PROFIL

Florian

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Wünsche gehen doch in Erfüllung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.05.2020

Tja so schnell kann es gehen: Da fragt man sich warum es dieses Hörspiel hier nicht gibt und schon findet man es :)

Eine Sache sollte man wissen, bevor man hier zuschlägt: Es ist ein Hörspiel von 1980 und hat damit, Stand heute, 40 Jahre auf dem Buckel. Wer also den heute üblichen Bombast erwartet wird enttäuscht.

Für mich wird dies Version immer die echte Hörspielversion bleiben. Schon im Alter von 10 Jahren habe ich sie, damals noch auf MC, rauf und runter gehört.

Aus heutiger Sicht haben sich Sprecher und Effekte erstaunlich gut gehalten.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Damals erschienen eine Versionen des Hörspiels: Eine auf 2 Kassetten und eine längere auf 3. Hierbei handelt es sich um die 3er Fassung.

Er kann es doch, wenn er nur will

Gesamt
4 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 29.08.2018

Eines vorweg: In den letzten Jahren verlor King für mich immer mehr an Bedeutung. Mit DER OUTSIDER liefert er endlich den Beweiß: Er kann doch, wenn er nur will.

Das Buch benutzt das, was ich gerne die KING- FORMEL nenne: Das Alltägliche und eine Messerspitze Wahnsinn. Genau das hat Bücher wie SHINING oder ES so fantastisch gemacht. und genau diese Formel kommt über weite Strecken wieder hervor, wenn auch nicht so perfekt wie in den genannten Büchern,

DER OUTSIDER hat mich fast die ganze Zeit gefesselt. Dennoch nahmen die Verweiße auf Filme oder technische Spielereien zwischendurch extrem überhand und Holly hat es nicht besser gemacht. Sie hat so viele Zwangsneurosen, das ich nur noch auf den Satz: DAS IST MEIN PLATZ gewartet habe. (Sheldon Cooper)

Auch David Nathan liefert endlich wieder hervorragend ab. Seine letzten King - Lesungen waren routiniert, aber nicht herausragend.

Fazit:
Ich bin ehrlich: DER OUTSIDER wirkt für mich, wie Kings persönliche Entschuldung für Bücher wie SLEEPING BEAUTIES. Zwar liegen immer noch Welten zwischen den Goldenen Zeiten und diesem Buch, aber ich habe die leise Hoffnung, das demnächst wieder mehr vom King of Horror kommt, als von: Stephen King, Thrillerautor Nr. 220.555.256.

Kann man hören, oder auch nicht.

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 06.04.2018

Die Geschichte selbst ist durchsnitlicher King- Standart. Nicht besonders gut aber auch nicht besonders schlecht. Typische Kingfiguren mit typischen Kingmerkmalen. Irgendwann kommt dann die typische Kingsche Moralkeule. Zum Schluss noch das typische Ende, was eigentlich keins ist und fertig ist die Geschichte vom Band. David Nathan ließt routiniert und trägt seinen Teil dazu bei, das man bis zum Ende durchhält. Fazit: Wer wirklich alles von King hören will, kann zugreifen, denn schlecht ist das Buch nicht. Allerdings ist es auch keine Pflichtlektüre.

Die Flammen der Dämmerung...

Gesamt
2 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
1 out of 5 stars

Rezensiert am: 25.08.2017

...oder "Rückblende der Belanglosigkeit" heißt also Band 3 und ganz ehrlich: Das Buch war echt hart.

Nicht wegen der sterbenden Menschen, nicht wegen der sinnlosen Erotikszenen, bei denen wohl nur 15 Jährige einen "Speer bekommen. Nein, wegen der Rückblende, die Gefühlt 2/3 des Buches ausmacht. Ok, in Wahrheit wohl weniger aber gefühlt waren es eben 2/3. Und in der gesamten Zeit passiert nichts, was ich nicht schon wusste. Und wenn die Rückblende mal Pause hat, fahren Hauptfiguren von A nach B und sind an Naivität nicht zu überbieten. Wenigstens hier bleibt Peter v. Brett sich treu.

Das letzte Drittel besteht dann noch aus schöner Over the Top Action, die Serien, wie Dragonball oder die typischen Ninjafilme der 80er und 90er wie großes Kino wirken lässt. Wirklich: Manche Kräfte der;Helden sind so dreist geklaut, das es mich wundert, das Son Goku und co. nach keine Copyrightklage eingereicht haben.

Der einzige Lichtblick: Nach so einem Band kann es hoffentlich nur besser werden, sodass ein guter Sprecher wie Jürgen Holdorf uns mal wieder was spannendes erzählen kann

Fazit: Auch wenn meine Rezension bemüht ironisch klingt, so bin ich doch sehr enttäuscht. Nach einem super Band 1 und einem guten Band 2 rate ich jedem, wenn er diesen hört sich nur die letzte Stunde anzuhören, denn in dieser passiert alles, was für die Reihe von Bedeutung ist. Wer aber hinteresse daran hat zu lesen, wie Mädchen nackt irgendwelche Dehnungsübungen machen oder 20 mal lesen will wie jemand froh ist, das er weite Hosen trägt, der findet hier sicher sein Lieblings buch. Ich werde jetzt die Enttäuschung umarmen und was gutes hören.

Auftakt zur Kultreihe

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
4 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.11.2015

Ich glaube, es wäre unnötig, hier etwas zur Handlung zu schreiben. Es dürfte wohl kaum jemanden geben, der nie etwas von Harry Potter gehört hat, ob er will oder nicht.

Jetzt gibt es also die Reihe auch hier zum Download gelesen von... Felix von Manteuffel.
Für einige sicher ein Schock, da Rufus Beck für viele das Gesicht der Bücher war und ist.

Auch ich tat mich anfangs sehr schwer, doch als ich der Sache eine Chance gab war ich positiv überrascht. Felix von Manteuffel ließt ruhig, entspannt und überdreht nicht. Seine Figuren wirken klar gezeichnet. Wo Beck gerne kreischt, piepst oder brummt, setzt von Manteufel seine Stimme kontrollierter ein. Damit kommt er sehr viel mehr an Stephen Fry heran. Trotzdem wäre ein vergleich zwischen den Fassungen von von Manteuffel und Beck nicht fair, da beide vollkommen verschieden sind. Ich muss sagen, das mir die ruhige Art der "Ausgabe für Erwachsene" in der letzten Zeit doch besser gefällt.

Band 1 bildet einen guten Auftakt, der in eine fremde Welt entführt, und viele Figuren vorstellt. Er ist simpel geschrieben und folgt einer graden Handlung. Zugleich bildet er natürlich die Grundlage der Reihe, kann aber auch sehr gut für sich gelesen werden.

Druiden Götter und Hexen

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 17.12.2014

"Gehetzt" ist, auf den ersten Blick eine Ansammlung von Fantasy- Klischees.

Ein guter Typ hat ein Schwert, das ein böser Typ unbedingt haben will. Der gute Typ lebt unauffällig in den USA und hat natürlich magische Kräfte. Und was macht ein Uralter Druide, um vor seinen Feinden sicher zu bleiben? Richtig, er führt einen Esotherikladen... Zwischendurch steigt er noch mit Keltischen Göttinnen ins Bett, nachdem er ihnen die Funktionen eines Mixers erklärt hat und vergräbt enthauptete Feinde im Garten der Nachbarin und wenn alle Stränge reißen Kommt der Verwolfanwalt und alles wird gut. Und wenn ihm Langweilig ist haut er seine Feinde mit dem magischen Schwert in Stücke.

Das mag jetzt seltsam klingen, aber ich liebe es. Dieses Hörbuch nimmt sich nicht ernster als nötig und ist einfach nur erfrischend anders. Selten musste ich so oft lachen wie hier. Aber die Geschichte ist nicht nur Comedy. Spannend und frei von der Leber weg, so wie bei Wolgang Hohlbein nur mit dem Unterschied, das Kevin Hearne alles passend verknüpft. Selten hat mich eine vorausehrbare Handlung so wenig gestört wie hier.

Stefan Kaminski passt perfekt zur Geschichte. Dass er ein Meister der Verwandlung ist wusste ich zwar, aber Überraschungen gibt es immer wieder. Dabei überdreht er jedoch nie und trifft perfekt Atticus Sarkasmus, wenn es sein muss. Zugegeben: Er war der Grund meines Kaufs
.
Fazit: Wer einfach mal ein leichtes Hörbuch für zwischendurch sucht, nichts gegen guten Humor hat oder einfach nur wie ich ein Fan von Stefan Kaminski ist, macht hier nichts falsch.

The Green Mile - Zeitlos fesselnd

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 12.12.2014

Kaum ein anderes Hörbuch habe ich hier, bei Audible, so sehr vermisst, wie THE GREEN MILE. Allerdings sollte eine Sache nicht unerwähnt bleiben: Neu ist dieses Hörbuch nicht. Vor etwa 6 - 7 Jahren kaufte ich es in CD- Form, aber das nur am Rande

Schon damals fesselte mich die Geschichte, wie keine andere zuvor, es war eines der ersten Hörbücher, die ich ungekürzt kaufte, und über all die Jahre blieb die Faszination erhalten.

Muss ich wirklich noch etwas zur Handlung schreiben? Gibt es wirklich jemanden, der weder das Buch noch den, meiner Meinung nach, sehr guten Film kennt? Falls ja: Siehe die Inhaltsangabe hier bei Audible.

Auch David Nathan braucht glaube ich keine weitere Beschreibung. Erst zwar nicht mein absoluter Lieblingssprecher (mehr), trotzdem zählt er immer noch zu den besten seiner Zunft.

Aber warum schreibe ich das hier, wenn ich nichts zur Handlung und wenig zum Sprecher sage?

Weil dieses Buch damals wie heute, einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Die Geschichte ist anders, als vieles von King, tiefgreifend und dennoch klar und flüssig geschrieben.Hier vergeht die Zeit wirklich wie im Fluge und jedesmal, wenn das Ende naht fühle ich mich ergriffen. Die Frage von richtig und falsch muss man sich mehr als einmal Stellen. Die Figuren sind passend und tragen sehr gut zur Stimmung bei. Persönlich finde ich es nur schade, das die Musik gestrichen wurde, aber da viele keine Musik bei Hörbüchern mögen, wird dies wohl kaum stören.

Unterm Strich bleibt THE GREEN MILE nicht nur ein Muss für King- Fans, sondern auch für Freunde guter Geschichten

Terry Pratchett klasse - Sprecher nicht mein Fall

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 31.01.2013

Nach ALLES SENSE war ich einfach hin und weg. Deshalb konnte ich die Nächste Geschichte um TOD nicht erwarten. Also kaufte ich mir ROLLENDE STEINE. Schon bei der Hörprobe war ich eher skeptisch gegenüber Michael Che Koch und dieser Eindruck hat sich leider, negativ gesehen, bestätigt. Viele sind ja von Che Koch wirklich begeistert und das kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Mag sein, dass er nur einen schlechten Tag hatte, aber ich empfand seine Stimmer als extrem unangenehm, ja fast nervig. Ich höre wirklich gerne und viel, aber diese „Raucher“ – Stimme störte mich wirklich. Normalerweise bin ich niemand, der fordert, dass ein Hörbuch von einem anderen Sprecher gelesen gehört, aber in diesem Fall muss ich dies einfach mal fordern. Man fragt sich jetzt warum ich mir das Hörbuch gekauft habe, wenn schon die Hörprobe mir nicht gefiel. Ganz einfach: Auch bei Volker Niederfarenhorst war ich anfangs nicht ganz begeistert, das hat sich aber schnell geändert. Bei Che Koch allerdings kann ich dies nicht behaupten. Neben seiner Stimme finde ich auch manche seiner Satzbetonungen und Trennungen einfach unpassend. Er ließt weiterhin einfach nicht mit diesem ironischem Unterton, den ich bei Niederfarenhorst lieben gelernt habe. Das hat zur Folge, dass für meinen Geschmack ein Großteil des Witzes verloren geht.

Das ist umso schlimmer, da die Geschichte wirklich super ist. Der Umgang mit dem Thema Musik ist zum wegschmeißen und außerdem taucht hier einer meiner Lieblingsfiguren auf: Susanne, TODs Enkelin. Allerdings macht Michael Che Koch für mich die Sache extrem schwer. Ich habe ganze 3 Anläufe gebraucht um es zu Ende zu hören

5 Sterne für die Story - 2 für Michael Che Koch = 3 Sterne

Die Lämmer schweigen - Uve Teschner nicht.

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 30.01.2013

Es war etwa Anfang November, als ich mir DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER als Taschenbuch kaufte, da zu dieser Zeit nur eine stark gekürzte Fassung existierte. Ironischer Weise erfuhr ich noch am selben Tag, dass Audible im Januar endlich eine ungekürzte Version bringen würde. Also blieb das Buch erstmal im Regal und ich fieberte dem 10. Januar 2013 entgegen, immer unter der Voraussetzung, dass der angesetzte Weltuntergang ausblieb. Nun wir jeder leicht feststellen wird Leben wir noch und ich kann dieses Hörbuch endlich genießen.

Buch und Film werden ja in höchsten Tönen gelobt. Ich muss zugeben, ich wusste gar nicht, dass dem Film ein Buch zugrunde liegt. Die Geschichte selbst scheint ja jedem bekannt zu sein, deshalb beschränke ich mich auf eine Bewertung des Sprechers.

Uve Teschner war für mich absolutes Neuland. Ich führte mir einige seiner Hörproben zu Gemüte und war anfangs nicht vollkommen überzeugt. Eine wirklich Angenehme Stimme, aber würde er es schaffen, meine Vorstellung von Dr. Hannibal Lecter zu treffen? Würde er das kultivierte und Zugleich teuflische dieser Person wiedergeben können? Ich lege mich hier einfach mal fest: Hätte man Lecter nicht perfekt getroffen, wäre das ganze Hörbuch nahe zu wertlos. Ich fange also an zu hören und… bin hin und weg. Egal was ich mir vorstellte, es war nichts im Vergleich zu dem, was ich bekam. Uve Teschner steht der deutschen Stimme von Anthony Hopkins in nichts nach. Jeder Satz von Lecter bescherte mir eine Gänsehaut.

Fazit: Jeder, der den Film kennt sollte sich das Buch geben und jeder, der das Buch kennt, sollte es noch einmal neu erleben.

Ein echter Klassiker - Umsetzung ausbaufähig

Gesamt
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.12.2012

Ich habe mir jetzt das Wochenende mit diesem Klassiker verkürzt und möchte mal eben meine doch recht gespaltene Meinung wiedergeben. DRACULA dürfte wohl fast jedem bekannt sein. Ich selbst kenne 3 Hörspiele, die mal mehr mal weniger gut sind. Über dieses ungekürzte Hörbuch habe ich mich sehr gefreut, denn das Original kannte ich bisher nicht. Inhaltlich habe ich nichts zu beanstanden daher komme ich gleich zu den Sprechern, die mir besonders aufgefallen sind.

Simon Jäger macht als Jonathan Harker eine sehr gute Figur

Tanja Fonaro alias Mina Harker war für mich eher das schwarze Schaf der Besetzung. Am meisten stört mich das sie einfach kalt und unsympathisch wirkt.

Martin Kessler macht als Dr. Seaward eine gute Figur. Zwar liest er manchmal etwas hastig, aber seine tiefe und manchmal kalte Stimme passt perfekt zur Person eines überzeugten Arztes.

Nana Spier als Lucy Westenrar ist meine persönliche Tobbesetzung und übertrift selbst Simon Jäger. Egal ob das junge, sorglose, fast naive Mädchen, die verzweifelte Kranke oder die zu Tode verängstigte Verlorene, für das was Nana Spier hier zeigt hätte sie einen Preis verdient.

Kommen wir jetzt mal zu meinem größten Kritikpunkt: Die Umsetzung. Das Buch wird von den Personengelesen, die in Ihre Tagebücher schreiben, ein Telegramm aufgeben usw. Daran ist nichts auszusetzen. Allerdings gibt es ein großes Manko. Liest z.B. Simon Jäger aus einem Tagebucheintrag von J. Harker so liest er auch alle anderen Personen, die im Eintrag vorkommen, z.B. Quincy P. Morris oder Artuhr Hollmewood. Es kommen also nur dann andere Sprecher zum Einsatz, wenn Dokumente von diesen geschrieben wurden. Unterm Strich bedeutet es, das Lutz Riedel als Quincy und Detlef Bierstedt als Arthur Holmwood zu Nebenfiguren werden und nur wenige Sätze sprechen. Andere wie Tanja Fonrao, Simon Jäger oder Martin Kessler sind fast schon zu gegenwärtig. Wenn man schon mit solchen Spitzensprechern wirbt sollte auch die Mischung stimmen. Deshalb bin ich auch weiter oben nur auf die wichtigen Sprecher bewertet.

Tja das ist schwer, aber leider wurde das Potenzial nicht wirklich genutzt. Es wirkt irgendwie als sollte mal ein Hörspiel draus werden. Das Endprodukt wirkt nicht besonders rund. Weniger Sprecher oder bessere Umsetzung wären wohl besser gewesen.