PROFIL

Bluefunk

  • 11
  • Rezensionen
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  • Mal wurden Ihre Rezensionen als "hilfreich" bewertet
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Hochinteressanter Einblick

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 22.03.2015

Die Biografie von Steve Jobs ist ein interessantes Stück Zeitgeschichte. Der Einstieg in das (Hör-)buch wird einem aber erstmal schwer gemacht: Man muss sich zunächst durch eine ewig lange Liste mit Namen kämpfen und sich dann anhören, wie der Autor Walter Issacson zu diesem Buch gekommen ist - für mich ein gutes Beispiel, wie eine Biografie nicht unbedingt anfangen sollte. Wenn man sich dann durch die Jugendjahre von Jobs gehört hat, fängt es aber langsam an, immer interessanter zu werden. Da ich nie einen Mac besessen habe, waren auch die Anfänge von Apple erstmal ziemlich trocken, aber mit zunehmender Dauer wird das Hörbuch dann immer interessanter. Und spätestens als ich bei Pixar, iTunes, iPod und iPhone angekommen war, konnte ich viele eigene Erfahrungen mit diesem Hörbuch und mit Jobs in Verbindung bringen und war zunehmend gebannt. Auch wenn man - wie ich - eher ein Freund offener Systeme ist, sind die Hintergründe, die zu Apples geschlossener Architektur geführt haben, sehr aufschlussreich und - aus der Person Jobs - nachvollziehbar. Das meine ich erstmal ohne Wertung und man muss dem muss nicht folgen. Aber allein das Verstehen hilft, eigene reflexartige Reaktionen zu hinterfragen und das Ganze gelassener zu sehen. Jobs war beileibe kein einfacher Mensch, das wird in der Biografie sehr deutlich gemacht und man hat nicht den Eindruck, ein "geschöntes" Buch zu hören.

Testmarkt Titelbild

Kult-Hörspielreihe

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.01.2015

Manchmal wird man von der Vergangenheit eingeholt – und manchmal ist das durchaus schön. Mir ging das so, als ich einen Weggefährten aus alten Tagen hier (wieder)entdeckte: Jonas, den letzten Detektiv.

Sofort hatte ich wieder Bilder aus der Zeit vor Augen, in der Donnerstag-Abende fest mit Radiohören verplant waren. Schuld daran war Jonas (nur Jonas), seines Zeichens der letzte Detektiv, in einer von Endzeitstimmung geprägten, damals fernen Zukunft in den Vereinigten Staaten von Europa. Stets an seiner Seite: der geschwätzige Computer Sam. In „Testmarkt“, der ersten Folge, versuchen Jonas und Sam einen vermeintlichen Selbstmord aufzuklären – und kommen dabei schnell einer ungeheuren Verschwörung auf die Spur…

Es sind vor allem die pointierten, von schwarzem Humor, Melancholie und unzähligen Anspielungen gespickten Dialoge zwischen Jonas und Sam, die den Charme dieser legendären Hörspielreihe ausmachen. Es ist aber auch sehr spannend, die Zukunftsschilderungen aus Jonas‘ Welt (Die Serie startete in den 80er-Jahren) an den heutigen Verhältnissen zu messen. Autor Michael Koser hat in einer Zeit, in der die europäische Währung noch als ECU geplant war, nicht nur die Bezeichnungen Euro und Cent richtig vorausgesehen, sondern auch Themen aufgegriffen, die an Brisanz eher zu- als abgenommen haben.

Leider sind hier nur die ersten 4 Folgen verfügbar. Denn ab Folge 5 verlieh Peer Augustinski dem Computer Sam seine Stimme – eine meiner stärksten Erinnerungen an diese Reihe. Nichtsdestotrotz seien die ersten vier Folgen allen empfohlen, die Lust haben, einen Erben von Sam Spade und Philip Marlow zu erleben, der in einer visionären Zukunftswelt Fällen hinterher schnüffelt, die auch heute noch sehr aktuell anmuten.

DER Weihnachtsklassiker

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.01.2015

Das Buch ist wohl DER Weihnachtsklassiker schlechthin. Und Helmut Krauss die Idealbesetzung, dieses Märchen zum Leben zu erwecken. Top.

3 Leute fanden das hilfreich

Darm mit Charme Titelbild

Unterhaltsam und lehrreich

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.01.2015

Das Buch ist nicht zu Unrecht seit langer Zeit in der Bestsellerliste. Selten gelingt es, Wissen und Wissenswertes so verständlich und unterhaltsam zu präsentieren. Giulia Enders erzählt in der Tat mit viel Charme, einer ordentlichen Prise Humor und vor allem in einer absolut allgemeinverständlichen Sprache. Der Untertitel "Alles über ein unterschätztes Organ" bringt den Inhalt auf den Punkt. Ich wünschte mir mehr solches Talent an unseren Schulen, Universitäten und in der Sachbuch-Autorenschaft.

1 Person fand das hilfreich

Historisches Hörspiel auf Top-Niveau

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 10.01.2015

Ich bin weder ein großer Hörspiel- noch Gablé-Fan und habe „Jonah“ zunächst rein aus berufsmäßigem Interesse gehört. Bald aber war ich so in der Geschichte versunken, dass ich bedauert habe, als dieser erste Teil zu Ende war. Das liegt neben der Geschichte - man folgt dem unaufhaltsamen Aufstieg des jungen Lehrlings Jonah bis hin zu Verstrickungen auf höchster politischer Ebene – sicher auch an der hohen Qualität der Produktion. Die Sprecher sind fantastisch und gerade Timmo Niesner gelingt wunderbar die richtige Balance, einerseits die gewisse Sprödheit seines Charakters (Jonah) abzubilden und anderseits aber auch die Sympathie aufrechtzuerhalten, die notwendig ist, damit man dem Protagonisten gerne durch die Geschichte folgt. Für ein Hörspiel ist der Erzähleranteil zwar relativ hoch, das ist aber ok, denn Detlef Bierstedt – der bereits das Hörbuch eingelesen hat, höre ich immer gerne zu. Für mich zudem eine besondere Erwähnung wert: Die Musik von Dirk Wilhelm und Markus Rieger. Sie verleiht dem Hörspiel erst die richtige Stimmung und das historische Flair. Es ist eine Kunst, Musik so maßgerecht auf eine Produktion zuzuschneiden und gerade Dirk Wilhelm beweist immer wieder ein gutes Gespür für die Geschichte und den dazu passenden Sound. Meinen Respekt! Freue mich schon auf die nächsten Teile.

31 Leute fanden das hilfreich

Herrlicher Klassiker mit Top-Sprecher

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.11.2014

Ich hatte zuerst ein wenig Bedenken, mich auf diesen Text einzulassen. Natürlich habe ich als Kind Jules Verne gelesen und geliebt. Aber würde mich heute diese "alte" Geschichte und Sprache mich nochmal packen?

Absolut!

Ich war beinahe sofort (wieder) faziniert von der Erzählung und fieberte bis zum Ende mit - obwohl ich die Geschichte ja kannte. Einen großen Beitrag daran hatte auch Reinhard Kuhnert, der absolut großartig liest und interpretiert - der französische Accent von Phileas Foggs Diener Passepartout hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Auch immer wieder erstaunlich (und das gilt für viele Klassiker): Welche Beschreibungen und Gedanken man bei den alten Autoren entdeckt und sich denkt: "Was? Das war damals schon so bekannt, möglich oder gedankliches Allgemeingut? Erstaunlich!

Fazit: Wer sich auf die Sprache einlassen kann - oder sogar wie ich seine reine Freude daran hat, hört einen absolut zu recht als großer Klassiker geltenden Roman in meisterhafter Lesung von Reinhard Kuhnert, erinnert sich dabei evtl. an seine Kindheit und entdeckt mit den "heutigen Ohren" vielleicht auch gar auch noch etwas neues daran. Klare Empfehlung.

Ganz ok und hilfreich, aber keine Offenbarung

Gesamt
3 out of 5 stars
Sprecher
4 out of 5 stars
Geschichte
3 out of 5 stars

Rezensiert am: 02.11.2014

Mehr Ordnung ins Leben bringen - das verspricht dieses kleine, unter der Simplify-your-life-Marke erschienene Hörbuch. Innerhalb einer knappen halben Stunde rast man dabei beim Hören durch die 6 Themengebiete Aufräumkalender, 5 Gebote der Ordnung, Ordnung halten, Fotos (aus-)sortieren, Ordnung im Kinderzimmer sowie Ordnung im Schlafzimmer.

Das Hörbuch vermittelt dabei sicherlich einige gute Regeln und Ansätze, man kann es darüber hinaus auch einfach als Motivationshilfe nutzen. Da einem die einzelnen Tipps sehr schnell um die Ohren fliegen, empfiehlt es sich, das Buch erst einmal komplett durchzuhören, um anschließend in einem zweiten Durchgang und unter Zuhilfenahme der Pausetaste Notizen zu machen.

Setzt man einige der notierten Punkte dann konsequent um, wird das Versprechen, mehr Ordnung ins Leben zu bringen, sicherlich eingehalten. Wer allerdings einen umfassenden, über einzelne Ansätze und eine kleine Tippsammlung hinausgehende Orientierungsleitfaden zum Thema Ordnung erwartet, dürfte schnell enttäuscht sein.

Der Sprecher Alexander von Richtsteig liest dem Thema angemessen souverän, vielleicht etwas zu schnell.

Top-Thrillerunterhaltung

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 13.06.2013

Klar hat Dan Brown sein Strickmuster gefunden und reproduziert das halt jetzt. Ist aber trotzdem gute Unterhaltung - wie Pop-Corn-Kino halt. Wolfgang Pampel macht seine Sache gut, er hat diesen "mystischen" Touch, der ideal für Dan Brown ist. Die Sache mit dem Atmen ist mir erst aufgefallen, als ich in anderen Rezensionen darüber gelesen habe - und danach hab' ich's auch schnell wieder vergessen. Ich kann das ausblenden und störe mich nicht dran.

1 Person fand das hilfreich

Tolle Zusammenstellung

Gesamt
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 15.11.2012

Wohl eigentlich für Kinder gedacht, funktioniert aber auch bestens für Erwachsene, die mal eben ihr wissen über die antiken Götter auffrischen wollen. Inkiow hat das unterhaltsam und nicht belehrend geschrieben, Kaempfe erzählt sehr sympathisch, immer mit dem richtigen hörbaren Augenzwinkern im richtigen Moment.

2 Leute fanden das hilfreich

Quest Titelbild

Gut und intelligent unterhaltende Sci-Fi

Gesamt
5 out of 5 stars
Sprecher
5 out of 5 stars
Geschichte
5 out of 5 stars

Rezensiert am: 14.04.2012

Gut und intelligent unterhaltender Science-Fiction-Roman, angenehm unprätentiös gelesen von Sascha Rotermund. Im Prinzip ist hier die geistige Reise zum Sinn des Lebens bzw. zu Gott verpackt in ein Raumschiffabenteuer hin zu einer fernen Galaxie (der Galaxie des Ursprungs). Das Ganze wie gesagt spannend erzählt mit all den bekannten Zutaten klassischer SF: (angedeutete) Raumschlachten, Invasoren, Abenteuer auf unbekannten Planeten etc. Es gibt leichte Bezüge zu Eschbachs Roman "Die Haarteppichknüpfer", deshalb die Empfehlung, diesen ggf. zuerst zu lesen/hören (was aber zum Verständnis nicht notwendig ist).