwas Action mal bietet, verweigert er sich konsequent und läßt es schlicht weg! Das hört sich dann tatsächlich so an:

"Zugriff!"

Ein heller Blitz flammt auf.

Schnitt

"Kommen Sie zu sich, es ist alles vorbei. Jetzt wird alles gut."

Das ist schon wirklich ärgerlich.
Viele Szenen wirken einfach abgeschnitten, als hätte der Autor keine Lust mehr, oder wurde kegürzt.
Die Personencharakterisierung ist ebenfalls sehr oberflächlich. Mit Ausnahme der Hauptperson Mangold gibt es für keine der handelnden Personen eine hinreichende Charakterisierung, so daß es auch zunehmend schwer fällt, sie auseinander zu halten.
Mal angerissene Probleme im Verhältnis zur Tochter oder einer beginnenden Freundschaft zu einer Nachbarin verlaufen nach ihrer Nennung belanglos im Sande.

Fazit: Herr Koglin, bitte nochmal üben und im nächsten Thriller besser machen.
Muß man nicht gehört haben.

Martin Keßler als Leser scheint leider auf "nicht so tolle" Thriller abboniert zu sein, was bei seiner sher charakteristischen Stimme sehr schade ist. "Opferzeit", "Der siebte Tod" und jetzt "Bluttaufe"....gebt dem Mann mal was ordendliches. Er verdient es!

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Rattenfänger

  • Mark Heckenburg 2
  • Autor: Paul Finch
  • Sprecher: Detlef Bierstedt
  • Spieldauer: 14 Std. und 57 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 997
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 932
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 928

Ein Mann, der grausam gefoltert und verbrannt wird, ein zweiter, der - bei lebendigem Leib in eine Wand eingemauert - jämmerlich verdurstet, ein Liebespaar, das von einem Pfeil durchbohrt wird. Wo zunächst kein Zusammenhang scheint, erkennt Detective Mark Heckenburg schon bald ein barbarisches Muster: Alle vier kamen an einem Feiertag ums Leben. Hat Heck es mit einem religiösen Fanatiker zu tun? Die erste Spur führt zu einem polizeibekannten Kleinkriminellen, aber kann er tatsächlich hinter der akkurat geplanten Mordserie stecken?

  • 5 out of 5 stars
  • Spannender englischer Thriller ohne Abstriche

  • Von reusch Am hilfreichsten 07.11.2014

Hochspannung, clever konstruiert

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 03.01.2015

Wer kennt ihn nicht, den typischen Mitrate-Thriller: Welche der engeführten Personen ist der Killer? Die Schlinge zieht sich immer enger, die Polizeiarbeit sortiert immer mehr Verdächtige aus und am Ende ist die Identität des Psychopathen dennoch eine Überraschung....wenn der Thriller gut geschrieben ist.
"Der Seelenbrecher" oder "Passagier 23" eines Sebastian Fitzeck oder auch die überaus raffiniert konstruierten Geschichten eines Harlan Coben sind hier echte Leckerbissen.
Paul Finch hat einen komplett anderen Ansatz mit ganz anderer Auflösung, aber nicht minder spannend oder gar weniger befriedigend. Ganz im Gegenteil!
Was er mit "Rattenfänger" abliefert hat alles, was ein superber Thriller braucht: Schreckliche Morde, die auf grausige Weise faszinieren (nicht zu vergleichen mit dem kranken Unsinn aus Lars Keplers "Sandmann"), Polizisten, mit denen man mitfiebert, Aufklärungsarbeit, die nachvollziehbar ist, auch wenn hin und wieder Glück zur Hilfe kommt, und eine wirklich gute Auflösung. Das ganze ist nochmal deutlich ausgereifter als beim schon guten Vorgänger "Mädchenjäger". Auch die Hauptfiguren wirken entwickelter, realistisch und "angenehm".
Das ist spitzenmäßige Unterhaltung! Gerne mehr davon!

Daß Detlev Bierstedt hier wieder hervorragend liest setzt dem ganzen noch das Sahnehäubchen auf. Sehr zu empfehlen!

5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Opferzeit

  • Autor: Paul Cleave
  • Sprecher: Martin Keßler
  • Spieldauer: 14 Std. und 26 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 354
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 329
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 324

Die Fortsetzung des Bestsellers "Der siebte Tod": Die Einwohner von Christchurch sind aufgebracht. Ein Jahr nach der brutalen Mordserie, die ihre Stadt erschütterte, beginnt der Prozess gegen Joe Middleton, den berüchtigten "Schlächter von Christchurch". Doch der beteuert nach wie vor seine Unschuld. Unterdessen zieht sich die psychopathische Melissa X einen neuen Killer heran, um Joe, mit dem sie einst eine unheilige Liaison einging, zu töten.

  • 4 out of 5 stars
  • gute Unterhaltung

  • Von Myriam Gelderblom Am hilfreichsten 24.10.2013

Ärgerlich!

Gesamt
1 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.05.2014

Ich hörte mir "Opferzeit" als Teil 2 der geschichte "Der siebte Tod" an.
Joe Middleton, der "Held" von Teil ein sitzt im Knast ein und warete auf seinen Prozess.
Aus dem Nichts wird aus dem Schlächter, der alles im Griff hat, ein Looser, der
nicht die geringste Ahnung hat, was er tun soll, beharrt völlig unmotiviert auf "ich bin unschuldig" und gibt die Zügel komplett aus der Hand. Die Geschichte wird von aneren Figuren "getragen", die alle, je weiter man hört, immer neue Wendungen ihrer früheren oder späteren Vergangenheit herauskramen, die der Geschichte einen Twist geben sollen, dann aber doch eher zur Erheiterung beitragen, weil das alles so aus dem nichts kommt.
Der Sinn von Handlungen wird mal hierhin mal dorthin verkehrt, ohne Vorbereitung und Verstand. Wenn man sowas macht, dann muß man es auch handwerklich gut machen, Hier ist es etwa auf dem Niveau von "Ich liebe Dich und deshalb hasse ich dich".

Der Schreibstil, der Joe charakterisiert, ist dann schon eine Frecheit: "Während er starb, mußte ich scheißen. Er sah zu mir auf und konnte nicht aufhören zu sterben - und ich nicht zu scheißen". Das heißt wirklich NICHT "schießen"!!
Unterste Schublade.

Hat man sich dann durch das viele Hin und Her gemüht und sich mit dem Happy End arrangiert dreht Paul Cleave die Geschichte in einem so unmotivierte, albernen, und seiner Konzeption dreisten und armseligen Finale in eine völlig unnötige, uninteressante und absolut nicht nachvollziehbare Richtung.

Habe ich Martin Kessler zu Liebe, der wieder alles gibt, was die Geschichte aber kein bischen verdient, bis zum Ende durchgehalten, war ich froh, als der Unsinn endlich durch war.

Zeitverschwendung!

2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Der siebte Tod

  • Autor: Paul Cleave
  • Sprecher: Martin Keßler
  • Spieldauer: 11 Std. und 1 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 1.825
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 635
  • Geschichte
    4 out of 5 stars 635

Joe ist ein netter Kerl. Tagsüber putzt er in einer Polizeistation, zweimal am Tag füttert er seine Fische, einmal die Woche besucht er seine Mutter. Joe ist ein ganz normaler Mann - tagsüber!Doch abends geht Joe anderen Tätigkeiten nach. Die Nachrichten um den bestialischen Schlächter von Christchurch, der bereits sechs Frauen umgebracht hat, sind ihm egal - bis ein siebter Mord passiert. Joe weiß, dass der Schlächter nur sechs getötet hat. Er weiß es, weil er die siebte nicht umgebracht hat. Auch Joe will nun wissen, wer der Mörder des siebten Opfers ist. Und er wird den Nachahmer bestrafen und ihm die weiteren sechs Morde anhängen - er hat auch schon einen Plan, wie ihm das gelingen wird. Wenn ihm nur nicht die vielen Frauen ihm im Weg stehen würden...

  • 5 out of 5 stars
  • Genial verrückt

  • Von Gerda Am hilfreichsten 15.09.2007

...nur die Nummer 2...

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 07.05.2014

Paul Cleave versucht es hier anders: der Protagonist der Geschichte ist selbst der Serientäter, der. ohne seine motive zu erklären, fröhlich vor sich hinmordet und der Polizei auf der Nase herumtanzt. Dabei hat er nicht nur alles im Griff und ist so von Recht und gesetz kaum angreifbar - wobei seine Begründungen warum das so ist und seine Überlegungen, wie er das weiter machen will so albern, falsch und einfach unrealstisch, daß es einem schon sauer aufstößt - und zeigt sich so als "der Held" der Story.

Er kommt dabie aber bei weitem nicht an die Nr. 1 der Serien-Killer-Hauptdarsteller der Thrillerszene heran: Jeff Lindsays "Dexter Morgan". Gegen den ist Joe Middeton ein Abziehbildchen undd as mekrt man leider nur zu deutlich.

Man hat schon seinen Spaß an den Mordtouren, zum nicht unerheblichen Teil durch die hervorragende Lesung durch Martin Kessler. Diesem kann man bestenfalls zum vrowurd machen, daß er die Geschichte gemessen an ihrem Inhalt "zu gut" liest. Er gibt dem Werk durchaus nochmal eine gehörige Portion "Inhalt" durch seine Perfromance mit.
Hier paßt das gut, in Teil 2 wird sich das bitter rächen.

"Der siebte Tod" bietet kurzweilige Unterhaltung ohne weitere Substanz, ist auf dem Gebiet aber nicht der "Marktführer".

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Shining

  • Shining-Reihe 1
  • Autor: Stephen King
  • Sprecher: Dietmar Wunder
  • Spieldauer: 17 Std. und 31 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 2.334
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 2.063
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 2.062

Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister...

  • 5 out of 5 stars
  • Besser als der Film

  • Von ute0815 Am hilfreichsten 19.07.2012

Uff......

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.04.2014

Also....das muß man mögen....

Ich gebe hier ausdrücklich nur meine persönliche Meinugn wieder.

"Shining" war mein erster King-Roman und es wird mein einziger bleiben.
Man muß vor King schon fast den Hut ziehen wenn man hier miterlebt, wie er mit dermaßen wenig Handlung soviele Seiten bzw. Hörminuten "füllt".
Jede Kleinigkeit muß extra beschrieben werden, ohne daß sie der Geschichte irgendwie weiterhelfen würde, jeder noch so triviale Gedankengang eines Protagonisten wird ausgebreitet - jeder andere Autor hätte es dem Leser überlassen, dem nachzuspüren - und weil das noch nicht sicher genug ist, wird das dann alles auch nochmal wiederholt und nochmal wiederholt.
Es kann passieren, daß jemand nur von einem Raum in den anderen geht - und mehr Handlung gibt es in dem Monent dann auch wirklich nicht - und Dietmar Wunder geschlagene 7 Minuten braucht, das vorzulesen.
Es vergehen sagenhafte 15 Stunden(!) bis überhaupt mal etwas passiert.
Bis dahin wechseln sämtliche Protagonisten ihre Stimmung wie es ihnen gerade paßt, mal nett, mal böse, ohne irgendeine Entwicklung, ohne irgendeine Motivation, aber in sehr laaaaaaaaaaangen Beschreibungen. Ein Busch steht mal da oder auch nicht, man weiß es nicht so genau....Ein Fahrstuhl fährt....oder auch nicht.

Mit Horror hat das ganze dann auch recht weinig zu tun: "Die Fahrstuhlkabine lag voller....Luftschlangen".

Irgendwaann wird dann ein Schalter umgelegt und es beginnt eine sehr gebremst erzählte Slasher-Story.....

Dietmar Wunder kann man keinen Vorwurf machen. Er liest stundenlang so unheilschwanger, wie es nur geht, redet mit sechs, sieben verschiedenen Stimmen und gibt alles. Aber selbst das führt zu nichts.

Die Sprache ist sehr platt, oft frivol, unpräzise und wenig mitreissend. Es kam mir so vor, als sollen Beschreibungen dem Leser/Hörer kaum wirklich Informationen über die Szene geben sollen, sondern lediglich ihrer selbst dienen; Füllstoff und Verzögerung der Handlung.
Liest man sich die Zusammenfassung im Kingwiki durch, hat man innerhalb von 15 Minuten wirklich den kompletten Inhalt des Romans erfasst. Mehr enthält die ausführliche Fassung nicht.

Mich persönlich erstaunt sehr, daß "Shining" ein Bestseller ist.
Von Horror ist nicht zu reden, auch nicht wenn man dem Buch zugute hält, daß es 30 Jahre alt ist; nein, es ist nicht einmal spannend.

Ich komme eher von Autoren wie "Preston und Child", die wissen, was Spannung ist, "Grange", der wenigstens mal wußte, wie es in Richtung Horror geht und "Coben", der komplexe Plots konstruieren kann, ohne , daß es je langweilig würde.
"Shining" enttäuscht hier in allen Bereichen.

Mein Geschmack wird hier absolut nicht getroffen.
Glücklicherweise ist da ja jeder in seinem Urteil frei :o).



2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich