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Aschaffenburg
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  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
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  • Bewertungen
Böses Blut Titelbild

Super Hörbuch

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.10.2017

Tolle Charaktere, interessante Story, spannend, was will man mehr. Arne Dahl ist nicht zu unrecht einer der sehr etablierten Krimiautoren. Tolle Wortwahl. Ausgefeilte Beschreibungen von Innenleben und Umfeld der Protagonisten, ohne dabei langatmig zu werrden.

Spannend von Anfang bis Ende

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.09.2017

Wow, endlich mal wieder Thriller mit einen speziellen Charakter als Ermittler, auch wenn ich seine Unfähigkeit auch nur eine Sekunde freundlich zu sein, irgendwann dann doch etwas zu dick aufgetragend fand. Auch wenn der Plot zunächst gar nicht spannend klingt: Hübsche Frauen werden entführt, es gibt keine Spur der Täter aber einen Ermittler, der sich gegen alle Widerstände aus seiner Behörde festbeißt; das Buch ist von der ersten Seite an spannend geschrieben. Und bleibt es bis zur letzten Seite. Der Autor lässt einen vieles mitfühlen. Und er spart zum glück mit Klischees. Mehr davon!

Die Spannung kommt erst spät

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.09.2017

Gleich vorweg, meinen ersten Jan Tommen Krimi hatte ich gelesen. Den fand ich deutlich besser. Hier gibt es auf den ersten 3 Vierteln des Romans nur wenig Spannung. Dann plötzlich schießt die Spannung nach, aber durch eine Handlung, die ich für extrem unlogisch und unrealistisch hielt. Ich will hier niemandem das Lesevergnügen verderben, sonst würde ich mich hier gerne über Details aufregen, damit es der Autor nächstes Mal wieder besser macht.
Noch ein Wort zum Sprecher: grundsätzlich eine super Stimme. Nur wenn er für die verschiedenen handelnden Rollen seine Stimme verstellt, kommen oft Comic-Stimmen raus, die ich nicht ernst nehmen konnte. Das hat mein Hörvergnügen deutlich getrübt. Es gibt sprecher, denen das besser gelingt.
Wäre das mein erster Jan Tommen gewesen, wäre es wahrscheinlich auch mein letzter.

Viel lakonischer Sprachwitz

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 23.09.2017

Dieser Roman hat mich schnell begeistert. Nicht so sehr wegen der Handlung oder der Charaktere. Nein insbesondere die lakonischen Dialoge haben mir viel Freude gemacht. Und na klar, Christoph Maria Herbst ist einer der genialsten Sprecher.
Handlung: ein ehemaliger Mafiakiller wird von einem Milliardär beauftragt zusammen mit einer extrem attraktiven Wissenschaftlerin zu überprüfen, ob an den Gerüchten über so eine Art Ungeheuer von Lochness etwas wahres dran sein könnte. Der Protagonist will mit aller Gewalt vermeiden, etwas mit der Schönen anzufangen, was sich sehr schwierig gestaltet. Ein paar Morde sind auch noch aufzuklären, ach ja, ums Überleben gehts natürlich zwischenzeitlich auch.
Dazu kommt eine gehörige Portion pessimistischer Aussichten zum Klimawandel, eine Abrechnung mit den Kreationisten, die die Lehre von der Evolution ablehen und lieber an Adam und Eva glauben, und es tritt amerikanische Regierungsprominenz auf, um sich vom Autor bis auf die Knochen blamieren zu lassen.
Fazit: etwas krude Story, ein bisschen Zeigefinger, etwas Krimi (whodunnit), etwas Action, schon auch durchgängig Spannung, viel lakonischer Sprachwitz, super Sprecher, gute Unterhaltung. Ich hol mir gleich den nächsten Roman vom Autor und hoffe, dass er nachliefert.

1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Gute Reportage für Einsteiger in das Thema

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.06.2017

Der Ruf von Christoph Keese als Experte auf dem Gebiet der Digitalisierung ist nicht unumstritten. Mein Gefühl ist, er ist eben weder Techniker, noch Börsenguru sondern Journalist, der sich mit diesen Themen beschäftigt hat. Insofern hat einen tieren Einblick, den er dem interssiert Neuling auf diesem Gebiet näher bringt. An manchen Stellen bleibt daher der Bericht etwas oberflächlich oder undifferenziert. Das ist für de Einsteiger aber sicher Ok. Ich fand den Gesamtüberblick schon ganz gut. Seine Rezepte und Empfehlungen werden aber wohl das Problem des Abgehängt Seins der Deutschen nicht allein lösen können.

Typisch deutscher Krimi

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.06.2017

Handlung: eine ältere Frau steht aufgelöst beim Kriminal-Kommissar im Ferienhaus. Bei ihr wurde eingebrochen, Drohung stehen am Spiegel. Die ältere Frau wohnt ab da zu ihrem Schutz mit im Ferienhaus (Sylt) des Kommissars. Während Kommissar, sein Vater und einige Freunde sich im Ferienhaus auf eine beschauliche Weihnachtsabend-Gestaltung vorbereiten, geschehen in der Nachbarschaft 2 Morde. Die ältere Nachbarin kehrt immer mal wieder in ihr Haus zurück, um dort Dinge zu erledigen. In diesen Momenten wird es immer etwas spannender. Dann kommt es zu einem Brand in ihrem Haus.
Wie so oft in solchen deutschen Land-Krimis, sind die Charaktere der Freunde und Opfer interessant und etwas spleenig gezeichnet. Das ist nett und unterhaltsam. Nur der Kommissar selbst hat keinerlei Charakter-Züge. Warum nicht? Ein Held ist der Kommissar nicht, denn im Prinzip wird in diesem Roman/dieser Handlung nicht wirklich ermittelt. Das übernimmt die Pllizei eher nur am Rande der Handlung.
Fazit: insgesamt eine etwas geheimnisvolle Geschichte, immer mal wieder etwas spannend, mit viel Familienleben und Ferienhausromantik und natürlich einer überraschenden Auflösung am Ende. Zum Mitraten allerdings nicht geeignet.

Klasische Mittelalter-Ritter u Liebesgeschichte...

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 28.06.2017

,,,mit Niveau und Tiefgang.
Was meine ich damit? Die eigentliche Storyline passt zu jedem Ritter-Film, der zu Beginn der Farbfilmzeit gedreht wurde. Wirklich gut daran, ist die Umsetzung: Eine junge Frau mit Talent zum "heilen" unerklärlicher Beschwerden, wir zu einem Grafen entsandt, um seine Frau zu behandeln. Die Heilung ist eigentlich exzellentes Coaching mit vielen sehr professionelle Coaching-Prozessen. Also etwas, was ich in einem Ritter-Roman wirklich nicht erwartet hätte. Schon gar nicht in der Qualität (Respekt an die Autorin). Statt plumper Dialoge gibt es sehr geschliffene Fragen, Antworten und Beobachtungen. Die Protagonisten (Heilerin und Ihr Ritter) sind nahezu übermenschlich empatisch begabt im Lesen von Körpersprache und Einfühlen in Gedanken, Gefühle, Belastungen und Blockaden ihrer Gesprächspartner.
2. Handlungsstrang: ein Reisender aus Agypten (deutscher Herkunft) besucht mit seinem muslimischen Gefährten heimische Fürstenhäuser. Dabei lernt er die heißblütige Tochter eines brutalen Räuberhauptmanns näher kenner. Doch zu Gast beim Grafen verliebt er sich schließlich in die Heilerin. Nun gilt es, die Räuberbande auszuschalten, Intrigen aufzudecken, die rechtschaffenden Ritter von der eigenen Rechtschaffenheit zu überzeugen, die Frauengeschichten zu entwirren, die Geliebt zu retten. Der Fortgang der Story ist insgesamt allerdings recht berechnenbar.
Sprachlich finde ich, ist das Werk sehr schön. Die Sprache schafft überzeugend eine mittelalterliche Atmosphäre (Einschränkung: die Atmosphäre bleibt dabei eher romantisiert im Stile der ersten Technicolor-Ritterfilme. Mit Sicherheit war das Mittelalter schmutziger, brutaler, lebensfeindlicher. Auf eine realistische Schilderung (wie z.B. in "Der Medicus") verzichtet der Roman). Der Sprecher ist eine Sprecherin. Sie macht Ihren Job eigentlich ganz gut. Insgesamt mag ich aber lieber - insbesondere für Männer-Rollen - männliche Sprecher.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

Betulich, nur gelegentlich paar Minuten spannend

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.05.2017

Ganz nette Geschichte: Ein junges Mädchen wird ermordet. Verdächtige sind Mangelware. Die Ermittler tappen in einem typischen kleinen Dorf lange total im Dunkeln. Deshalb kommt insgesamt auch wenig Spannung auf. Die Auflösung sind ein paar nett ausgedachte Verstrickungen. Trotzdem ein paar Besonderheiten, die die Story kennzeichnen. In diesem Zusammenhang "Spektakular": Ein namenloses Skelett im Wald, ein Schrumpfkopf, ein Mordanschlag mit einer Giftschlange. Ansonsten eher Unspektakulär: eine umstrittene Umgehungsstraße, eine herrenlose Anstecknadel einer Studentenverbindung und ein 30 Jahre altes Foto. Die Ermittler starten zunächst mit noch wesentlich weniger. Und so wird der Leser Zeuge einer eher langweligen und zähen Polizeiarbeit, die trotz viel Fleiß auch nach langer Zeit nichts als "Strohalme" und nicht die geringste Spur zutage bringt. So muss Polizeiarbeit im richtigen Leben sein. Erst gegen Ende überschlagen sich dann die Ereignisse (naja, auch das ist relativ) hin zur Auflösung. An 2-3 Momenten wird die Handlung auch für kurze Zeit spannend. Die Protagonistin: An der Ermittlerin ist mir nichts Besonderes aufgefallen, auch wenn die Autorin den Leser an ihren geheimsten Gedankengängen teilhaben lässt. Kleiner Tipp: ein kleiner Spleen wirkt Wunder. Aber auch dieser Treiber für Lesevergnügen fehlt leider. Da ich jetzt schon mehrere dieser betulichen "Mord auf dem Land"-Krimis gelesen habe, erklärt sich mir allmählich die typisch deutsche Krimiware im Dritten der ARD. Ein Wort zur Sprecherin: Großes Kompliment, wie die Sprecherin es schafft jeder der zahlreichen (überwiegend männlichen) Rollen immer eigene Stimmen und Sprech-Eigenarten zu geben. Allerdings: einzig die Erzählstimme der Sprecherin war mir angenehm, alle Sprechrollen empfand ich unsymparisch (Vielleicht sollte das so sein?). Insofern mochte ich auch nicht gerne zuhören.

Ostfriesland aufm Dorp - naja, wers mag

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.05.2017

Story: Der relativ neue Bewohner eines abgelegenen Dörfchens in Ostfriesland bringt die Dorfgemeinschaft mit einer Fotoausstellung zueinander. Die schöne Idee wird getrübt durch eine Serie an Mordfällen - an ohnehin schon sehr alten Rentnern. Die eigentlich netten und redeseeligen Dorbewohner hören immer an der gleichen Stelle auf zu reden. Offenbar wühlen die Ermittlungen in alten, mit Mühe vergrabenen Geschichten. Der Kommissar ist gutmütig, menschlich, kein Superermittler, und nur sehr ungern auf dem Land. Sein Assistent alles andere als helle. Daher ziehen sich die Ermittlungen...so wie auch dieses Hörbuch. Weder viel Spannung noch viel Action. Dafür ist die Geschichte Glaubwürdig, kommt bis auf das nötige Quentchen Lokalkolorit, ohne Klischees aus. Man kann mitdenken und entlarft den Täter doch nicht vor der Auflösung. Ein "normaler" deutscher Krimi, wie er irgendwann im Spätprogramm der Dritten des ARD laufen würde.

Sprecher liefert grandios Dialekte und Sprachen.

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.05.2017

Aufällig: Der Sprecher glänzt mit seinem Französisch, Belgisch, Luxembourgerisch, Schwäbisch, Berlinerisch, breitestes Bayerisch, finnsch-geprägtem-Akzent-Deutsch und Spanisch-Gefärbtem-Akzent-Deutsch.
Wie andere Rezensionen schon schreiben: Es wird mit Begriffen aus der Sterne-Küchensprache und den französischen Namen von klassischen Sterne-Gerichten nur so um sich geworfen: Da ist "mis-en-place" noch der einfachste, von da an steigt der Anspruch. Wer Spaß und etwas Interesse an der Sterne-Küche hat, wird auf seine Kosten kommen.
Story: Der frühere Sternekoch "Kieffer", der heute ein gut bürgerliches Lokal betreibt, wird in einen Mordfall hineingezogen. Da er als verdächtig eingestuft wird, ermittelt er selbst ein klein wenig, Schnell stolperter er über eine exotische Kochzutat, die ihm Rätsel aufgibt und die offenbar mit mehreren Morden zusammenhängt. Dann gerät er selbst in die Schusslinie.
Es gibt interessante, manchmal leicht ironisch überzeichnete Charaktäre. Leider ist der Protagonist der farbloseste von allen. Aber am Ende macht das nichts. Der Protogonist ist zumindest sympatisch und man kann sich mit ihm identifizieren. Die Spannung entwickelt sich langsam und wird zum ende hin etwas mehr. Viele Situationen nehmen ironisch oder durch anklagende Symmetrien zur realen Welt die Welt der Sterneküche und die der Lebensmittelkonzerne aufs Korn. Man erkennt den einen oder anderen Konzern leicht wieder. Ab und an vergeht einem der Appetit, dafür hat man an anderer Stelle regelrecht Lust, gleich mit zu kosten, was gerade im Roman kredenzt wird. Viele werden nach der Lektüre das Restaurant von Kieffer in Luxembourg suchen. Ich bin mal gespannt, ob es tatsächlich existiert ;-)
Ich hab viel geschmunzelt und mich gut unterhalten gefühlt. Insofern 5 Sterne. Für die Spannung vielleich 4. (Für Action eher 3, aber die war angesichts von Thema und Plott auch nicht zu erwarten.). Gerne wieder.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich