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jemand_wie_ich

  • 10
  • Rezensionen
  • 21
  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
  • 90
  • Bewertungen
  • Hard Duty

  • Merkiaari Wars, 1
  • Autor: Mark E. Cooper
  • Sprecher: Mikael Naramore
  • Spieldauer: 12 Std. und 41 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    3.5 out of 5 stars 3
  • Sprecher
    3.5 out of 5 stars 3
  • Geschichte
    3.5 out of 5 stars 3

Humanity's last encounter with aliens saw 16.2 billion people killed in a war with the Merkiaari that had spanned decades. Two hundred years later, the Alliance is cautiously exploring beyond its borders again, but the survey corp is considered a mere gesture by some. General Burgton of the 501st Infantry Regiment believes a lack of expansion is leading the Alliance into stagnation. So when one small ship discovers a new alien race, it should be an easy decision to make contact, but what if the aliens are like the Merkiaari?

  • 2 out of 5 stars
  • Enttäuschend

  • Von jemand_wie_ich Am hilfreichsten 19.06.2019

Enttäuschend

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.06.2019

Das Buch weiß selbst nicht, welcher Handlungsstrang relevant sein soll. Der mit dem Cyborg-Kommando, dem ein Viertel des Inhalts gewährt wird, oder der Erstkontakt mit den Shan, welcher Zugleich der erste Kontakt der Menschen mit Außerirdischen wäre, der nicht mit einem Milliarden Leben kostenden Krieg mündet. Nach anderen Reviews zu urteilen ist es der Cyborg-Kommando, was schade ist, denn die Shan sind wesentlich interessanter.

Der Sprecher, Mikael Naramore, war kompetent.

Dennoch werde ich mit der Reihe nicht fortfahren.

  • The Godking's Legacy

  • Autor: Virlyce
  • Sprecher: Mare Trevathan
  • Spieldauer: 16 Std. und 55 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 51
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 49
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 49

A legendary sword is left behind by his master, the Godking. Trapped for millennia, the sword's spirit awaits the day he'll be set free. Will his new master be worthy of inheriting the Godking's legacy? 

  • 2 out of 5 stars
  • Schmunzelmüll

  • Von jemand_wie_ich Am hilfreichsten 16.01.2019

Schmunzelmüll

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
3 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.01.2019

Lucia ist ein Sklavenmädel, dass überraschend in den Besitz eines übermächtigen Artefakts kommt, das Schwert Durandal. Dieses unterrichtet sie in Waffenkunst. Problematischerweise sind weder Lucia noch Durandal allzu hell, so dass Lucia in Probleme stolpert und mit Gewalt und Wahnvorstellungen löst und "löst". Einzig herausstechendes Merkmal ist der Humor, ansonsten ist es einfach permanent leichte Kost.

Dies ist mein zweites Buch, das von Mare Trevathan gelesen wurde, und ich würde sie gerne mal in einem vernünftigen Werk hören, das nicht unbedingt im Eigenverlag veröffentlicht wurde.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Perilous Waif

  • Alice Long, Book 1
  • Autor: E. William Brown
  • Sprecher: Mare Trevathan
  • Spieldauer: 16 Std. und 29 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 59
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 57
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 58

My name is Alice Long, and I've always known I was different. When I was little I used to climb up to the highest branches of the housetree at night, and watch the starships docking at the orbital stations high above. Forty meters off the ground, watching ships 30,000 kilometers overhead, with senses that could pick out radar pings and comm chatter as easily as the ships themselves. It all seemed perfectly natural at the time.

  • 5 out of 5 stars
  • Incredible voice actress/narrator

  • Von Florian Klemm Am hilfreichsten 24.07.2017

Solala

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.01.2019

Die Waise Alice ist von ihren Eltern mit überragenden (genetischen) Talenten ausgestattet worden und flieht von Überhippiewelt, die sie aufgezogen hat, in ein Universum, dass eine überraschend plausible Weltraumoper darbietet. Der Roman hat Schwächen, was sich vor allem in der Art zeigt, wie alles nach Alice Pfeife tanzt und Probleme durch ihre noch unbekannte Mutter in Deus Ex Machina Manier löst oder beseitigt.

Die Sprecherin Mare Trevathan wurde gut gewählt und bringt den jugendlichen Charakter von Alice gut zur Geltung.

0 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Absolution Gap

  • Autor: Alastair Reynolds
  • Sprecher: John Lee
  • Spieldauer: 27 Std. und 10 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 72
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 47
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 47

The Inhibitors were designed to eliminate any life-form reaching a certain level of intelligence - and they've targeted humanity. War veteran Clavain and a ragtag group of refugees have fled into hiding. Their leadership is faltering, and their situation is growing more desperate. But their little colony has just received an unexpected visitor: an avenging angel with the power to lead mankind to safety---or draw down its darkest enemy.

  • 5 out of 5 stars
  • Space Opera de Luxe

  • Von Bildermensch Am hilfreichsten 17.11.2011

Gute Geschichte, aber so ein Pathos im Erzähler…

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
2 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.01.2019

Absolution Gap ist im wesentlichen der (chronologische) Abschluss von Revelation Space, aber je mehr ich John Lee höre, desto weniger kann ich ihn leiden. Ich hatte schon meine Probleme mit seinem Pseudofranzösischen Akzent bei… Chasm City oder Revelation Space, aber darüber hinaus trägt Lee immer mit einem Pathos vor, der das ganze für mich untragbar macht. Wenn alles bedeutungsschwanger erzählt wird, dann ist nichts bedeutend.

  • Die Känguru-Chroniken

  • Live und ungekürzt
  • Autor: Marc-Uwe Kling
  • Sprecher: Marc-Uwe Kling
  • Spieldauer: 4 Std. und 52 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 23.686
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 21.353
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 21.289

Marc-Uwe Kling lebt mit einem Känguru zusammen. Das Känguru ist Kommunist und steht total auf Nirvana. Die Känguru-Chroniken berichten von den Abenteuern und Wortgefechten des Duos. Und so bekommen wir endlich Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit: War das Känguru wirklich beim Vietcong? Und wieso ist es schnapspralinensüchtig? Könnte man die Essenz des Hegelschen Gesamtwerkes in eine SMS packen? Und wer ist besser: Bud Spencer oder Terence Hill?

  • 5 out of 5 stars
  • Einfach nur gut...

  • Von Constanze Am hilfreichsten 14.08.2012

Sehr witzig

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 16.01.2019

Ich habe mich lange nicht so weggeworfen wie bei diesem Buch. Kling bringt sowohl seinen Charakter als auch das Känguru trocken und dennoch witzig rüber. Gehört habe ich die Chroniken auf dem Radweg und musste mehrmals anhalten, weil die Dialoge einfach zu herrlich waren.

  • An Absolutely Remarkable Thing

  • Autor: Hank Green
  • Sprecher: Hank Green, Kristen Sieh
  • Spieldauer: 9 Std. und 25 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 37
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 35
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 35

In his much-anticipated debut novel, Hank Green - cocreator of Crash Course, Vlogbrothers and SciShow - spins a sweeping, cinematic tale about a young woman who becomes an overnight celebrity before realising she's part of something bigger, and stranger, than anyone could have possibly imagined.

  • 5 out of 5 stars
  • Really lovely

  • Von Amazon Kunde Am hilfreichsten 25.04.2019

Erfahrungen zu Internetruhm, verpackt mit ✋Aliens🤚

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 11.11.2018

Ein Roman mit Gedanken und tiefen Einblicken in plötzlichen Ruhm, was es für die eigene Persönlichkeit und den Freundeskreis bedeutet, eine Internetpersönlichkeit zu werden bzw. sein, und seltsame Außerirdische als Aufhänger. Aber wirklich bloß als Aufhänger, der Kern von Greens Buch scheint April Mays Umgang mit und Verlangen nach (sowie Validierung durch) Ruhm zu sein.

  • The Fifth Season

  • The Broken Earth, Book 1
  • Autor: N. K. Jemisin
  • Sprecher: Robin Miles
  • Spieldauer: 15 Std. und 27 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4.5 out of 5 stars 230
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 213
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 211

This is the way the world ends...for the last time. It starts with the great red rift across the heart of the world, spewing ash that blots out the sun. It starts with death, with a murdered son and a missing daughter. It starts with betrayal, and long dormant wounds rising up to fester. This is the Stillness, a land long familiar with catastrophe, where the power of the earth is wielded as a weapon. And where there is no mercy.

  • 5 out of 5 stars
  • Fesselnde Geschichte, Geniale Erzählerin

  • Von jemand_wie_ich Am hilfreichsten 29.08.2018

Fesselnde Geschichte, Geniale Erzählerin

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.08.2018

Ich muss mich hier einfach mal über Robin Miles auslassen.

Bei Hörbüchern erwarte ich zumindest kompetentes Vorlesen. Es hängt unter anderem von dem Stoff des Hörbuchs ab, aber Vorlesen können sollte jeder.

Frau Miles allerdings? Sie liest nicht vor, sie *erzählt* die Geschichte wie es ein Erzähler tut, mit Seufzern und Lauten, welche den Inhalt des Buches in eine Weise vermitteln, der ans Herz geht. Die abgewürgte Stimme der Hauptperson, wie sie von ihrem Leid erzählt, klingt durch den Text und bleibt an einem hängen. Das letzte Mal habe ich so eine fesselnde Erzählung von Rupert Degas gehört. Einfach wunderbar.

Und falls es nicht klar war: die Geschichte und Handlung des Buches ist ebenfalls erstklassig und hat zu recht ihren Hugo bekommen.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Stuff and Nonsense

  • Threadbare Series, Volume 1
  • Autor: Andrew Seiple
  • Sprecher: Tim Gerard Reynolds
  • Spieldauer: 10 Std. und 40 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 9
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 9
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 9

Meet Threadbare. He is 12 inches tall, full of fluff, and really, really bad at being a hero. Magically animated and discarded by his maker as a failed experiment, he is saved by a little girl. But she's got problems of her own, and he might not be able to help her. Fortunately for the little golem, he's quick to find allies, learn skills, gain levels, and survive horrible predicaments. Which is good, because his creator has a whole lot of enemies …

  • 4 out of 5 stars
  • Viel Abenteuer im Trilogieauftakt

  • Von jemand_wie_ich Am hilfreichsten 19.06.2018

Viel Abenteuer im Trilogieauftakt

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 19.06.2018

Vorab: Ich habe Threadbare das erste Mal gelesen, als es von Andrew Seiple im Serienformat veröffentlicht wurde (also letzten November etwa). Ich wollte das nur gesagt haben um etwaige Neigungen und Bevorzugungen anzumerken.

Das aus dem Weg kann ich sagen, Threadbare war besser als ich erwartet hatte. Durch das vorige Lesen wusste ich, was ich zu erwarten hatte, aber zugleich war dies eine Neuinterpretation über das Gehör, und dies war das erste Mal, dass ich diesen Konsumpfad begangen bin. Möglicherweise liegt es am Serienformat, aber Threadbare (der Roman) hat einen sehr gespannten Spannungsbogen, mit kaum Verschnaufpausen, und wenn es diese gibt, so sind sie oft nur von kurzer Dauer, und die nächste Actionszene ist oftmals größer als die vorherigen. Andere Autoren würden mehr Worte auf Umgebungsbeschreibung oder Weltenbildung verwenden aber bei Seiple geht es immer Schlag auf Schlag.

Das lässt mich aber einen Kritikpunkt nicht unterschlagen. Threadbare (der Charakter) ist ein Golem, der gerade vom Automaten zur vernunftbefähigten Kreatur erhoben wurde. Er ist in vielen Aspekten und für lange Zeit auf dem Intelligenzniveau eines Kindes (beginnt niedriger, steigt höher) und seine Herkunft als Golem, als Automat, lässt ihn quasi immer passiv auftreten. Er wird von den Geschehnissen und Handlungen um ihn herum beeinflusst und gelenkt, aber er zeigt quasi keine Eigeninitiative in seinem Auftreten. Er reagiert immer nur, statt zu agieren, was ihn für mich zumindest etwas flach erscheinen lässt.

Dann wäre da die Kombination aus Genre und Medium. Als LitRPG (eine Welt mit expliziter Rollenspielmechanik) in Hörbuchform kommt es häufig vor, dass Level und Fähigkeiten um Stufen verbessert werden, mit den diesbezüglichen Aufpop-Fenstern. Seiple setzt das amüsant um, indem manche Fenster eine Eingabe irgendeiner Form erfordern (Ja/Nein/Später), und bis diese Eingabe nicht erfolgt ist, verschwinden sie auch nicht, so dass sie immer mehr des Sichtfeldes blockieren. Allerdings wird das ganze etwas dröge wenn der Erzähler das gefühlt 87ste Mal vorliest "Your Flex skill is now level 6! Your Self-esteem skill is now level 6!" In Buchform kann man das schnell überfliegen, aber in Audioform muss man sich da durchhören, weil man nicht weiß, wann die Systemnachrichten vorüber sind. Gottseidank treten die schlimmeren Beispiele (Status-Bildschirm, jedes Mal wenn ein neuer Beruf/Klasse gelernt wird, und die damit verbundenen Fähigkeiten zur Verfügung stehen) nicht so häufig auf. Andererseits waren sie häufig genug, dass ich mich zu diesem Absatz genötigt sah.

Um das ganze dennoch auf einer guten Note enden zu lassen: Der Erzähler ist ziemlich gut. Ich stimme nicht mit allen seinen Interpretationen der Charaktere überein (insbesondere die Vampirin hatte ich mir eher als Südstaatengöre vorgestellt), aber er setzt die Dialekte gut um (wobei man Seiple zugestehen muss, dass er die Dialekte auch ausgeschrieben hatte).

Ich hoffe ihr seht diese Rezension nicht bloß als Negativkritik von Threadbare, denn das soll sie nicht sein. Ehrlich gesagt hat die Umsetzung als Hörbuch besser gefallen als das Serienformat. Diese Erkenntnis wiederum lässt mich überdenken, wie sehr die Qualität einer Geschichte von ihrer Präsentation abhängt.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Light

  • Autor: M. John Harrison
  • Sprecher: Julian Elfer
  • Spieldauer: 10 Std. und 22 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    4 out of 5 stars 4
  • Sprecher
    4.5 out of 5 stars 3
  • Geschichte
    3 out of 5 stars 3

In contemporary London, Michael Kearney is a serial killer on the run from the entity that drives him to kill. He is seeking escape in a future that doesn' t yet exist - a quantum world that he and his physicist partner hope to access through a breach of time and space itself.

  • 3 out of 5 stars
  • Confusing

  • Von Rebeca Am hilfreichsten 08.03.2018

Hörbuch nicht für den Erstkonsum zu empfehlen

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
2 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.05.2018

Ich have letztens versucht mir Light anzuhören, bin aber kläglich gescheitert. Die Schuld daran liegt aber nicht beim Erzähler – Elfer macht seine Arbeit gut und ist übermittelt das Buch mehr erzählend als vorlesend oder bloß sprechend – sondern bei der Geschichte selbst. Oftmals kommt es zu Traumszenen oder Sprüngen in Figuren und Orten die zwar angekündigt werden, aber insbesondere beim Zuhören nicht so klar zu trennen sind.

Dann wäre da noch die Handlung an sich. Man fragt sich zwangsläufig, was für einen Rochus Harrison auf das weibliche Geschlecht hat, denn fast alle weiblichen Charaktere sind einfach rollig und mannfixiert auf die eine oder andere Weise. Auch wenn ich Harrison spätere Handlungsentwicklungen zugestehe, die das teilweise in ein anderes Licht rücken, so ist es dennoch bedenklich wir verstörend das weibliche Geschlecht hier präsentiert wird.

Beim ersten Drittel habe ich somit gelesen statt gehört, um die plötzlichen Handlungssprünge mitzubekommen und nicht ständig um Minuten zurückzuspringen um zu wissen was jetzt gerade abgeht. Das zweite Drittel habe ich das Hörbuch gehört, das war adäquat. Man muss sich auf Elfers Dialekt einlassen können. Das letzte Drittel dann habe ich parallel gelesen und gehört, und das hat mir am meisten gebracht; das mag aber daran liegen, dass durch das vorangegangene Hören die Erzählung und Charaktere Elfers Interpretationen angenommen hatten und ich diese beim weiteren Lesen nicht missen wollte.

Unterschlagen will ich nicht Harrisons stilistische Schreibfertigkeit; er kann einfach sehr gut und evokativ beschreiben und Metaphern aufsetzen, die sich dem Leser sehr gut darbieten. Gleichermaßen allerdings müssen die oftmals grotesken und verstörenden Sexszenen erwähnt werden, bei denen ich mich stets fragte: Wieso. Was bringt das, hier, für die Erzählung?

Im Großen und Ganzen frage ich mich was für Drogen Harrison genommen hat beim Schreiben dieses Buches, denn diese würde ich unbedingt vermeiden wollen.

  • We Are Legion (We Are Bob)

  • Bobiverse, Book 1
  • Autor: Dennis E. Taylor
  • Sprecher: Ray Porter
  • Spieldauer: 9 Std. und 56 Min.
  • Ungekürztes
  • Gesamt
    5 out of 5 stars 1.114
  • Sprecher
    5 out of 5 stars 1.059
  • Geschichte
    4.5 out of 5 stars 1.056

Bob Johansson has just sold his software company and is looking forward to a life of leisure. There are places to go, books to read, and movies to watch. So it's a little unfair when he gets himself killed crossing the street. Bob wakes up a century later to find that corpsicles have been declared to be without rights, and he is now the property of the state. He has been uploaded into computer hardware and is slated to be the controlling AI in an interstellar probe looking for habitable planets.

  • 4 out of 5 stars
  • Vielversprechend

  • Von jemand_wie_ich Am hilfreichsten 24.01.2017

Vielversprechend

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 24.01.2017

Ich bin über “We are Bob” gestolpert, als ich irgendwo “Erzählperspektive: von-Neumann-Sonde” (1) gelesen habe. Allein aufgrund dieser Idee habe ich mir spontan das Hörbuch/Ebook-Paket gekauft.

Ich wurde gewissermaßen, aber wiederum auch nicht wirklich enttäuscht. Bob ist im Prinzip ein Upload, hergestellt aus einem Hirnscan von Bob. Ein Programm simuliert alle Neuronen und anderen Hirnaktivitäten, so dass Bob an und für sich weiterlebt. Bis darauf, dass er legal (und nach gewissen Interpretationen auch philosophisch) tot ist. Die Heranführung an die Thematik und geschichtliche Entwicklung, mit der Bob und die von-Neumann-Sonde erklärt werden, ist ein bisschen schwach meines Erachtens nach, aber die eigentliche Grundidee ist ziemlich gut ausgeführt. Nicht exzellent, aber schon ziemlich gut.

Eine Schwäche in der Umsetzung sehe ich im Humor. Besonders die ersten zwei, drei Stunden (das erste Viertel bis Drittel) kommt es etwas gezwungen rüber. Bob mag seinen Humor, findet sich selbst witzig, und seine Freunde finden ihn witzig, aber für mich war das einfach ein bisschen zwanghaft umgesetzt. Er macht einige Seitenkommentare die mir vorkommen, als wären sie erst nachträglich angeflanscht worden um den Charakter witzig zu machen. Einfach so ein Gefühl.

Ray Porter als Erzähler setzt die Sprechweise von Bob überraschend gut um. Wenn im Text Andeutungen über die Charakterisierung einer Figur sind, so lässt er diese in die Sprachmelodie der entsprechenden Figur einfließen. Zum Beispiel wählt eine Iteration von Bob Homer Simpson als Avatar, mit dementsprechender schleifender Aussprache. Als jemand, der quasi ausschließlich die deutsche Ausstrahlung der Serie “Die Simpsons” kennt, war das im ersten Moment natürlich verwirrend, da Homers deutsche Synchronstimme nicht diese Eigenschaft hat. Dennoch habe ich mich relativ schnell damit arrangiert.
Genauso ändert sich aber auch über die Handlung der Charakter mancher Figuren, was in der Umsetzung selbiger reflektiert wird.

Man sollte bei “We are Bob” im Hinterkopf behalten, dass dies der erste Teil einer Serie oder zumindest einer Mehrteilers ist. Die mittleren Handlungsstränge werden zu einem zufriedenstellenden Ende gebracht, aber zugleich werden neue angefangen.

Aufgrund der vielversprechenden Idee und adäquaten Umsetzung werde ich mir den nächsten Band von “We are Bob” sicherlich auch holen.

(1) Von-Neumann-Sonde: Eine Maschine, die man von einem Sonnensystem zum nächsten schicken kann und sich dort selbst vervielfältigt. Zum Beispiel von A nach B, Sonde sucht Ressourcen, stellt 5 Kopien her, schickt diese von B nach C/D/E/F/G, dort angekommen suchen die Kopien nach Ressourcen, neue Kopien her und schicken diese weiter. Das ‘Original’ bleibt im System und schickt Informationen nach Hause zur Erde, oder falls die zu weit weg ist zur ‘Muttersonde’ welche die dann weiterleitet.

16 von 19 Hörern fanden diese Rezension hilfreich